Dienstag, 5. November 2013

Das offizielle Tirol-Bild

Das offizielle Tirol-Bild brauche eine Korrektur heißt es heute in der Tiroler Tageszeitung. Und der SP-Abgeordnete und Werbeagenturbesitzer Thomas Pupp verlangt in einem seiner seltenen Landtagsanträge gar eine eine "Neukonzeption des offiziellen Tirol-Auftritts". Anlass ist die Diskussion darüber, wie das Land mit seiner Geschichte und dem Erinnern an seine Geschichte umgehen soll.

Ich habe jetzt zwei Tage nachgedacht, was mich an dieser Diskussion so stört, und ich glaube ich weiß es jetzt. Ich denke, es ist die Vorstellung dass es ein "offizielles Tirol-Bild" oder einen "offiziellen Tirol-Auftritt" überhaupt gäbe. Dahinter steckt nämlich entweder die Vorstellung eines Werbetexters oder eine recht obrigkeitsstaatliche Vorstellung davon, was ein Staat sei. Ich dachte eigentlich, wir hätten diese Phase schon überwunden und befinden uns in einem gesellschaftlichen Diskurs darüber, was Tirol eigentlich sein soll. Wenn nun darauf rekurriert wird, dass es ein "offizielles" Tirol-Bild gebe, dann reproduziert man genau jene Vorstellung, über die wir eigentlich schon hinweg sein wollten.

Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wie Tirol zu sein hat. Ich wünsche mir eine offene Gesellschaft, in der es Platz für vieles gibt. Ich wünsche mir aber kein "offizielles Tirol-Bild", ganz unabhängig davon wie dieses Bild aussehen mag. Weder ein verstaubtes noch ein modernes. Ich wünsche mir eine Gesellschaft der Vielfalt.

Und ganz unabhängig davon wünsche ich mir einen andere politischen Umgang mit der Tiroler Geschichte und der Erinnerung an sie. Irgendwie ist es dabei schon putzig, wenn in der Tiroler Tageszeitung lapidar berichtet wird, die SPÖ sei für die Aberkennung der Ehrungen für den ehemaligen NS-Gaumusikleiter Sepp Tanzer - wo sie ihm selbst doch die Auszeichnungen verliehen hat, zuletzt noch 2008 die Ehrung mittels einer Schulbenennung. Ich finde, da sollte nicht ganz unerwähnt bleiben dass es schwarz-grün brauchte, um diese Ehre wieder abzuerkennen.

Damit wird es nicht getan sein, bei Weitem nicht. Als ehemaligem Gedenkdiener in einer KZ-Gedenkstätte wird man mir schwer meine persönliche Haltung dazu absprechen können. Wir haben aber auch schon politisch erste Maßnahmen gesetzt - dazu gehören etwa 100.000 Euro im Jahr 2014 für Forschungen zur NS-Erinnerungskultur. Und ja, dazu gehört auch das Wedekind-Gutachten - wo man sich nun mokiert, es sei "verschämt" auf die Homepage gestellt worden; immerhin wurde es beauftragt und veröffentlicht; das kann man von den vergangenen 68 Jahren SPÖ-Regierungsbeteiligung in Tirol so ja nicht behaupten. Und auch damit wird es nicht getan sein: Wir haben einen neuen Umgang mit der Erinnerungskultur, insbesondere auch an die NS-Zeit im Koalitionsprogramm festgeschrieben. Und wir sind in diesem Moment dran, entsprechende Regierungsanträge vorzubereiten. Sind sie schon fertig? Nein. Wurde Rom an einem Tag erbaut? Auch nein. Wird es mit den derzeit in Vorbereitung befindlichen Regierungsbeschlüssen schon getan sein? Wiederum nein.

