Mittwoch, 13. Juli 2011

Illegales Glücksspiel in Tirol wird Thema im Parlament

Das illegale Glücksspiel in Tirol wuchert weiter. Offenbar versuchen manche in der Szene derzeit herauszuholen was geht, weil sie befürchten dass das nicht mehr lange gehen wird. Die Staatsanwaltschaft ist ein bisschen aufgewacht, aber immer noch passiert viel zu wenig.

Nun hat Peter Pilz die Situation in Tirol aufgegriffen und eine parlamentarische Anfrage an die Finanzministerin und eine an die Innenministerin eingebracht, um zu klären warum in Tirol nicht härter durchgegriffen wird. Sobald die Antworten da sind, stelle ich sie natürlich online.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

i hab keine probleme mit dem glücksspiel - ich spiele nicht. du kannst auch mit messer, löffel oder gabel töten - trotzdem werden sie nicht verboten. du kannst auch durch die stadt mit 120 kmh fahren - trotzdem gibt es autos.

das zauberwort heißt selbstbeherrschung. ich wüsste nicht, dass monte carlo oder las vagas geächtete spielerstätten sind - aus innsbruck ein kreuzkonservatives bergdörflein zu machen schadet jedenfalls mehr.

man will den leuten alles verbieten, was sie mögen - zigaretten, alkohol etc.pp. das ist schwachsinn. ich kenne niemand, der die erde lebendig verlassen hätte - es stirbt sich sogar oft früher als gesunder.

wenn gegen alles bist was in irgendeiner weise schaden könnte, müsstest du auch konsequenter weise gegen die von dir so geliebten sexarbeiter und sexarbeiterinnen sein. auch die treiben nämlich manche in den ruin - und nicht nur in den finanziellen.

Gebi Mair hat gesagt…

Deine Gabel wurde aber nicht gemacht, um dir das Geld aus der Tasche zu ziehen, oder?

Anonym hat gesagt…

In den Forderungen nach immer neuen Verboten, mit denen die GrünInnen in letzter Zeit laufend auf sich aufmerksam machen, zeigt sich die antiliberale Haltung der Linken. Statt die Eigenverantwortung jedes Einzelnen ernst zu nehmen, wird auf Entmündigung gesetzt. Aber wieso auch nicht? Diese Haltung hat sich bewährt, denn immer Menschen glauben, der Staat hätte in erster Linie für Ihr Leben Sorge zu tragen. Was kann der Politik besseres passieren, als der freiwillige Verzicht von Menschen- und Bürgerrechten und die Abgabe der Verantwortung an die Politiker?

Anonym hat gesagt…

Lieber Gebi Mair,

du weißt aber schon, dass dies bei den Grünen leider nur zum Teil so gesehen wird wie von Peter Pilz. Bedenkliche Asymmetrien (offen bei Glücksspielautomaten und restriktiv bei Zigarettenautomaten)haben sich da aufgetan, sodass man Verschwörungstheorien kaum widerstehen konnte.

Als kritisch Beobachtender macht man sich halt so seine Gedanken, und frägt sich ob es einen Zusammenhang geben könnte, zwischen der Macht einzelner Unternehmen (z.B. Novomatic) und der Ergebenheit von Politikern.

Vielleicht kann hier Peter Pilz vielleicht doch etwas Licht ins Dunkel bringen.
Sind es doch mehrheitlich Leute, die wenig Geld haben, die beim kleinen Glücksspiel ihr Geld zu verlieren.

Grüße
Ihr Anonymos

p.S.: Hast du dich bei Herbert Tilg entschuldigt? Fände ich angebracht.

Anonym hat gesagt…

kein mensch zieht wem geld aus der hose - außer er geht hinein. deine sogenannten und im wahrsten sinne des wortes heißbegehrten sexarbeiter und sexarbeiterinnen verlangen doch auch geld.

wenn eine partei die bürger nicht mehr zumindest halbwegs "frei" leben lassen will - bekommt die von mir und sicher mehreren alles andere als seine stimme. warum nicht frisch gleich wahlen abschaffen - meine nachbarin hat einen niedrigeren iq als ein schäferhund - am ende wählt die alte die falsche partei? LOL

Anonym hat gesagt…

Enttäuschend oberflächlich, Ihr Beitrag, sehr geehrter Herr Mair.
Was verstehen Sie genau unter "illegalem" Glücksspiel" und inwieweit ist den die Staatsanwaltschaft "aufgewacht"?
Bitte beehren Sie uns mit mehr Tiefgang und weniger reisserischen Reden.
Herzlichst, eine wirklich interessierte Leserin

Gebi Mair hat gesagt…

Illegales Glücksspiel ist alles, was nach dem Glücksspielgesetz oder dem Tiroler Veranstaltungsgesetz verboten ist. Und das deckt praktisch die gesamte Palette ab, mit Ausnahme von Kirmes-Spielen und dem Glücksspiel-Monopol der Casinos.

Und die Staatsanwaltschaft ist insofern aufewacht, als sie jetzt in vielen Fällen tatsächlich ermittelt und nicht gleich einstellt, weil es zu mühsam ist, wie es früher häufig der Fall war.

Anonym hat gesagt…

dann sollte man das gesetz aufweichen - das sind ja zuständ ärger als ehemals beim obersten sowjet. ist also das kasino innsbruck, in der die politik und die puz verkehren, illegal? oder, da man dort offenbar nur gewinnen kann, legal? wieviel leute wurden vom casino abgewiesen, weil sie zb nur eigentümer eines einfamilienhäusls sind? werden lottosüchtige verfolgt?
solange politiker unschuldige tirolerinnen und tiroler geradezu als primitivlinge hinstellen, die halbe tage lang über einen einen "gestürzten" alt-lh steigen, gibt es in tirol echt andere skandale.
auch ist schwuler sex mit unter 18jährigen nur so lange legitim, solange hysteriker nicht auf die idee kommen, dass ihr buberl doch an schatten hat.
i spiel jedenfalls lotto soviel i will unsd i darf dir sagen, das geht auch verdammt ins geld. willst mi jetzt gleich erschießen lassen weil ich die kohle verspiel und nicht den ausländischen drogendealern in debn arsch stecke?
es mögen endlich wieder politiker mit hausverstand ans ruder kommen - aber die wissen, dass sie die sehr bittere wahrheit dem volke sagen müssten, darum darf mit den idioten brav weiter gewurstelt werden.

Gebi Mair hat gesagt…

Lotto ist ja auch kein illegales Glücksspiel. Der wesentliche Unterschied ist, dass du beim Lotto einige Tage warten musst, bis du das Ergebnis hast und nicht alle zwei Sekunden auf einen Automatenknopf drückt, und dann ist das Geld weg. Das ist vom Suchtpotential her ganz etwas anderes.