Freitag, 10. August 2012

The Tilg Family

Bernhard Tilg, Tirols glückloser Gesundheitslandesrat, hat einen Bruder: Herbert Tilg, ein äußerst qualifizierter Arzt. Herbert Tilg war dementsprechend auch am Bezirkskrankenhaus Hall angesehen.

Trotzdem wurde an der Innsbrucker Klinik im vergangenen Jahr, obwohl die Gastroenterologie schon besetzt ist, dort eine zweite Stelle geschaffen und gleich in einer besonders verkürzten Ausschreibung bekannt gemacht, wie hier nachzulesen ist. Nachdem es Kritik gab und die Sache doch sehr nach Schiebung aussah, musste die Frist dann verlängert werden. Und nach einer weiteren Schamfrist wurde Herbert Tilg schließlich bestellt. Und das, obwohl an anderen Kliniken Stellen aus Spargründen nicht nachbesetzt werden; hier wurde eine Stelle sogar verdoppelt.

Dabei ist es aber nicht geblieben, deshalb ist jetzt Zeit für ein kleines Update: An der Inneren Medizin wurde nämlich nun neu ein eigener Vorstand geschaffen, den es bisher nicht gab. Und drei Mal darf man raten, wer sich für den Posten als Vorstand dort beworben hat?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

du beschwerst dich ernsthaft darüber, dass sich der bernhard tilg BEWORBEN hat? Wenn man Familie in der Politik hat, dann darf man wohl gar nix mehr tun? Manhmal frag ich mich wirklich, wie du ein studium geschafft hast. vielleicht nur, weil du deine politischen kontakte spielen lassen hast? deine diplomarbeit darf man auch nicht einsehen...

Ich stelle dir wieder einmal die Frage: Haben wir keine ernsthafteren Probleme? So zerstörst DU die Demokratie, denn so bist DU sinnlos!

Anonym hat gesagt…

Sinnolos und sinnentleert ist wohl dein kommentar, lieber anonym. da werden vor der möglichen zusammenlegung der universitäten noch schnell ein paar verträge und posten geschachert, weil nachher personal abgebaut werden muss.

und genau: ganz sicher werden nicht klinikvortstände oder dergleichen verkleinert, damit das günstiger wird.

ich möchte für solche posten eine ordentliche ausschreibung, die nicht nur auf der homepage zu finden ist, sondern im gesamten deutschsprachigen raum. dann sieht man sich die bewerberinnen und bewerber an, und anhand von der qualität welt man dann aus, vielleicht sogar ein anonymisiertes bewerbungsverfahren. wenn dann der tilg rauskommt, ist alles ok.

Anonym hat gesagt…

...und natürlich "wählt" man aus...

Anonym hat gesagt…

Herbert Tilg ist einer der angesehensten Gastroenterologen im mitteleuropäischen Raum, mit allen Mitteln muß man solche Ärzte in Tirol halten. Die Alternative wären wieder Primare aus der zweiten und dritten Reihe, die sicherlich nicht förderlich für das Niveau an der Klinik sind.

Meiner Meinung sollten solche Themen nicht für Oppositionspolitik verwendet werden. Den hier geht es um die Gesundheit von uns allen Tirolern.

Anonym hat gesagt…

hi gebi!

wieviele personen zählt denn die Tilg family?

Anonym hat gesagt…

Darf ich raten?

Ein spezieller Freund von Dir aus dem Oberen Gericht.

unwählbar hat gesagt…

entschieden ist gar nichts, vor einer wahl schon reinhacken finde ich sehr ungut. du beschwerst dich darüber, dass dich ein definitiv qualifizierter arzt für einen vorstandsposten bewirbt? wäre es besser, es würde wer anderer machen? irgendein vollkoffer, ders nicht so gut macht, nur weil sein bruder in der politik ist? du betreibst hier schon fast sippenhaftung, aber so lange es gegen die vp geht ist alles in ordnung, oder?

Anonym hat gesagt…

Hi Gebi,

wie du bereits in deinem kurzen Statement eingebracht hast, ist Dr. Tilg eine Koryphäe auf seinem Gebiet. In diesem Fall wäre mir das vollkommen wurscht, ob das der Bruder eines Landesrates oder von sonst einem Politiker ist. Wir können froh sein, wenn unsere Spitzenmediziner nicht abwandern und in Tirol bleiben. Nicht alles, was du dir zusammendenkst ist ein Skandal. Der aufgeblasene Bürokratie-Apparat ist mit Sicherheit einsparungswürdiger, als Posten in der Spitzenmedizin! Clemens

Anonym hat gesagt…

Ein bißchen Recherche und schon wüsstest du, dass Innsbrucks Gastroenterologie unter Prim. Vogel ein einziger Sauhaufen ist und die Bestellung von Tilg vom dort arbeitenden Personal sehr begrüßt wird.

