Montag, 26. Mai 2014

Danke!

Ich kann zum gestrigen Wahlergebnis für uns Grüne zum Europaparlament nur Danke sagen. Danke an die WählerInnen, die uns dieses großartige Ergebnis beschert haben - in Tirol stärkste Partei in Innsbruck, Zirl und Telfs. Und österreichweit Stärkste auch noch in Graz, neun Wiener Bezirken und in Feldkirch. Wir haben sensationell zugelegt und werden statt zwei MandatarInnen nun drei nach Brüssel schicken können: Ulrike Lunacek, Michel Reimon und Monika Vana. Bei diesen dreien weiß ich unsere Themen in besten Händen: von der Netzpolitik über Handelspolitik, über Politik für Lesben und Schwule bis hin zu einer prononcierten Sozialpolitik ist hier alles dabei. Danke auch an die vielen Helferinnen und Helfer, die in diesem Wahlkampf aktiv waren und hoffentlich auch weiterhin bleiben.

Und auch wenn so manche Politologen heute ohne besondere Datengrundlage etwas unken: Für mich sind die tollen Ergebnisse in Innsbruck und Tirol auch Bestätigung für unsere Arbeit in den Regierungen. Wenn man aus der Opposition in die Regierung wechselt und dort nicht nur Beschlüsse fassen kann, die auf ungeteilte Zustimmung treffen, dann muss man zwangsläufig damit rechnen, manche WählerInnen auf diesem Weg zu verlieren. Bisher gelingt uns aber das Gegenteil in Tirol: Wir nehmen bisherige WählerInnen mit und gewinnen neue dazu. Mit den Wahlkarten werden wir in Tirol zweitstärkste Partei sein und SPÖ und FPÖ auf die Plätze verweisen. Mein Danke gilt deshalb auch allen jenen, die tagtäglich daran arbeiten, dass die Grüne Handschrift in der Regierung im Interesse von Mensch und Natur in Tirol sichtbar ist - und jenen, die dieses Handeln erkennen und bei Wahlen auch belohnen. Danke!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mei Gebi, ich kenn Leute, die gestern grün gewählt haben, aber nicht wegen den Innsbrucker Grünen, sondern explizit nur fürs Europaparlament. Diese Leute würden auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene nie die Grünen wählen, weil solche Leute wie du da drinnen sind.
Und was habt ihr denn erreicht, was wirklich wichtig und relevant wäre? Dringendstes Problem in Tirol sind die exorbitant steigenden Mietkosten und die niedrigen Löhne! Und ihr habts mit der Agrarnovelle genau das erste Problem noch verlängert. Also gar nix habts ihr gelöst!

Anonym hat gesagt…

Gratuliere gebi - und das bei einer wahlbeteiligung von 31,21% in tirol. Gratuliere echt bewundernswert. Von der wahlbeteiligung spricht kein mensch. ÖVP, FPÖ und die grünen jubeln aber zu welchem zweck? Eine derartige wahlbeteiligung spricht für sich und die demokratie schafft sich mit einer beteiligung von unter 50% von selber ab. Aber anscheinend ist es zuviel verlangt dass sich die politiker über solche angelegenheiten gedanken machen. Jubelt nur alle fest weiter.

Anonym hat gesagt…

Die Nichtwähler haben wieder die Absolute! Gebi als (nicht der gelehrteste) Politologe erkennt das nicht einmal. Auch verwundet es mich nicht, dass Gebi den Unterschied zwischen Europawahl, Nationalratswahl und Landtagswahl bzw. Gemeinderatswahl nicht erkennt und offensichtlich die Wahlmotive nicht unterscheiden kann (zB Netzpolitik vs. Agrarunrecht). Gebi, ein Fall für sich. Die Wahl und die Anzahl der Nichtwähler ist Beweis genug, dass der Staat bzw. hier die EU keine Legitimität mehr besitzt. Schafft sich insb die EU ab?

