Dienstag, 8. April 2014

Der homophobe Normalzustand in der FPÖ

Ein "Greul" seien den Grünen Familien, schreibt eine eher unbekannte Landtagsabgeordnete der FPÖ in Tirol und meint damit wohl eher das deutsche Wort "Gräuel". Dies zeige sich daran, dass die Grünen die "Homo-Adoption einfordern." Nachzulesen hier in ihrer Presseaussendung. Begründet wird die Warnung vor dieser Gefahr sinnigerweise dadurch, dass an "unser Volk" aussterbe, wenn es so weit komme.

Offenkundig gehöre ich also nicht zu "unserem Volk" - Lesben und Schwule haben in der Welt der Freiheitlichen keinen Platz. Man konstruiert eine In-Gruppe und eine Out-Gruppe, die Out-Gruppe wird abgewertet... Man kennt das Spiel denke ich. In der FPÖ wiederholen sich diese Muster relativ oft.

Dass gleichgeschlechtlich liebende Menschen weder zu "unserem Volk" noch zu "Familie" gehören ist der homophobe Normalzustand innerhalb der FPÖ. Selbsthass treibt diese Form der politischen Meinungsäußerung an. Wenn freiheitliche MandatarInnen und ihre PressesprecherInnen Zeilen wie die obigen zu Hause in den Computer klopfen, dann geraten sie so ins Geifern, dass sie sowohl die deutsche Orthografie vergessen wie auch die deutsche Grammatik. Ja selbst mit dem Telos wird es schwierig: Die Grünen würden die "Homo-Adoption einfordern" schreibt Hildegard Schwaiger. Ja wie jetzt? Muss jeder einen Homo nehmen?

Beschämend ist übrigens nicht nur der homophobe Normalzustand in der Freiheitlichen Partei, sondern auch dass wir medial bereits derart abgestumpft sind, dass es nicht einmal einen Mucks dagegen gibt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Man kann zur Homo-Adoption stehen wie man will, kann sie gut finden oder auch nicht. Das weiß Mair als typischer Vertreter eines Tugendterroristen offenbar nicht mehr.

Wenn Mair so tut, als wäre es verboten, eine andere Meinung als die im Moment gerade der Political Correctness entsprechende zu vertreten, zeigt er uns, dass er von Demokratie keine Ahnung hat. Demokratie lebt vom Aufeinanderprallen unterschiedlicher Meinungen. Wer die Meinung des anderen notorisch diskreditiert, sucht den Weg in den Totalitarismus. Aber dass Linksextreme einen Faible für totalitäres Gedankengut haben, ist ja lange bekannt.

Die Linken sind es mit ihren deutlichen Mehrheiten in Politik und Presse so gewohnt, dass alles Nicht-Linke als unmoralisch oder altmodisch bezeichnet wird, dass ihnen gar nicht mehr bewusst ist, dass einem Land leben, in dem man (noch) denken kann, was man will.

Außerdem ist es Blödsinn, wenn Mair behauptet, es gäbe auf solche Aussagen keine entsprechenden Reaktionen. Es sind wohl eher die von den Linken verharmlosten Probleme, gegen die es keinen "Mucks" gibt - zumindest keinen in der veröffentlichten Meinung - weil man andernfalls etwas mit der Nazikeule übergezogen bekommt oder als schlechter Mensch dargestellt wird. Wie das geht, zeigt uns Mair einmal mehr in diesem Artikel.

Raphael J. Spötta hat gesagt…

@ Anonym
Ihr Kommentar ist, ganz wertneutral gesehen, völliger Bullshit. Was ist totalitär daran, jemanden zu kritisieren, weil er bzw. sie dafür eintritt, einer Gruppe von Personen Rechte zu verweigern? Die FPÖ vertritt zudem keine Meinung, dass Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare "schädlich" für ein Kind sei (was eine Behauptung ohne stichhaltige Basis ist), sondern eine Ideologie, wonach alles schädlich wäre, das dem "Erhalt" der eigenen "Rasse" dient.

Anonym hat gesagt…

Na, wenn sich hier im 1. Kommentar nicht der Herr Anonym, also Herr Mölzer, zu Wort gemeldet hat. Wieso sind Sie eigentlich homophob? Hatten Sie jemals Probleme mit Schwulen oder Lesben? Oder wieso dieser Hass und diese Ausgrenzung? Lassen Sie jeden so leben, wie er meint, ist das jetzt klar?

