Mittwoch, 16. April 2014

Den Berg privatisieren?

"Wildruhezone" nennt sich verschämt ein Versuch, die Tiroler Berge zu privatisieren. Die Tiroler Jägerschaft propagiert seit einigen Wochen vehement diese Idee. Für große Gebiete am Berg sollen Betretungsverbote erlassen werden, damit sich das Wild dort erholen kann.

Vorgeschoben wird von den Jägern die Nutzung des Berges durch Erholungssuchende, MountainbikerInnen und BergsteigerInnen, die angeblich das Wild beunruhigen würden. Dass die größte Beunruhigung des Wildes durch den zu hohen Jagddruck entsteht, geht an den Jägern allerdings irgendwie vorbei. Wenn man wirklich will, dass das Wild zur Ruhe kommt, dann sollte man besser den Jagddruck senken, indem man waidgerechter jägt und etwa die Jagdzeiten einschränkt.

Das Wild ist aber nur vorgeschoben. Eigentlich verbirgt sich dahinter der Versucht, eine spezifische Nutzung des Berges für wichtiger als alle anderen zu erklären, nämlich die Jagd. Dabei sind die Berge für alle da - unter der Voraussetzung, dass sie durch die Nutzung nicht zerstört werden dürfen. Wenn man sich an diese Grundidee hält, dann beantworten sich die meisten Fragen relativ schnell. Dann kommt nämlich die Zerstörung durch große Infrastrukturprojekte ebensowenig in Frage wie die Privatisierung dessen, was bisher Allgemeingut war.

Die schwarzgrüne Koalition in Tirol hat sich übrigens auf einen anderen  Weg festgelegt als jenen, den die Jäger hier einzuschlagen versuchen. Es wird zu keiner Privatisierung der Berge kommen, sondern wir haben sogar die Sicherstellung des freien Wegerechts ins Koalitionsprogramm geschrieben. Und erst kürzlich haben wir einen Landtagsantrag beschlossen, wo wir uns zur Aufklärung und Information der NutzerInnen der Berge bekennen, zur Lenkung von BesucherInnenströmen - aber nicht zu Betretungsverboten und Privatisierungszonen. Der Berg ist für alle da, nicht nur für jene mit einem Gewehr.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Jäger sind bekanntlich eines der Lieblings-Feindbilder der GrünInnen. Den Artikel finde ich witzig. Vor allem deshalb, weil ein Ökofaschist wie Mair sich über ökofaschistische Machenschaften aufregt. Wieviele Verbote und Gebote haben die GrünInnen schon initiiert unter dem Vorwand, die Umwelt zu schützen? Wieviel Rechte hat man den Bürgern schon streitig gemacht aus ökologischen Gründen? Wieviel Geld hat man den Steuerzahlern schon aus der Tasche gezogen um das Klima zu retten oder das Ozonloch zu schließen?

Jetzt kritisiert Mair - ohne es zu wollen und sich dessen bewusst zu sein - jene Methoden, denen die GrünInnen ihre Existenz verdanken. Immerhin waren es Anfang der 80er-Jahre neben der Forderung einer Legalisierung von Kindersex die Ammenmärchen vom Waldsterben und vom sauren Regen, mit denen die GrünInnen die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt haben.

Witzig ist immer auch das Pathos, mit dem Mair seine Artikel schreibt. Als unbedarfter Leser könnte man den Eindruck gewinnen, die Jäger regierten Tirol und Mairs Fraktion sei aufgerufen, Widerstand gegen deren Machtenschaften zu leisten. Diese Rolle scheint den Berufs-Revoluzzern von Linksaußen nun mal besser zu stehen als eine Rolle, in der es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.

Anonym hat gesagt…

In diesem Zusammenhang von Privatisierung zu schreiben, geht klar am Thema vorbei.
Wenn die Grünen den Jagddruck senken wollen, dann sollten sie sich dezidiert für die Drückjagd aussprechen und vor allem für eine starke Senkung des Wildbestands. Kommen wird von alledem nichts, denn Jagd = ÖVP-Liebkind. Da haben die Grünen nichts zu melden.
beiläufig: Gebi, ab wann darf ich mit meinem Mountainbike in Tirol legal Singletrails befahren? Und jetzt komm nicht mit der Witz-Strecke an der Nordkette. Ich meine richtig und flächendeckend. Die Kollegen aus Deutschland fahren alle nach Südtirol. Die wissen, warum.

