Dienstag, 8. Oktober 2013

Besser vorbeugen als aufräumen

Im heurigen Jahr traf es Kössen. Es könnte aber fast jeden Ort in Tirol treffen: ein Hochwasser. Die entstandenen Schäden sind dann immer enorm, die Kosten auch. Dabei könnte man sich das häufig sparen. Und zwar dann, wenn man rechtzeitig vorbeugt.

Jahrzehnte hat man damit verbracht, aus lebendigen Bächen und Flüssen betonierte Kanäle zu machen. Irgendwann ist man dann draufgekommen, dass es zwar für die Oberlieger fein ist wenn das Wasser schnell abfließt, aber dass das Problem für die Unterlieger nur umso größer wird.

Vorbeugender Hochwasserschutz ist der beste Hochwasserschutz. Dafür braucht es aber entsprechend langfristige Planung. Wenn man überlegt, wo Retentionsräume anzulegen wären dann muss man gleich einmal in Jahren und Jahrzehnten denken. Für eine vorausschauende Planung wird man uns noch über Jahrzehnte dankbar sein - oder eben auch nicht.

Der Tiroler Landtag hat deshalb auf meine Initiative einstimmig beschlossen, die Ausweitung der bisherigen Gewässerschutzstreifen vorzunehmen. Dabei geht es insbesondere auch um den Gewässerschutzstreifen in Ortsgebieten. Das Hochwasser macht bekanntlich nicht an der Gemeindegrenze halt. Dass der Gewässerschutzstreifen auch für die Artenvielfalt an Flüssen und Bächen hilfreich sein wird habe ich schon einmal geschrieben wenn ich mich recht erinnere - jetzt freue ich mich jedenfalls einmal darüber, dass der Landtag meine Initiative einstimmig beschlossen hat und freue mich schon auf die politische Umsetzung, die in den kommenden Monaten sicher Arbeit sein wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Diese narzistische Selbstbeweihräucherung ist inzwischen unerträglich. "Auf meinen Antrag hin...."

Anonym hat gesagt…

Ist das nervig: Auf dieser Seite geht mein PC immer so viel langsamer als auf jeder anderen Seite - was ist denn da alles für ein Zeug drauf?

Anonym hat gesagt…

das was du dich natürlich nicht beim namen zu nennen traust - die deutschen allerdings knallhart schon, Merkel ist eben nicht eine lacher-in, sondern eine Macherin - heisst den flüssen mehr Lebensraum zur verfügung zu stellen, dh. landwirtschaftliche flächen und viele Grundstücke de facto wertlos zu machen. in Deutschland passiert dies bereits gegen natürlich ziemlichen widerstand der dort ansässigen Bevölkerung, die lieber wie in Städten - köln zb - ganz einfach besseren schutz durch schutzbauten hätte. eine Stadt wie köln kannst du wohl kaum zu gewaltigen teilen dem Rhein überlassen.
es gehörten vor- und Nachteile auf den tisch und die Möglichkeit, wie man diese behandelt. das ganze Inntal ist mehr oder minder gefahrengebiet und wo nicht das wasser kommt, kommen die berg.
vielleicht überdenken die grünen jetzt wie wichtig es wäre den Landraub durch die agrargemeinschaften sofort den gemeinden zurückzugeben. weil so dumm zu glauben, dass die Agrarier nur braches land und almwiesen zu unrecht bekommen haben, wirst nicht einmal du sein.
möchtet ihr dann zb kössen etc. absiedeln und dem wasser überlassen? sagt ihr das den betroffenen? sagst das du als Antragsteller? oder warst nur wieder einmal geistig überfordert, weil es kein homo-Thema betrifft?
und wie und vor allem mit welchem Geld werden die betroffenen entschädigt? oder bekommen sie nix, weil eben Pech gehabt und schließlich müssen auch die frösche irgendwo leben?
der antrag ist soviel wert als ob ich 2 kisten welschriesling beantragen würde - nämlich für die katz. nur hätte man mit dem welschriesling mehr spaß und vollbusigen weiber sollen ja dann auch ganz geil werden.
typisch grün - alles schleifen, hauptsach, es betrifft sie nicht selbst.

