Donnerstag, 24. Oktober 2013

Warum Brücken bauen?

Im vorgestrigen Sonderlandtag zum Thema Agrar habe ich in etwa Folgendes gesagt: In der Agrardiskussion hat sich in Tirol ein politischer Stellungskrieg entwickelt, der zwar zum Ausbau von Schützengräben, andauernden Sturmangriffen und immer raffinierteren Angriffs- und Verteidigungsmethoden geführt hat, aber es ist absehbar, dass in diesem Stellungskrieg keine Seite mehr viele Meter machen wird. So eine Situation kann nur zur Ermattung beider Seiten führen. Ich halte es deshalb für notwendig, dass jemand aus dem Schützengraben aufsteht, die blanke Brust als Zielscheibe bietet und dazu aufruft, das Mutige zu tun: den Frieden zu versuchen und Brücken zu bauen. Dabei soll das Ziel immer klar sein: Den Gemeinden, was den Gemeinden gehört! Ich sehe Ansatzpunkte für Brücken sogar im Dringlichkeitsantrag der Opposition, versteckt auf Seite 213, darin heißt es: Die beste Möglichkeit sei die Rückübertragung, aber es gäbe natürlich auch noch anderen Optionen, nämlich - und dann sind sie aufgeführt. Die Rückübertragung in Form des vorliegenden Antrags ist keine Brücke, sondern bietet den Agrargemeinschaften aus meiner Sicht zu viele Angriffspunkte mitsamt der Gefahr, dass sie gewinnen. Und das will ich nicht. Ich erwarte mir Bewegung auf allen Seiten, bei der Opposition ebenso wie beim Bauernbund, damit wir den Gemeinden endlich zu den Rechten verhelfen können, die ihnen zustehen.

Seitdem erhalte ich eine ganz erstaunliche Anzahl von hasserfüllten E-Mails, Telefonaten, Postings und auch die mediale Berichterstattung kann sich sehen lassen, meist jedoch mehr in Form von Meinungsmache denn in Form von objektiven Artikeln. Das Erstaunliche dabei: Die Aggression, die mir entgegenschlägt kommt zumeist von denjenigen, die auf der richtigen Seite stehen. Keinesfalls dürfe man aus dem Schützengraben aufstehen, heißt es da. Man müsse der ÖVP eins auswischen, man müsse den Kleptokraten das Handwerk legen, wir Grüne gehören an die Wand gestellt und so weiter und so fort. Die Aggression kommt von jenen, die auf der Seite der Gemeinden stehen, also von jenen auf der richtigen Seite.

Ich muss zugeben, das ist für mich eine neue Erfahrung. Bisher habe ich Hass und Aggression hauptsächlich von Agrar-Vertretern verspürt. Dass der selbe Wind auch aus der anderen Richtung bläst ist für mich persönlich neu, bestätigt mich aber im eingeschlagenen Weg: Wir müssen dafür sorgen, dass die Gemeinden erhalten, was ihnen zusteht. Und das geht am besten, indem man Brücken schlägt, nicht indem man die Gräben noch tiefer gräbt. Die relevante Frage nun ist: Wer ist mutig genug, den Weg im Sinne der Gemeinden und ihrer BürgerInnen mitzugehen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sie brauchen jetzt gar nicht zu jammern. In der Opposition hätten die Grünen dem Antrag sicherlich zugestimmt. Die Menschen wissen das auch. Das ist auch der Grund für die Ablehnung, die den Grünen derzeit sogar aus den eigenen Reihen entgegenschlägt. Der Preis fürs ein wenig Mitregieren ist halt hoch.

Anonym hat gesagt…

"aus dem Schützengraben aufstehen, die blanke Brust als Zielscheibe bieten, ..."
????
In welcher Zeit leben Sie? 1. oder 2. Weltkrieg? Heroismus fast wie in den Bauernkriegen, nur hat es damals noch keine Schützengräben gegeben.
Sie bauen keine Brücken. Sie erledigen das Geschäft des Gegners.
Man kann Sie nur mehr verachten.

