Donnerstag, 19. November 2009

Wer rettet die SPÖ vor sich selbst?

Die Tiroler Sozialdemokratie braucht dringend jemanden, der sie vor sich selbst rettet. Der Tiroler Landtag muss einen neuen Landesrechnungshofdirektor bestellen. Über Monate gab es eine Blockade der ÖVP, obwohl wir immer gesprächsbereit waren. Gestern Abend schließlich zauberte die ÖVP einen Kandidaten aus dem Hut, der früher ihr Klubsekretär gewesen war. Die FPÖ sei bereit, für die nötige Zweidrittelmehrheit zu sorgen. Von der SPÖ hätte man in so einer Situation erwartet, dass sie sich für einen unabhängigen Kandidaten einsetzt. Aber was macht sie? Sie stimmt zu und versucht per Dringlichkeitsantrag gemeinsam mit ÖVP und SPÖ den ÖVP-Kandidaten durchzudrücken. In intensiven Gesprächen am Vormittag ist es uns gelungen, die notwendige Mehrheit an Stimmen gegen diese undemokratische und nebenbei bemerkt rechtswidrige Vorgangsweise zu organisieren. Die Gesichter der ÖVP waren entsprechend überrascht, als es keine Zweidrittelmehrheit für diese Vorgangsweise gab. Am erstaunlichsten finde ich aber nicht diesen Versuch der ÖVP, sondern wie handlungsunfähig die SPÖ offenbar ist. Sie ist wirklich nur mehr ein Beiwagerl der SPÖ.

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Zwei erfreuliche Anträge gab es auch: Mein Antrag auf Gratis-Schulobst an den Tiroler Schulen, in einem Kofinanzierungsprogramm mit der EU wurde angenommen und kann hoffentlich noch im Sommersemester, spätestens aber im nächsten Schuljahr starten.

Und - Gegenstimmen nur von der FPÖ - der Landtag sprach sich dafür aus, die Bundesschulen aus der Bundesimmobiliengesellschaft auszugliedern und wieder in das Ministerium zu übernehmen. Ich gehe davon aus, dass das wohl auch für die Universitäten gelten muss, und ich werde einen dementsprechenden Antrag einbringen. Das würde allein der Universität Innsbruck 21 Millionen Euro an Miete und 1 Million Euro an Grundsteuer sparen. Damit wäre die Finanznot an der Uni schon einmal deutlich gelindert. Wenn ÖVP und SPÖ konsequent sind, dann werden sie auch bei dieser Linie bleiben.

Auf einen spannenden Artikel sei noch verwiesen - leider hat sich aber noch keine Tiroler Zeitung getraut, das auch zu schreiben: DieTiwag.at

Kommentare:

zur Info hat gesagt…

Die linken Berufsdemonstranten im größten Sowi Hörsaal setzten beim zuständigen Wachdienst durch, dass Obdachlose, welche ihrer tristen Situation auf der Strasse durch gemeinsame Übernachtung entgehen wollten, UNTER EINSATZ VON BRACHIALGEWALT Auf DIE STRASSE DEPORTIERT wurden.

Sieht So die Mitmenschlichkeit von Gebi Mair und Konsorten aus, wenn es darum geht den Ärmsten und Schwächsten unserer Gesellschaft aktiv beizustehen, anstatt sie brutal und menschenverachtend einem unwürdigen Schicksal auf der Strasse auszusetzen?

Geht es unseren linken Genossen also darum, sozial Schwache aus ihrer Umgebung fernzuhalten, dann ist ihnen sogar der BRUTALSTE Einsatz jener Polizei und jener Wachdienste recht, die sie ansonsten regelmäßig als NAZIS, RASSISTEN und GEFÜHLSKALTE BESTIEN beschimpfen.

Aber Hauptsache die gleichen linken Studenten, Punker und GRÜNGenossen, welche sich der Gesellschaft sozial bedürftiger Menschen brutal mit Unterstützung der Staatsgewlt entziehen wollen, verlangen von den sie mittels Steuern finanzierenden arbeitenden Bürgern, sich weiterhin durch kriminelle Tschetschenen, Marokkanern, Georgiern und sonstigen "Bereicherern" terrorisieren zu lassen.

