Montag, 2. März 2015

Die Kalkkögel-Prüfung ist da

Es ist ein bisschen wie Zeugnistag. Seit Wochen fragen alle nach den Ergebnissen der Kalkkögel-Prüfung. Nun liegen sie vor uns, und das Ergebnis ist eindeutig: Eine Seilbahnverbindung wäre verfassungswidrig und völkerrechtswidrig. Ausschlaggebend sind die Gutachten Alpenkonvention und Verfassungsrecht.

Ich erwarte dass nun alle Parteien die Prüfungsergebnisse anerkennen und das Erschließungsprojekt zur Seite legen. Nun geht es darum, touristische Perspektiven für das Stubai zu entwickeln. Ich bringe mich in diesen Wettstreit gerne mit meinen Ideen ein und hoffe dass das auch andere tun.

Hier jedenfalls die Prüfungsergebnisse:


Prüfung Alpenkonvention (Prof. Loibl, Univ.Prof. Hafner)
Prüfung Seilbahnrecht (BMVIT 1)
Prüfung Seilbahnrecht (BMVIT 2)
Prüfung Seilbahnrecht (BMVIT 3)
Prüfung Wirtschaftlichkeit (AWS)
Prüfung Tourismusabteilung
Prüfung Raumordnungsabteilung
Prüfung Verfassungsrecht (Univ.Prof. Anna Gamper)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie wäre es den Rafting- und Kajaktourismus im Stubaital zu fördern, indem man etwas gegen diese sinnlosen Ableitungen vornimmt. Da wird nämlich auch in einem Ruhegebiet gebaut und gesprengt. Aber das ist ja Wasserkraft, da ist das vertretbar...

Anonym hat gesagt…

Warum liegt die Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Projekts nur der ARGE Brückenschlag vor und nicht der Allgemeinheit? Wird hier wieder getrickst? Wurde das dem Landtag präsentiert?

Anonym hat gesagt…

Wir können mitten im Inntal natürlich auch ein Atomkraftwerk Marke Westinghouse bauen. Dann wird unsere schöne Natur gut geschützt. Übrigens: In Finnland wird gerade ein neues hochmodernes AKW gebaut. Man kann das Zeug schon relativ sicher bauen, wenn der Wille da ist. Ohnehin sehe ich diese Scheinheiligkeit in Bezug auf AKW s nicht mehr ganz ein. Seit Jahrzehnten speisen französische, deutsche und schweizerische AKW s ins europäische Netz ein. Nimmt man die alle vom Netz, fällt in ganz Europa der Strom aus. Das Netz bricht zusammen. Auch bei uns. Es ist aber ganz typisch für unsere scheinheilige und selbstgefällige Gegend, Strom en masse zu verbrauchen, Öko-Strom vorzuheucheln, die Preise inkl. Steuern den Abnehmern (Private!) aufzubürden und im Winter von den AKW s abhängig zu sein. Das Risiko tragen aber die Anderen. Und zwar möglichst weit weit weg. Aber nehmen wir die AKW s vom Netz. Dann sehen wir, was tatsächlich passiert.

Anonym hat gesagt…

Wenn sich de Grünen überall so engagieren würden wie bei dem Kalkgeröll, ginge es den Menschen im Land wesentlich besser. Da sie aber nichts können, von wenig eine Ahnung haben, müssen sie sich auf das Geröll spezialisieren. Bleibt ja sonst nicht mehr viel übrig. Und selbst da versagen die Grünen. Außer Dampfplauderei können die Grünen nichts. Niente. Nada. Rien. Gar nichts. Inkompetenz, die zum Himmel schreit.

Anonym hat gesagt…

Ich weiß nicht was das Thema AKW in diesem Zusammenhang soll aber damit auch du es verstehst:

http://www.kindernetz.de/infonetz/thema/energie-umwelt/atom/-/id=60850/nid=60850/did=64256/1kujmhj/

Anonym hat gesagt…

So sieht die Realität aus: vor Jahren gab es im schweizerischen Stromnetz einen Spannungsabfall. Daraufhin gingen in halb Oberitalien die Lichter aus, weil das französische Netz auch nicht schnell genug einspeisen konnte. Italien selbst hat keine AKW s, ist aber offensichtlich von französischem und schweizerischem Strom abhängig. Aber woher kommt dieser Strom? Aus den Köpfen der Grünen, die weder in Frankreich noch in der Schweiz besonders relevant sind? Aus Windmühlen? Er kommt wohl eher aus den AKW s. Unsere Grünen könnten der französischen Republik und der Eidgenossenschaft ja die Produktion von Atomstrom verbieten. Damit werden sie allerdings keinen Erfolg haben. Ihre Macht ist bereits bei uns marginal. An den Grenzen endet sie aber völlig. Man nimmt sie im europäischen Ausland nicht einmal wahr. Ernst ohnehin nicht. Und sogar im grün-roten Baden-Württemberg laufen noch fleißig AKW s.

Anonym hat gesagt…

Siehe den ersten Kommentar. Genau lesen! Sinngemäß: Wasserkraftwerke sind "böse" (implizite Aussage!), "Natur " ist "gut". - Keine Wasserkraftwerke, AKW s erst recht nicht! = kein Strom! - Grün = gegen ALLES + von nichts eine Ahnung! Grün = Engagement für Sternhaufen. Grün = keine Ahnung von Sozial- und Wirtschaftspolitik. Grün = Posten für intellektuell bescheiden ausgestattete selbstgefällige und völlig realitätsfremde Politiker und Politikerinnen.