Anonym hat gesagt…

George Orwell lässt grüßen! ;-)

Jeder, der in Sachen Homosexualität nicht das nachbetetet, was der politisch-korrekte Mainstream vorgibt, ist ein Nationalsozialist oder schlichtweg krank. Denn eine "Phobie" ist bekanntlich eine Krankheit. Deshalb gibt es nach Auffassung unserer Tugendwächter ja eine Homophobie und eine Islamophobie, aber keien Nationalsozialismus-Phobie.

Andersdenkende psychische Krankheit zu unterstellen ist tatsächlich eine totalitäre Methode. Kritiker des Kommunismus wurden in der Sowjetunion als Kranke bezeichnet und verschwanden in der Psychiatrie und im Faschismus konnte man ähnliches beobachten. Heutzutage ist jeder "krank", der nicht unreflektiert das nachbetetet, was einem die politsich korrekte Meinungsindustrie vorgibt.

Auch wenn Sie es nicht fassen können: Es ist zulässig, sich darüber Gedanken zu machen, ob die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare Sinn macht angesichts der Tatsache, dass es bereits jetzt zehn Mal mehr adoptionswillige Menschen gibt als zur Adoption freigegebene Kinder. Finden Sie nicht? Es ist insofern zulässig, als sich die aktuelle Forderung auf der ungeprüften Prämisse aufbaut, es sei irrelevant, ob Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen oder anderswie. Das hat mit "Hass" oder "Ausgrenzung" rein gar nichts zu tun. Aber es ist typisch, das man niedere Beweggründe unterstellt, um Andersdenkende zu diskreditieren.

Ich hasse Homosexuelle nicht. Sie werden lachen: Ich bin selbst homosexuell und finde es daher widerlich, ständig von Extremisten wie Mair für parteipolitische Zwecke instrumentalisiert zu werden.

Aber nochmals: Die Diskussion um die Sache ist eine andere als die Diskussion um den gegenwärtigen Diskurs zu diesem Thema. Und im Diskurs beobachtet man einen gefährlichen Trend in Richtung Tugendterrorismus.

Als uns die Grünen vor 30 Jahren einreden wollten, dass Kinder die Opfer einer faschistoiden Sexualmoral sind und man Kinder sexuell zu befreien habe und Sex mit Kindern nur die logische Konsequenz dieser Befreiung ist, waren es auch die überwiegend linken Medien, die jeden als unverbesserlichen Reaktion hingestellt haben, der anderer Meinung war. Die Grünen von heute stellen sich dumm, wenn man auf dieses Thema zu sprechen kommt.

Lucas Amidala hat gesagt…

Es geht dabei nicht um Meinungsverschiedenheiten sondern um das Herabwürdigen und Ausgrenzen von gesellschaftlichen Gruppen. Es geht um Menschenrechte!

Gebi Mair hat gesagt…

Lieber Anonym 12.08 - das ist genau der Selbsthass von dem ich oben geschrieben habe. Insofern keinerlei Überraschung, ganz im Gegenteil.

Anonym hat gesagt…

Jetzt ist jede Kritik an einem Adoptionsrecht für Schwule schon eine Ausgrenzung von Schwulen. Wie sehr wurden wir durch die Gleichmacherei-Politik schon verblödet um das nicht mehr unterscheiden zu können?

Herr Mair - von Selbsthass sollten Sie nicht schreiben als jemand, der bei jeder Gelegenheit den eigenen Kulturkreis in den Dreck zieht und undifferenziert alles toll findet, was aus anderen Kulturen kommt.

Ich hasse mich nicht selbst, bin vielleicht aber auch nicht so sehr in mich selbst verliebt wie Sie.

Dennoch halte ich die Prinzipien der Demokratie für wichtig. Deshalb liegt es mir fern, Andersdenkende als Kranke zu bezeichnen. Auch darin unterscheiden wir uns.

Anonym hat gesagt…

Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.
Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. S
[siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

Uwe Schwinghammer hat gesagt…

Ausnahmsweise ist hier eine Art von Diskussion entstanden. Schade finde ich nur, dass sich viele der Damen/ Herren Diskutanten in der Anonymität verstecken.

