Montag, 16. Dezember 2013

Parkplatznot und Skitouren-Öffis

7 Euro für den Parkplatz bei der Muttereralmbahn für Skitourengeher außerhalb der Betriebszeit der Bahn regen derzeit in Innsbruck auf. Medial am lautesten melden sich dabei BesitzerInnen des Freizeittickets, die sich doppelt zur Kasse gebeten fühlen, auch ein prominenter Alpenvereinsfunktionär.

Was die BesitzerInnen von Freizeittickets dabei übersehen ist, dass die Bergbahnen erst beim Eintritt Geld erhalten und nicht durch den Kauf des Tickets. Ohne Ersteintritt also keine Abgeltung an die Bahn, damit wird nichts an die Muttereralmbahn gezahlt, wenn man außerhalb der Betriebszeiten dort auf Skitour geht. Vielleicht darf ich einen praxisnahen Vorschlag machen: Am einfachsten wäre es wahrscheinlich, einen Automaten schon am Parkplatz aufzustellen und die SkitourengeherInnen mit Freizeitticket zu ersuchen, ihre Karte dort einzustecken. Damit wäre das ein Eintritt. Die Muttereralmbahn bekommt Geld und die SkitourengeherInnen müssen nicht noch einmal extra bezahlen.

Was ich mich im Zuge dieser Diskussion aber auch frage: Ist es wirklich notwendig, als Innsbrucker zu einer Skitour auf die Muttereralm mit dem Auto anzureisen? Der letzte Zug der Stubaitalbahn von der Haltestelle Mutters Nockhofweg Almbahn fährt um 23.01 nach Innsbruck zurück. Das sollte für die meisten Skitouren, auch die Nachtskitouren genügen.

Das wäre der Beitrag des Alpenvereins, den ich mir wünsche: Liebe Leute, Autofahren ist schlecht für die Umwelt und teuer. Nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel, gerade wenn die Straßenbahn bis zum Einstiegspunkt der Skitour fährt. Dann gibt es keine Parkplatznot. Und die Nutzung der Öffis sichert das Angebot. Wer nicht weiß wie man das macht: Hier gibt es die schöne Broschüre "Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Innsbruck" zum Download, vom Alpenverein übrigens.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist ein Luxusproblem, das sich vielen gar nicht mehr stellt. Außerdem belasten Schituorengeher nicht nur durch ihre Autofahrten die Umwelt. Wenn die Menschen die Öffis benützen sollen, müssen sie auch abseits der Hauptlinien öfter fahren. Schitourengeher, so habe ich es erlebt, beschädigen durch ihre Schi nicht selten auch die Inneneinrichtung von Busen, Zügen u. Straßenbahnen. Ich habe wahrlich keine Lust in "abgefuckten" Öffis zu sitzen, nur weil gewisse Menschen ihren Hobbys nachgehen müssen.

Anonym hat gesagt…

Der wievielte Beitrag ist das jetzt, in dem Mair über seine Hobbies schreibt und uns damit zeigt, dass er keinen Blick für die wahren Probleme in diesem Land hat?

Anonym hat gesagt…

Die Pendler aus dem Oberland, die seit der Fahrplkanumstellung bis zu 50% Fahrzeit länger in der pseudo- S- Bahn sitzen, sind natürlich nicht so wichtig wie die Schitouren des lt. Kronenzeitung gewohnt sportliche Klubobmann, der sich gerademal um 2 Häuserecken an seinen "Arbeitsplatz" im Landhaus bequemen muß.

Anonym hat gesagt…

es wäre ganz nett, wenn ihr dafür sorgen könntet, dass die ivb Jahreskarte billiger würde. fdast 40 euro im Monat empfinde ich als zu hoch. ich sitze ja schließlich in keinem taxi, sondern steh meistens in einem total überfüllten bus, bei dem meist nicht nur bei den fahrern an takt mangelt. wenn schon die Sonja in Innsbruck für den verkehr zuständig ist, dann frag ich mich ob ihr nicht schon längst aufgefallen ist, dass in einer tour die Verspätungen wegen verkehrsüberlastung argumentiert werden. oft fahren 6 o-busse bis endlich einmal der a kommt.


