Donnerstag, 26. Juni 2014

Woran ein Ausbau der Wasserkraft auch scheitert

Die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) ist mit 50% minus einer Aktie an den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) beteiligt. Die TIWAG selbst gehört zu 100% dem Land Tirol, die verbleibenden 50% plus eine Aktie der IKB gehören der Stadt Innsbruck.

Die Tiroler Landesregierung hat entschieden, dass die freie Fließstrecke am Inn erhalten bleiben soll und folglich dort kein Kraftwerk gebaut werden wird. So weit, so gut. Nun muss man sich anschauen, was nun passiert.

Presseaussendung 1, IKB: "(...) Äußerst Verwundert (sic!) zeigt sich Schneider auch darüber, 'dass wir über die Schritte der Regierung weder informiert noch zu Gesprächen eingeladen worden sind. Die IKB wird jedenfalls am UVP-Verfahren für das RMI festhalten, da der Inn hohes Potential für den Ausbau von Wasserkraft besitzt.'"

Bald darauf folgend:

Presseaussendung 2, TIWAG: "Alle Wasserkraftvorhaben werden mit großer Sorgfalt und nach höchsten ökologischen Standards weiter bearbeitet und im Dialog mit allen Beteiligen umgesetzt, verspricht Wallnöfer: „Jedes Vorhaben muss unverändert die strengen behördlichen Bewilligungsverfahren durchlaufen. Damit sind eine umfassende Bürgerbeteiligung und der Schutz der Umwelt gesichert.“ Wallnöfer lädt alle ein, 'die Tiroler Energie- und Klimastrategie zu unterstützen. Auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG soll Gelegenheit haben, ihre Erzeugungskapazität auszubauen und kann mit einer Beteiligung am TIWAG-Projekt Imst-Haiming rechnen.'"

Also: Die IKB findet das Kraftwerksprojekt am mittleren Inn weiter toll. Die TIWAG richtet der IKB - also ihrer Tochtergesellschaft - über die Medien aus, dass das Unsinn ist und sich die IKB an einem TIWAG-Kraftwerksprojekt beteiligen soll.

Jetzt aber kommt's:

Presseaussendung 1:

Von: Dr. Bernhard Platzer [mailto:platzer@platzermedia.at] Gesendet: Dienstag, 24. Juni 2014 16:14 An: (...) Betreff: Stellungnahme IKB zu RMI Sehr Geehrte, anbei die Stellungnahme von IKB-Vorstandsvorsitzendem Harald Schneider zur ablehnenden Haltung der Landesregierung zu dem von der IKB geplanten Innkraftwerk RMI. Mit freundlichen Grüßen Bernhard Platzer Platzer Media OHG Dr. Bernhard Platzer Sonnenburgstraße 3 6020 Innsbruck Tel. 0512-561900 Fax: 0512-563777Handy: 0664-1033555 e-mail: platzer@platzermedia.at

Presseaussendung 2:

Von: Dr. Bernhard Platzer [mailto:platzer@platzermedia.at] Gesendet: Mittwoch, 25. Juni 2014 10:41 An: (...) Betreff: TIWAG Stellungnahme zu Wasserkraft Sehr Geehrte, anbei die Stellungnahme der TIWAG zum Regierungsbeschluss betreffend Ausbau der Wasserkraft in Tirol. Mit besten Grüßen Bernhard Platzer Platzer Media OHG Dr. Bernhard Platzer Sonnenburgstraße 3 6020 Innsbruck Tel. 0512-561900 Fax: 0512-563777 Handy: 0664-1033555 e-mail:platzer@platzermedia.at

Richtig gelesen: IKB und TIWAG beschäftigen den gleichen Medienberater, um sich medial Unfreundlichkeiten auszurichten. Und der Medienberater kassiert von beiden dafür Geld, anstatt einen gemeinsamen Gesprächstermin mit den beiden zu besorgen.
Ich würde meinen: TIWAG und IKB sind manchmal wirklich schlecht beraten. Die KundInnen bezahlen die Sache. Und dann braucht niemand die Schuld auf andere schieben, dass beim Wasserkraftausbau nichts weiter geht. Daran sind manche schon auch ganz schön selbst Schuld.

Mediation statt Medien wäre da gefragt.

Kommentare:

ikb-gebührenzahler hat gesagt…

da ist was wahres dran.

andererseits, dass ich als ikb-gebührenzahler diese politische entscheidung für die tiwag und ihre 4 - 5 großkraftwerke mit meinen gebühren zu berappen habe, kann auch nicht der weisheit letzter schluss sein.
wer wird die stranded investments der ikb - unabhängig von der sinnhaftigkeit des rmi - denn zahlen?

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, es schaut jetzt wirklich danach aus, dass Sie sich vor dieser Frage drücken möchten.
Falls es so ist, sagen Sie es einfach.

Anonym hat gesagt...
Herr Mair,
gestellte Fragen sollte man doch unter zivilisierten Menschen beantworten und nicht einfach ignorieren.

Anonym hat gesagt...
Diese Frage ist jetzt mehrfach gstellt worden. Wollen Sie darauf nicht antworten?