Anonym hat gesagt…

Die Nichtwähler haben wieder die Absolute! Gebi als (nicht der gelehrteste) Politologe erkennt das nicht einmal. Auch verwundet es mich nicht, dass Gebi den Unterschied zwischen Europawahl, Nationalratswahl und Landtagswahl bzw. Gemeinderatswahl nicht erkennt und offensichtlich die Wahlmotive nicht unterscheiden kann (zB Netzpolitik vs. Agrarunrecht). Gebi, ein Fall für sich. Die Wahl und die Anzahl der Nichtwähler ist Beweis genug, dass der Staat bzw. hier die EU keine Legitimität mehr besitzt. Schafft sich insb die EU ab?

kraftwerksdialog hat gesagt…

jetzt wird mangels anderer kritik schon die traditionell geringe wahlbeteiligung den grünen in die schuhe geschoben.
ich bin auch der meinung, dass die konstant hohe grün-zustimmung im urbanen bereich als anerkennung einzuschätzen ist.

Anonym hat gesagt…

Ich hingegen bin der Meinung, dass diese Wahlbeteiligung eine wahre Katastrophe ist. Die Menschen sagen der Demokratie, wie sie bei uns gelebt wird, valet. Die Parteien haben keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr. Würde Gebi wirklich etwas von politischer Theorie verstehen, würde er weniger laut jubeln.

Anonym hat gesagt…

Das Ergebnis der Wahl ist politologisch/soziologisch korrekt so zu bewerten: 1.Die traditionell pro-europäischen Grünen konnten ihre WählerInnen besser mobilisieren als z. B. die SP. 2. Europawahlen folgen anderen Gesetzen. 3. Die niedrige Wahlbeteiligung spiegelt ein enormes Desinteresse der Bevölkerung wider. 4. In Europa selbst gibt es einen Rechtsruck 5. Im EU-Parlament sind die Grünen nach wie vor eine relativ irrelevante Größe. 6. Die Grünen fischen im schwarzen Teich. 7. Frau Lunacek konnte überzeugen. Nicht Frau Felipe, nicht Herr Mair. 8. Aus dem Ergebnis ist kein bundespolitischer Trend abzuleiten.

Anonym hat gesagt…

Es haben bei der Europawahl aber auch viele Deutsche hier ihre Stimmen abgegeben. Man muss das schon korrekt interpretieren.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair gibt hier nur seine eigene Meinung wider: "Für mich......" Diese gründet weder auf empirischen Grundlagen noch auf korrekten Analysen. In Wirklichkeit ist die Landesregierung in Tirol nicht sonderlich beliebt. Sie befindet sich, was die Stimmung der Bevölkerung anlangt, in einem Tief. Es waren darüber hinaus keine Landtagswahlen. Es wurde auch nicht gefragt:"Wie zufrieden sind Sie mit der LR?"

Anonym hat gesagt…

Es wundert mich immer wieder, wie wenig manche StudentInnen auf der POWI eigentlich lernen. Sobald sie jedenfalls selbst in der Politik sind, ist jegliche Erinnerung an Methoden der Forschung und des redlichen wissenschaftlichen Arbeitens scheinbar verloren. Die Fähigkeit zur Analyse inkl.

Anonym hat gesagt…

Dabei würde man - wenn man sich entsprechend dem Studium widmet - gar nicht so wenig mitbekommen ;-). Politiker sind eben keine Wissenschaftler - und der Gebi verzichtet eben bewusst auf die Empirie, da sie ihm nicht hilfreich ist und das Gegenteil beweist.