was ich noch konkret wissen möchte - ihr grüne wolltet ja immer bei einer regierungsbeteiligung nägel mit köpfen machen: gibt es seitens der grünen einen antrag auf Aberkennung der Innsbrucker Ehrenbürgerschaft für den ss-ler obenfeldner, ja oder nein?
frau Oppitz und den grünen sind schon die schlagenden Burschenschafter zuviel und dann wird einer aus dem nazi-elitetrupp mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Innsbruck bedacht? wie passt denn das zusammen - da du ja nie um ausreden verlegen bist, wirst es uns hoffentlich erklären können...

ansonsten dir persönlich schöne Feiertage und vergiss nicht deinen günni reich zu beschenken.
jetzt, wo der bundespräsidentiale töchterle (CR by günni) schon in den Startlöchern steht. sfg

Anonym hat gesagt…

Die Busfahrer der IVB sind doch über die Grenzen des Landes hinaus für ihre Unfreundlichkeit bekannt. Fahrer aus Österreich findet man mittlerweile gar nicht mehr, die Fahrpläne gelten offenbar nur mehr als grobe Orientierung, Flexibilität der Fahrpläne zu gewissen Spitzenzeiten gibt es nicht.

Dass die Grünen ihr Verkehrsresort allenfalls dazu nützen, Radwege zu bemalen und den Autofahrern das Leben schwer zu machen, wissen wir spätestens seit dem Debakel in Wien.

Anonym hat gesagt…

Dem Herrn Mair geht es immer nur um Eines: Alles dreht sich um ihn. Seine Hobbys, seine Erfolge, seine Grünen etc. - Seine Ich-Bezogenheit ist inzwischen unerträglich. Hier reiht er sich nahtlos in das System ein. Ich könnte nicht so viel fressen, wie ich Kotzen möchte.

Anonym hat gesagt…

Tja, wer keine sozialen Kompetenzen besitzt, hält sich an Nebenschauplätzen auf.

Gebi Mair hat gesagt…

Zu den Innsbrucker Auszeichnungen kann ich nichts sagen, da muss der Innsbrucker Gemeinderat entscheiden. Ich bin derzeit mit der Landespolitik ausreichend ausgelastet.

Hanna hat gesagt…

Nachtschitouren sollten sowieso generell nicht unternommen werden....
Da gehts um Fauna und Flora. Hauptsächlich um Fauna. Wenn die Tourengeher lärmend und Licht produzierend durch den Wald latschen, ist das hochverstörend für die den Wald bewohnenenden Tiere & hier meine ich nicht das gefütterte, hochgezogene Wild der Jäger.....

Anonym hat gesagt…

Demnächst werden die Grünen sicher ein Verbot von Nachtschitouren fordern: Gebote und Verbote sind doch die Spezialität der Grünen - bis hin zu Sprech- und Denkverboten.

Anonym hat gesagt…

Kleinbei-Gebi schreibt, er sei in der Landespolitik derzeit ausgelastet. Jetzt versucht sich dieses Kerlchen auch noch als Witzbold.

Anonym hat gesagt…

aber du wirst doch eine Meinung haben, oder? du hast ja auch gegen den haider gewettert ohne in der bundespolitik zu sein.

lieber hättest du jetzt geschwiegen - als dieser entlarvende sager. um es klipp und klar zu sagen - viele in meiner Bekanntschaft - und zwar parteiübergreifend!! - empfinden es als Affront allen naziopfern gegenüber, wenn ein ss-ler
mit der HÖCHSTEN Auszeichnung der Stadt Innsbruck bedacht wird. wurden ja schließlich auch viele schwule mit dem rosa Dreieck versehen und in den Tod geschickt, drum hab ich mir gedacht dass du als Politiker umfassender interessiert ist als 1 zu 1 günnis Meinung zu vertreten.
ich kann nicht burschenschafter, die es schon längst vor hitler gab, de facto als edelnazi hinstellen und die richtigen elite-nazis zu Ehrenbürgern adeligen.
pfuii teufel, wenn du da keinen unterschied erkennst.

Anonym hat gesagt…

Unterschiede erkennen?
Das ist für Kleinbei-Gebi zu schwierig, das versteht er alles nicht.
Der schwafelt und schwafelt und schwafelt bis irgendwann der Arzt kommt.

Anonym hat gesagt…

und eine Wasserleich verkaufst uns dann als ökologischen, grünen Tod, oder wie?!!!!

Anonym hat gesagt…

"...Ist es wirklich notwendig, als Innsbrucker zu einer Skitour auf die Muttereralm mit dem Auto anzureisen?..."

Ja ist es, ganz einfach!