Montag, 28. November 2011

Eine anonyme Spende

Das lag heute in meinem Postfach:


Eine anonyme Spende per Brief. Das hatte ich in dieser Form, zugegeben, noch nie. Ich bedanke mich beim anonymen Spender oder bei der anonymen Spenderin. Ich nehme dies als Bestärkung dafür, mit der politischen Aufklärungsarbeit weiterzumachen. Mit einer Spende kann man sich, wie hier beschrieben, bei mir natürlich keine politischen Positionen erkaufen. Ich werde sie einer sinnvollen Verwendung zuführen, nämlich für anwaltliche Unterstützung bei der Aufklärungsarbeit. Das ist angesichts dessen, wie ungern sich die ÖVP in diesem Land auf die Finger schauen lässt nämlich manchmal nötig.

Dafür habe ich das Geld heute an die Finanzreferentin der Partei übergeben, und nächstes Jahr wird sie, entsprechend unseren Vorstellungen von Transparenz als anonyme Spende in der Parteibilanz auch sichtbar sein. So stelle ich mir die Offenlegung vor, und die Grüne Sache wird damit gestärkt. Wann legen die anderen Parteien ihre Spenden offen, zum Beispiel die Spenden der Schultz-Gruppe an die ÖVP?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Wann legen die anderen Parteien ihre Spenden offen, zum Beispiel die Spenden der Schultz-Gruppe an die ÖVP?"

Immer diese rhetorischen Fragen, die der Gebi in den Raum stellt... ;)

Unautorisiertes Amt hat gesagt…

Eine kleine Frage zu Ihrer Aufklärungsarbeit. Da ich leider nicht auf dem laufenden und durch einen anderen Blog ("Erstaunlich") auf diese Seite gestoßen bin:
Ihr Kollege Peter Pilz ist für seine Aufklärungsarbeit bekannt, nun also meine schlichte Frage: Was haben Sie bis jetzt schon aufgeklärt? Oder sollte ich bei einer "Klärungsanlage" anfragen ;-)
mvG

Anonym hat gesagt…

also wenn der fall switak keine aufklärungsarbeit ist, was dann?

der gebi wird mir mmer sympathischer. er redet auch angenehm - nur seine seitlichen kurzen haare könnten etwas länger sein - oder die auf dem haupt etwas kürzer...

Anonym hat gesagt…

der name unautorisiertes amt bestätigt eh schon gebis aussagen zu 1000% lol

Anonym hat gesagt…

im übrigen würde ich prinzipiell stadt- oder gemeindewohnungen auf zeit vergeben - weil die derzeitige situation ist nur ein faulbett für lebenslange zuschüsse der öffentlichen hand.
wie bitte kann switak in einer stadtwohnzung gemeldet sein - oder benkos eltern (der sich ja offenbar entgegen den wirtschaft-tycons als "wirtschafts-model" sieht).

Gebi Mair hat gesagt…

Hehe, nix gegen meine Frisur - irgendwann Treff ich schon noch jemanden, dem sie gefällt ;-)

Stadtwohnungen auf Zeit ist wegen des Mietrechtsgesetzes nicht möglich, und das ist ein Bundesgesetz. Ich wünsche mir eine flexible Miete: Wer in Stadtwohnungen wohnt und weniger verdient, soll weniger Miete bezahlen. Wer mehr verdient, soll mehr Miete bezahlen. So kann sich die Miete über die Jahrzehnte sozial gerecht verändern. Ich habe das auch schon im Landtag beantragt, aber leider keine Zustimmung dafür gefunden.

unwählbar hat gesagt…

haha, ich hab mich schon ewig zurückgehalten, etwas über die frisur zu schreiben, aber ich hoffe wirklich, dass du mal wen triffst, dem sie gefällt.

Gebi Mair hat gesagt…

Hauptsächlich gefällt sie mir selbst. Bei Frisuren ist das ja so, dass, obwohl man sie selbst am wenigsten oft sieht, man doch am meisten Zeit damit verbringt. Wenn sie also mir gefällt, ist schon einiges gewonnen finde ich ;-)

Anonym hat gesagt…

ja, sie ist halt gewöhnungsbedürftig. ^^ meine gefällt sicher auch nit jedem. aber oben das schopfele und seitlich kahl sieht man nit so oft.