Anonym hat gesagt…

... und sagst du dann in Galtür und den zahlreichen Hinterbliebenen opfern - keine lawinenschutzbauten, sondern dem Schnee seine natürlichen bahnen überlassen?
noch eine frage - wenn so pro Natur bist, warum setzt du dich dann in Flugzeuge? und bist für biker-bahnen die wirklich unnütz den ganzen wald ruinieren. da wäre mir zb ein toter depperter biker noch allemal lieber als 100 bäume weg und die ganze Natur verschandelt.
da du ja eh in der nähe vom billa wohnst, besorg dir einkaufstaschen und kauf für dich und die anderen Tagträumer hausverstand.
da du sicher nicht wissen wirst was das ist, kannst ja den knackigen buam hinter der Theke fragen - allerdings ist der leider hetero :-(

Anonym hat gesagt…

Mir geht diese grüne pseudolinke Rutschi-Putschi-Zentrifugalbrummball-Bobo-Politik inzwischen so auf die Nerven. Diese Heuchelei! Dieses Phrasendreschen! Diese Beweihräucherung! Dieser ekelhafte Narzismus, der keineswegs nur den römischen Hof verpestet.... ! Und dann tun die Grünen noch, als wären sie Bundeserziehungsberechtigten. Wer wirklich gebildet ist und denkt, muss das populistische Schiff der Grünen auch schön langsam verlassen. Dieses Babylon der ideologischen Niedertracht!

Anonym hat gesagt…

Lasst Kleinbei-Gebi noch ein wenig schwafeln. Bei den ÖVP-Landtagsabgeordneten wird der Unmut über diese grüne Deppen-Fraktion täglich grösser. Im Grunde will keiner mit diesen Clowns sprechen. Die machen nicht mehr lange, dann werden sie vor die Tür gesetzt. Felipe, s'Mairchen und die Intrigantin Baur können dann im Landtag einen nachhaltigen Töpferkurs geben.

Anonym hat gesagt…

Das Intrigieren ist ohnehin die einzige Disziplin, welche unsere Bundeserziehungsberechtigen gut beherrschen. Darin sind sie WeltmeisterInnen. Und im Mund-weit-Aufreißen. Kein Wunder: Gute und weitsichtige PolitikerInnen wie Öllinger werden kalt abgeschoben, damit neoliberale Figuren mit Halbbildung und ohne Lebenserfahrung nachrücken können und sich eine unsägliche Bobo-Gesellschaft etablieren kann. Und das auf Kosten der SteuerzahlerInnen. Und dann wundert sich diese weltfremde Mischung, wenn sie weit hinter den Blauen zurück bleibt. Jetzt kriechen die Grünen ja ohnehin bereits dem Spindelegger unter dem Teppich entgegen. Auf Kosten der sozial Schwachen. Ekelhaft!!!!

Anonym hat gesagt…

Es geht zwar hier komplett am Thema vorbei, aber dennoch ein

FRAGE an G. Mair:
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass bei offiziellen Anlässen der dem Gauleiter Hofer gewidmete Standschützenmarsch nicht mehr gespielt wird?

Sie sind doch noch der Kultursprecher der Grünen. Dann müssten Sie eine Meinung zu diesem Thema und eine Antwort auf diese Frage haben.

Anonym hat gesagt…

So, und Sie glauben wirklich, dass das den Schützen oder der ÖVP imponieren wird? Umfaller, wie die Grünen in Tirol nun mal sind, werden Felipe und Co. auch eine Parade abschreiten, wenn der entsprechende Marsch gespielt wird. Hier bleibt alles beim Alten!

Anonym hat gesagt…

Die Meinung des Herrn Mair ist in Wien irrelevant. Und in Tirol erst recht. Man denke nur an seine unerhörte Kritik an Frau Glawischnig vor einigen Jahren. Die Grünen sind inzwischen zu einer kleinbürgerlichen Halbtrachten-, Loden-, und Bobo-Partei mutiert. Ein fragiles Gefüge, das in einigen Jahren den deutschen Grünen im freien Fall folgen wird. Ohne wirkliche Fortschritte in der Umwelt- und Sozialpolitik und ohne Wirtschaftskompetenz werden sie bald dezimiert sein. Vor allen Dingen dann, wenn sie nur der Macht wegen wie in Sbg. mit Disney-Parteien wie dem TS koalieren. Der Crash kommt schon noch. Man muss - um es britisch zu sagen - nur abwarten und Tee trinken können. Mit W. Busch: "Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe."

Anonym hat gesagt…

Hier ist eine ernsthafte Frage gestellt worden, Herr Mair, um die Beantwortung sollten Sie sich nicht drücken, sonst entsteht leicht der Eindruck, dass Sie zwar viel reden, aber gar nichts zu sagen haben.
Also:
FRAGE an G. Mair:
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass bei offiziellen Anlässen der dem Gauleiter Hofer gewidmete Standschützenmarsch nicht mehr gespielt wird?

Sie sind doch noch der Kultursprecher der Grünen. Dann müssten Sie eine Meinung zu diesem Thema und eine Antwort auf diese Frage haben.
10. Oktober 2013 11:39

Anonym hat gesagt…

Da dieser Blog einzig und alleine der Selbstbeweihräucherung dient, sind Antworten hier nicht vorgesehen. Vor allen Dingen auf Fragen, die die Grünen in Verlegenheit bringen könnten.