Anonym hat gesagt…

Das Problem liegt eigentlich.woanders: FPÖ und Grüne hängen auf eine seltsame Art und Weise zusammen. Die je gegenteilige Position wird von beiden a priori abgelehnt und bestimmt somit die eigene politische Position mit. Man kann das bei vielen Themen beobachten. Fiele eine dieser Parteien plötzlich weg, müsste sich die je andere neu ausrichten und andere Themen suchen, um zu punkten. Homophobie zieht sich quer durch alle Bevölkerungsschichten und Parteien. Man konnte sie sogar bereits bei den Grünen und ihren ParteigängerInnen beobachten. Ich erinnere hier nur an den ehem. grünen Gemeinderat Isilak aus Jenbach. Die Reaktion der Grünen auf dessen Aussagen ließ überraschend lange auf sich warten. Das war sehr erhellend. Seit diesem Zeitpunkt sind auch die Grünen anders zu bewerten. Aber es zeigt alles natürlich einen Niveauverlust in der Politik. Diese wird nur mehr auf dem Kopf von Menschen betrieben, die sich von anderen irgendwie unterscheiden. Homophobie ist per se abzulehnen. Auch eine niveaulose Sprachwahl gegenüber Menschen, die das eigene Geschlecht lieben. Diskussionen, was Adoptionsrechte anlangt, sind in einem demokratischen Staat jedoch zugelassen. Auch Kritik an der je anderen Position. Andernfalls droht uns ein Totalitarismus, der schließlich alle Lebensbereiche umfasst. Meine persönliche Meinung: Rational gibt es keinen gut argumentierbaren Grund mehr, Homosexuelle von Adoptionen auszuschließen. Hier ist aber ebenso wie bei heterosexuellen Paaren zu prüfen, inwiefern die Adoptierenden als Eltern geeignet sind. Dass die Familienwerte damit zerstört werden ist insofern nicht nachvollziehbar, zumal es viel weniger homo- als heterosexuelle Paare gibt. Homosexualität entsteht auch nicht durch Erziehung und stellt keine freie Wahl dar. Diesbezüglich können Kinder auch nicht beeinflusst werden. Das Mehr der humanwissenschaftl. Untersuchungen und Ergebnisse spricht eine andere Sprache. Abweichende Meinungen sind eine Seltenheit und folgen oftmals einem bestimmten - homophoben - Erkenntnisinteresse. Trotzdem muss die Instrumentalisierung bestimmter Gruppen zu politischen Zwecken äußerst kritisch betrachtet werden. Das gilt für die F ebenso wie die Grünen. M. E. hat hier nur die sachliche Diskussion eine Berechtigung. Bei der F ist v.a. die Wortwahl durchwegs abzulehnen. Mit Menschenverachtung macht man keine Politik. Die Sprache ist das eigentliche Problem, nicht die eigene Auffassung. Was die Kinder betrifft, ist der Frage nachzugehen, inwiefern sie in bestimmten Konstellationen Nachteile erfahren. Diese Debatte würde allerdings auch Alleinerziehende, Heimkinder und zerrütete Ehen betreffen.

Anonym hat gesagt…

Nachsatz zu obigem Posting: Die als Beispiel angeführte Aussendung kann bezüglich ihrer Sprachwahl nicht als direkt homophob angesehen werden. Sie ist vielmehr eine Kritik an einer gewissen Verengung in der Themenwahl. Andere F-Aussendungen würden sich hier besser als Beispiele eignen. Dass sich viele keine Familie mehr leisten können, ist eine Tatsachenwahrheit.

Anonym hat gesagt…

Die angeführte Aussendung bezieht sich aber nicht auf ein Absprechen von Nenschenrechten sondern thematisiert einen Mangel und befasst sich mit dem Phänomen der Verengung auf bestimmte Themen. Es ist leider eine Tatsachenwahrheit, dass sich viele in Tirol keine Familie mehr leisten können. Um die These der Homophobie untermauern zu können, gäbe es weitaus geeignetere F-Aussendungen. Dass diese hier nicht aufgegriffen werden, wundert mich viel mehr. Einzelner Text und v.a. dieser eignet sich nicht dazu.

Anonym hat gesagt…

Dadurch dass sich gleichgeschlechtlich Liebende selbst mit dem negativen und abwertenden Adjektiv "schwul" bezeichnen, kann man sich nicht einmal mehr an der unguten Wortschöpfung "Homo-Adoption" stossen. Der sog. Selbsthass reicht bis in die Gruppe der Homosexuellen hinein.

