Dienstag, 7. Juni 2011

Mehr Geld und weniger Plan für die UMIT

Die Landesregierung will aus dem UMIT-Skandal nichts lernen: Nachdem sich die Privatuniversität des Landes UMIT unter anderem mit ihrer Art des Aufbringens von Studiengebühren an den Rand des Abgrundes gebracht hat, gibt die Landesregierung nun eine Vorgabe für die Sanierung des Werkls in Hall: Ausbau der Einnahmen aus Studiengebühren.

Dazu gibts noch öffentliches Geld vom Land, quasi als Dank hinterdrein dafür, dass man die Sache heruntergewirtschaftet hat. Nicht einmal die Kapitalherabsetzungen von Tochtergesellschaften der UMIT reichen also zur Sanierung aus. Am meisten freut sich darüber wahrscheinlich Landesrat Bernhard Tilg, der als Ex-Rektor ein vertraglich verbrieftes Rückkehrrecht als Rektor an die UMIT hat. Nachdem sein Geschäftsmodell gescheitert ist und nun mit dem Geld der SteuerzahlerInnen teuer saniert werden muss, will er offenbar nach der Sanierung dort wieder einsteigen und weiterwerkeln.

Presseaussendung Gebi Mair UMIT-Finanzierung 


Kommentare:

der anonyme hat gesagt…

naja, der hat halt einen gutbezahlten job gehabt, bevor er in die politik ging. ja gebi, manche arbeiten schon richtig und holen sich da erfahrung, bevor sie gscheit sein wollen. dass er zumindest die möglickeit der rückkehr haben will, ist verständlich. dass du da wieder genau weisst, was der tilg denkt und will, das fasziniert mich wirklich... und wenn das auch war ist, versteh ich das, in der övp gibts nämlich auch fälle, dass ein politiker, der zu "schwach" ist, seinen job wieder verliert. du hast vor nicht allzu langer zeit eine neue kollegin im landtag bekommen, die war davor in wien, nur so als beispiel. es wird zum glück nicht in allen parteien so gearbeitet, wie bei euch! egal, wie viel sche*** du verzapfst, passieren wird dir in der partei nix.... traurig eigentlich...

Gebi Mair hat gesagt…

Mir war bisher nicht bewusst, dass ein Rektor einer Uni eine Art pragmatisierter Job ist, aber bei Bernhard Tilg ist offenbar alles möglich...

Anonym hat gesagt…

Was macht dann der Gebhart nach seinem Ausscheiden (2013) vom Tiroler Landtag?
Hast du etwas erlernt?
Aber wahrscheinlich geht der Gebhart dann in Frühpension auf Kosten der Arbeiter und Angestellten.

Gebi Mair hat gesagt…

Da mach dir mal keine Sorgen - was ich mache, wird sich herausstellen. Aber dass es nicht die Frühpension ist, das halte ich für ziemlich fix ;-)

der anonyme hat gesagt…

wenn er pragmatisiert wäre, dann bräuchte er keinen solchen vertrag. aber das hast du ja natürlich gewusst! Hast du eigentlich schon einmal nachgeschaut, ob der grünliche Töchterle vielleicht auch so eine Klausel hat?

das mit der frühpension glaub ich dir sogar, irgendeinen job im grünen sumpf gibts immer...

Gebi Mair hat gesagt…

Was Töchterle angeht weiß ich, dass er das nicht hat, das wäre bei einer Rektorsstelle an einer öffentlichen Universität auch undenkbar. Aber bei der Privatuni des Landes geht alles...

unwählbar hat gesagt…

dann wird das wohl einfach ziemlich schlau vom herrn tilg gewesen sein. was hat denn dann eigentlich der neue rektor in seinem vertrag stehen? "falls der tilg als landesrat versagt, dann hast du pech gehabt und kannst di wieder schleichen"?

wann wird denn heute der plagiatsfall veröffentlicht? so eine grosse ankündigung macht natürlich neugierig...

der anonyme hat gesagt…

natürlich hat der (ex) grüne minister keinen fehler, das wär ja undenkbar!!!

Anonym hat gesagt…

bin ich auch gespannt, was bei dem Plagiatsvorwurf herauskommt. Gebi hat jedenfalls seine Diplomarbeit (vorsorglich?) sperren lassen.

der anonyme hat gesagt…

das hat er ja nur getan, weil vertrauliche dinge drinnen stehen. mich würd aber interessieren, ob vertrauliche informatinen nicht auch vertraulich geprüft werden können? alle anderen kontrollieren, aber sich selbst nicht kontrollieren lassen... für mich machts nämlich kein allzu gutes bild, aber das muss der gebi selbst wissen!

Gebi Mair hat gesagt…

Freilich kann die Uni die Arbeit überprüfen (das ist ja auch ihre Aufgabe), und ein Exemplar der Arbeit liegt auch bei der Tiroler Tageszeitung, an der Kontrolle wirds also nicht scheitern :-)

der anonyme hat gesagt…

Gebi Mair am 19. März 2011:

"Aus dem Schutzinteresse dieser Dritten heraus kann ich sie leider nicht veröffentlichen. Sie ist aufgrund der berechtigten Schutzinteressen Dritter von der Unibibliothek für fünf Jahre gesperrt und wird auch dort auch erst danach ausleihbar sein."

Was hat das Ding dann bei der Tiroler Tageszeitung zu tun??? Das ist ja grob fahlässig, etwas einer Zeitung zu geben, das (noch) nicht veröffentlícht werden darf!?!?!
Aber wahrscheinlich sind das Co-Autoren oder Ghostwriter....

der anonyme hat gesagt…

was sagst denn dazu? schliesslich ist der weber ja eigentlich immer von den grünen als experte herangezogen worden...

http://orf.at/#/stories/2062623/

der anonyme hat gesagt…

Ist das grüne Politik??? zuerst macht man ein update mit der ankündigung einer grossen aufdeckaktion, dann kommt was wegen einem eigenen (peter pilz) und schwuppdiwupp, das update is wieder weg.
"ich mach mir die welt, widdewidde wie sie mir gefällt"
gebi, bitte erklär mir das!

Anonym hat gesagt…

Funkstille? vielleicht macht er sich gerade Gedanken über das ABGB und die Konsequenzen der üblen Nachrede.