Samstag, 30. März 2013

Karfreitag für den Umweltschutz

Gestern war Karfreitag. Nicht nur für Christinnen und Christen, sondern auch für den Umweltschutz in Tirol. Die eisenbahnrechtliche Verhandlung für den Piz Val Gronda führte unlängst dazu, dass sofort im Anschluss an die Verhandlung der Bescheid ausgestellt wurde. Dann fuhr der Mitarbeiter im Ministerium unmittelbar auf Urlaub. Alle Bedenken, bis hin zum Natura 2000-Ausweisungsbedarf am Gipfel dieses Naturjuwels blieben unberücksichtigt.

Gestern war es dann so weit: Bagger wurden auf den Gipfel gebracht. Ein Metallzaun aufgezogen, Tanks aufgestellt und mit den Schremmarbeiten begonnen. Bereits am Vormittag war ein fünf Meter tiefes Loch aus dem Berg gebrochen. Und so sieht der Gipfel des Piz Val Gronda seit gestern aus - das unrühmliche Ende von 28 Jahren Kampf um Tirols Natur:




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Machen sie etwas Ungesetzliches? Dann mach eine Anzeige. Haben sie die notwendigen Genehmigungen. Dann machen Sie die Fliege. So jemand wie Sie, der auf Kosten der Steuerzahler die Wirtschaft behindert, die Leute vernadert und nichts beiträgt für unser Land sollte nicht andere Profitgeier schimpfen. Unter anderem werden in Ischgl jene Steuern verdient, die Sie ernähren und die sie so gerne umverteilen von denen die arbeiten zu denen die es nicht wollen oder können. Es ist unglaublich wie wenig sie in der Lage sind den Rechtsstaat anzuerkennen. Ich hoffe es klagt sie bald wieder jemand. Sie werden daraus zwar keine Lehren zeihen- weil ihnen das einfach nicht möglich ist- aber es wird ihnen und leider auch den Grünen insgesamt schaden. Ihre Gesinnungsfreunde sollten sich langsam überlegen, was Sie der Partei und dem Land bringen.

Anonym hat gesagt…

Danke GEBI!!! Für deinen unermüdlichen Einsatz für unseren Lebensraum!!!
He lieber Gebi i mecht die heit amol abissl loben, i mecht die praisen... mecht donkschean sogn zu dir!!!

Anonym hat gesagt…

was dachten Sie denn, 30 Jahre kämpfen wir gegen den Lobbyismus des Alpenvereins und der grünen um die Genehmigung, jetzt da sie erteilt wurde, einfach nicht bauen, in welcher Welt lebst du????

"Goldenes Dachl" LOL da gibs schönere plätze die stehen nicht unter naturschutz, interessiert ja auch niemanden!!

Anonym hat gesagt…

Die Touristiker arbeiten am Freitag, dass der Gebi Skitour machen kann und sie auch noch als Profitgeier beschmutzt ! Sowas gibt es auch nur in Tirol

Anonym hat gesagt…


interessant,da boxt man in einer nacht und nebel aktion das eisenbahnrechtliche verfahren kurz vor ostern durch,obwohl in der aktuellen situation der rechtliche status nicht geklärt ist, ob das projekt sich eventuell im nachhinein als EU-rechtswidrig heraustellen könnte. ich hoffe,der europäische gerichtshof nimmt sich dieser sache an und es kommt zum rückbau und einer saftigen geldbuße. danke gebi für deine arbeit. http://derstandard.at/1358305626653/Stopp-der-Bauprojekte-fuer-Isel-und-Piz-Val-Gronda-gefordert

die umweltanwaltschaft hat die övp eiskalt ausgeschaltet. damit kann der umweltanwalt gegen solch fehlurteile nicht bei den höchstgerichten beeinspruchen.das ist eine schweinerei in einem rechtsstaat.
einzig in österreich, aber gut für die övp und steigbügelhalter spö. was stören kann, wird mit maulkorb versehen. über das A der demokratie ist man noch nicht hinweggekommen.

und was meint die liste fritz dazu ?
http://www.listefritz.at/lebensraum-tirol/1303-piz-val-gronda-als-politischer-deal-von-gschwentner-und-platter


und diese seite lobe ich mir. hier darf man seine meinung kundtun und es wird nicht selektiert.für mich die einzig freie presse in tirol.