Friedliche arme sozial bedürftige Menschen hingegen werden von diesen sog. Antifaschisten brutalst mit Hilfe der Staatsgewalt diskriminiert, gedehmütigt und selbst des Rechtes auf ein Dach über den Kopf beraubt.

SIEHT SO EUER GELEBTES VERSTÄNDNIS VON SOZIALEN GRUNDRECHTEN AUS, DIE GERADE IHR STÄNDIG FORDERT???

GEBI UND KONSORTEN IHR SEID DIE WIDERLICHSTEN LINKEN HEUCHLER, die seit Stalin jemals existiert haben.

SCHÄMT EUCH!!!!

Anonym hat gesagt…

Deine Lächerlichkeit übersteigt langsam die Dummheit in deiner Partei.

zur Info hat gesagt…

Wenn es lächerlich ist, den Umgang mit sozial Schwachen durch sog SOZIALE Linke, welche sich polizeistaatlicher Gewaltmaßnahmen bedienen, um sich deren "Gesellschaft" zu entledigen, zu kritisieren, dann bin ich gerne lächerlich....

DIESES BEISPIEL ZEIGT HALT WIEDER EINMAL DEUTLICH AUF, WIE ERNST ES GEBI MAIR UND KONSORTEN MIT IHREN WERTEN DANN IST, WENN SIE DAZU ANGEHALTEN WERDEN DIESELBEN SELBST AUCH REAL ZU LEBEN.

Dann werden sie nämlich intoleranter, brutaler und herzloser als es selbst der ärgste
Spiesser je sein kann.

Aber Hauptsache die Ausgrenzer und Anwender staatlicher Gewalt demonstrieren wieder gegen Ausgrenzung und staatliche Gewalt beim nächsten noch so lächerlichen Anlass...

PS.: Als Linker mußt Du angesichts dieser Widersprüche schon per se schizoid sein (was beim traurigen Erscheinungsbild der meisten Genossen auch wenig überrascht), um die damit verbundenen Widersprüche überhaupt ertragen zu können.

Anonym hat gesagt…

"Die linken Berufsdemonstranten im größten Sowi Hörsaal setzten beim zuständigen Wachdienst durch, dass Obdachlose, welche ihrer tristen Situation auf der Strasse durch gemeinsame Übernachtung entgehen wollten, UNTER EINSATZ VON BRACHIALGEWALT Auf DIE STRASSE DEPORTIERT wurden."

Sollte das stimmen, wärs wirklich bezeichnend - Quelle?

LINKE FAKTEN hat gesagt…

Wer es nicht glaubt kann sich selbst vor Ort erkundigen und in Erfahrung bringen, dass der Saal mit Zustimmung der Besetzer von Obdachlosen, die dort übernachtet haben durch den Wachdienst "gesäubert" wurde.

Fragt einfach bei den anwesenden Wachdienstleuten nach und erkundigt euch über das damit zusammenhängende Verhalten unserer linken "Menschenfreunde".

Die Tatsache, dass kein Linker hier auf diese Fakten antworten kann, spricht ja ohnehin für sich, ODER?

gerolf hat gesagt…

Auch mir ist dieser Fall bekannt.

Einer davon ist der Obdachlose Haider (Inlandsösterreicher) der andere ein angeblicher Holländer!

Beide wurden auf brutalste Art und Weise vor das Sowi Gebäude gezerrt, mit der Empfehlung die eiskalten Nächte doch im angrenzenden Hofgarten zu überdauern!
Angeblich haben diese beiden herrschaften gewisse Aula-Besetzter zu sehr gestört.

Der eigentliche Skandal ist ja, dass linke StudentInnen unrechtmäßiger Weise einen Hörsaal besetzen, dort von der zuständigen Unibehörde mit sehr viel Toleranz geduldet werden, sich aber im gleichen Atemzug plötzlich als HAUSHERREN des Audimax aufführen und Wachdienste in illegaler Weise (mit welchem RECHT bitte???) dazu veranlassen harmlose OBDACHLOSE brutalst aus dem Saal und dem Gebäude zu entfernen!

Eine vorweihnachtliche Story übelster Machart, die selbst Charles Dickens als Inspiration zu grausam gewesen wäre!

QUO VADIS LINKES ÖSTERREICH!!!

Mit tiroler Gruß

M. theresa hat gesagt…

Herr Gebi Mair

Vielleicht haben diese Obdachlosen nicht nur ein Dach über dem Kopf gesucht, sondern wollten einfach nur einmal Teil einer Gesellschaft sein, von der sie erhofften mit besonderer Liebe und Güte empfangen zu werden.

