Mittwoch, 6. Juni 2012

Bleimunition im Boden

Ich bin derzeit auf Recherche zum Thema Bleimunition, und zwar in verschiedenen Bereichen: Einerseits, was die Bleimunition bei Jägern angeht. Insbesondere geht es dabei um Fehlschüsse und Tiere, die den Bleischrot dann auffressen und daran verenden. Und natürlich darum, dass hier Blei im Boden verbleibt und ins Grundwasser gelangen kann. Für die Jagd auf Wasservögel gibt es nun ein Verbot von Bleimunition, für andere Jagdarten aber nicht.

Und zum anderen recherchiere ich zum Thema Bleimunition bei Sportschützen, hier gestaltet sich die Recherche aber ungleich schwieriger.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand zum Thema Bleimunition auskennt oder weiß, wo man sinnvollerweise nachlesen oder nachfragen könnte. Mir scheint das Thema umweltpolitisch durchaus brisant, aber mir fehlt noch einiges an Information. Wenn du etwas dazu beitragen kannst, bitte um ein kurzes Mail an gebi.mair@gruene.at

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

umweltpolitisch brisant? Nimm dir etwas Zeit und beschäftige dich mal mit den physikalisch-chemischen Eigenschaften von Blei.
kompaktes Blei ist nahezu ungiftig, da es weder an der Luft zu Staub zerfällt, noch über die Haut aufgenommen werden kann noch in Säuren (wie z.B.: Magensäure) aufgelöst werden kann. Wenn ein Wild eine Kugel Frießet, wird es nicht an der Giftwirkung verenden, sondern maximal, weil es einen Fremdkörper gefressen hat. Da aber eine Bleikugel nicht der Nahrung von Wildtieren ähnlich sieht, kann das Wild ebenso einen Stein verschlucken und sterben.....
Zur Tirnkwassergefährdung: Die ist schon klar, dass in vielen Gegenden in Tirol reiche Schwermetallvorkommen im Gestein schlummern und hier spreche ich nicht von ein paar 1000 Bleikugeln, sondern von tausenden Tonnen Quecksilber, Antimon, Uran, usw... Die Bäche in diesen Teilen Tirols lösen ständig diese Schwermetalle aus dem Gestein. Das passiert seit dem es die Alpen gibt und ist völlig natürlich. Besonders viel Antimon und andere Schwermetalle findet man in den Quellwässern um Schwaz/Brixlegg.

p.s. Seit wann ballern Sportschützen in freier Wildbahn herum?

Creation site web maroc hat gesagt…

All meinen Mut und meine Gratulation, Sie über die unglaubliche Leistung dieser Website, die interessante und reichhaltige Informationen scheint .

Anonym hat gesagt…

Um die Umwelt geht's doch gar nicht - sei ehrlich Gebi! Es geht doch eher darum, Material gegen deine Feindbilder zu sammeln.

Anonym hat gesagt…

Wäre ich Sportschütze mit Bleimunition (es geht wohl um Luftgewehr und Luftpistole dabei?), dann wäre ich wohl wie damals als Kind wie viele Kinder regelmäßig beim Grassmayr und würde das Altmetall zu Geld machen (wie seinerzeit die gesammelten Manschetten von Weinflaschen).
Altmetall ist Rohstoff und so gesehen werden die Projektile auf Schießständen sicher gesammelt und recycelt.

Anonym hat gesagt…

das trhema ist seit x-jahren nicht nur in der jägerschaft bekannt und an einer lösung wird schon seit jahren gearbeitet. ich kann dir jetzt nicht genau sagen warum man auf blei noch nicht (gänzlich) verzichten kann - aber man forscht da schon seit ewig.

also nit 9x gscheit sein und auf einem zug aufspringen, der schon x-mal um die welt kurvt.
einen jäger ist es doch scheißegal mit was er ein tier erlegt. soviel hausverstand wirst wohl noch haben.

vielleicht bringt aber die pitscheiderin viecher alleine mit ihrem freundlichen blick um. frag sie doch. das wäre dann am allerhumansten.

Anonym hat gesagt…

wenn schon so für die viecher und den boden kämpfst, frag dann die putz warum sie mit blei auf leut schiaßn! so a armer mörder - oder gar a marokkanischer serienkiller - könnt womöglich dann gar an einer bleivergiftung sterben.

lieber einen schuss aus blei als deinen!!!

Anonym hat gesagt…

Fern vom Thema ist der "Putz"-Beitrag, und auch noch von keiner Kenntnis der Sache getrübt: Normale Munition, wie sie bei Polizei und Militär Verwendung findet, hat Stahlmantelprojektile, sohin kann von Bleivergiftung keine Rede sein. Zum Rest erübrigt sich jeder Kommentar.

Anonym hat gesagt…

sodala.
in erster linie gings ja da um die jagd. um ja nit in verdacht zu kemmen jemanden aus an schwarzen Bundesland zu zitieren nimm i bezug auf salzburg:
lt. Standard vom 8.3.2012 sagte der salzburger landesjägermeister, dass mittlere bleifreie munition, also munition wie sie hauptsächlich zur jagd verwendet wird, no nit funktioniert.

da entgegen meinem seinerzeitigen wissensstand große munition bleifrei funktionieren soll, werden die puz vermutlich diese verwenden. obwohl i im internet einen artikel von bleihältiger puzmunition gfunden hab.

also es liegt nit an den tiroler jagern, sondern an der industrie. wia i bereits erwähnt hun, wird bleifreie munition für die jagd allerdings getestet.

i hoff, der anonyme griane ist nun beruhigt... LOL

Anonym hat gesagt…

Gebi kann sich ja als Versuchskaninchen melden für bleifreie Muniton. Dann wären wir ihn endlich los....