Anonym hat gesagt…

Will Mair ein Kind adoptieren? Was sagen seine Kollegen aus dem Integrationsspektrum, ist diese gesellschaftspolitische Weiterung Muslimen und Muslima zumutbar?
Wie ist das Mairs ureigenstes Wirken Mairs in diesem Fall zu bewerten?
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/8193605-91/homosexuelles-paar-k%C3%A4mpft-um-anerkennung-seiner-ehe.csp

Was die FPÖ ist, wissen wir alle. Europapolitisch gibt Grün, das Eurofaschisten unterstützt leider noch weniger her als unsere Heimatsozialen. Von Sinowatz lernen.

Anonym hat gesagt…

Erfreulich diese Diskussion mit ihren differenzierten und intelligenten Beiträgen.

Das ist Lichtjahre von dem entfernt, was Mair immer wieder von sich gibt: "Wer nicht meiner Meinung ist, der ist krank oder ein Nazi." Aber man darf Mair das nicht verübeln, die Linken sind in den letzten Jahrzehnten gut mit dieser Masche gefahren. Man konnte unliebsame Themen leicht unter den Tisch kehren und den politischen Gegner diskreditieren. Diese Zeit scheint vorbei zu sein - und das ist gut so!

Whisker hat gesagt…

Wenn man sich die Kommentare so ansieht, dann merkt man wieder einmal, wie grob irreführend der Begriff Homophobie eigentlich ist.

Denn die meisten Menschen, die als homophob bezeichnet werden, haben eben keine Angst vor Homsexuellen, sondern sind einfach nur (excuse my French) intolerante und engstirnige Arschlöcher.


PS, Anonym vom 8. April 2014 10:42:
"Wer die Meinung des anderen notorisch diskreditiert, sucht den Weg in den Totalitarismus."

Diese Aussage ist schlichtweg Blödsinn. Denn einer Aussage, die schlichtweg falsch ist, zu widersprechen oder sie gar zu widerlegen, das hat nichts mit "diskreditieren" zu tun und ist jederzeit legitim.

Wer allerdings (so wie du) Menschen für etwas diskreditiert, das sie sich nicht freiwillig ausgesucht haben, wie eben zB ihre Homosexualität...
Der sucht den Weg in den Totalitarismus nicht, sondern hat ihn bereits gefunden und ist tatsächlich unterwegs dorthin.

Anonym hat gesagt…

ein auszug von dr. graupner, schwulenrechler in "gayboy" zur Feststellung, dass die Benennung schwul ab sofort nicht mehr geahndet wird:

"Im Jänner 2014 hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass Homosexualität und homosexuelle Handlungen nicht mehr ehrenrührig sind und sich damit von seiner bislang ständigen Judikatur abgewandt.

Die frühere Frauenministerin Johanna Dohnal hatte noch erfolgreich die Verurteilung von Journalisten wegen „übler Nachrede“ erwirkt, die über ihre Homosexualität und ihre lesbische Beziehung geschrieben hatten.

Das geht jetzt nicht mehr. In einer gleichgeschlechtlichen Orientierung liegt nichts Ehrenrühriges, stellten die HöchstrichterInnen fest. Und homosexuelle Handlungen sind nicht anders zu beurteilen als heterosexuelle (OGH 23.01.2014, 12 Os 90/13x).


Nichts Ehrenrühriges

Damit kann im „Vorwurf“ der Homosexualität nichts Ehrenrühriges mehr liegen. Weder ist Homosexualität eine verachtenswerte Eigenschaft oder Gesinnung noch sind hmosexuelle Handlungen unehrenhaft oder verstoßen sie gegen die guten Sitten (§ 111 StGB).

Ist das nun so, dann ist auch die Drohung, die Homo- oder Bisexualität oder homosexuelle Handlungen eines/r anderen bekanntzumachen, keine gefährliche Drohung mehr. Denn „gefährlich“ im Sinne des Gesetzes ist nur eine Drohung mit einer Verletzung an Körper, Freiheit, Ehre oder Vermögen (§ 74 StGB). Und nur „gefährliche“ Drohungen können die Straftatbestände der (sexuellen) Nötigung (§§ 195, 201f StGB) und der Erpressung (§ 144 StGB) erfüllen.

Konsequenterweise hat der OGH die Verurteilung eines Mannes wegen sexueller Nötigung aufgehoben, der junge Männer mit der Drohung zu sexuellen Kontakten gebracht hatte, er werde ihre Homosexualität bekannt machen.

