Donnerstag, 8. August 2013

Mehr LKW-Verkehr durch die Hintertür

Alle paar Jahre wieder taucht die Diskussion aus der Versenkung auf: Könnte man nicht das Verkehrsproblem im Inntal einfach lösen, indem man eine dritte Spur auf der Autobahn errichtet?

Die heurige Variante ist besonders originell: Man könnte doch - anstatt eine dritte Spur zu errichten - einfach den Pannenstreifen zu einer Spur umfunktionieren. Dass man dazu alle Auf- und Abfahren umbauen müsste, weil es dann weder Beschleunigungs- noch Abbremsspur gibt kümmert die Befürworter ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Pannenstreifen eine Sicherheitseinrichtung ist.

Was aber in der Diskussion derzeit noch völlig vergessen wird: Eine dritte Spur bedeutet natürlich auch mehr LKW-Verkehr in Tirol durch die Hintertür. Derzeit versuchen wir, den Transit durch die unattraktiv zu machen. Dazu gehört das Nachtfahrverbot, das Müll- und Schrottfahrverbot, die Maut oder auch das Überholverbot für LKWs. Das ist natürlich nur mit dem Sicherheitsargument zu halten. Wenn es eine dritte Spur gibt, wird das Überholverbot fallen und es wird schon wieder attraktiver für LKWs, durch Tirol zu fahren.

Verkehrspolitik besteht aus Push and Pull: Die Angebote müssen attraktiver werden, etwa für öffentlichen Personenverkehr oder Güterverkehr auf der Schiene. Und andererseits darf die Straße nicht attraktiver werden, sonst sind alle Bemühungen um einen umweltfreundlicheren Verkehr umsonst. In diesem Sinne:  Eine dritte Spur auf der Inntalautobahn durch die Hintertür, nein danke.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Täusch' ich mich, oder sind es nicht die GrünInnen, die das Verkehrsresort in diesem Land über haben? Scheint bis zum Gebi noch nicht vorgedrungen zu sein oder gibt's wieder mal internen Hick-Hack bei den GrünInnen?

Anonym hat gesagt…

Kleinbei-Gebi ist erst bei Lektion Nr.1 bei "cash und carry".
"push und pull" lernt er erst in späteren Semestern.

Anonym hat gesagt…

Der Hofnarr beweist jeden Tag, aber wirklich jeden Tag seine grenzenlose Unfähigkeit. Für so einen Schaumschläger kann man nur Mitleid empfinden.

Anonym hat gesagt…

redest mit dir selber? bist wohl reif für die psychiatrie! den verkehr kontrollieren in Tirol von a - z die grünen - leicht erkennbar an den verdreckten Straßen und die geistesgestörte farbmalerei in Innsbruck.

in hötting, wo es eh keine gute Verkehrsverbindung gibt, aber baut wird als wie irr, besonders für die schmattigen auf der hungerburg vermutlich um die luft auch glei no von oben zu verpesten, wurde die frau-hitt-straße für die Radfahrer halbiert - aber das wäre für grüne ja noch zu normal: auf den abschüssigsten teil der radbahn - hat ja fast schon autobahnbreite - steht riesengroß ein ende - weil da is sense mit dem Radweg. und wenn nit a radrennfahrer bist und scharf nach rechts den Radweg entlang abbiegen kannst, hockst auf der goschn. wie blöd dürfen eigentlich Politiker sein?

Anonym hat gesagt…

Eines stimmt: mehr Spuren ziehen mehr Verkehr an - aber das weiß man seit mindestens 20 Jahren, siehe z.B. in und um Zürich. Ja was tun ma dann??? Gibt's in Tirol nicht auch Schienen?? U.zw. für Güter und für Personen - nur, die Züge sollten halt auch anhalten, z.B. in der zweitgrößten Stadt Tirols. Macht endlich eure Hausaufgaben Ihr GrünInnen

Anonym hat gesagt…

Also das ist doch Scheinheiligkeit der Extraklasse: Mehr Schienenverkehr fordern und zugleich die Verbindungen nach Lienz kappen lassen. Die Heuchelei mancher Grünen stinkt inzwischen bis zum Himmel. Verlogenheit und grenzenlose Heuchelei: das ist bei den Grünen in Tirol und Sbg., die der ÖVP in den fetten Arsch kriechen, inzwischen zum Alltag und zur Normalität geworden. Wendehälse, wie sie die DDR nach der Wende kannte.

Anonym hat gesagt…

Es ist nicht nur die Scheinheiligkeit, Heuchelei und Verlogenheit der Grünen, die zu Himmel stinkt.
Es ist die grenzenlose Ignoranz, Unfähigkeit und Dummheit dieser Laiendarsteller. Der Mair und diese Felipe sind der Untergang der Grünen. Eine Grüne Basis, die diesem Spuk ein Ende macht, scheint es nicht zu geben.