Anonym hat gesagt…

Kleinbeigebi hat sich wieder einmal ein Thema ausgesucht, vom dem er rein gar nichts versteht. Er meint, die Grünen hätten etwas ins Koalitionsprogramm geschrieben. Und dann schreibt er noch, die Grünen hätten etwas beschlossen. Mair, selbst Ihnen, allgemein als Hofnarr belächelt, müsste doch eigentlich von Anfang an klar sein, dass die Grünen absolut nichts mitzureden haben.

Anonym hat gesagt…

haha. der letzte Satz is genial

Was für eine Schnapsidee, den Berg zu privatisieren... da könnte man doch gleich Schwule heiraten und Kinder adoptieren lassen. Find ich schön, dass die Grünen meine Meinung teilen.

Anonym hat gesagt…

In der Ukraine braut sich gerade eine heftige Krise zusammen. Und was macht Herr Mair? Er befasst sich mit einer hinterwäldlerischen Wiesen- und Bergmentalität mit irgendwelchen Felsen in der irrelevanten Gegend Tirol. Naja.Viel weiter als bis nach Erl wird der Horizont halt nicht reichen.

Anonym hat gesagt…

Die Meldungen der hirnlosen Schreiberlinge hier entbehren jeder Kritik und zeugen von nackter Dummheit, abgesehen von einer verachtenswerten Grundhaltung, die sie nicht nur dem Gebi Mair, sondern allen denkfähigen Lesern an den Tag legen. Dem Gebi kann man nur danken und sagen: Weiter so! Du machst es grossartig! Danke

Anonym hat gesagt…

@ anonym 14:57: D.h. solange es in anderen Teilen der Welt größere Probleme gibt, darf man sich nicht um kleinere im eigenen Land kümmern. Wie dumm manche doch sind ...

Anonym hat gesagt…

die jäger haben recht. besonders radler wie du schädigen wild und Natur nachhaltigst.
Schutzzonen sind eigentlich das grünste überhaupt - dass du dagegen bist, zeugt wieder einmal von deinem fast schon peinlichen Egoismus. und die jager, die im winter viele Tiere vor dem sicheren Tod bewahren, haben den tierbestand genau zu wahren. da es bei uns weder bären, luchse noch wölfe - also nur grünInnen gibt, die dem wild schaden - ist eine gesunde population nötig.
red über burlibuamsex - da verstehst zwar a bissl mehr, aber auch nit grad viel...

Anonym hat gesagt…

Ach ja! Jetzt auf einmal h a b e n wir schon ein e i g e n e s Land! Haben wir das bei den Grünen? Und: Bei Sotschi hatte Herr Mair das Mundwerk ja auch weit offen . Warum hier nicht? Geht es gerade hier nicht direkt um Leben und Tod, um Krieg und Frieden? Vor der Haustür? Dumm sind schon andere. Und Sie sollten sich mit ihren 20 Jahren rasch auf eine Almhütte zurückziehen und auf retroöko machen sowie die KühInnen und ZiegenInnen gendern. Das wird vermutlich das Einzige sein, was Sie mit Ihren ca. 25 J. gelernt haben.

Anonym hat gesagt…

Ach ja, und was soll Gebi bezüglich der Ukraine jetzt machen? In concreto? Irgendwelche Vorschläge?

Anonym hat gesagt…

Lernen Sie zuerst grammatikalisch korrekt zu schreiben. Dann machen Sie sich eventuell daran, andere UserInnen zu beschimpfen und der Dummheit zu zeihen. Gerade Ihnen mit Ihrer Wortwahl dürfte eine menschenverachtende Grundhaltung ja nicht fremd sein. Und was wirklich menschenverachtend ist, kann ich Ihnen bezüglich der GrünInnen gerne zur Kenntnis bringen: Das miese Bettlergesetz, das Nichtstun bei den Mieten und der Mindestsicherung, die Missachtung Andersdenkender, das Umfallen nach der Wahl, das Vorschieben von Pseudoprojekten und Pseudoleistungen während es viel menschliche Not hier und anderswo gibt, Mitglieder wie Sie, wekche sich einer derart aggressiven und und ethisch verwerflichen Ausdrucksweise bedienen. Damit ist alles Nötige gesagt. Weiß ich, welches Geistes Kind Sie sind und welche "Beziehung" Sie zu Herrn Mair pflegen, dass Sie ihm hier derart würdelos und peinlich in den Allerwertesten kriechen. Nur mehr ekelhaft. Was das Denken anlangt, dürfte es auch Ihre Sache nicht sein. Sonst würden Sie nämlich merken, dass die Mehrheit hier sehr wohl zu denken vermag und Sie sich mit Ihrem Posting lächerlich machen. Plumper geht es wohl nicht mehr. Ich bin froh, den GrünInnen inzwischen valet gesagt zu haben. Anderenfalls könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen, würde ich eine derart substanzlose und weltvergessene Politik nach wie vor unterstützen. Gott gebe, dass der grüne Zirkus zumindest in Wien bald beendet sein wird. Wir haben Alternativen: die Neos oder die alte "Tante" SPÖ, um einen Terminus aus der bundesdeutschen Politik zu entlehnen.

