Freitag, 29. Mai 2009

Ein Armutszeugnis

Die Europäische Kommission hat die Lebensstandards in den EU-Ländern erhoben, nachzulesen hier. Einige der Zahlen für Österreich: 29% können sich keine unerwarteten Ausgaben leisten, 2% waren mit Zahlungen für Versorgungsleistungen oder Mieten im Rückstand.

17% der Haushalte haben kein Auto, davon 6%, weil sie es sich nicht leisten können, 11% aus einem anderen Grund (da wäre dann ich dabei zum Beispiel).

31% der Haushalte haben keinen PC, 6% deshalb, weil sie es sich nicht leisten können, 25% weil sie es nicht wollen.

Verglichen mit den anderen Ländern sind diese Zahlen natürlich gut. Und trotzdem erschrecken mich derartige Erhebungen immer wieder. In Prozenten sehen die Zahlen nämlich niedrig aus, wenn man sich überlegt wie viele Leute das tatsächlich sind, dann ist das nämlich ein Armutszeugnis für die österreichische Umverteilungs- bzw Nicht-Umverteilungspolitik der vergangenen Jahre.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

auf hohem niveau jammerts sichs leicht...

Anonym hat gesagt…

was für eine aussage!

denn: ja, unser lebensniveau in österreich ist europaweit und global erst recht hoch, extrem hoch.
gerade deshalb ist es erbärmlich, wenn menschen angst vor der kaputten waschmaschine haben müssen.

noch erbärmlicher ist jedoch tatsächlich das gejammere: das gejammere wegen "asylantInnen" und "flüchtlingen" und EU-Beiträgen und "kemma uns net leisten als Staat".

mehr teilen, weniger jammern

Anonym hat gesagt…

An meinen Vorposter: Jeder will die Welt ändern, doch keiner ändert sich selbst! ;-)
Fang bei dir an, und geh nit auf die Leute los die ihr letztes verbliebenes Hemd nicht hergeben wollen!
Ja, es lebensniveau ist hoch und teuer. Aber solang man ein feiner Schnösel ist oder ohne schlechtem Gewissen den Staat ausnimmt, lässt sichs leicht reden und leben.