Dienstag, 22. April 2014

Keine neuen Schulden

Der Rechnungsabschluss 2013 für das Land Tirol liegt vor und wir haben etwas geschafft, wovon andere Bundesländer nur träumen können: keine neuen Schulden.

Und dies trotz unerwarteter Ereignisse wie der Hochwasserkatastrophe in Kössen und anderer unerwarteter Mehrausgaben. Wie das gelungen ist?

Die größten Einsparungen im Vergleich zum Voranschlag sind in der Gruppe "Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung" gelungen. Dort wurden 17,2 Millionen Euro eingespart - das ist jene Finanzgruppe, in der sich die Ausgaben für den Landtag und für die MitarbeiterInnen des Landes befinden. Weitere relevante Einsparungen gab es im Bereich Dienstleistungen, wo 4 Millionen Euro eingespart werden konnten.

Innerhalb der einzelnen Gruppen gab es natürlich große Bewegungen. So wurden etwa 30,9 Millionen Euro an vorzeitigen Rückzahlungen von Wohnbauförderungsdarlehen verzeichnet, im Bereich der Wohnbauförderung konnten so 32,3 Millionen Euro neue Rücklagen gebildet werden - Geld, das für den Wohnbau in Tirol zur Verfügung steht und jederzeit einsetzbar ist für leistbaren Wohnraum.

So können wir dem Landtag nun einen Rechnungsabschluss über 3.224.006.904,01 Euro für das Land Tirol vorlegen, wo beim Abgang die schöne Ziffer "0" stehen kann. Für die Koalition ein Tag mit Freude und für die SteuerzahlerInnen auch.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Aha. Und was hat man beim Sozialen eingespart oder getan? Hat man vl. die Mindestsicherung noch restriktiver und mit mehr Schikanen ausbezahlt???? Und nein, ich lebe nicht von dieser Transferleistung. Andererseits kenne ich aber Menschen, die bald in dieses System fallen werden. Allesamt aus der Mittelschicht! Die Politik sollte sich schämen anstatt zu feiern. Mir wäre in diesem Sinne eine Schaffung von Arbeitsplätzen die bessere Nachricht.

Anonym hat gesagt…

dann seid ihr also gleich gut wie einst karl-heinz grasser, auch der hatte ein nulldefizit...
i würd sagen, gute nacht und träum weiter.

Anonym hat gesagt…

man kann immer die eigene Bevölkerung aushungern und dann das "schöne Budget" nach Griechenland oder Ungarn transferieren müssen. das tun im grunde eigentlich nur vollidioten - und offenbar auch die Tiroler Landesregierung.
wie potent ein Staat ist, entscheidet schon längst brüssel oder frau Merkel.

Anonym hat gesagt…

Wenn hier von einer "0" gesprochen wird, und das im Zusammenhang mit Mair, so ist das korrekt.

Anonym hat gesagt…

Für Mair machen statt der Null cirka eine 8 mit 3 angehängte 0 die Différence.

Anonym hat gesagt…

Ohne Mair geht das Land zugrunde? ...philosophiert Familie Murmeltier am Piz Val Gronda.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, erzählen Sie uns doch keine Märchen! Selbstverständlich wird sich das Land auch im kommenden Jahr weiter verschulden. Jedes Kind weiß, dass man mit Zahlentricks und frisierten Bilanzen den Eindruck erwecken kann, alles wäre in Ordnung. Österreichs Politiker sind darin Weltmeister. So lange es aber Parteien wie die Ihre gibt, die es als ihren Verdienst verkaufen, wenn sie das Geld der Steuerzahler verteilen können, wird sich das Land und die Bevölkerung dieses Landes weiter verschulden.

Diese Entwicklungen haben Konservative und Liberale schon lange vorausgesehen. Nur die Linken haben immer behauptet, man können Wohlfahrtsstaatlichkeit langfristig auf Pump finanzieren. Österreich war lange vor dem Hypodebakel über beide Ohren verschuldet und zwar wegen überbordender Wohlfahrtsstaatlichkeit, die wir linken Gruppierungen zu verdanken haben.

Anonym hat gesagt…

Mair wird weder Budgets noch Bilanzen lesen können. Man wird ihm etwas vorlesen. Ob er es versteht ist wieder eine andere Frage.

Anonym hat gesagt…

Überbordende Wohlfarhtsstaatlichkeit - diese Linken, glauben doch wirklich, alle Menschen sollen die gleiche Chance haben und nicht nur jene, die durch Erbe und Beziehungen gut dran sind ... Aber mittlerweile sind wir eh auf einem guten Weg, diese überbordende Wohlfahrtsstaatlichkeit gehört aber wirklich abgeschafft!

Anonym hat gesagt…

franz josef-Strauß, ein polterer auch gegenüber seiner Partei, hat innerhalb von nur 10 regierungsjahren (!!) aus einem mittelreichen deutschen Bundesland das absolut reichste gemacht. und Bayern wird, strauss ist seit fast 30 jahren tot, immer reicher...
wichtig ist doch der wirtschaftliche Standort, high-tec. etc.
Bayern ist hier genial. dank franz-josef. kein wunder, dass er als König von Bayern gefeiert wurde.
ein null Defizit bringt durch Einsparungen jedes 3.welt-land zustande. aber strauss hatte halt nicht so eine grottenschlechte Regierungsmannschaft wie platter.
strauss brauchte sage und schreibe 10 jahre. diese 10 jahre sind nach der regierungsperiode für platter um. ich freue mich schon, wenn Tirol dann wie bei franz josef selig über viele Jahrzehnte das reichste Bundesland österreichs ist...
und das mit den grünen?? wers glaubt, wird selig!

Anonym hat gesagt…

@ Anonym vom 23. April, 21:41

Die Wohlfahrtsstaatlichkeit zielt nicht auf Chancengleichheit ab sondern auf Ergebnisgleichheit. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Chancengleichheit ist in diesem Land längst realisiert (auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird).

Linkslinken wie den GrünInnen geht es aber nicht um Chancengleichheit sondern darum, Einkommensunterschiede auf Biegen und Brechen einebnen zu wollen. Das funktioniert zwar nicht und macht Menschen auch nicht glücklicher, aber es wirft ein gutes Licht auf jene, die Geld verteilen - die Politiker also.

Damit die Bevölkerung das mitmacht, muss man Neid schüren. Deshalb ja auch das permanente Gerede von den Ärmer werdenden Armen und den reicher werdenden Reichen - obwohl auch das faktisch nicht stimmt. Die Linken behaupten bis heute, dass Geld glücklich macht und deshalb ist das Umverteilen von Geld ihre Hauptbeschäftigung. Wenn Konservative auf andere und höhere Werte verweisen oder Liberale die Freiheit über die Gleichheit der Menschen stellen, kommen Leute wie Mair und machen sich lustig über sie. Sie sind es ja nicht, die diesen Wahnsinn finanzieren müssen.

Träumen Sie ruhig weiter von einer Politik, die mit der Verteilung von Geld die Ungerechtigkeiten des Lebens ausgleicht!