Anonym hat gesagt…

Das gewählte kriegsvokabular finde ich zwar unpassend,aber den aufruf von den grünen bzw gebi Bewegung in die statische Pattsituation zu bringen und zwar von beiden Seite,n kann ich nur unterstützen.auch ich bin von der "richtigen"und "guten" Seite und frag hier die anderen "guten" welche Lösungswege sollen denn die grünen bzw auch andere beteiligten vorschlagen und durchsetzen,ausser einem Brückenschlag der 2 Seiten?ohne diese wird es genau so weiter gehen wie in den letzten Jahren,d.h. gar nicht ausser dass sich alle noch mehr hassen u weiter schimpfen.

unwählbar hat gesagt…

Ist schon klar, dass du den Hass und die Aggression so nicht kennst. Schliesslich warst du der, der immer mehr Öl ins Feuer goss! Nun stehst du vor dem Flächenbrand, den du selbst gelegt hast und erklärst, dass man kein Feuer machen soll. Sorry, aber das hast du selbst mitangefangen, also solltest du nun auch dazu stehen und nichts von denen, die du selbst angestachelt hast, verlangen, was du vor wenigen monaten selbst nie getan hättest!

So, wie du nun beschumpfen und gehasst wirst, das ist der Stil, den du selbst vor den grünen Regierungszeiten gelebst hast. Vielleicht regt dich das zum denken an, wie respektlos du selbst oft warst!

Anonym hat gesagt…

Sie haben Grundsätzliches nicht verstanden. Es geht hier um Glaubwürdigkeit. Und nicht um Gut und Böse. Und um die plötzlichen Kehrtwendungen, die die Grünen immer wieder vollziehen. Die Brückenschlagrhetorik wäre glaubwürdig, hätte man sie bereits vor der Wahl eingeleitet. Jetzt wird sie als Umfallen gewertet.

Anonym hat gesagt…

Der "Krieg" ist doch schon entschieden. Wir brauchen jemanden der das Urteil vom Verfassungsgerichtshof umsetzt. Das ist alles schon lange entschieden. Niemand mzss jetzt eine Brücke bauen!

Anonym hat gesagt…

wenigstens der Markus ist noch nicht von euch eingelullt worden!

http://www.provinnsbruck.at/content/grnr-schtzngrmm-oder-mfll

zum kotzen seid ihr grüne geworden! falsches, verlogenes pack!

Anonym hat gesagt…

Es ist doch meistens so, dass die, welche fleißig austeilen, selbst oft nichts einstecken können. Dafür ist der Herr Mair ein klassisches Beispiel. So wie viele andere Grüne auch. Völlig irritiert sind sie schließlich, wenn der scharfe Wind nicht nur von rechts sondern auch von links kommt. Dann fehlen ihnen nämlich die vorgefertigten Baukastenargumente, die bequem vom Geschäft des Denkens befreien. Die ÖVP hat bereits Routine im Aussitzen. Die Grünen können sich das wegen ihrer WählerInnen jedoch so nicht leisten.

Anonym hat gesagt…

Es lassen sich nicht einmal alle Grünen einkochen von Mair, Felipe und Co. ;-) Nur neigen die Grünen dazu - wie alle anderen auch - , Kritik innerhalb der Partei zu verschweigen, zu bagatellisieren und z. T. zu ignorieren. Sie unterscheiden sich in diesem Punkt nicht von den anderen. Auch nicht, was das innerparteiliche "A....kriechen" anlangt. Insofern.... Auch werden bestimmte Personen, die eine Mindermeinung vertreten oder nicht mehr genehm sind (siehe Öllinger) gnadenlos aufs Abstellgleis geschoben, sofern man sich von ihnen Hindernisse auf dem Weg zur Macht erwarten kann. Mit KritikerInnen gehen sie jedenfalls nicht viel besser um als mit dem sog. "Erzfeind" F. Insofern.... Eine andere Strategie innerhalb der Grünen ist auch, missliebige Personen "auflaufen" zu lassen. Ich denke ja ohnehin, dass der Herr Mair bald um sein politisches Überleben kämpfen wird. Anders läßt sich seine Kehrtwende um 180 Grad nicht erklären. Die derzeitige Situation kann ihm gar keinen Spaß machen, wenngleich er anderes behauptet. Er muss viel verdrängen, um das Ganze auszuhalten. Andererseits: Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer in Innsbruck die meisten Stimmen einfährt und sich trotzdem nicht besser durchsetzt sondern die Kehrtwende noch verteidigt, ist politisch gesehen eben schwach. Dabei glaube ich wirklich, dass es ihm nicht um den Gehalt geht. Bei ihm wird eher ein gewisser Narzismus das Problem sein. Vl. auch noch ein wenig Idealismus. Dennoch: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch Freude macht. Wenn man sich Tag für Tag verbiegen muss, hinterlässt das Spuren in der Seele. Gerade sein letztes Posting ist ein Anzeichen für steigendes Unwohlbefinden in dieser Position. Eingeklemmt zwischen Felipe und VP.