Anonym hat gesagt…

Das Gleiche wie bei Sotschi: Sein Mundwerk betätigen! Damals ging es ja auch. Vermutlich deswegen, weil es indirekt auch um ihn geht. Er dreht sich wie alle GrünInnen immer nur um den eigenen Mittelpunkt. Wann immer er etwas schreibt, sagt oder tut, geht es in Wahrheit nur um ihn und sein aufgeblasenes Selbst. Entweder es geht um seinen Job, seine Sexualität, seine Meinung, seine Berge etc. Das allgemeine Interesse schiebt er lediglich vor. Hier unterscheidet er sich nicht von der VP. Allein von seinem Versagen und Umfallen vernehmen wir hier nichts. Auch nichts vom manichäischen Weltbild der GrünInnen, das sich konsequent in "Gute" und "Böse" aufspaltet, was bislang eher eine Domäne der F war. Die GrünInnen sind mir inzwischen ebenso zuwider wie die Blauen.

Anonym hat gesagt…

Wirklich ohne Würde und Selbstachtung, wie sich manche hier dem Herrn Mair anbiedern. Das ist die Grundhaltung, die wir nur zu gut kennen: einen Kotau vor jedem zu machen, der auch nur ein wenig zu sagen haben könnte. Man weiß ja nie.... Gell?

Anonym hat gesagt…

Da sich der Kleinbeigebi für jedes und alles kompetent fühlt, dürfte es ihm kein Problem bereiten, die Welt zu retten. :-)

Anonym hat gesagt…

Niemand hat die Absicht, Berge zu privatisieren.

Pfui!

Wir machen eine

Vermögensauseinandersetzung,
gelt Gebi?

Anonym hat gesagt…

Die GrünInnen haben doch nur Feindbilder. Wie eine alte vertrocknete Jungfer, die auf ihre letzten Tage noch schnell allen das Leben zu essig machen will!:-)

Anonym hat gesagt…

In der Politik ist es doch so: Wer kein Thema und nichts zu sagen hat, macht aus allem und jeden eines. Hauptsache, es wird so viel heiße Luft produziert, dass man damit im Winter ganz Paris und London noch dazu heizen könnte.

Anonym hat gesagt…

lol
wieso schaltest derart hirnrissige postings, die dann von deinem grünen Spähtrupp lächerlich begründen lassen musst?

keiner schützt mehr das land als die jager.
was die grünen drau haben, sieht man ja bei den agrargemeinschaften. und was sie für die Umwelt tun, wird sich bei der Unterführung der grassmayrkreuzung no zeigen. weil die kommt wie das amen im gebet. was gibt euch dafür die Christine? lasst sie dann dafür in den öffentlichen scheißhäusln die deckel grün anmalen?

Anonym hat gesagt…

Die hasserfüllten Postings sind derart letztklassig, dass die Dummheit, die ihnen zugrundeliegen muss, nahezu Wert wäre, wissenschaftlich erforscht zu werden. Ich bin auch kein Freund der Grünen, aber reflexartig einfach immer alles niedermachen, was der Mair da schreibt, zeugt nicht grad von politischer Reife. Der Vorposter gibt ein ziemlich gutes Beispiel dafür ab ...

Anonym hat gesagt…

mein Gott, dass ist halt die Gestaltungskraft der grünen - sozusagen Autofahrer im rückwärtsgang oder Geisterfahrer...
wenn sie das nicht dann auch noch laut als erfolg verkaufen wollten, wären vielleicht auch die Kommentare anders.
auch das könntest du erforschen - als grüner bist vermutlich eh a sozialschmarotzer und hast zum erforschen jede menge zeit.

Anonym hat gesagt…

nenn mir ganz einfach den jager, der den berg privatisieren will. und die sach hat sich.