Es wird viele Dinge geben, über die wir uns unterhalten werden müssen - der Umgang mit dem Standschützenmarsch gehört dazu. Angestoßen von Markus Wilhelm gibt es darüber zum Glück eine Diskussion - und sie hat sowohl in der Landesverwaltung schon einiges bewegt wie sie auch im Blasmusikverband Diskussionen angestoßen hat. Wo uns diese Diskussion hinführen wird? Das weiß ich noch nicht; wenn ich das wüsste bräuchte es die Diskussion ja nicht. Ein bisschen Geduld wird man hier von allen Beteiligten wohl verlangen dürfen. Der Standschützenmarsch wird aber ebenfalls nicht das einzige sein, worüber wir reden sollten. Noch immer ist in vielen Köpfen in Tirol und auch in der Tiroler Politik noch nicht angekommen, wie ein bewusster Umgang mit Tirols Geschichte aussehen könnte, und dass es in dieser Geschichte Licht und Schatten gibt - im Land ebenso wie in vielen Familien. Ich habe mich deshalb darüber gefreut, dass die Premiere von "Zersplitterte Nacht" im Metropol-Kino gut besucht war: das Thema ist die Pogromnacht vom 9. November 1938 in Innsbruck und der Mord an vier Innsbruckern in dieser Nacht. Und ich habe den Diskussionen dort vor Ort entnommen, dass es jetzt vielleicht die Chance gibt, endlich einmal etwas gegen das Grab des Mörders Gerhard Lausegger am Innsbrucker Westfriedhof zu tun. "Das gibt uns jedes Mal einen Stich ins Herz, wenn wir am Weg zum jüdischen Friedhof daran vorbei müssen" sagte Esther Fritsch, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde dazu. Und die Reaktion ihrer Gesprächspartnerin dazu hat mich sehr gefreut, vielleicht wird sie sie demnächst selbst öffentlich machen.

Ein kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit der NS-Geschichte Tirols ist nichts, was sich innerhalb einiger Wochen verwirklichen lässt. Er ist vor allem nichts, was sich verordnen lässt, schon gar nicht in Form eines "offiziellen Tirol-Bildes". Ein kritischer und verantwortungsvoller Umgang ist ein demokratischer Umgang, und ein "offizielles Tirol-Bild" ist das Gegenteil eines demokratischen Umgangs.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ach, wie ist der Kleinbei-Gebi doch gelehrig. Er hat das Wedekind-Gutachten gelesen und daraus 2 neue Vokabeln gelernt: Diskurs, rekurrieren. Brav, Gebi, brav.

Kapiert hat er es vielleicht noch nicht so ganz. Sonst wüsste er, wie man mit dem Standschützenmarsch umgehen soll: man soll ihn bei offiziellen anlässen nicht mehr spielen. Immerhin ist er dem Gauleiter Hofer gewidmet. Wer das war, wird Kleinbei-Gebi hoffentlich wissen.

Aber sonst ist er ja so brav, der Kleinbei-Gebi. Er spottet über den Werbeagenturbesitzer Pupp und seine seltenen Anträge.
Brav, Gebi, brav. Günther wird dir sicher bald die Wange tätscheln.

Anonym hat gesagt…

Es gibt keinen "offiziellen Tirol-Auftritt"? Was ist dann das, was beim "landesüblichen Empfang" geboten wird und was am Nationalfeiertag von der Landesregierung aufgeboten worden ist?

unwählbar hat gesagt…

Ich find den Artikel gut, denn auch ich bin der Meinung, dass der Umgang mit Tirols Geschichte durchdacht sein muss. Ich glaube aber auch, dass der offizielle Umgang damit eine sehr klare Linie braucht. Genau das ist aber auch ein offizielles Tirol-Bild! Das Bild, das andere von uns haben und das gehört mit ganz klaren Linien gezeichnet! Wir stehen zu unserer Geschichte und arbeiten sie konsequent auf! Ich will, dass andere DIESES Bild von Tirol haben!

Ps.: Heute steht es in der Zeitung und du hast JETZT zwei Tage darüber nachgedacht??? Wie geht das? Dauert dein Tag in den ersten 11 Stunden schon zwei andere Tage lang?

