Dienstag, 20. September 2011

Millionen für den Chef

Er brauche eine paar "Millionen für den Chef", soll SPÖ-Staatssekretär Ostermayr in einem Telefonat mit dem ÖBB-Vorstand verlangt haben, und im gestrigen ZIB2-Interview konnte er das nicht einmal dementieren. Wir haben es derzeit tatsächlich mit einer selbstgefälligen Politikerkaste zu tun, die nichts besseres zu tun weiß, als die Republik auszuräumen, wo es geht. Das trifft nicht nur die Zeit der schwarzblauen Koalition, auch die rot-schwarzen Koalitionäre seitdem haben sich diese Tradition offenbar bewahrt.

Wo ist das Verantwortungsgefühl, dass es sich hier um öffentliches Geld handelt? Dass die ÖBB nicht dazu da sind, Imagewerbung für den Bundeskanzler zu machen? Und TIWAG und Hypobank nicht dafür da sind, dass sich der Landeshauptmann bedienen kann?

Meine Fresse, in diesem Land muss man manchmal echt verzweifeln. Hier hat sich eine Bedien-Mentalität eingeschlichen, die von den WählerInnen hoffentlich bald abgestraft wird.

Ich werde im nächsten Landtag jedenfalls beantragen, alle Inserate von Landesregierung und Unternehmen des Landes zu veröffentlichen, dann werden wir ja sehen, wie weit die Selbstbedienungsmentalität in ÖVP und SPÖ geht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

wenn das stimmt, hat faymann sich zu vertschüssen. aber wenn man die schwarzen machenschaften in ihrer koalition mit blau-orange sieht, müsste sich die övp frisch auflösen.
frau fekter ist übrigens eine schande. die gstopften mit dem unsäglichen leid der judenverfolgung gleichsetzen - wer so eine person nicht hochkant aus der regierung schmeißt, ist für mich absolut unwählbar!

unwählbar hat gesagt…

Faymann, Fekter und wie sie alle heissen, haben wirklich nichts mehr in ihren Ämtern verloren. traurig, dass da nicht mehr härte gezeigt wird.

Anonym hat gesagt…

naja, weil eben jede partei irgenwie involviert ist. man fragt sich ja schon, ob es überhaupt einen korruptlosen politiker gibt.
die politiker von heute lieben vor allem sich selbst; der große kreisky meinte, wer nicht die leut mag hat in der politik nichts verloren.
heutzutage ist genau das gegenteil der fall.

einfach nur beschämend. mich wundert es nicht, dass immer weniger menschen zur wahl gehen. so züchtet man aber dann leider hardliner.

fekter, die doch immer so konsequent sein will, soll wenn sie noch auch nur einen funken anstand hat, aus der politik schleunigst aus der politik ausscheiden.
die övp scheint überhaupt der meinung zu sein je scheußlicher ein spitzenpolitiker ausschaut, desto besser ist dieser...
siehe mikl-leitner, fekter, spinnerteregger.
und wer eventuell etwas drauf haben könnte, wird regelrecht verbannt - der wirtschaftsminister zb.
der oberknaller war ja unsere verrückte aus osttirol.

Anonym hat gesagt…

ich glaube derzeit keinem einzigen politiker. derzeit ist ausnahmslos, inkl. dem heinzi,udo prockschs ehemaligem haberer, eine zwielichtige bande am werk.
und der filz wird in der eu noch viel viel schlimmer werden. weil dort wird mit mauscheleien entschieden. man sollte übrigens politik umbenennen weil mit politea, bürgerrecht, hat das schon lange nichts mehr zu tun.