www.dietiwag.org


schönes osterfest an alle

P.S.

toller vorbildlicher kollege
http://www.youtube.com/watch?v=g_1I2uN6qhc

Anonym hat gesagt…

Am Karfreitag muss man arbeiten, damit die schlauen herren an einem traumhaften Tag eine Schitour machen können,und die Leute die nichts dafürkönnen noch zu behindern, jeder einzelne Arbeitet hart damit er die schlauen Politiker zahlen darf und selber noch ein bisschen Leben darf.
Euch gehört das ganze Einkommen gestrichen und jeder von euch sollte den ganzen Beton von Hand auf den Piz Val Gronda tragen müssen damit ihr endlich mal wisst, wie schwer man sich heutzutage das Geld zum Überleben verdienen muss.

Wir und IHR leben allen vom Tourismus, leider kommt das ganze Geld in die falschen Hände!!!

Habadiere schöner Gebi

Anonym hat gesagt…

Aus bayrischer Sicht kann man nur den Kopf schütteln, dass im Jahr 2013 in Tirol so etwas noch möglich ist. Da hilft alles Gerede von Nachhaltigkeit nichts...
Der Mammon des schnellen Geldes aus dem Tourismus hält Einzug. Die Menschen haben nicht verstanden, was der Tourismus sie kostet und opfern bereitwillig ihre schöne Tiroler Natur. Die Zeit des großen Ausbaus ist vorbei. Gerade in Ischgl macht ein Kilometer mehr nichts aus, aber die letzten Rückzugsorte der Tiere werden zerstört. Der Filz aus Politik, Tourismus und Landwirtschaft ist schon beträchtlich...
Ich hoffe nur, dass diese Sauerei einmal groß in der Presse aufkommt, damit die Herren in Ischgl im nächsten Jahr ohne Touristen dastehen!
Das Schlimmste ist, dass letztlich der österreichische Steuerzahler die Strafe aus dem Verfahren tragen müsste...
Schön, dass wenigstens ein paar Tiroler sich die Mühe machen auf solche Sünden hinzuweisen! Danke Herr Maier/Danke Herr Haslacher!

Anonym hat gesagt…

Ich freue mich schon auf die neue Bahn und die neue Abfahrt. Ich gratuliere den Ischgler für ihre Hartnäckigkeit. Der Neid auf der Welt ist einfach unglaublich!!!!

Anonym hat gesagt…

Du gscheider Bayer. Ich habe am Piz Val Gronda noch nie ein Tier gesehen. Weder a Gams noch ein Steinbock und schon gar kein Steinhuhn. Und ich war sicher schon oefter da oben als Sie.

Anonym hat gesagt…

Freue mich auch auf die neuen geilen Abfahrten. Auch alle meine Freunde haben noch ein Argument mehr um wieder nach ischgl zu fahren. Ist einfach das beste Skigebiet der Alpen.

Liebe Grüße aus ischgl (ab Montag wieder in NRW)

Anonym hat gesagt…

Ex-Agentur der Grünen casht bei Stadt Wien ab


Kaum in der Wiener Regierung, geraten die Grünen mit ihrer Ex-Agentur in Erklärungsnot. Die Agentur Super-Fi konzipierte die grünen Wahlkämpfe und erhält jetzt öffentliche Aufträge der Stadt. Es riecht nach Freunderlwirtschaft, gegen die die Öko-Partei öffentlich stets ankämpft. Die Grünen übernehmen damit aber nahtlos die gewohnte Praxis von SPÖ und ÖVP, nahestehenden Unternehmen Aufträge zukommen zu lassen.

Aus dem„ Fall Hochgegger“ nichts gelernt. Wie eh und je agieren die Regierungsparteien, wenn es darum geht, Geld der Steuerzahler zu verschleudern. Im Bund sind es die SPÖ (Kobza Media Agentur) und die ÖVP (Headquarter), in Wien die SPÖ und die Grünen, die ihre befreundeten Agenturen mit saftigen Aufträgen bedienen. Dabei standen gerade die Grünen an vorderster Front, als die Aufträge des Innenministeriums an eine ÖVP-nahe Agentur bekannt wurden. „Inakzeptabel“ sei es, wenn Agenturen, die eine ÖVP-Ministerin (gemeint war Maria Fekter) beraten, von der Volkspartei auch für Wahlkämpfe engagiert werden, kritisierte der Abgeordnete Karl Öllinger – und forderte ein entsprechendes Verbot.