Gebi Mair hat gesagt…

Heute steht's in der Zeitung, aber gestern stand's auch schon in der Zeitung. Und den Antrag von Thomas Pupp habe ich vergangenen Donnerstag zum ersten Mal gelesen. Und seit zwei Tagen habe ich darüber nachgedacht. Ganz easy ;-)

Anonym hat gesagt…

Das Wedekind-Gutachten ist seit 1 Monat veröffentlicht und bisher haben weder Schwarz noch Grün etwas dazu gesagt. Schwarz und Grün gehen keine öffentliche Diskussion dazu ein. Stattdessen organisieren sie am 26. Oktober einen Aufmarsch von "Traditionsverbänden". Schwarz und Grün haben nichts verstanden, wollen nicht darüber diskutieren und werden daher natürlich auch die SPÖ-Anträge ablehnen.
Bei den Schwarzen sind wir das gewöhnt, bei den Grünen haben sich manche etwas anderes erwartet. Ich nicht. Ich weiß, was ich von den Grünen zu halten habe, seit sie in der Regierung sitzen.

unwählbar hat gesagt…

warum schreibst du dann nicht gleich hin, dass es gestern und heute drinstand? oder, dass du den antrag schon vergangenen donnerstag gelesen hast? warum bist du bei solchen dingen immer so unpräzise? warum so kompliziert?

unwählbar hat gesagt…

eben nicht "ganz easy"! verdammt noch mal! (das musste ich jetzt loslassen, da es mich echt ärgert!)

Anonym hat gesagt…

Ich kann Ihnen sagen, was Sie eigentlich stört, ohne dass es Ihnen bewusst ist: 1. Der Antrag kommt von der SPÖ. Auf die haben Sie sich nun eingeschossen, weil die VP - übrigens die Hauptverantwortliche für alle Zustände im Land - als Angriffsziel ausfällt. 2. Die Tatsache, dass die Grünen nun alles mittragen müssen, was die VP sagt. 3. Der Umstand, dass einige Grüne nun mangels Alternativen dazu tendieren, sich der SPÖ anzunähern, weil die eigene Partei in ihren Umfragen umgefallen ist. 4. Dass die Grünen eigentlich machtlos sind. 5. Dass Ihnen damals in der Opposition dieser Antrag nicht eingefallen ist. - Jedes Land auf der Welt und die meisten Regionen, die im Tourismus tätig sind, haben einen offiziellen Auftritt, sofern sie sich diesen leisten können. Das ist notwendig, wenn der Tourismus die Haupteinnahmequelle darstellt. Es ist Teil des vorherrschenden Systems, dass sie an und für sich ja nicht angreifen wollen, weil Sie darin und davon ja ganz gut leben. Hier unterscheiden Sie sich nicht von der SPÖ. Auch um das zu verschleiern, greifen Sie diese nun bereits öfter als Sündenbock an. Es ist jedoch unbestrittene Tatsache, dass insgesamt etwas falsch läuft. Seit die Grünen in der LR-Regierung sitzen, wird die VP geschont, wo es nur geht. Mehr noch als die SP decken Sie manche Dinge, was auch der Grund dafür ist, dass nunmehr Sie und nicht mehr diese in der LR-Regierung sitzen. Es ist nämlich der Umstand, dass die SP im alten System nicht mehr mitmachen wollte, der dazu geführt hat, dass es zum Bruch mit der VP gekommen ist. Man muss das einmal festhalten. Dann sind jedoch die Grünen zum Ministrieren willig eingesprungen. Die VP hat ihre Chance auf Machterhalt erkannt und genutzt. Dass die Grünen nun in der Falle sitzen, die vordem der SPÖ vorbehalten war, wird Ihnen erst nach und nach bewusst. Und in dieser fast ausweglosen Situation bleibt den Grünen keine andere Strategie mehr übrig, als die Roten anzugreifen, zu philosophieren und im Internet diverse Pseudoerfolge und Scheinprobleme zu posten, die nur wenige Menschen mehr interessieren. In diesem Sinne dekonstruieren und marginalisieren sie sich jedoch selbst. Georg Willi hat die Gefahr erkannt und auf diesem Blog sicherlich mitgelesen. Jetzt bewirbt er sich wieder als Landessprecher. Es tritt nun ein, was hier schon einmal prophezeit wurde: Er muss zurück nach Tirol kommen, um bei den Grünen Korrekturen vorzunehmen. Freilich wird das so offen nicht kommuniziert. Aber es deutet jedenfalls viel darauf hin, dass dem grünen Projekt in Tirol das Scheitern droht. Der Rückhalt für dieses Experiment schwindet selbst unter Grünen.