Das sie auch von dieser Gesellschaft ausgeschlossen wurden ist wirklich traurig.

Wenn es denn Probleme gab, warum haben sie nicht den Dialog mit diesen Menschen gesucht und versucht sie in liebervoller Umarmung auf mögliche Konflikte hinzuweisen?

Mußte es denn unbedingt sein, dass liebesbedürftige Menschen einfach wiederum so auf die Strasse gesetzt werden, selbst auf die Gefahr hin, dass sie dort aufgrund der Kälte oder weil sie sich ob der ihnen wiederfahrenen Ungerechtigkeit etwas antun, zu Tode kommen können.

Was ist das für eine herzenskalte Gesellschaft, die selbst den schwächsten unter den Schwachen so etwas antut?

Bitte sorgen sie doch dafür, dass diese obdachlosen wenigstens wieder in ihre Gesellschaft aufgenommen werden, in der sie doch so gehofft hatten wieder einmal menschlichkeit zu erfahren!

Liebe Grüße
M. Theresa

Gebi Mair hat gesagt…

Ich bin natürlich nicht 24 Stunden im Sowimax. Auch als ich dort war, gab es einmal eine kritische Situation, da wurde natürlich nicht die Polizei gerufen, sondern darüber diskutiert und versucht, eine Lösung mit der städtischen Herberge zu finden. Dass Menschen mit "Brachialgewalt" hinausgeworfen werden, kann ich mir nicht vorstellen. Aber wie gesagt, ich bin nicht immer dort.

Der Skandal ist ein anderer, nämlich jener dass es in Innsbruck kein durchgehend besetzes Streetwork gibt, das in so einem Fall professionell eingreifen könnte.

traurige Fakten hat gesagt…

Das ist ja wohl der Gipfel:

Die sog. Linken Genossen, welche gesetzwidrig Hörsäle in der Sowi besetzt halten behandeln arme, verzweifelte nach sozialer wärme suchende Obdachlose in einer Art und Weise, die an dunkle Zeiten unserer Geschichte erinnert und dem Gebi fällt nichts besseres ein als mehr Sozialarbeiter zu fordern, anstatt seine linken Antifabrutalos dazu anzuhalten, mit den Ärmsten und Schwächsten unserer Gesellschaft so umzugehen, wie man es sich von jedem nur ein wenig menschlich sozialisierten Individuum als selbstverständlich erwarten kann.

Mehr Herzlosigkeit und Menschenverachtung bringen nicht einmal die schlimmsten Naziskins zustande.

Was würde wohl für ein Aufschrei durch unsere "linke" Szene gehen, wenn irgendwelche Exekutivbeamten mit kriminellen Marokkanern oder Tschetschenen ähnlich menschenverachtend umspringen würden, wie unsere linken "Menschenfreunde" mit armen Obdachlosen, denen sie zu Winterbeginn empfehlen im Hofgarten zu übernachten, anstatt ihnen im besetzten Sowimax vor der Kälte des Winters und der Gesellschaft zumindest für ein paar Tage Asyl zu ermöglichen.

Wenn die Linken auch sonst wenig kapieren, in den Fächern "Florianiprinzip", "Heuchelei" und "Herzenskälte" sind sie einfach unschlagbar.

Anonym hat gesagt…

da muss i den kritikern absolut rechtgeben. die obdachlosen sind die ärmsten der armen - sie hinaus zu werfen, ist tiefste und widerlichste nazimanier.

Anonym hat gesagt…

O. Haider ist ist leider dadurch aufgefallen, dass er vor aller Augen in das Essen spuckte und mit den bloßen Händen in selbiges hineingriff. Er wurde daraufhin nicht hinausgeworfen, sondern nicht mehr hineingelassen, da er gut ein dutzend mal aufgefordert wurde es zu unterlassen.

Von anderen Fällen dieser Art ist mit nichts bekannt, nein, sogar noch immer helfen 2 Obdachlose mit die SoWiMax Versorgung aufrechtzuerhalten!

gerolf hat gesagt…

Am Wochenende wurde der kleine, schmächtige Herr Hubert H. in Begleitung von 2 Security-hünen ebenfalls aus dem Audimax hinauskomplementiert.