Anonym hat gesagt…

aso, dö leut kriegt man nimmer aussi - auch wenn sie mittlerweile millionäre sind?
kein wunder, dass dann bei jungfamilien wiohnungsnot herrscht. auch sollte jedem klar sein, dass er mit 60 keine geförderte 4-zimmer wohnung mehr braucht.
dass herr benko und switak reich wurden, verdanken sie zum teil auch ihren eltern und wie jedes kind der öffentlichen hand.
wenn selbst für millionäre nie zahltag ist, dann wundert mi gar nix mehr.
eine wohnung auf zeit ist wie ein leichter arschtritt sich eine arbeit zu beschaffen. so finanzieren arme ohne stadtwohnung millonäre.
leider,leider weiß ich aber dass du recht hast. selbst wenn das wohnungsamt weiß, dass der inhaber mittlerweile millionär ist, kann man nix machen...

Anonym hat gesagt…

Jemand der 4.747,92 € pro Monat kassiert, wird sich doch eine Rechtschutzversicherung leisten können.....Die 50 € sind besser investiert, wenn sie einer bedürftigen, echten österreichischen Familie zugute kommen, Gebis Freunde ( Asylanten, Migranten) bekommen sowieso alles in den ***** gsteckt.

Anonym hat gesagt…

hallo gebi. habe mir nicht gedacht, dass hier jemand tatsächlich so frech ist, auf deine frisur anzuspielen. weil dem doch schon so war, traue ich es mich auch :-)

im vertrauen: eine weibliche trunrunde im zillertal hatte gestern nur an deiner frisur etwas zum aussetzen, das hat in der diskussion aber dein einsatz für das land wett gemacht.

es würde aber nit schaden, dort a bissl länger, da a bissl kürzer, weil beim kampf für die gerechtigkeit für durchschnittliche zillertaler der "panker" einiges einsetzen muss, bis er den stand hat, wie einer mit einem (sei es auch) geschenkten "Tuxa".

also nichts für ungut, aber nichts dem zufall überlassen :-)

lg aus dem zillertal

Anonym hat gesagt…

ich muss dem zillertaler recht geben. mich haben eigentlich auch nur die zukurzen oder zulangen haare, beim foto zum bericht der landesversammlung, gestört. sonst paßt deine arbeit.

Gebi Mair hat gesagt…

Eine Rechtsschutzversicherung zahlt aber nicht, wenn ich Anwältinnen fragen muss, ob es zB medienrechtlich erlaubt ist, bestimmte Formulierungen zu verwenden. Bei anwaltlicher Unterstützung bei Grundbuchabfragen, Firmenbuchauszügen etc. hilft eine Rechtsschutzversicherung auch nichts. Anwältinnen machen auch ohne Versicherung manchmal Sinn. Und sie kosten mehr als 50 Euro, aber 50 gespendete Euro sind ein wichtiger Beitrag.

Anonym hat gesagt…

Es geht ja nicht nur darum wie viel Geld gespendet wird. Für manchen sind 50 Euro viel, für den anderen wenig. Entscheidend ist aber viel mehr die Bereitschaft zur Spende bzw. zur Unterstützung. Dies signalisiert doch eindeutig Zustimmung zur geleisteten Tätigkeit.

Anonym hat gesagt…

Also bedeutet das, die Grünen haben keinen praktizierenden Anwalt unter ihren Mitgliedern wie z.B. RA Brugger von der Liste Fritz. Nicht einmal Juristen?
Grundbuch und Firmenbuch sind öffentlich zugänglich. Rätselfrage: Wieviele Seiten gehen sich mit 50 € am Gerichtskopierer aus?
pff pff pff

Gebi Mair hat gesagt…

Am Gerichtskopierer gehen sich inzwischen 100 Kopien dafür aus glaub ich. Doch, natürlich gibt es bei den Grünen auch Anwältinnen. Manchmal macht es aber auch Sinn, Rechtsanwältinnen für ihre Leistungen zu bezahlen ;-)

unwählbar hat gesagt…

wer sind denn die anwältinnen bei den grünen?

unwählbar hat gesagt…

offensichtlich gibts doch keine!

Gebi Mair hat gesagt…

Doch, natürlich. Aber du glaubst nicht ernsthaft, dass ich hier Listen von Grün-Mitgliedern veröffentliche, oder?

unwählbar hat gesagt…

ich hab mir nur gedacht, vielleicht gibts auch welche, die im vorstand oder sonst in öffentlichen positionen sind... nur einen, oder eine? irgendeine/-n juristen/-in, der/die deine behauptung untermauert?