Anonym hat gesagt…

Die letzte Frage gehört anderes gestellt: Wer hat gleich wenig rückgrat und kann auch so leicht umfallen, wie wir grünen?

Anonym hat gesagt…

Brücke Brich
stand in imst

GEbi, du willst eh nit mit m Jörg (Haider ) verglichen werden.
Meintest im Standrad Interview mit der Verena.
Tu Nit so weinerlich.
Kein blödes Gerede vom Brückenbauen. hier wie in Kärnten gibt es VfGh Wegweisende Urteile. Willst jetz uns deppert kommen?
378 ntsintk

Anonym hat gesagt…

Dieser Blogeintrag ist aus zwei Gruenden bedauerlich:

Erstens ist er extrem vage - der Grund die Gerichtsurteile nicht in dieser Form gesetzlich durchzusetzen wird nur in extrem unklaren Andeutungen beschrieben ("dass in diesem Stellungskrieg keine Seite mehr viele Meter machen wird"). Fuer Aussenstehende bleibt es voellig raetselhaft, warum die Gruenen mit der OEVP entschieden haben. Es draengt sich natuerlich auf, dass es sich um reine Machtkalkulation handelt. Das koennte man ja verteidigen, und auflisten, was man im Gegenzug erhalten hat. Das waere ehrlicher und wuerde weniger naiv klingen.

Zweitens sind die gewaehlten Metaphern extrem schlecht: hier wird also postuliert, dass die Gruenen "aus dem Schützengraben" aufstehen und "die blanke Brust als Zielscheibe" bieten sollen. Jedem mit etwas historischem Wissen sollte klar sein was passiert wenn dies im Schuetzengraben tut: man wird erschossen.

Die Gruenen erscheinen dadurch extrem naiv und weder vertrauenswuerdig noch durchsetzungsfaehig.

Der Blogeintrag ist bedauerlich.

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Mair!

Was Sie unter Brückenbauen verstehen ist nichts anderes als das Bemühen, den Wählern nach dem Mund zu reden und gleichzeitig dem Koalitionspartner in den Arsch zu kriechen. Man kann nicht fordern, dass das Eigentum der Gemeinden zurück erstattet wird und gleichzeitig den entsprechenden Antrag der Opposition ablehnen, ohne sich in gewaltige logische Widersprüche zu verwickeln.

Sie haben Ihre ohnehin nie besonders hohe Glaubwürdigkeit endgültig verspielt und können nur hoffen, dass bis zur nächsten Wahl noch genügend Menschen an die Notwendigkeit weiter Vergenderung der Sprache glauben oder sich immer noch den Bär vom menschengemachten Klimawandel aufbinden lassen. Andernfalls wird es für für Ihre ökomarxistische Fraktion nämlich schlecht aussehen.

Anonym hat gesagt…

Alsois Schöpf hat in der heutigen tt einen SEHR treffenden Kommentar geschrieben.

Anonym hat gesagt…

Da wird man derzeit vergeblich suchen. Nicht einmal die frühere Regierungspartei SPÖ wird so einfach umfallen wie wir Grünen. Alleine die Tatsache, dass hier einige von "wir Grünen" sprechen zeigt mir: Die Zufriedenheit innerhalb der Grünen an der derzeitigen Politik beginnt zu sinken. Spätestens jetzt müssten bei Mair und Co. die Alarmglocken zu läuten beginnen....