Anonym hat gesagt…

fact is - die Wahlbeteiligung war unter aller sau - aber die grünen haben völlig unverdient wirklich sehr gut ogschnitten. so is es, das hat man zur Kenntnis zu nehmen. der karas is a verlierer, bei an verlust von um die 3% seh i koan gewinn.
a Katastrophe auf 2 füaß war der unsympathische freund - aber dass die v-s 2 unwählbare und völlig untragbare spitzenkandidaten nominierte, hab i bereits VOR der Wahl gschriebm.
Tatsache is, dass sich die spö ernsthaft überlegen sollte, ob sie Faymann behält. vermutlich wurde er aufgestellt als Kopie zum schönen Herrn vranz und hat dabei aber vergessen, dass der schöne herr vranz ein superwahlkämpfer war. Faymann schaut so halbwegs gut aus - aber neben dem spindelegger würde selbst der Sinowatz wie ein Bachelor ausschauen. mir liegt die s am herzen - und i wär für einen längst überfälligen Linksruck. ganz wurst ob als Kanzlerpartei oder in der Opposition. niemals als kleinerer Koalitionspartner. wenn i an menschen wie blecha,fast 100 jahre alt und mit 70 vater wordn, s neue parteiprogramm schreiben lass, dann hab i ehrlich gestanden an Dachschaden. die s wird sich erfangen, davon bin i felsenfest überzeugt.
platter hat verloren - das seh i als normal an. dass er das als völlig von der Politik abhängiger schönreden muss, is logisch.
die grünen können halt ihre leut sehr gut an die Wahlurne treiben. sie haben ja dafür gesorgt, dass die ganzen ausländischen assis möglichst schnell österreichische Staatsbürger werden. weil Programm seh i null. ebensogut könnten sich die grünen die schwule damenwäsche-träger Partei nennen. da würde wohl kaum a unterschied zum Wahlergebnis sein.
die s bekommt seit JAHRZEHNTEN nicht mehr die wähler zur urne. bei der v is es nit viel anders. in einer Demokratie soll man auch nie eine Partei ausschließen, das is vielleicht beim schlauen vranz gelungen - aber sämtliche Nachfolger waren zu blöd dazu.
die f, trotz Skandal mit eu-kandiat 1 schnitt traum ab. wird damit aber ebensowenig bewirken können wie die grünen oder kleinere Parteien.
freund war von allen Spitzenkandidaten mit großem abstand der schlechteste. und das will was heißen, wenn die grünen die lunacek haben...

wie gesagt, den grünen ist zu gratulieren. kluge schachzüge. lei i kann derzeit mit grün nix anfangen - ebenso wenig wie Europa mit grün was anfangen kunn.
jeder blöd, der wählen ging, das is mei Resümee.

Anonym hat gesagt…

s und v äffen den längst verstorbenen dr. haider nach. wenn, dann muss man erstklassige leut als quereinsteiger haben - aber keine Rohrkrepierer - zierler, aubauer, Wenzel, die makabere stenzel und nun frisch der freund - alle für die katz.
sorry, wie blöd is der Faymann eigentlich??
jetzt hat die s eh schon seit Jahrzehnten a glaubwürdigkeitsproblem - und dann nominiert sie freund...
die Regierung mit der v hat sich seit mindestens 30 jahren totgelaufen. i würd mir halt als s sämtliche alternativen offen lassen - aber die Koalition mit der v schnellstens beenden.
gäbs den fischer nit, gäbs doch schon längst v-f-grün.
aber diese rote Sphinx is uralt und nur no wenige zeit im amt.

Anonym hat gesagt…

Fakt ist, dass die Grünen mit ihrem Wahlprogramm nicht viel sinnvolles für Österreich erreichen werden. Sieht man ja schon bei ihren Programmen für Tirol. Nur um einige Beispiele zu nennen: Tempo 100 auf der Autobahn (genau, dass die ganzen pendler noch länger in die Arbeit brauchen) mal zudem, dass dadurch der Schadstoffausstoß nicht verringert wird, Ehen für Schwule und Lesben (von mir aus sollen sie doch, aber ein wichtiges polititsches Problem sehe ich persönlich in diesem Thema nicht, also wieso diesem Thema soviel Aufmerksamkeit schenken), die öffentlichen Verkehrsmittel billiger machen (würde ich persönlich sehr begrüßen, aber es ist halt auch nur ein Versprechen geblieben) und zu guter letzt noch das Asylproblem. Wollt ihr allen Ernstens alles aufnehmen was in unser Land kommt? Sind die Geschichten die man in letzter Zeit in der Zeitung liest nicht beängstigend genug? Nur um klarzustellen ich bin auch kein FPÖ Wähler aber teilweise muss ich ihnen leider auch Recht geben. Also für mich ist Grün mit ihrem "Gegen-alles-und-für-gar-nichts" Wahlprogramm unwählbar.