Anonym hat gesagt…

Dass Grüne ihre Infos aus Seiten "in leicht verständlicher Sprache", gemacht für Kinder (!!!), beziehen, ist mir schon klar. Aber selbst diese Seite (sic!) differenziert zwischen alten Schrottmeilern und moderneren AKW s. Das neue in Finnland ist gar nicht Thema. Die anderen Fakten werden ohnehin galant verschwiegen. Atomenergie mag potenziell gefährlich sein. Vor allem, wenn man veraltete Technik verwendet wie in Japan. Übrigens: wussten Sie überhaupt, dass Uran schon vor der Entnahme fleißig strahlt und radioaktiv ist? Vermutlich nicht. Also: Schalten wir die AKW s in Europa ab und schauen, was passiert.

Anonym hat gesagt…

Die Atomhysterie unserer Ökos ist in etwa so rational wie die Angst vor dem Klimawandel oder vor allem, das mit den Worten Gen oder Hormon anfängt. Da wird die Fortschrittsfeindlichkeit Linksextremer wieder einmal deutlich.

Einem Beitrag oben muss ich voll inhaltlich zustimmen: Würden sich die Tiroler Grünen so sehr um die Interessen der Bevölkerung kümmern wie um den Ausbau einer Seilbahn, die 99 % der Tiroler gar nie zu Gesicht bekommen werden, ginge es uns wesentlich besser.

Anonym hat gesagt…

Die Prüfung zur Wirtschaftlichkeit bleibt geheim. Ist ja klar. Kolportiert wurde anfangs ein Minus von 700.000 Euro, per anno versteht sich und sicher sehr wohlwollend gerechnet. Wird wohl mehr geworden sein, was dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt werden soll, versteht sich eh. Solche Dinge bleiben in der Schublade. Mair wird zu diesen Dingen nichts sagen können, weil fehlender Durchblick.

Anonym hat gesagt…

@Nr 7.: Ich finde Wasserkraftwerke per se nicht schlecht. Nur sehe ich nicht ein, warum man dafür an Ruhegebiete rangehen muss.

Das Projekt SKW Kühtai lässt sich auch ohne dieses zusätzliche Wasser realisieren, aber mehr Wasser bedeudet für die Tiwag einfach mehr Gewinn. Dass dafür mal eben das Naturschutzgesetz geändert wird finde ich absolut bedenklich. Zumal in Tirol eh fast kein Bach mehr frei fließt, da kann man die restlichen auch mal in Ruhe lassen. Schaut man sich den Prozentsatz anderer Energien an (Sonne, Wind, Gas), besteht meiner Meinung nach dort ein viel größerer Ausbaubedarf.

Des weiteren fließt im Winter da eh kein Wasser, also produziert man auch weniger Strom und gerade der Winter ist da die kritische Zeit.

Anonym hat gesagt…

Stimmt. Bei der Produktion von Regelenergie spielen die Wasserableitungen keine Rolle. Sie sind unbedingt von der Pumpspeicher-Funktion des SKW Sellrain-Silz getrennt zu betrachten. Der geplante Ausbau von Sellrain-Silz könnte ohne weiteres ohne zusätzlicher Ableitungen aus dem Stubai- und Ötztal realisiert werden. Also Hände weg von dem Wasser! Und bitte informiert euch mal über das Projekt, bevor ihr hier euren Senf dazu abgebt!

Anonym hat gesagt…

Hallo Gebi,
wenn du dich für die kleinen PV Anlagenbesitzer auch so ins Zeug legen würdest wie bei den Kalkkögel, dann wären auch ein paar Stimmen im Trockenen.

Anonym hat gesagt…

Beistrichregeln lernt Mair wohl nicht mehr. Stricken und häkeln soll er dagegen gut können.

Manfred hat gesagt…

Gratulation zur politisch stilvollen und erfolgreichen Vorgehensweise, dass die vp guten gewissens nun nein sagen kann.

Anonym hat gesagt…

Das Problem bei Dir als Obergrünen ist, dass Du von Haus aus gegen alles bist was Dir persönlich nicht in den Kram passt. Ich persönlich bin weder für noch gegen den Brückenschlag, da ich nicht abschätzen kann was es den Beteiligten bringt oder nicht. Die nächste Frage ist: wie groß ist der Einschnitt in die Natur wirklich? Grundsätzlich möchte ich nicht, dass man die Leute die nicht selber physisch irgendwo hingehen überall hinkommen, auf der anderen Seite frage ich mich wie groß der Benefit für die Bevölkerung ist- kann mir durchaus vorstellen, dass auch das ein Weg wäre, wie man die Feinstaubbelastung durch den Autoverkehr im Wipptal und Stubaital eindämmen könnte.
Zum Thema Touristische Perspektiven: das willst doch Du gar nicht. Mit Mountainbiken gibt es einen Sport der das Potential hätte ein tatsächlicher Faktor für den Tourismus zu werden... aber Du als einer der Systemerhalter kann sich das nicht vorstellen, wie Mountainbiker und Fußgänger am Berg co-existieren können. Anstatt jedes Wochenende zuzuschauen wie sich der Wochenendverkehr über den Brenner an den Gardasee wälzt, könnte man die Gemeinden an von Innsbruck bis an den Brenner hinauf wunderbar bespielen... aber für so etwas setzt Du Dich ja nicht ein...

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Viel Glück

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