Aber darum gehts nicht. Schon eher um die Sippenhaftung gegenüber jemandem, der dich (nachvollziehbar) im Landtag nicht ernst nimmt.

Anonym hat gesagt…

herbert tilg ist einer der angesehensten mediziner. ausgerechnet du, der jeden anderen grünpolitiker der dir irgendwie behilflich sein könnte, in den arsch schlüpft dass er locker jedesmal wieder beim hals heraus könnte, regst dich auf wenn einer der besten ärzte europas, der halt zufällig einen bruder in der landesregierung hat, etwas wird. herbert tilg war lange vor sein bruder landesrat wurde ein hochangesehener mediziner.

der hat schlatz im gegensatz zu dir nicht nötig. was wärst du ohne die frösche - ein kahles notgeiles mandl mit wahnvorstellungen.

Anonym hat gesagt…

"...die sache sehr nach schiebung aussah..."
Lieber Gebi, kannst du uns sagen, wer waren denn die anderen Bewerber?

Anonym hat gesagt…

wenn sich der tilg auch nur ein prozent so schlatzig beworben hat wie du als du der felipe in den arsch geschlüpft bist dass es peinlicher nicht mehr geht und sogar in schulerinnerungen schwelgtest, so wäre er für mich untragbar. bei einem prozent von deinem schlatz.

tirol hat nach der pensionierung vom prof margreiter und der vom prof partsch 2 tiroler mediziner mit weltruf verloren. und seit madersbacher nicht mehr der ärztliche leiter ist, geht es nur mehr drunter und drüber. man müsdste ja auf allen 4en zu tilg kriechen, damit man ihn hält und endlich wieder ein tiroler spitzenmediziner an der klinik tätig ist.
alle tiroler mediziner mit weltruf sind nämlich tot oder in pension.

aber falls du den mugabe aus kenia willst, vielleicht wegen einer schwanzverlängerung, so flieg halt dort hin.

Gebi Mair hat gesagt…

Mugabe ist übrigens aus Simbabwe. Aber ich glaube, das Niveau des Kommentars spricht für sich.

unwählbar hat gesagt…

Der Mugabekommentar spricht wirklich für sich, Niveau nicht vorhanden. Trotzdem spricht auch deine Verweigerung von Antworten für sich.

Anonym hat gesagt…

Gebi, gibts keine Antwort? Wer waren die anderen Bewerber? Wer wurde durch die "Schiebung" benachteiligt?

Gebi Mair hat gesagt…

Das ist natürlich eine beliebte Strategie, die kennt man auch aus anderen Bereichen: Die Kriterien so schneiden, dass sich nur einer bewirbt und dann sagen: "Wer ist denn benachteiligt worden?"

Anonym hat gesagt…

Wer wäre denn, deiner Meinung nach, ein besserer Kandidat gewesen, schliesslich schreibst du selbst, dass die Bestellung von Dr. Tilg falsch war. Du musst dafür doch eine Begründung haben? Ausser, dass sein Bruder bei der VP ist?

Anonym hat gesagt…

Gebi:
"Das ist natürlich eine beliebte Strategie, die kennt man auch aus anderen Bereichen: Die Kriterien so schneiden, dass sich nur einer bewirbt und dann sagen: "Wer ist denn benachteiligt worden?""

Ja dann geh die Ausschreibung durch, zeig klar auf wo die Kriterien so "geschnitten" wurden, leg Fakten auf den Tisch. Heute, jetzt, hier - alle werden dir dafür Anerkennung spenden.

Dein peinliches rumgesumse kannst du dir sparen. Wenn Tilg qualifiziert ist (was du selbst behauptest) dann darf / soll er sich bewerben - wo kämen wir denn hin, sippenhaftung. Wenn die Ausschreibung geschoben ist dann weise das nach - aber dazu reichts bei dir anscheinend nicht ...

Anonym hat gesagt…

Trauerspiel Tiroler Spitalslandschaft: ohne ÖVP Parteimitgliedsbuch kein Primarposten, so einfach ist das, da soll noch mal jemand von "geeigneten Kandiaten" geschweige von " am besten qualifiziert" sprechen. Dass man nicht die Besten sondern einen ÖVP-Schützling haben wollte zeigt allein schon das Ausschreibungsverfahren: v.a. die zu kurze Ausschreibungsdauer. Die Angst dass sich ein internationaler Spitzenmediziner bewerben würde war wohl doch zu groß, immerhin gibts in relativer Nähe allein in München zwei medizinische Unis die als center of excellence ausgezeichnet sind...davon ist die Klinik Innsbruck weit entfernt und wird es wohl auch bleiben