Anonym hat gesagt…

i brauch keine brücken. i verhandle auch nit mit Dieben. das land wurde den Tirolerinnen und Tirolern gestohlen. du weisst haargenau, dass euch kopf über arsch die övp aus der Landesregierung schmeißt, wenn ihr da nicht mitstimmt - nenn doch das Kind beim namen und stell dich nicht wie ein Psycho vor die bauernkammer.
du bist ein mehrfacher Millionär und kein giftler, der mit seinem leben nit klarkommt. und du hast eine sehr wichtige Funktion. wenn dich überfordert fühlst, dann wirfs Handtuch. wenn a Zivilcourage hättest, wärst am Futtertrog nit dabei.
so aber sei bitte einfach still und friss uns politisch arm. ist besser.

Anonym hat gesagt…

Rücktritt! Jetzt!

Anonym hat gesagt…

Wenn Du dem Finanzamt ein paar Euro schuldest, bist Du gleich dran. Wenn die Agrargemeinschaften den BürgerInnen der Gemeinden nötiges Geld für Bildung, Soziales und Wohnbau vorenthalten, baut man ihnen Brücken. D. h. kann doch nur eines heißen: Die Schwachen haben sich an die Gesetze zu halten, wohingegen die Finanzstarken sich spielen können. Denn die können sich teure AnwältInnen leisten und der Politik und den Behörden das Leben schwer machen. Da ist doch "was faul im Staate Dänemark", oder? Außerdem habt Ihr das schon vor der Regierungsbeteiligung gewusst, dass die Agrargemeinschaften alles anfechten werden. Vorher war Eure Position aber trotzdem eine andere. Das ist der Kritikpunkt. Wider besseres Wissen habt Ihr vorher den großen Zampano gespielt, wohlwissend, dass Euch in der Regierung - vor allem mit der VP - nur das Umfallen bleiben wird. Ihr habt die WählerInnen absichtlich getäuscht. Das war vom ersten Tag an klar. Mit Menschen, die kein Gewissen haben, verhandelt man übrigens nicht. Denen baut man keine Brücken. Das hat in der Geschichte noch nie funktioniert. Und weil Du selbst zur Kriegsrhetorik greifst und sie anscheinend liebst: Was wäre uns alles erspart geblieben in der Geschichte, hätten manche Länder auf Aggressionen früher reagiert und nicht versucht, faule Kompromisse einzugehen. Zudem ist Politik ohnehin immer nur ein verschleierter Krieg mit anderen Mitteln. Dazu muss man aber geboren sein. Das muss man mögen. Da darf man weder den Konflikt noch die Auseinandersetzung scheuen, wenn es heiß wird.

Anonym hat gesagt…

Ihr grünen Judase seit doch überhaupt nicht mehr glaubwürdig. Die Felipe sitzt auf dem Schoss vom Platter und das wars!! Es gehört nicht nur eine Rückübertragung her sondern auch Regress für 50 Jahre Diebstahl!! Oder lässt man inzwischen einem Bankräuber seine Beute, wenn er verspricht keine Bank mehr auszurauben??

Anonym hat gesagt…

Ich verstehe ohnehin nicht, warum man die Silberlinge van Staa und nicht den grünen Umfallern vor die Füsse geworfen hat. Die VP ist ja nicht umgefallen. Diese Ehre gebührt alleine den Grünen. Aber sie werden in fünf Jahren eine fette Ernte einfahren, wenn die Menschen erkennen, dass in der Agrarfrage wenig bis nichts weiter gegangen ist. Dann noch ein paar Umfaller im Umweltbereich und ein paar zynische "Maßnahmen" in sozialen Fragen - ich sage nur abgelehnte Anhebung der AgrarfrageHeizkostenzuschüsse! - und die Grünen sind weg vom Fenster. Und sie werden umfallen in allen Bereichen. Derzeit regieren sie nur mit dem Mund mit.

Anonym hat gesagt…

Felipe und Mair sind schon lange rücktrittsreif!!!!!

Anonym hat gesagt…

Ich bin auch der Meinung, dass die Silberlinge, also die Verräter-Münzen, in allererster Linie den Grünen gebühren, den sie haben ihr Fähnchen nach dem Wind gedreht. Sie handeln nach der Wahl um 180 Grad anders, als sie vor der Wahl versprochen haben. Sie arbeiten jetzt für die Agrarier und gegen die Bevölkerung.

Klar, die Övp arbeitet auch für die Agrarier und gegen die Bevölkerung. Aber von der övp war nichts anderes zu erwarten, sie haben auch vor der Wahl in dieser Angelegenheit nichts anderes versprochen.