Besagter herr Hubert H. (kein Obdachloser) hat vor 3 Wochen seine über alles geliebte Frau verloren und suchte deshalb moralischen Beistand, den er bei den Audimaxisten offensichtlich nicht fand!

herr Hubert H. war von Anfang an bei der Besetzung des Audimax dabei, und erfüllte die ihm aufgetragenen Arbeiten immer zu aller Zufriedenheit.

Weshalb dieser suizidgefährdete Mann so einfach auf die Strasse gestellt wurde bleibt ein Rätsel!

Bitte um Aufklärung!

Anonym hat gesagt…

"O. Haider ist ist leider dadurch aufgefallen, dass er vor aller Augen in das Essen spuckte und mit den bloßen Händen in selbiges hineingriff. Er wurde daraufhin nicht hinausgeworfen, sondern nicht mehr hineingelassen, da er gut ein dutzend mal aufgefordert wurde es zu unterlassen."

Ein Wahnsinn, und deshalb wirft man ihn hinaus? Der Mann hat doch offensichtlich Probleme, und bei den Besetzern befinden sich doch genung PsychologInnen und PädagogInnen (Gebi z.B.), die über genügend Zeit verfügen und hier einfühlsam den Dialog und Diskurs suchen hätten müssen!!!

Und ich mein, die Aufforderung, sich an verabsolutierten und mit strukturellem Zwang verbundenen Wertvorstellungen (ins Essen spucken: warum soll man das nicht dürfen? Wer sagt das? Gott? Die Kirche? Gebi M?)zu orientieren, das ist jetzt schon ein bisserl faschistisch. Warum darf nicht einfach jeder machen, was er will? Warum darf Herr Haider nicht machen, was er will? Grausam und gemein.

P.S.: Linke. Sind. Witzig. Insbesondere dann, wenn die merken, dass der Schmarrn, den sie sonst so verzapfen, in der Realität perdu nicht funktionieren will. Hoffentlich finden sich noch ein paar marokkanische Bereicherer im Hörsaal ein, dann geb ich der Gschicht noch max. 2 Tage, bis die kleinen Che´s heulend davonlaufen.

Anonym hat gesagt…

"Er wurde daraufhin nicht hinausgeworfen, sondern nicht mehr hineingelassen, da er gut ein dutzend mal aufgefordert wurde es zu unterlassen."

Heißt das jetzt, das wir Menschen, die sich nach dutzenmaliger Aufforderung in unserem Land ebenso nicht aufführen können, auch rausschicken und nicht mehr reinlassen?

Ich find den Vergleich sehr passend, und bin schon auf eine Antwort gespannt. Gebi?

Beobachter hat gesagt…

Darauf wirst du keine Antwort erhalten, denn:
Die Linken der Sorte Gebi Mair sehen ihre Aufgabe rein ideologisch und haben sich noch nie mit praktischen Fragen beschäftigt.

Andernfalls müßten sie selbst erkennen, wie widersprüchlich ihre eigene Welt ist und dass sie von unserer Gesellschaft etwas einfordern, das sie selbst nicht einmal ansatzweise erfüllen und leben können.

Da jedoch die Linken glauben bessere Menschen zu sein und deshalb das Monopol auf Intoleranz zu besitzen, antworten sie nie auf Fakten, die ihre Widersprüchlichkeit unter Beweis stellen....

Wie dem auch sei, bald werden wir die linken ANTIFA-Obdachlosenvertreiber wieder gegen die bösen intoleranten Freiheitlichen, Rechten, Kapitalisten und sonstigen FEINDE DER MENSCHLICHKEIT demonstrieren und ihre eigene Heuchelei und Widersprüchlichkeit verdrängen sehen.

Gebi Mair wird jedoch auf keinen Fall auf derartige Fragen antworten, da er sich nicht selbst bloßstellen kann und darf....

David Wimmer hat gesagt…

rot, grün, blau, orange, whatever.
von hinten !!!!

Eure provokationen, so letztklassig.
Eure Lügen, so nachhaltig.

Eure verbale Masturbation, mit Euch möchte man tanzen.

Sogar die Frustration ermüdet mittlerweile, gefangen in Ihrer eigenen Empörung.

Ihr glaubt wirklich dass jeder mit einem I.Q. über 15 diesen ganzen Shit glaubt.