Samstag, 25. Oktober 2008

JungbürgerInnenfeier


Gestern mussten wieder 1000 junge InnsbruckerInnen die JungbürgerInnenfeier über sich ergehen lassen. Das heißt, 1000 nicht, weil nicht einmal die Hälfte des Jahrganges gekommen war. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich es verstehen kann. Es hat schon etwas peinlich Bemühtes an sich, wenn auf der Bühne Jungbürgerbücher an zwei Jugendliche übergeben werden und diese sich bei der Bürgermeisterin und der Stadträtin mit Kastanien als Geschenk bedanken müssen. Damit mich niemand falsch versteht: Die OrganisatorInnen bemühen sich wirklich, und Hot Schrott hätte eine feine Sache sein können - war nur leider etwas langweilig - und auch die Party im Hofgarten könnte grundsätzlich ok sein, war sie gestern aber stimmungsmäßig irgendwie nicht. Ich denke langsam, dass jeder Jahrgang seine JungbürgerInnenfeier einfach selbst gestalten muss, dann haben alle am meisten davon.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Jungbürgerfeier wird eben altbacken gestaltet. Der Gottesdienst vor der Feier hat nix zu suchen, schließlich ist das keine Veranstaltung der Kirche!
Mehr Schmiss. Politik ist an diesem Tag hintanzuhalten. Viel mehr Action gehörte schleunigst her - diese Feier ist keine für zukünftige Politapparatschiks (wie Herr Gebi? *sfg*), sondern ein Fest für die Jungbürger - welcher politischen Weltanschauung oder Religion auch immer. Auch das Programm im Landestheater (muss es das Landestheater sein?) ist viel interessanter und akzeptierbarer zu gestalten.
So ist es eben eine typisch "billige" Veranstaltung bei der Politiker und alle die sich dafür schimpfen ihre dummen Wortspenden ablassen.

Anonym hat gesagt…

dass die betroffenen verstärkt mitreden sollten, unterstütze ich jedenfalls total.