Anonym hat gesagt…

S.g. Hr. Mair!

Sie wollen also Brücken bauen, sie wollen verbinden, sie wollen dass die Gemeinden zu ihrem Recht kommen, sie wollen aber auch die Agrargemeinschaften nicht im Regen stehen lassen.
Ich würde folgendes vorschlagen: Setzen sie einfach nur Gerichtsbeschlüsse einer obersten Instanz einer Republik um, zeigen und beweisen sie, dass nicht nur der "kleine Mann/Frau" sich an Gesetze halten müssen sondern auch eine "Clique Machtgieriger" der die ÖVP und nun auch sie als Grüne das alles durchgehen lässt.
Ich hab keine Lust auf Hauptteilungen als Ausweg aus dieser Situation. Ich will dass Unrecht nicht länger Unrecht bleibt.
Und wundern sie sich bitte nicht, dass interessierte Leute das alles hämisch kommentieren, sie beleidigen und "sich verbal Auskotzen"! Das Bild das sie als Grüne in dieser Sache abgeben ist einfach nur beschämend, ärgerlich und einer demokratischen Partei unwürdig. So was hätte ich vielen anderen zugetraut, ihnen aber nicht!!!!!

Anonym hat gesagt…

Erinnert mich an den Gebi!

http://www.bild.de/ratgeber/2013/narzissmus/die-zerstoererische-kraft-30283882.bild.html

unwählbar hat gesagt…

Dass der Gebi ein Narzisst ist, das ist kein Geheimnis. Wer weiss, wie man einen Narzissten erkennt, wird beim Gebi sehr viele Übereinstimmungen finden. Ich glaube aber nicht, dass ihn das stören wird, denn bei den Grünen darf man tun, was man will, so lange sich die Basis für dumm verkaufen lässt. Und schwafeln (egal ob wahr oder nicht) kann der Gebi einfach richtig gut.

Anonym hat gesagt…

Was soll der unbedarfte Kleinbei-Gebi schon ausrichten? Das ist ein Schwätzer und Dampfplauderer, einer zum Schämen.

Anonym hat gesagt…

Die Felipe ist um nichts besser. Sie hat das "feine" Umwelt-Blabla-Ressort. Da hat sie sich mit Hilfe einer dümmlichen Basis hineingedrängt. Um Karriere zu machen. Frau Baur darf die Hauptarbeit machen, und das undankbare Sozialressort leiten, wo sie Ideen gebieren darf, für die sie von der VP dann kein Geld bekommt. Aber Hauptsache, die beiden Dampfplauderer Felipe und Mair sitzen an vorderster Front und cashen richtig gut ab. Und machen auf ÖVP light. Die Baur erhält von Felipe und Mair auch kaum Unterstützung. Das fällt inzwischen schon auf.

Gebi Mair hat gesagt…

Der Verfassungsgerichtshof hat die Rückübertragung allerdings nicht verlangt, sonst wäre die Sache jetzt wesentlich klarer. Das derzeitige Tiroler Flurverfassungs-Landesgesetz ist verfassungskonform, davon muss ich einmal ausgehen, sonst wäre es ja vor dem VfGH anfechtbar und aufzuheben. Das ist aber bisher nicht passiert. Die derzeitige Regelung ist also verfassungskonform, aber dennoch nicht zufriedenstellend im Sinne der Gemeinden.

Anonym hat gesagt…

und was hast du VOR der wahl dann wollen? da hast du was anderes behauptet! vorsätzliche wählertäuschung nennt man das, oder dummheit! darfst dir selbst aussuchen! oder auch eine andere erklärung liefern!

Anonym hat gesagt…

Stellt sich der Herr mair nur begriffsstutzig oder ist er es tatsächlich?
Der Verfassungsgerichtshof konnte eine rückübertragung nicht "verlangen". Er konnte nur eintscheiden, ob ein behördicher Bescheid verfassungskonform ist oder nicht. Er hat festgestellt, dass der Bescheid nicht verfassungskonform war und hat in der Begründung auch ausführlich erklärt, dass die seinerzeitigen Übertragungen an die Agrargemeinschaften offenkundig rechtswidrig waren.