Anonym hat gesagt…

Natürlich existiert ein offiziell inszeniertes von Tirol. Es gibt Landesempfänge, bei denen dieses regelmäßig reproduziert wird. Und nun wirken die Grünen dabei mit. Weder wird auf die Schützen noch auf die obligatorische Blasmusik verzichtet. Und manche Grüne gewanden sich bereits vorsorglich in Tracht. Damit verbunden ist die Mentalität "Mir sein mir!". Kein Wunder, dass viele Tirol für eine bildungsferne und irrelevante Gegend halten. Für dieses Zitat einer deutschen Soziologin wurde diese in der Landeszeitung TT tagelang "geprügelt". Dazu fällt mir wiederum nur ein bekanntes deutsches Sprichwort ein: Getroffener Hund bellt! - Übrigens beschreibt dieses Zitat aus meiner Sicht recht gut die mentale Verfassung des Landes, über die auch der vielgepriesene Wohlstand nicht hinwegzutäuschen vermag: Tirol befindet sich weit ab von jeglicher Selbstreflexion. Die Akademikerquote ist niedriger als im österreichischen Durchschnitt. Ebenso die Zahl derer, die eine höhere Schule besuchen. Bildung - und nicht Bildunk - wird bei uns durch Grund und Boden mit der entsprechenden Ideologie im Anhang - ersetzt. Das ist der status quo.

Anonym hat gesagt…

Du hast nicht wirklich gedacht. Das ICH, von dem Du hier faselst, hat weniger Anteil an diesem Posting als Dein Unbewusstes. Näheres dazu weiter unten. Ansonsten: Chill Deine Basis!

Anonym hat gesagt…

Nichts tun Sie lieber, die Grünen und andere linkslinke Orgnisationen, als auf Österreichs Nazi-Vergangenheit zu deuten. Dass sich noch niemand von Ihnen für die Demonatage des Stalin-Standbildes in Wien stark gemacht hat zeigt uns ebenso, dass es gar nicht um wirkliches Gedanken an totalitäre Regime und deren Opfer geht sondern darum, dem politischen Gegner seine eigene Gewaltvergangenheit ständig vorzuhalten. Dass das ganze allein schon deshalb eigentlich ins Leere läuft, weil von den Verantwortlichken für die Verbrechen des Dritten Reiches kaum jemand mehr lebt und die noch lebenden meist inkontinent in Altenheimen dahinvegetieren.

Weil Sie das Modell der Erbsünde von der katholischen Kirche übernommen haben, faseln sie jetzt von "Verantwortung für unsere Geschichte", aber wie kann ich Verantwortung für etwas übernehmen, dass Jahrzehnte vor meiner Geburt stattgefunden hat?

Und wenn schon Verantwortung dann doch bitte nicht mit einäugiger Blindheit! Wer Bücher verbrennt wie die Grünen in Deutschland, wer Terroristen die Stange hält wie im Falle des Nahostkonfliktes oder in seinem Parteiprogramm täuschend ähnliche Vorschläge unterbreitet wie einest die NSDAP, der sollte vorsichtig sein.

In Wahrheit geht es doch um etwas anderes: Der für Linke so typische Hass auf den eigenen Kulturkreis, und alles, was sie für Symbole dieses Kulturkreis halten, ist das Hauptmotiv für den Erinnerungskult. Wer feststellen kann, dass die Welt so schlecht war oder ist, erhebt sich mit dieser Diagnose allein schon über die anderen. Wenn er dann auch noch glaubt, in der Position zu sein, anderen ein moralischeres Leben vorschreiben zu können, ist die narzisstische Selbstüberhöhung komplett.

Und dieser Drang nach der Aufwertung der eigenen Person ist es, der die Gutmenschen von heute antreibt!

