Freitag, 5. März 2010

Nur mit Grün geht in der Integration was weiter

Einige der aussichtsreichen KandidatInnen mit Migrationshintergrund bei der Gemeinderatswahl 2010 mit Alev Korun, Christine Baur und Gebi Mair

Bisher gab es in Tirol keineN einzigeN Gemeinderat/Gemeinderätin mit Migrationshintergrund. Das kann sich nach dieser Wahl ändern. Mit einigen der aussichtsreichen KandidatInnen konnte ich heute, gemeinsam mit Nationalrätin Alev Korun die Programme der einzelnen Gruppen diskutieren. Aussichtsreiche KandidatInnen sind unter anderem Ahmet Demir und Ayse Acar in Landeck, Seyma Taskiran in Fulpmes, Mustafa Isilak und Turgay Kilicer in Jenbach, Tarik Özbek in Schwaz oder Galip Kus in Kufstein. Bewusst haben wir heute mit Ronny Thümler (Reutt) und Maria Rees (Jenbach) aber auch KandidatInnen mit deutschem Migrationshintergrund eingeladen, um die Vielfalt der Integrationsformen klar zu machen. Klar ist jedenfalls: Wir Grüne sind die einzige Partei in Tirol, bei der bei dieser Gemeinderatswahl bei der Integration etwas weitergeht.

Ich glaube, alle KandidatInnen haben aus den heutigen Diskussionen Einiges mitgenommen und sind voller Motivation für die verbleibenden zehn Tage...




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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

i geb dir schon recht - nur glaub i, dass dein aufhänger, dass nur mit grün was mit der integration weiter geht viel mehr leut verschreckt als begeistert.
i würd das thema lang nit so hochschaukeln. und ob ein parteikandidat einen ausländischen hintergrund hat, ist vollkommen sense,wenn er gut ist.

bei dir klingt das immer so wie ausländer rein. i kenn aber sehr viele ausländer, die froh sind da zu sein und sicher auch nicht jeden herein ließen. die arbeiten und beliebt sind und durchzaus sich einer wahl stellen können. wer zb einen quotentürken braucht um seine ausländerfreundlichkeit zu zeigen, ist das genaue gegenteil davon.

JOSEF G. hat gesagt…

Finde es grundsätzlich begrüßenswert, wenn Menschen mit Migrationshintergrund auch bestimmte politische Funktionen einnehmen. Dies würde auch die Integration von in österreich lebenden Zuwanderern immens beschleunigen, wenn die politischen Funktionäre mit Migrationshintergrund an einem gedeihlichen Zusammenleben und an einer vorurteilsfreien Begegnung von Zugewanderten und hier Verwurzelten arbeiten würden.

Apropos Studium von Gebi Mair:

Im Gegensatz zu gewissen anderen Doktoren, die hier so gerne posten und die für ihre Studien 10 - 15 Jahre gebraucht haben, war und ist Gebi Mair VOLLZEIT - ERWERBSTÄTIG und bezahlt sich durch seine daraus resultierende STEUERLEISTUNG das nebenberufliche Studium zur GÄNZE SELBST!!

Anonym hat gesagt…

hoffen wir doch das die grünen an stimmen zulegen wie in deutschland!!!

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/07/deutschen-feindlichkeit/an-deutschen-schulen.html

Nur mit Grün geht was weiter!!

@Josef G: mit 3000 euro netto im monat ist das auch nicht schwer sich sein studium selbst zu bezahlen!! Kein politiker ist vollzeit erwerbstätig!!!!!!in welcher welt leben sie?!?!