Montag, 11. Juli 2011

Für oder gegen MieterInnen?

Manchmal gibt es Abstimmungen im Landtag, an denen man gesellschaftspolitische Positionen glasklar erkennen kann. Vergangene Woche gab es so eine Abstimmung. Es ging um die Frage, ob im Tiroler Wohnbauförderungsgesetz festgelegt werden soll, dass geförderte Wohnungen auf Bestandszeit dem Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes unterliegen sollen. Das heißt übersetzt: ob die Spekulation mit öffentlich geförderten Wohnungen ausgeschlossen werden soll.

Da liegt es glasklar auf der Hand: Wer für den Schutz der MieterInnen ist, stimmt für das Mietrechtsgesetz. Und wer auf der Seite der Vermieter steht, wer dafür steht, dass man mit Wohnungen Rendite machen kann, wer sich gegen lästige MieterInnen wehren will, der stimmt gegen das Mietrechtsgesetz. Und damit wird auch klar, wer sich politisch für die UNTEN und wer sich für die OBEN einsetzt.

Das Abstimmungsergebnis, sehr aufschlussreich:

Für die MieterInnen: GRÜNE
Für die Vermieter: ÖVP, FRITZ, SPÖ, FPÖ, BÜRGERKLUB, GATT

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

gebi,bei uns leben wenig swarovskis und andere milliardäre. klar will ich wenn i ein häusl bau und die wohnung vermiet keinen verlust machen.
mitunter kommt mir vor, du lebst echt auf dem mond. als nächstes forderst du 10 jahre kerker für haus- oder wohnungsbesitzer.
ich kann dir sagen, dass selbst viele assis meiner meinung sind. ich will in keinem kommunistischen land leben und will für mich - halt zumindest bis zu meinem tode - etwas schaffen.
wenn das nicht mehr möglich wird, werden viele eben ihr kleines oder mittleres vermögen - so wie die reichen eh schon jetzt - anders anlegen.
was meinst wohl, warum es der schweiz so gut geht - eben weil eine menge weltkapital lagert.

ich würde mich an deiner stelle vom thema wirtschaft echt heraushalten - deine haltung schadet den grünen enorm und damit letztendlich dir.

oder glaubst das arbeitende volk ist happy wenn es von dir und ein paar anderen weltfremden ständig hört, was man ihm alles noch nehmen könnte.

hast für die assis denn keine ideen? zb rückgabe ihrer wohnung bei verbesserung der lebensumstände?? einer mit einer winzigen eigentumswohnung zahlt von a - z alles selbst. schon mal daran gedacht?

du hast echt in der hinsicht einen knall. so gerne ich dich auch im grunde mag.

Anonym hat gesagt…

Immer wieder der gleiche linke Schwachsinn: Zuerst erklärt man eine Personengruppe zu Opfern, dann macht man sich zu Anwälten dieser Opfer und lukriert so neue Wähler und kann sich gleichzeitig als ein ganz Guter fühlen. Wie einfach ihr doch gestrictk seid und wie wenig das ganze mit ernstzunehmender Politik zu tun hat.