Anonym hat gesagt...
Hier sind Sie uns noch eine Antwort schuldig:

Anonym hat gesagt...
Apropos Kraftwerke, Herr Mair. Ich habe gehört, Sie hätten gesagt, alle Tiwag-Crossboarder-Verträge seien aufgelöst. Sie wissen, es wird viel erzählt. Bitte bestätigen Sie das noch einmal. Besten Dank für Ihre Mühe.

17. Juni 2014 14:1

20. Juni 2014 09:45

24. Juni 2014 13:01

25. Juni 2014 08:05

Anonym hat gesagt…

Das eigentliche Problem ist, dass sich die Herrschaften, inkl. Kleinbeigebi, selbst viel zu wichtig nehmen. So wichtig seid ihr gar nicht - ohne eure Spaßhandlungen geht die Welt nicht unter!

Anonym hat gesagt…

Der Mair wird sich hüten zu den CB-Verträgen etwas zu sagen. Er fürchtet eine Abmahnung des Koalitionspartners und eine deftige Watschn von Jakob Wolf.

Anonym hat gesagt…

An der Nichtbeantwortung einfachster Fragen wird die das ganze Dilemma Mairs deutlich. Inkompetenz bei Sachfragen, Missachtung des Wählerwillens und ein peinlicher Hang zur Selbstdarstellung. Die einen nennen ihn Hofnarr, die anderen Kleinbei-Gebi und Andreas Brugger hält ihn nicht einmal in der Lage, Gesetzestexte zu lesen.

Anonym hat gesagt…

"... braucht niemand die Schuld auf andere schieben, dass beim Wasserkraftausbau nichts weiter geht."

Dass beim Wasserkraftausbau nichts weiter geht liegt in erster Linie daran, dass linksgrüne Ökofaschisten über Jahrzehnte einen solchen Ausbau blockiert haben und stattdessen ihren kindlichen Träumen von der Solar- oder Windenergie nachgegangen sind. Ganz vergessen, Herr Mair?

Und dass die Bürger dieses Landes von TIWAG und IKB nicht viel zu erwarten haben, liegt ausschließlich daran, dass deren schädliche Verbindungen zur Tiroler Politik bzw. deren Staatsnähe (mit entsprechender Beamten-Arbeitsmoral) jedes verantwortungsvolle Wirtschaften verunmöglicht.

So lange Dilettanten wie Sie, Herr Mair, sich in die Energieversorgung des Landes einmischen, wird man auf keinen grünen Zweig kommen.

Anonym hat gesagt…

Mair, bleiben Sie bei dem was Sie können:
Regenbogenflagge hissen, Skibusfahrpläne und Bad-Öffunungszeiten.

Anonym hat gesagt…

... und Leute anpatzen!

Anonym hat gesagt…

...sowie dem Platter den Mair machen

Anonym hat gesagt…

...und van Staa den Fussabstreifer.

Anonym hat gesagt…

Gebi Mair in der heutigen TT: "Demokratie ist, wenn alle mitreden dürfen". Ja mitreden, aber eben nicht bestimmen. Es gibt keine Demokratie in Österreich/in der EU.

Anonym hat gesagt…

Grüne kaufen bei www.pressezone.at
Der aktuellster Termin war das 12. Golf Festival Kitzbühel bis 29. Juni.

"Außerdem hat sich Prominenz der Landespolitik, wie Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne), Landesrätin Christine Baur (Grüne) und Abgeordneter zum Nationalrat Georg Willi (Grüne) angesagt."

und saufen nebstbei beim ÖVP- Wirten.

Wie Du siehst, kannst nicht nur Du Internet. Wie war es am Planötzenhof?

TATEN STATT LEERE WORTE !!! hat gesagt…

WANN TUT IHR GRÜNEN ENDLICH ETWAS FÜR DIE OBDACHLOSEN UND ROMA???

IHR GRÜNEN BEZIEHT ÜBERDURCHSCHNITTLICHE GEHÄLTER UND LEBT IN GUTEN WOHNVERHÄLTNISSEN!!!

WORUM SPENDET IHR NICHT EINEN BETRÄCHTLICHEN TEIL EURES EINKOMMENS FÜR DIESE GRUPPEN!!!

WIESO KÖNNEN DIESE LEUTE BEI EUCH NICHT UNTERKOMMEN!!!

WAS SEID IHR NUR FÜR GEWISSENLOSE, HERZENSKALTE MENSCHEN???

HABT IHR KEIN SCHLECHTES GEWISSEN, WENN IHR WOHLHABENDEN FETTSÄCKE DIESEN MENSCHEN IN DIE AUGEN SCHAUT???

WANN LEISTET IHR ENDLICH EINEN BEITRAG, ANSTATT IHN IMMER NUR VON DEN ANDEREN ZU FORDERN???

Anonym hat gesagt…

Roma, für die sollte man nichts machen, eher gegen die

Anonym hat gesagt…

Der aktuellster Termin war das 12. Golf Festival Kitzbühel bis 29. Juni.

"Außerdem hat sich Prominenz der Landespolitik, wie Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne), Landesrätin Christine Baur (Grüne) und Abgeordneter zum Nationalrat Georg Willi (Grüne) angesagt."


kaum sitzen die Grünen am Trog, fressen sie heraus. Typisch. Armselig.

vrai voyance gratuite par mail hat gesagt…

Superb Artikel und große Vergehen Blog auch! Vielen Dank für Ihre Beratung.