Dienstag, 21. Oktober 2008

Schon wieder

Schon wieder versuchen ÖVP und SPÖ die Politik der FPÖ nachzuahmen, dieses Mal in Wörgl. ÖVP und SPÖ fordern, für die Vergabe von städtischen Wohnungen müssten Deutschkenntnisse nachgewiesen werden. Dass dies rechtlich nicht haltbar ist, scheint ihnen völlig egal zu sein. Hier die Presseaussendung von mit und Evelyn Huber von der Wörgler Grünen dazu.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was für ein Problem hast du mit der Tatsache, dass man in unserem schönen Land die deutsche Sprache beherrschen sollte um auch Sozialleistungen u.a. zu bekommen?? Ist doch ein maßgeblicher Teil einer funktionierenden Integration, nach der doch auch die Grünen lauthals schreien oder? Oder gehts dir nur wieder darum, dass eine Partei derselben Meinung ist wie die FPÖ?? Denn alles was die FPÖ vorschlägt und macht ist für euch sowieso nur schlecht. Geht es darum?

Gebi Mair hat gesagt…

Was ich dagegen habe? Ich kann dir 5 Gründe nennen, die dagegen sprechen:

1. Es widerspricht den Grundsätzen der Menschenrechte.

2. Es widerspricht den Grundsätzen der Menschenrechte

3. Es widerspricht den Grundsätzen der Menschenrechte.

4. Es widerspricht den Grundsätzen der Menschenrechte.

5. Es widerspricht den Grundsätzen der Menschenrechte.

Anonym hat gesagt…

Also für mich sieht es so aus, als wäre 1 - 5 ein und derselbe Grund. Es gibt aber VIEL MEHR Gründe, die DAFÜR sprechen. Sehr einfach oder? Also Deutsch lernen, oder ab nachhause.

Anonym hat gesagt…

Eine Frage hätte ich noch .... wie soll denn Integration deiner Meinung nach funktionieren, wenn viele noch nicht einmal die Deutsche Sprache lernen wollen. Und wenn unsere lieben Immigranten nicht dazu gezwungen werden, werden sie es wohl kaum freiwillig lernen. Wollt ihr vielleicht auch noch Behördendokumente, etc. auf türkisch, serbisch etc. übersetzen lassen, damit sie auch mit d. Ausfüllen dieser nicht mal mehr Deutsch verstehen müssen? Vielleicht auch sämtliche Beschilderungen in öffentlichen Gebäuden, Schulen, ....
Das kann doch nicht dein ernst sein oder?

Ganymed hat gesagt…

bleiben wir beim thema: kann mir jemand der anwesenden befürworter die konkrete integrative funktion der verbindung wohnungsvergabe und deutschkenntnisse erklären?

Gebi Mair hat gesagt…

Ich bin sehr dafür, dass alle Menschen in Österreich Deutsch können, schon in ihrem eigenen Interesse. Aber das sollte doch auch ohne diskriminierende Regelungen möglich sein, oder?

Was mich darüber hinaus ärgert ist die Tatsache, dass ÖVP und SPÖ ganz genau wissen, dass eine derartige diskriminierende Regelung rechtlich nicht möglich ist und sie trotzdem fordern.

Anonym hat gesagt…

lieber gebi!is e klar das du dieses thema nit tiefer begründen kansch.in Ö gibt es Ausländer die seit jahrzenten hier sind und kein deutsch sprechen!!!!!
die sich nicht integrieren,auf Ö sch...,wie kansch du des rechtfertigen?
find des völlig ok,is ja mal a gute idee von die wörgler,sollt ma in ganz tirol machen.wa ja super wenn du ins ausland gehst und denen da deutsch beibringst bevor sie nach Ö kommen.wäre des nix?

ein besorgter Bürger hat gesagt…

Is ja mal wieder typisch!!

Kaum gibts endlich mal was für INLÄNDER, schreien die Grünen schon wieder laut auf!!

Es ist langsam zum kotzen mit dieser Partei!! Wenn jemand in Österreich a Wohnung will, soll er sich integrieren, an Job suchen und haggln gehen, soll sich anpassen und dann hat er a ein Anrecht auf die Liste für Wohnungsvergaben zu kommen! Aber des ganze ohne Deutschkenntnissen machen zu wollen is ja wohl der Gipfel der Frechheit!! Geh mal nach Ghana und verlang a Lehmhütte auf deutsch!! Mecht sechen wie lange da wartesch!!!!

God bless Österarm!!!

Anonym hat gesagt…

Nichts gegen Völkerwanderung aber Österreich (9 Mil.) ist nicht Amerika (440 Mil Menschen). Wir müssen wenn wir ins Ausland gehen die Sprache, die Sitten und Gebräuche beachten. Sonst werden wir verfolgt ausgewisen und im schlimmsten Fall entführt.

Bei uns dagegen erhält fast jeder der auch nur hallo sagen kann eine Wohnung und Geld für jedes Kind.

Wer soll das Zahlen? Wir sind nettozahler in der EU nehmen Gezwungenermaßenmehr Leute auf als gut für uns ist und sollen dann auch noch den Kopf hin halten wenn was daneben geht.

Alles in allem - lass dir doch mal ne Lösung einfallen die auch was bringt. Auch du bist in der Politik und könntest was Verändern.

Gebi Mair hat gesagt…

Entschuldige bitte, für Wohnungsvergaben gibt es soziale Kriterien, niemand kriegt eine Wohnung einfach so. Und das hat mit der Frage, ob wir Nettozahler sind, gar nichts zu tun.

Kastanie hat gesagt…

Diese Diskussion mit Gebi ist sinnlos, so wie alle anderen auch. Ausländer = gut, Österreicher = schlecht. Das ist die Wahrheit, wenn man die "Grüne Brille" auf hat. Ich verstehe noch immer nicht, was denn "gegen die Menschenrechte" sprechen soll, wenn man das Beherrschen der Deutschen Sprache bei der Wohnungsvergabe voraussetzt?? Die meisten von denen haben sowieso den ganzen Tag nichts zu tun .... Sozialfälle oder?? Dann kann man doch wenigstens erwarten, dass sie unsere Sprache lernen. Jaja .... ich weiss. Ich habe Vorurteile. Nur leider bewahrheiten sich diese mittlerweile so häufig, dass man schon von Tatsachen sprechen kann.

Gebi Mair hat gesagt…

Schau, wir haben ein Sozialsystem, das auf dem Versicherungsprinzip aufbaut. Nur wer in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt bekommt auch Arbeitslosengeld. Nur wer in die Krankenversicherung einbezahlt ist auch krankenversichert. Nur wer in die Pensionsversicherung einbezahlt bekommt auch Pension.

Wenn Menschen, egal ob In- oder Ausländer also von diesen Leistungen profitieren, dann ist das ein Hinweis darauf, dass sie auch einbezahlt haben. Und dann sind es keine "Sozialfälle", sondern Menschen die zu einem Versicherungssystem beigetragen haben und es auch in Anspruch nehmen dürfen.