Anonym hat gesagt…

marie le pen erste in Frankreich bei den eu-wahlen, Großbritannien, Italien eu-kritiker ganz vorne dabei.
schön langsam sollten die naiven eu-hascherlen aufwachen. i kann nicht mit dem letzten ramsch die eu regieren.
der Atommacht Frankreich wird die ostdeutsche masterin Merkel langsam unheimlich, Großbritannien mag die deutsche noch viel weniger. wendet sich Frankreich mehr ab, dann ist das ohnehin das ende der eu.

Anonym hat gesagt…

Kann jemand dem Othmar Crezpaz oder Krähspatz oder wie der Halbnazi heißt, endlich einen JOB geben? Dann hätte vielleicht nicht mehr so viel Zeit überall seinen Scheiss dazu zu schreiben

Anonym hat gesagt…

Weit gefehlt, Herr Mair! Das Wahlergebnis ist keinesfalls eine Bestätigung der grünen Regierungsarbeit - die Grünen wuren trotz der grünen Regierungsbeteiligung gewählt. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!
Und obwohl ich davon ausgehe, keine Antwort von Ihnen zu erhalten, frage ich trotzdem: Von welcher "prononcierten Sozialpolitik" der Grünen sprechen Sie? Mir wäre da nichts bekannt. Im Gegenteil, von Sozialpolitik ist bei den Grünen weit und breit nichts zu sehen!

Anonym hat gesagt…

War ja vorherzusehen, dass die GrünInnen ihr Minus bei der EU-Wahl wieder schönreden. Mair dürfte noch nicht aufgefallen sein, dass die GrünInnen bei der EU-Wahl verloren haben. Da hilft es auch nicht, wenn man in Innsbruck anders abgestimmt hat.

Eigentlich wäre es für Linke wie Gebi Mair jetzt höchste Zeit, in sich zu kehren und darüber nachzudenken, ob die linke Politik, die die EU zunehmend an die Wand fährt, nicht ein für alle Male gescheitert ist.

Mich erinnern die aktuellen Entwicklungen in Europa an den Zusammenbruch der Sowjetunion. Was in linken Medien als "Rechtsruck" bezeichnet wird, ist in Wahrheit nichts anderes ein ein langsames Zu-Sich-Kommen der europäischen Bevölkerung. Dass sich die linken Regime nicht an der Macht halten können, in dem sie die Realität auf den Kopf stellen, sollte man längst gelernt haben.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Und die GrünInnen sind zu spät. Da hilft es auch nicht, wenn sie sich schon darauf vorbereiten, in Zukunft Rot-Schwarz zu stützen. Damit kann man den Zusammenbruch des linken Systems allenfalls hinauszögern, nicht aber stoppen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Gebi!
Vor der Wahl ist auch nach der Wahl.
Wenn Politiker einmal am Futtertrog sind, dann scheren sie sich einen Dreck um die Probleme und Sorgen von ihren Mitmenschen.
Ich habe mir vor der EU-Wahl die Finger wund geschrieben, soviel Politiker habe ich angeschrieben.
Keine brauchbaren Antworten habe ich erhalten, außer von den jeweiligen Büros 08/15 Briefe.
Das Grüne Büro hat mir lediglich geantwortet, die Ulli wird sich verläßlich nach der Wahl melden.
Ich bin gespannt!
Hast Du kein schlechtes Gewissen?
l.g.

Anonym hat gesagt…

Und noch etwas?
Was hat die Agargemeinschaft mit der Europapolitik zu tun?
Ist das Sozialpolitik?

Anonym hat gesagt…

Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Danke Gebi!

Ein Urgrüner aus Tirol.
Schämt Euch!

Rosiana Monbon hat gesagt…

Vielen Dank für diesen interessanten starken Rat, ist es wirklich Spaß, über Artikel so interessant wie Ihnen kommen! Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Langlebigkeit, Erfolg, Glück und den Frieden des Herzens.

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