So erfreulich das Ende des Ehrenrührigkeitsstigmas ist, so problematisch ist die Schutzlücke, die sich nun auftut. Zwangsouting und die Drohung damit sind auf einen Schlag entkriminalisiert, selbst wenn damit sexuelle Handlungen oder Geld erzwungen werden.


Straffreie Vergewaltigungen & Erpressungen

So wie auch bisher schon Drohungen mit der Preisgabe von Nacktfotos, von Erkrankungen oder Behinderungen (bspw. Hiv-Infektion) oder des Gehörens zu einer bestimmten Religion oder des Austritts aus derselben, straffrei war.

Solche Verletzungen des höchstpersönlichen Lebensbereichs und deren Androhung stellen freilich ganz gravierende und verwerfliche Eingriffe in die Grundrechte eines Menschen dar, ganz besonders wenn sie als Druckmittel zur Erlangung sexueller Handlungen bzw. finanzieller Leistungen eingesetzt werden. Der Staat hat die menschenrechtliche Verpflichtung, vor derartigen Verletzungen wirksam zu schützen.

Die Politik muss, wie ich das bereits im Vorjahr in einer Anhörung des Justizministeriums zur geplanten Strafrechtsreform gefordert habe, umgehend einen Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs (Bloßstellung) schaffen und Drohungen mit Verletzungen des höchstpersönlichen Lebensbereichs zu (strafbaren) gefährlichen Drohungen erklären, damit Vergewaltigungen und Erpressungen mittels derartiger Drohungen verfolgt werden können.

Aktuelles stets auf www.RKLambda.at.

Dr. Helmut Graupner ist Rechtsanwalt in Wien, Präsident des Rechtskomitees LAMBDA (RKL), Co-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (ÖGS) sowie Vice-President for Europe der International Lesbian and Gay Law Association (ILGLaw) und Co-Coordinator der European Commission on Sexual Orientation Law (ECSOL)."

also - nur bedingt kreischen. außerdem steht jedem Politiker zu, für oder gegen was zu sein. die frau sagt halt wofür sie steht - ob das jetzt gut oder schlecht ist. sie hat zumindest eine Meinung und ist damit ein aussterbendes exemplar in der heutigen Politik.

Anonym hat gesagt…

"Denn die meisten Menschen, die als homophob bezeichnet werden, haben eben keine Angst vor Homsexuellen, sondern sind einfach nur (excuse my French) intolerante und engstirnige Arschlöcher."

Die schlimmsten Arschlöcher sind wohl eher jene, die sich Anmaßen, jeden, der eine andere Meinung hat, als Arschloch zu bezeichnen! ;-)

Das zeugt von wahrer Intoleranz und ist - in größerem Ausmaß - ein Anzeichen für totalitäres Denken.

Anonym hat gesagt…

Akif Pirincci (Schlussworte aus "Deutschland von Sinnen"):

"Grüne Deutsche, - wenn es soweit ist, werden wir euch nicht bestrafen. Geht einfach, verlaßt unser schönes deutsches Land, denn ihr habt hier genug Unheil angerichtet.
Alles, was ihr unserem Volke eingeredet habt, waren dreckige Lügen. Mit diesen habt ihr sowohl die moralischen als auch die geistigen und technischen-infrastrukturellen Fundamente Deutschlands zerstört. Gut, die Legalisierung von Sex mit Kindern konntet ihr nicht durchsetzen, aber das ist auch alles, was euch an Bösem nicht gelungen ist. ...."

Anonym hat gesagt…

Dem Land was wirklich Gutes tun:

http://www.unterstuetze-mw.org/

Anonym hat gesagt…

schwul sein (oder lesbisch) ist eben nicht normal... da können die linken faseln was sie wollen.

Anonym hat gesagt…

schwulsein ist normal. was hingegen völlig absurd is, is wenn wer mit aller - meist medialer - gewalt kinder adoptieren will. klar kann es denen besser gehen als in einer asozialen heterofamilie. aber davon geht man halt nit aus, wenn man an vater und mutter denkt.
noch was - um mi nicht misszuverstehen: i bin gegen jeder art der künstlichen befruchtung etc. - selbstverständlich auch bei heterosexuellen. bei fast 10 Milliarden menschen kein armes Kind finden können, das man liebt disqualifizieren die suchenden als Eltern.
arme kinder sollten selbstverständlich auch schwule und Lesben adoptieren können - aber normal kann so eine Erziehung nie sein - allerdings weit besser als in einem heim.

