Freitag, 11. September 2009

Los von Rom


Sehr fein übrigens auch die Aktion "Weisheit für Südtirol" von Markus Lobis.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Genau Gebi die Mussolini Italos haben unsere rückständigen jodelnden Sudnazitarroler endlich zivilisiert, weshalb Sütirol Italien für immer zusteht.

Ist doch so, oder????

Mensch Gebi Dein Selbsthass verlangt dringendst nach einer psychohygienischen Behandlung.

Unternimm endlich was, das wird ja immer schlimmer!!!!

Anonym hat gesagt…

Der Slogan lässt eh keine Fragen offen. Nicht die Maximallosung "Los von Patriotismus", nein, "Los von ... Regionalpatriotismus". Feiglinge, deine Südtiroler Genossen, an den italienischen Staatsimperialismus trauen sie sich nicht heran.

Übrigens, Gebsel, müssen die Kärntner Slowenen auch los von romantisch verklärtem Regionalpatriotismus?

Und was ist überhaupt Regionalpatriotismus, jetzt mal auf die Südtiroler gemünzt? Wenn ich mich nicht widerstandslos ausradieren lassen will? Wenn ich Zweisprachigkeit auf öffentlichen Ämtern einfordere (was du in Österreich sogar für nicht angestammte forderst!)? Wenn ich fordere, dass völkerrechtliche Grundprinzipien eingehalten werden?

Wie kann man nur so verlogen und heuchlerisch sein.

Anonym hat gesagt…

Lieber „Anonym2“

Erstens solltest du wenigstens richtig lesen können, wenn du meinst unbedingt kritisieren zu müssen, sonst blamierst du dich wie in diesem Fall: Da steht nämlich LOKAL(!)patriotismus und nichts anderes!
Das bezieht sich auf alle Patridioten, egal welcher Sprachgruppe sie angehören und Lokal bezieht sich auch auf das Lokal, in dem sich diese Patridioten zuerst einen ansaufen müssen, um überhaupt das Maul auf zu kriegen…

LG Michi
PS.: Wir SüdtirolerInnen sind ja eine ach so bedrohte Minderheit, die seit 90 Jahren versucht wird aus zu rotten… aber wir sind immer noch hier, Unkraut vergeht eben nicht ;)
P.P.S.: In Österreich hingegen wird mit Minderheiten ganz anders umgegangen, also sollten sich die Rechten bei diesem Thema bitteschön zurückhalten, Stichwort: Kärnten.

Anonym hat gesagt…

an den vorposter:

ja wie wird den mit der minderheit in kärnten umgegangen?
was stört dich daran?
etwa dass:
. für diese gruppe (ca. 10.000) jährlich mehrere millionen an förderungen ausgegeben werden
. jeder vom kindergarten bis zur matura perfekt zweisprachig ausgebildet wird, wenn der wunsch besteht. und das kostenlos
. im zweisprachigem raum flächendeckend zweisprachige kindergärten errichtet wurden
. es ein slowenisches gymnasium gibt
. slowenische klassen an mehreren berufsbildenden höheren schulen
. es drei "offizlielle" organisationen gibt, die die minderheit vertreten und vom steuergeld erhalten werden. (und dass, obwohl sie nicht von der minderheit gewählt werden, was schon zur kritik von internationalen organisationen geführt hat)
. die möglichkeit, slowenisch in den ämtern und vor gericht zu verwende.

das die meisten kärntner slowenen mit der situation zufrieden sind, zeigt sch an den letzten wahlergebnissen. der radikalslowenen rasender rudi wurde nicht mal von den eigenen leuten gewählt.

also, was ist an den oben genannten punkten schlecht? (nicht zu vergessen, es sind ca. 10.000 kärntner slowenen bei einer bevölkerungszahl von ca. 550.000 in kärten)

Anonym hat gesagt…

Dass das in Kärnten einigermaßen halbwegs funktioniert ist Arbeit von vielen viel jahren

und das ist auch gut so, aber leider noch immer stark verbesserungswürdig.

Ich glaube, dass "der Vorposter" das bestehende System in Kärnten gut hieß, und nicht wie der Sie vielleicht meinen, es angegriffen hat.

Nur fiel mir auf: Sie sind nicht von dem überzeugt was in Kärnten passiert ist ;-)

Anonym hat gesagt…

ich bin kärntner und komme aus dem zweisprachigem raum.
ich und fast alle ("deutschkärntner" als auch kärntner slowenen) sind mit der situation zufrieden, und stolz auf unsere kultur. die dorfgemeinschaft hat immer super funktioniert. und das dies so ist, sieht man auch bei den wahlen. den leuten sind die zweisprachige bildung viel wichtiger als weitere ortstafeln. auch das die bestehenden abmontiert werden sollen finden fast alle lächerlich.

mich stört vor allem, dass alle mitreden, aber keine ahnung haben, wie es den kärntner slowenen wirklich geht, und deren kultur auf ortstafeln reduzieren.

geht mal in so einer ortschaft in ein gasthaus und redet mit den einwohnern. dann werdet ihr sehen, dass das zusammenleben gut funktioniert. wer probleme hat, sind abgehobene leute, denen die gewöhnliche bevölkerung zu minder ist, um sich mit denen abzugeben.

haider konnte das und hat den kontakt gesucht. ein rudi vouk oder rolf holub wird man nie sehen, sich unters volk zu mischen, um mit den leuten zu reden.