Dienstag, 27. Mai 2014

Eine Petition mit Auswirkungen

Von zwei Bürgern wurde eine Petition zum Thema psychiatrische Versorgung beim Tiroler Landtag eingereicht, so wie das alle TirolerInnen können. Der Petitionsausschuss mit Andreas Angerer als Vorsitzendem kümmert sich um die Anliegen - in diesem Fall wurde beschlossen, eine Enquete durchzuführen.

Diese Enquete findet nun am kommenden Montag 2.6. statt und ist öffentlich. Nach einer Begrüßung durch Landesrätin Christine Baur und Landesrat Bernhard Tilg und Grußworten der Petitionssteller wird es ein umfangreiches Programm geben: Joachim Hagleitner gibt einen Überblick über die psychosoziale Vesorgung, Kathrin Sevecke stellt aktuelle Konzepte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck vor, Wolfgang Fleischhacker präsentiert der Psychiatrieplan Tirol Neu, Martin Schmidt kommentiert den Vorschlag. Manfred Müller referiert über die ambulante psychiatrische Versorgung, Verena Berger-Kolb über ambulante niedergelassene Psychotherapie. Robert Fieder spricht über die Herausforderungen für die Rehabilitation, Maria Fischer erzählt von der Position der Angehörigen von psychisch Erkranten, Irmgard Weissenbichler von der Position der Betroffenen. Hartmann Hinterhuber hält einen Vortrag zur Geschichte der Tiroler Psychiatriereform, Joachim Hagleitner leitet ein Zukunftsforum dazu. Dann gibt es Workshops und eine Zusammenfassung mit dem Obmann der Gebietskrankenkasse Werner Salzburger.

Kurzum: am Programm sollte es nicht scheitern. Die Teilnahme an der Enquete, die der Information des Tiroler Landtages dient ist kostenlos, Interessierte sind eingeladen. Bitte um kurze Anmeldung - wir freuen uns über großes Interesse!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

und schon wieder versucht Gebi politisches Kapital aus einer Petition zu ziehen, statt dass man sich endlich einmal still und leise dem Thema widmet, damit was weitergeht. Grüner Populismus...

Petitionseinbringer hat gesagt…

Auf jeden Fall herzlichen Dank an Andreas Angerer und allen Teilnehmerinnen im Petititionsausschuss als auch in der Landtagssitzung, bei der die Enquete einstimmig beschlossen wird.
Weitere Information auf
psychiatrie.or.at

Anonym hat gesagt…

Es stellt sich die berechtigte Frage: Warum sind die Grünen nicht alleine auf dieses seit langem bestehende Problem gekommen? Warum müssen ihre Arbeit nun die BürgerInnen übernehmen? Wie kann es sein, dass die Grünen von diesen Dingen regelmäßig nichts wissen? Sind die Grünen sozialpolitisch nur mehr zu Lobby derer avanciert, die sich auszudrücken (Frauen, AusländerInnen, Homosexuelle etc.) vermögen? Tun sie nur etwas für jene Gruppen - das heißt explizit nicht, dass Frauenthemen etc. nicht wichtig wären oder gar ausgeklammert gehören - , deren Zorn sie fürchten? Und: Tun sie für die genannten Gruppen tatsächlich so viel, wie sie immer vorgeben. Ich erinnere nur an diese Punkte: Frauen verdienen immer noch weniger. Und bei der Causa Isilak (Jenbach) hat die Reaktion der Grünen relativ lange auf sich warten lassen.... Persönlich empfinde ich die "Sozialpolitik" der Grünen, sofern man davon überhaupt sprechen kann, als reine Pflanzerei.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, in der Krone von gestern war zu lesen:
"Dass die Tiwag mittlerweile aus allen Cross-Border-Leasing-Verträgen ausgestiegen ist, ist sicher ein Verdienst von uns Grünen."
Mair, mal ganz ehrlich, wissen Sie überhaupt noch was Sie da reden? Sie, der laut Andreas Brugger, nicht einmal Gesetzestexte lesen können, reden jetzt über DBL.
Bestätigen Sie uns den Ausstieg doch bitte hier in Ihrem Blog noch einmal.

Anonym hat gesagt…

die kassen zahlen keine Neurologen oder Psychiater. da brauch i keine Petition, sondern einfach das Telefonbuch abrufen. in Innsbruck gibt es vielleicht 4 Psychiater mit kasse - und mindestens 2 von denen nehmen keine neuen patienten mehr auf. Sitzungen beim Psychologen zahlt zum Großteil der Patient. die Krankenkassen sind hier irrerweise knausrigst. lieber anstatt eine Gesprächstherapie hat man dann tablettenabhängige junge Monster, die keinen beruf mehr ausüben können.
für was sitzt eigentlich die grüne Mannschaft in der Regierung? Sieht Frau Baur denn nicht die soziale Schieflage, die von Jahr zu Jahr ärger wird? mindesthilfebezieher haben vorher einen Fernseher bekommen, aber angeblich gibt's das auch nicht mehr - dafür gibt es diese aber im häfen.
wenn man dazu außenstehende bürger braucht um das elend aufzuzeigen, sollte die Regierung schnellstens zurück treten.
es kommt auch nicht drauf an, was es gibt - sondern ob es sich der Patient leisten kann. hier ist die Politik gefordert und sonst niemand.

Anonym hat gesagt…

"mindesthilfebezieher haben vorher einen Fernseher bekommen"

Stimmt - damit sie die freie Zeit vor dem Fernseher verbringen statt sich eine Arbeit zu suchen und Bewerbungen zu schreiben.

Für die Bezieher von Mindestsicherung gibt es immer noch genug Geschenke auf Kosten des Steuerzahlers. Und das bei der höchsten Steuerbelastung in ganz Europa für die arbeitende Bevölkerung.

Wie wär's wenn man sich mal um jene kümmert, die diesen Staat mit ihren Steuern am Leben erhalten?

Rosiana Monbon hat gesagt…

Dank dir, habe ich viele interessante Dinge gelernt. Ich hoffe, auch zu lernen. Ich gratuliere Ihnen für diese wundervollen Austausch. Setzen Sie diese!

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