die hauptberuflich schwulen haben sich zu weit hinaus gewagt und jetzt ist schwul kein Schimpfwort mehr - ein wahnsinn wenn man von sogenannten "normalen" schwulen ausgeht, die sich nicht über die Sexualität politisch verkaufen wie der gebi, uralte Millionäre sind wie der herr tolar (lebt der noch?) oder ihr schwul sein seit ihrer Pubertät bekannt ist - wie bei Alfons haider,worüber der kurier vor vielen Jahrzehnten bereits berichtete.
die Meinung der freiheitlichen ist keine einzelmeinung. vielleicht kann ja der gebi seinem freund platter, bislang jedenfalls ein hardcore-Politiker gegen schwule ,zu einer schwulenfreundlichen aussage bewegen bevor er da eine etwas narrade Dame beschimpft, die offenbar nicht einmal weiß dass die ehenmalige freiheitliche Lichtgestalt jörg in schwulen szenelokalen verkehrte. und seine Erfindung bzö frisch den ersten verpartnerten Politiker Österreichs hat.
also bitte mehre Toleranz auf allen seiten - auch auf grüner seite. danke

Anonym hat gesagt…

Der homnophobe Normalzustand der Tiroler ÖVP, des Tiroler Landeshauptmanns, der Tiroler Landesregierung :-*

http://derstandard.at/1395365038384/Homo-Ehen-aus-dem-Ausland-bleiben-ungueltig

Anonym hat gesagt…

Im Gegensatz zur F muss Mair der V aber in den Allerwertesten kriechen. Über Nacht ist sie für Mair und Co. zur guten Partei und zum Hort des Liberalismus geworden. Er ist ebenso ekelhaft scheinheilig wie Felipe und Co. Aber beide werden die Legislaturperiode nicht überleben. Obwohl.... Ich traue der rückständigen Bevölkerung dieses Bauernlandes alles zu. Andernfalls wäre ja bereits die Wiederwahl von Platter und Co. unmöglich gewesen. Die sog. "Grünen" haben diesen "Erfolg" noch mit einer Regierungsbeteiligung quasi belohnt. Aus lauter Macht- und Geldgier sowie Selbstüberschätzung.

Anonym hat gesagt…

Bei aller Diskussion, denkt zuerst an die Kinder.
Die brauchen Nestwärme von Vater und Mutter und nicht die von warmen Brüdern.

Anonym hat gesagt…

die platter övp ist definitiv viel homohober als es die f je war. bereits in den 90jahren (!) wollte dr haider mit der s und den grünen und gegen die övp mehr rechte für homosexuelle. diese abstimmung kam aber dadurch nicht
zustande, weil sich vor allem die grünen weigerten mit dr. haider zusammen zu arbeiten.
dabei gings bloß um diese eine Sachfrage. homophob ist grün - und sicherlich nicht die f. die grünen kreischen nur seit Jahrzehnten. nach Kreisky haben ausgerechnet die 2 hardlinerinnen dr. fekter und das brillen-model bandion-ortner mehr rechte für schwule durchgesetzt.
die grünen sind nur eines: hinterfotzig bis zum abwinken, unfähig und absolut unwählbar.

Anonym hat gesagt…

Wollte nicht Hofnarr Mair in Sotschi auf dem Tirolhaus die Fahne der Schwulen, Lesben und Transen hissen? Auch das hat er nicht zustande gebracht.

Anonym hat gesagt…

Auf Ihr Niveau kann ich mich erst dann begeben, wenn ich mich flach auf den Boden lege. Ihr Beitrag ist eine Frechheit und inakzeptabel. Es ist die primitive Wortwahl, die von Ihrer Unbildung zeugt. Man muss nicht homosexuell sein, um das abzulehnen. Sie sind jedenfalls um nichts besser als die Politik der Grünen.

Anonym hat gesagt…

14:52 der grüne hat immer das letzte wort. Klartext und Wahrheit ist für die a Fremdwort.
und was das Niveau anlangt, könnten manche grüne unterm Teppich fallschirm springen.
der anonymus von 8:28 hat gebis versagen zum ausdruck gebracht - niederträchtig, wie manche grüne nun einmal sind, wurde das ganze in eine homophobe aussage umfunktioniert. das ist tief - und nicht eine eindeutige Wortwahl!!
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