Dienstag, 11. März 2014

Wirtschaft für Natura 2000

Bisher haben sich manche Wirtschaftskämmerer vehement gegen die Ausweisung von Natura 2000-Gebieten in Tirol gewehrt. Hier eine Info, die sie vielleicht umdenken lassen könnte: Der Umweltdachverband hat eine Schattenliste an möglichen Natura 2000-Gebieten bei der EU-Kommission eingereicht. Diese Liste ist sehr umfassend. Bei manchen Gebieten sind die vorliegenden Informationen schon sehr gut, bei anderen Gebieten fehlen sie noch. Der Abstimmungsprozess zwischen EU-Kommission und Republik Österreich ist inzwischen so weit gediehen, dass etwas Spannendes passiert ist: Obwohl die in der Schattenliste genannten Gebiete noch keine Natura 2000-Gebiete sind, genießen sie schon vorläufigen Schutz.

Das erklärt sich aus Urteilen des EuGH zur Vogelschutzrichtlinie, nämlich aus den Urteilen "Santona" und "Ostseeautobahn". Sobald die möglichen Natura 2000-Gebiete auf der Gemeinschaftsliste der EU-Kommission stehen, genießen sie vorläufigen Schutz und es gilt es Verschlechterungsverbot.

Das Verfahren zur Nominierung von Natura 2000 führt also dazu, dass hier wieder Gebiete ausgeschieden werden und nicht zu Natura 2000-Gebieten ernannt werden. Andere hingegen werden Natura 2000-Gebiete werden wie etwa die Isel in Osttirol, und dort ist dann auch für alle Beteiligten klar was geht und was nicht geht. So werden auch dort stranded investments und frustrierte Kosten für nicht realisierbare Projekte vermieden, und das ist jedenfalls im Interesse von Wirtschaftstreibenden. Ich erwarte mir nun also, dass es viel Unterstützung seitens der Wirtschaft dafür gibt, dass die Nominierung von Natura 2000-Gebieten schnell vorangetrieben werden kann.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mair hat vergessen, "Wirtschaftskämmerer" richtig zu gendern. ;-)

Anonym hat gesagt…

Mit dem Gendern tut er sich halt schwer.

Anonym hat gesagt…

Was der Schutz wert ist, sieht man an den Wurst- Auflagen am PVG. Nicht einmal der Grüne Club interessiert sich näher für deren Einhaltung.

Anonym hat gesagt…

Wofür interessieren sich die Ex-Grünen schon?
Felipe, Baur, Kleinbei-Gebi. Mizaru, Kikazaru, Iwazaru.
Speziell das Mair-Kerlchen, wenn auch kein guter Freund der deutschen Sprache und Interpunktion, schreibt viel und sagt überhaupt nichts.

Anonym hat gesagt…

Als Klubobmann, Herr Mair, müssten Sie doch gelegentlich die Frau Baur treffen. Andreas Brugger hatte sie doch vor ein paar Tagen um ihre Meinung zum Agrar-Entwurf gebeten. Könnten Sie uns eventuell, falls Frau Baur nicht immer noch im Land umherirrt und eine Zigeuner-Lagerplatz sucht, hierüber Auskunft geben? Immerhin ist Frau Baur Sozial-Landesrätin. Und da die Agrarier, nach eigenen Angaben, kurz vor dem Ruin stehen, ist das jetzt auch ein klarer Fall für Soziales.
Ach noch etwas, Herr Mair. Möchten Sie die Anredeform "Klubobmann" gegendert?
KlubobmannIn wäre ja eigentlich korrekt.
Für Ihre geschätzte Antwort herzlichsten Dank im voraus.

Anonym hat gesagt…

Agrarunrecht nimmt Gemeinden Milliarden: Grüne geben Gemeinden nicht zurück, was ihnen weggenommen wurde!

Grüne brechen Wahlversprechen "Rückübertragung" komplett...

..Grüne geben Gemeinden nicht zurück, was den Gemeidnen gehört!

grün-landesrätin christine baur hat erklärung für totalumfaller der grünen in sachen agrarunrecht: "ja, es gibt eine wahrheit vor der landtagswahl und nach der landtagswahl!"

http://www.listefritz.at/aktuell/aktuell-fritzthemen/76-agrargemeinschaften/1719-agrarunrecht-nimmt-gemeinden-milliarden-gruene-geben-gemeinden-nicht-zurueck-was-ihnen-weggenommen-wurde



GEBI DER UMFALLER.

DIE GRÜNEN HABEN KEIN GEWISSEN.