Anonym hat gesagt…

Weiter oben möchte jemand die hasserfüllten Postings und die Dummheit derer, die sie schreiben, wissenschaftlich erforscht wissen.
Betrachte er es einfach als Reflexion grenzenloser Unfähigkeit und Ignoranz des Themengebers.
Mair zerstört jedwede Glaubwürdigkeit, Ernsthaftigkeit und Ideologie der Grünen durch eben dieselbe Dummheit. Nicht imstande, die Grünen und deren Ideen mit notwendigem Niveau und Seriosität zu repräsentieren. Weder moralisch noch intellektuell und erst recht nicht charakterlich. Dieses Phänomen zu erforschen ist ebenfalls überflüssig, weil, Mair führt sich täglich selbst ad absurdum. Seine Beiträge sind warme Luft in Sprechblasen, Worthülsen ohne jede Substanz und Relevanz. Er ist der Clown und wird als Hofnarr verspottet und verachtet. Niemand hat so scham- und ehrlos seine Wähler belogen. Eine traurige Marionette, die hoffentlich bald verschwindet. Nur so können die Grünen wieder Respekt und Reputation zurück gewinnen.

Anonym hat gesagt…

diese linken hasserfüllten Postings sind besorgniserregend.

Anonym hat gesagt…

Die "linken" Postings sind hasserfüllt? Aber die permanenten verbalen Untergriffe gegenüber Mair (und ich bin weiß Gott kein Mair-Fan!) sind voll in Ordnung? Mit welchem Vokabular hier manche Kommentare ausgestattet sind, ist unterste Schublade, ganz unterste! Aber richtig, das sagt nur wieder mal so ein böser "Linker"!

Anonym hat gesagt…

jetzt mal im ernst - den einzig privatisierten berg den i kenn, wenn man da überhaupt von privatisiert reden kann, ist der patscherkofel, der mehr oder minder prof. schröcksnadel gehört. und den erhielt er in rekordverdächtiger zeit. ohne das leiseste murren der grünen.
sagts mal, ös frösche - habts alle miteinander bse? die jager beschuldigen und vor der Haustür den verkauf mittragen?
habts a gitz, weil die jager mehr für die Natur sein oder was - in Innsbruck wird ja auch gerodet auf teufel komm raus. und damit mein i nit nur das innufer.

Anonym hat gesagt…

sorry, nachtrag

die ganzen Parkanlagen kahl. kein einziger baum in der theresienstraße, dafür Unmengen fahrradln dümmstens und auffälligst platziert.

und jetzt frohe Ostern. schreib halt nimmer so an mist, lieber gebi. Naturschutzgebiete, wo koaner hin sollte, sind im grunde das grünste vom grünen. also Keep cool. i wär absolut dafür. und jeder halbwegs normale hoffentlich auch. gegen euch war ja die betonhilde der waluliso.

Anonym hat gesagt…

Mair ist ein Mensch, der keine Chance verstreichen lässt, sich selbst zu inszenieren. Mit äußerst provokanten Postings fordert er zunehmend den Unmut seiner Mitmenschen heraus. Dass er deshalb herber Kritik ausgesetzt ist, hat er sich selbst zuzuschreiben. Mair steht in der Öffentlichkeit und teilt auch selbst seit Jahren kräftig aus. Mair und Konsorten sollte also noch einiges vertragen können.

Anonym hat gesagt…

Das Blöde ist, dass die Grünen (v.a. Mair) sich so angreifbar machen, dass die, die unser Land wirklich zerstören (und das seit Jahrzehnten) ungeschoren davonkommen und sich ins Fäustchen lachen ... Ungeschickt machen das die Grünen ... Der ÖVP konnte sich kein dankbarerer Koalitionspartner finden.

Anonym hat gesagt…

“Froschkönig” – passt zu seinem gequake, nur, dass ihn niemand küssen will!

Anonym hat gesagt…

Mair, diesen Termin sollten Sie sich merken:

http://www.listefritz.at/aktuell/termine/6-die-wahrheit-zum-agrarunrecht-was-dir-oevp-und-gruene-nicht-erzaehlen/event_details

Das ist eine Veranstaltung wo Klartext gesprochen wird. Eine Sprache, die Kleinbeigebi eh nicht beherrscht.
Jede Wette, das Mair-Kerlchen kneift und verkriecht sich lieber in seine warme Stube.

