Mittwoch, 12. Mai 2010

Wir sind doch nicht Bulgarien

"Wir sind doch nicht in Bulgarien" kommentierte ÖVP-Klubchef Josef Geisler die aufgetauchten Vorwürfe, die TIWAG habe via Agentur Hofherr den ÖVP-Wahlkampf im Kaunertal finanziert und der Tourismusverband den ÖVP-Wahlkampf in Telfs. Die Empörung bei Geisler gibt es allerdings nicht über TIWAG und Tourismusverband, sondern über den Vorwurf der politischen Korruption. Dass man der ÖVP so etwas zutraut, darüber muss er sich offenbar aufregen.

Dabei hat er Recht: Wir sind nicht in Bulgarien. Leider. Korruption führt dort nämlich zum Rücktritt. Prominentestes Beispiel ist EU-Kommissionskandidatin Jeleva aus Bulgarien, die nach Korruptionsvorwürfen, hauptsächlich gegen ihren Mann, ihre Kandidatur zurückziehen musste. Das ist der Unterschied: Korruption führt in Bulgarien zum Rücktritt. Jede Wette, dass in der Tiroler Landespolitik niemand zurücktreten wird?




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Kommentare:

GriselJuhasz hat gesagt…

I do like ur article~!!!..................................................

Anonym hat gesagt…

An die Grüne Partei!

Wie lange werdet ihr Gebi Mair noch dulden? Er vertreibt die letzten Wähler.
Abgesehen davon, dass er ein schlechtes Vorbild ist (ewiger Student), verbreitet er auch ungeniert Lügengeschichten.
Jetzt schon wieder. Jeleva verzichtete, weil ihr mangelnden fachlichen Kompetenz vorgeworfen wurde. Zusätzlich hat sie unvollständige Angaben zu ihren Nebeneinkünften während ihres Mandats als Europaabgeordnete gemacht. Die Geschichten zu ihrem Mann waren nur anonyme Briefe, die sich nicht bestätigt haben. Aber der Gebi präsentiert diese nicht bestätigten anonymen briefe als Tatsache.

Anonym hat gesagt…

naja, also der film is lustig gmacht - der platter aber forderte im falle eines vergehens strenge konsequenzen. förderungen an politiker gibt es in allen parteien - unds seis nur, wenn wem das nicht ausgereiftes und ins detail beweisbares zugespielt wird.

auch i bin für eine aufklärung. aber der gebi sollte bei sich anfangen und keine heiligen politiker erwarten - gerade das wäre in diesen zeiten nämlich fatal.

i bin übrigens absolut für das kraftwerk, ganz wurst jetzt ob geschoben wurde oder nicht. welche alternativen haben wir denn? auch er braucht strom - aber französischer atomstrom is sicher gesünder - und grüna ... ;-)