Dienstag, 4. Juni 2013

Eine unabhängige Umweltexpertin als TIWAG-Aufsichtsrätin

Für die Landesregierung gibt es heute eine Premiere: Zum ersten Mal wird eine unabhängige Umweltexpertin für den Aufsichtsrat der TIWAG nominiert.

Regula Imhof, neue TIWAG-Aufsichtsrätin
 Regula Imhof war bis 2013 Vizegeneralsekretärin der Alpenkonvention. Dort hat sie unter anderem die Richtlinie Kleinwasserkraft verantwortet und ist hervorragend in ökologische Fragen der Wasserkraft eingearbeitet. Dass sie Schweizer Staatsbürgerin ist und selbständige Forstwirtin im Biolandbau ist sicher auch kein Nachteil.

Ich freue mich, wenn Regula Imhof unabhängig und unbestechlich an der Ökologisierung des Landesunternehmens arbeiten wird und den bisherigen Parteienvertreter der SPÖ im Aufsichtsrat ersetzt.

Regula Imhof wurde übrigens auf Vorschlag einer Bürgerin aus einer Tiroler Umwelt-NGO von uns kontaktiert. Die Idee ist also von außen gekommen und sie war hervorragend. Daran zeigt sich, dass es sich lohnt, nach Anregungen zu fragen - sie kommen nämlich und sind sehr gut. Alle weiteren Anregungen die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben bleiben natürlich in der Evidenz, sowohl für den TIWAG-Aufsichtsrat wie auch für andere Aufsichtsräte. In der TIWAG steht im kommenden Jahr eine erneute Nachbesetzung eines Mitglieds an, und in anderen Aufsichtsräten stehen auch Nominierungen ins Haus.

Für den TIWAG-Aufsichtsrat gibt es übrigens 400 Euro Entschädigung im Jahr.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie viel verdient man als Aufsichtsrätin bei der TIWAG?
Oder läuft das unter Betriebsgeheimniss der TIWAG?

Gebi Mair hat gesagt…

Für den Aufsichtsrat in der TIWAG erhält man 400 Euro Entschädigung im Jahr.

Anonym hat gesagt…

und wie erklärst Du dieses?

LGNPK

Die „Satzung der TIWAG“ lohnt solches Verhalten reichlich: „Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner baren Auslagen und einem Anwesenheitsgeld für jede Sitzung eine jährliche Aufwandsentschädigung.“

Gebi Mair hat gesagt…

Ja, und zwar 400 Euro im Jahr.

Anonym hat gesagt…

und was is mot markus wilhelm... wie der name des postens schon sagt, hat er doch immer mehr als ein auge auf die tiwag!

Pele hat gesagt…

Idealbesetzung für den Tiwag-Aufsichtsrats wäre nun einmal Markus Wilhelm gewesen. Das wusste auch Mair. Er hat schon am 8. Mai bei Markus Wilhelm nachgefragt, ob Interesse besteht.
Schwarz auf weiss nachzulesen: www.dietiwag.org
Aber Mair erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Und traun tut er sich auch nichts mehr. Immer ein banges Auge auf van Staa. Ein Hasenfuss eben.
Treffenderweise wird er jetzt Kleinbei-Gebi gerufen.

Anonym hat gesagt…

Hast du nicht ein anderes Thema? das interessiert momentan niemanden!!!

Anonym hat gesagt…

Mir gefällt, wie Gebi den Anschein zu erwecken versucht, als hätte er da was mitzuplauschen gehabt.

Anonym hat gesagt…

Und für 400€ kommt Sie regelmäßig von der Schweiz zu den Tiwag Sitzungen. Wer's glaubt!

Anonym hat gesagt…

Super jetzt brauchen wir Schweizer damit wir wissen, was wir in Tirol machen müssen. Gute Nacht Tirol. Gebi dein Selbstvertrauen scheint sich ins Schwarze aufzulösen..

Anonym hat gesagt…

Vielleicht braucht es einmal fachlich versierte Personen, die unbestechlich sind!!! Und DIE müssen nichs aus Tirol kommen. Die TIWAG ist bestens weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt... Diskussionen um die "Bezahlung" sind müßig und verzichtbar.

Anonym hat gesagt…

Frau Imhof *war* Vizegeneralsekretärin der Alpenkonvention. (Was immer das genau heißen mag.) Jetzt *ist* sie Obstbäurin. Ich bin gern bereit, ihr eine Art Vertrauensvorschuss zu geben, aber sehr fundiert scheint mir die Besetzung nicht zu sein. Warum nicht Wilhelm?

Anonym hat gesagt…

warum nicht markus wilhelm, gebi?

Anonym hat gesagt…

Trauriges Land Tirol, dass Schweizer braucht um die TIWAG zu beaufsichtigen. Nichts gefunden in Tirol - Gebi wieso sitzt du nicht im UBS Aufsichtsrat, die benötigen doch sicherlich einen grünen Wirtschftsexperten und ist auch gut bezahlt.

Gebi Mair hat gesagt…

Gegen Markus Wilhelm spricht überhaupt nichts. Was spricht gegen Regula Imhof?

unwählbar hat gesagt…

die regionale komponente. sie hat einen betrieb in der schweiz, also muss sie pendeln. das ist nicht gut für die umwelt und ich denke, dass wir auch in tirol sehr kluge und geeignete köpfe/innen hätten.

Gebi Mair hat gesagt…

Sie ist Schweizerin. Nach Tätigkeiten in Liechtenstein und Zentralasien kam sie für die Arbeit bei der Alpenkonvention nach Innsbruck und wohnt seitdem in Götzens; sie hat sich mit als Landwirtin mit Bio-Äpfeln selbständig gemacht. Also keine Sorge wegen des CO2-Fußabdrucks ;-)

Anonym hat gesagt…

Gebi Mair hat gesagt...
Gegen Markus Wilhelm spricht überhaupt nichts. Was spricht gegen Regula Imhof?

Gebhard Mair spricht nicht (mehr ) mit Markus Wilhelm.

Gebi Mair hat gesagt…

Ganz im Gegenteil - mein Angebot an Markus Wilhelm gilt auch weiterhin.

Anonym hat gesagt…

... aso nur 400 im jahr. das dürfte dir zu wenig sein, also darf ein öko-weibi ran.