Nun soll der Landesgesetzgeber diese offenkundig rechtswidrigen Akte wieder beseitigen. Die Grünen wollten das vor der Wahl ja auch noch. Nach der Wahl ist es halt ganz anders.

Anonym hat gesagt…

Es ist einfach unglaublich, mit welchen Pseudoargumenten sich Mair jetzt aus der Sch..... ziehen will. Glaubt der eigentlich wirklich, wir wären so blöd und würden nicht erkennen, dass er vor der Wahl den Mund zu voll genommen hat und nach der Wahl aus Angst um seinen hochbezahlten Posten nun aufgefordert ist, der Bevölkerung Schwachsinn als Wahrheit zu verkaufen.

Entweder hat Mair sich vor der Wahl nicht ausreichend über die einschlägige Rechtslage informiert oder er ist heute unzureichend informiert. Wie dem auch sei - Mair ist unhaltbar nicht nur für die Grünen sondern für Tirol.

Es sind Politiker seiner Coleur, die Schuld sind an der Unglaubwürdigkeit der Politiker und Politikverdrossenheit in diesem Land.

Die Verarsche muss endlich ein Ende haben!

Anonym hat gesagt…

Ich finde die derzeitige Entwicklung in Tirol besorgniserregend. Dass sich die ÖVP nicht nur im Agrarstreit über den Rechtsstaat hinwegsetzt (selbiges seit Jahren bei der Interessentenregelung im Tiroler Grundverkehr) untermauert die Charakterlosigkeit dieser Partei und ihrer Mitglieder nur allzu gut.

Für die Grünen ist die Regierungsbeteiligung keinesfalls von Vorteil: Eine Partei muss nicht beweisen, dass sie regieren kann. Eine Partei muss beweisen, dass sie ihren Standpunkten treu bleibt. Selbstverständlich ist eine Koalitionsregierung immer ein Kompromiss; dennoch ist es für eine Partei wichtig, dass sie zumindest ihre Grundprinzipien beibehält. Bei den Tiroler Grünen ist das leider nicht der Fall. Keinesfalls sollten sich die Grünen mit dem Plus von 4,12 % bei der heurigen Nationalratswahl in ihrem politischen Wirken in Tirol bestätigt fühlen; Nationalratswahlen und Landtagswahlen sind eben nicht dasselbe.

Dass die Tiroler Grünen seit heurigem Jahr wider der grünen Ideologie Politik betreiben steht außer Zweifel. Ebenfalls dass sich die Partei damit selbst schadet. Was offen bleibt ist, wie jeder einzelne grüne Politiker die derzeitige Regierungsbeteiligung mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Besonders der Gebi dürfte damit seine Schwierigkeiten haben; sind die grünen Grundprinzipien - die Mair in den letzten Jahren gepredigt hat - nun doch nur mehr zweitrangig. Ich zumindest könnte - sofern ich ein Grüner wäre, was ich aber nicht bin - das keinesfalls mit mir vereinbaren. Vielleicht liegt das aber daran, dass mir die materiellen Werte dieser Gesellschaft, wie zB ein entsprechend hohes Einkommen aus der eigenen Partei bzw. vom Steuerzahler, so ziemlich egal sind, wenn es um meine inneren Werte geht. Naja, das sieht halt jeder ein bissl anders. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass der Mair über den Pakt mit dem Teufel glücklich ist. Diesen Konflikt muss Mair aber mit sich selbst rumtragen.

Anonym hat gesagt…

aja, da mein obiger Kommentar weder Hass noch Aggression beinhaltet, möchte ich - um Gebis Quote zu erfüllen - folgende/s Emotion und Verhaltensmuster nachtragen:

Hass & Aggression

1313 hat gesagt…

tja...zuerst jahrelang zündeln und dann wundern wenns brennt!
du bist doch der, der stets scharf schoß!

deine wähler (so auch ich) werden sich das merken.

Anonym hat gesagt…

Es wird sich mit euch nichts ändern. Das habt ihr bewiesen.

Eure Glaubwürdigkeit ist dahin, ihr habt euch politisch selbst demontiert. Ich werde euch niemals wieder wählen.

Schönes Leben noch.

Dir grüne Bewegung ist TOT.
Dank euch.