Auch die Homepage von Alexander Van der Bellen konzipiert

Doch ähnlich wie bei der Diskussion um die Transparenz von Parteifinanzen stellt sich auch hier heraus, dass die Grünen selbst Butter am Kopf haben. Die Presse berichtet, dass es bei den Grünen ähnliche Verquickungen gibt. Die Agentur Super-Fi war unter anderem für die grünen Kampagnen vor den Nationalratswahlen 2006 und 2008 verantwortlich. Im Wiener Wahlkampf 2010 wurde Super-Fi zwar nicht mehr als Leadagentur gebucht, steuerte aber Dienstleistungen bei. Danach, im November 2010, kam es zu einer grünen Regierungsbeteiligung. Und siehe da: Plötzlich steht Super-Fi auf der Payroll der Stadt Wien. Besonders peinlich: 2012 konzipierte die Agentur die Homepage des Wiener Universitätsbeauftragten Alexander Van der Bellen, der von 1997 bis 2008 Bundessprecher der Grünen gewesen war. Die Rechnung über 13.824 Euro wurde mit Steuergeldern der Stadt Wien bezahlt.

Öllingers Statement: eine verunglückte Ausrede

Und was sagt Öllinger zu diesem Fall? Seine Forderung nach einem Gesetz habe sich „auf politisch-strategische“ Beratungsleistungen bezogen, wie sie einige ÖVP-Innenminister in Anspruch genommen hätten, sagt er in der Tageszeitung Die Presse. In Wien hingegen handle es sich um normale Werbeaufträge. Klingt eher nach einer verunglückten Ausrede als nach einer klaren Stellungnahme.

http://unzensuriert.at/content/0011831-Ex-Agentur-der-Gr-nen-casht-bei-Stadt-Wien-ab

Anonym hat gesagt…

Typisch Wasser predigen und Wein trinken

Anonym hat gesagt…

Ich bin echt entsetzt über viele in diesem Forum. Wir sollten Gebi helfen und nicht da herumnörgeln. Er hat's nicht leicht so ohne Unterstützung nicht einmal von den GrünInnen die sich da echt Mies aufführen und diesen miesen und links_und grünverachrenden PosterInnen freien Lauf lassen. Beschämend.

Anonym hat gesagt…

man kunn kontra oder pro gebi sein - aber platter-kamfposter sollten sich lieber einmal fragen, warum man bei der övp nit seine Meinung posten kann.
i bin k e i n grüner - aber no viel weniger a platter-wähler. Tirol hat sich was besseres verdient. vor allem weg mit dem widerlichen einheitsbrei aus övp light marke s-bupp und övp-hard marke Gendarm aus st tropez sry zams.

unwählbar hat gesagt…

wenn man gegen den gebi und die grünen ist, dann bedeutet das noch lange nicht, dass man für den platter ist.

nur wenn man sich darüber beschwert, dass fehler der grünen auch aufgedeckt werden, dann ist das schon ein wenig eigenartig. ich will eine saubere politik, sowohl von der övp, aber auch und speziell von den grünen. ansonsten wirds lächerlich.

Anonym hat gesagt…

Ich bin sicher, dass selbst die Party-Skifahrer von Ischgl -wenn sie sich die Details anschauen- dieses Projekt verurteilen werden. Es wird dem Ischgler Tourismus zuerst großen Imageschaden, dann finanzielle Einbußen, bringen, schätze ich. Die ausländische Presse, also die von dort wo die Touris herkommen, ist schon alarmiert. Wenn unbedarfte Urlauber sich mal den benachbarten Palinkopf auf google maps Satelitenansicht auschauen, wissen sie Bescheid wo's langgeht.

Anonym hat gesagt…

man kann über den gebi denken wie man will und die Beschimpfungen unter der guertellinie sind tirol nicht würdig

gebi ist einer der wenigen politiker mit herzblut und argumentiert sachlich fair aber hart in der sache und das muss man akzeptieren und respektieren

sind wir doch froh dass es auch diese stimmen gibt sonst wuerde das gleichgewicht komplett kippen