Anonym hat gesagt…

Ein lesenswertes Mair-Interview:
http://www.dietiwag.org/phorum_2/read.php?f=2&i=170446&t=170446

Anonym hat gesagt…

Der Gebi und der Brugger... Lustig fand ich wie der Gebi dem Brugger im Landtag erklären wollte, was das Wort "insbesondere" im Gesetzestext heißt bzw wie es zu verstehen ist. Gebi als Nichtexperte und Nichtjurist erklärt also einem Jurist und RA den Gesetzestext. Ich glaub es ging um Veranstaltungen in Tirol. Nach einigem hin und her zwischen Gebi und Brugger musste auch der sehr sehr sehr alte (pensionsreife) Landtagspräsident dem Gebi erklären, dass der Brugger schon Recht hat.

Gebi hat ja von nix einen Plan. Siehe ua seine Ausführungen zum Brand in Hall ("Ersatzfreiheitsstrafe"). Leider sind die hellsten Köpfe eben nicht in der Politik (hier Ausnahme Brugger), da sie sich hierfür zu gut sind.

Tja, das Studium der Politik ist eben so richtig sinnlos um Sachverhalte (auch rechtlich) richtig beurteilen zu können. Propaganda und die rechtliche Umsetzung sind eben zwei paar Schuhe. Dafür lernt man bei Powi reden, schwafeln, präsentieren, sich selbst inszenieren, ein bissl was über die Gesellschaft und die Psyche von Individuen, Medien und Politik. Wertvolle Allgemeinbildung, die für eine Tätigkeit wie sie Mair macht, nutzlos ist. Nur als Zeitstudium kann dieses Studium sehr wertvoll sein. Aber das passt ja zu Tirol. Der Landtag steht eben jedem Geistesblitz offen.

Anonym hat gesagt…

Der Gebi und der Brugger... Lustig fand ich wie der Gebi dem Brugger im Landtag erklären wollte, was das Wort "insbesondere" im Gesetzestext heißt bzw wie es zu verstehen ist. Gebi als Nichtexperte und Nichtjurist erklärt also einem Jurist und RA den Gesetzestext. Ich glaub es ging um Veranstaltungen in Tirol. Nach einigem hin und her zwischen Gebi und Brugger musste auch der sehr sehr sehr alte (pensionsreife) Landtagspräsident dem Gebi erklären, dass der Brugger schon Recht hat.

Gebi hat ja von nix einen Plan. Siehe ua seine Ausführungen zum Brand in Hall ("Ersatzfreiheitsstrafe"). Leider sind die hellsten Köpfe eben nicht in der Politik (hier Ausnahme Brugger), da sie sich hierfür zu gut sind.

Tja, das Studium der Politik ist eben so richtig sinnlos um Sachverhalte (auch rechtlich) richtig beurteilen zu können. Propaganda und die rechtliche Umsetzung sind eben zwei paar Schuhe. Dafür lernt man bei Powi reden, schwafeln, präsentieren, sich selbst inszenieren, ein bissl was über die Gesellschaft und die Psyche von Individuen, Medien und Politik. Wertvolle Allgemeinbildung, die für eine Tätigkeit wie sie Mair macht, nutzlos ist. Nur als Zeitstudium kann dieses Studium sehr wertvoll sein. Aber das passt ja zu Tirol. Der Landtag steht eben jedem Geistesblitz offen.

Anonym hat gesagt…

Du irrst Dich sehr. Nicht alle, die hier massiv kritisieren, sind rechts oder bürgerlich. Es gibt durchaus auch ehem. Grüne und Linke, die hier posten und keinen Kotau vor Mair und Co. machen wollen.

Anonym hat gesagt…

Allenfalls als Drittstudium eignet sich POWI! Allgemeinbildung und Denkfähigkeit lernt man in Philosophie. Wer sich aber einmal mit Logik, Philosophie und Erkenntnistheorie beschäftigt hat, wird ob der LV auf der POWI nur mehr lächelnd den Kopf schütteln. Was die Psychologie anlangt, so wird diese auf der POWI höchst fragwürdig "betrieben". Dieses Fach ist immer noch besser aufgehoben am entsprechenden Institut. Und für Medien existiert am Institut für Bildungs- und Erziehungswissenschaften ein eigener Studienzweig. Auch für Soziologie ist man besser beraten, es als Vollstudium zu betreiben. Es bleibt nicht mehr viel übrig für die POWI.

Anonym hat gesagt…

Das was man bei Powi jedenfalls besser mitbekommt als in anderen Studienrichtungen, ist die "wissenschaftlich fundierte, theorie- und methodengestützte Problemlösung" von (nicht rechtlichen) Sachverhalten. Alles andere kann man sich, wie bei jedem Studium, leicht selbst beibringen. Und damit bringen wirs auf den Punkt, und schon hat Powi eine Existenzberechtigung.