Anonym hat gesagt…

Die Grünen sowie die meisten anderen kennen nur das staatlich verordnete Geschichtsbild über Tirol, daher habe ich an der Kompentenz erhebliche Zweifel.

100.000 € werden daher wieder für Nichtskönner hinausgeworfen, Gute Nacht Tirol

Anonym hat gesagt…

Wo im budget sind eigentlich die 100.000,-- für "Forschungen zur NS-Erinnerungskultur" versteckt? Ich inde sie nicht.
"Erinnerungskultur" halte ich übrigens für einen seltsamen Ausdruck.

Anonym hat gesagt…

Auch diese Analyse stimmt. Sie ist nicht weniger wert als die vorhergehende. Und natürlich muss auch das Stalindenkmal weg. Beide Regime waren verbrecherisch . Hier gibt es nichts zu deuten. Es macht allerdings einen Unterschied, ob man die eigene Geschichte oder die der ehem. UdSSR aufzuarbeiten hat. Und natürlich tragen wir Spätgeborenen keine Verantwortung für die Verbrechen beider Regime. Wir sollten aber im eigenen Interesse die Erinnerung daran wach halten. Dabei aber gleichzeitig vorsichtig mit Urteilen sein. Vor allem was die damals jungen Menschen anlangt. Übrigens: Man kann auch links sein und die eigene Kultur nicht hassen. Ohne Bildung gibt es aber keine Kultur. Es ist auch nicht so, dass alle Linken ihre Heimat hassen. Aber was daraus gemacht worden ist, darf man sehr wohl kritisieren. Alleine wenn wir unser christliches Erbe ernster nehmen würden, wären wir linker als jetzt. Die Sache ist komplexer als vermutet.

Anonym hat gesagt…

Die Erinnerungskultur ist sowieso doppelzüngig: Wir gedenken der Millionen an vergasten Juden und gleichzeitig wird uns von den Politisch Korrekten vorgeschrieben, den Islam gut zu finden, der untrennbar mit Antisemitismus verbunden. Gerade die Linken stellen sich mit ihrer reflexhaften Parteinahme für den Schwachen oft im Nahostkonflikt auf seiten von Hamas und anderen Orgnisationen, zu deren Hauptziel die Ausrottung der Juden zählt.

Wir mehr über die Doppelmoral der Erinnungskultur erfahren will, der sollte "Vergesst Auschwitz!" von Henryk M. Broder lesen.

Anonym hat gesagt…

Das Problem ist die Bildunk! ;-)

Anonym hat gesagt…

Wenn die Erinnerungskultur in Tirol erst mit 1939 anfängt, greift sie ohnehin viel zu kurz. Es war ja auch davor etwas, was den ganzen Wahnsinn vorbereitet hat. Wenn die Grünen dort aber nachbohren, werden sie bald in Konflikt mit der VP kommen. Ich sage nur Dolfussbild....

Anonym hat gesagt…

Das halte ich ohnehin für eine spannende Frage. Aber auch hier ist das Problem vielschichtiger. Auf menschlicher Ebene Ebene ist die Politik Israels ebenso zu verurteilen wie der Terror der Hamas. Auf politischer Ebene ist die Haltung Israels verständlich. Vor zu schneller Parteinahme muss man sich da hüten, zumal Israel sehr inhomogen ist. Man kann eigentlich als Linker nur auf der Seite der Opfer beider Seiten stehen. Und man als Linker auch den radikalen Islam nicht unterstützen. Das wiederum ist jedoch kein Freibrief für eine generelle Islamophobie. Es steht aber fest: Wer im Westen leben will, hat sich an die Gesetze hier zu halten. Das gilt für alle. Und wenn sich grüne GR z. B. mit homophoben Tendenzen zu Wort melden und diese mit ihrer Religion begründen, haben sie in der Politik nichts zu suchen, weil sie eine Politik verfolgen, die nicht unserem Wesen entspricht.

Anonym hat gesagt…

Nachsatz: Jedenfalls haben sie in der grünen Politik nichts verloren. Egal, aus welcher Region, Kultur oder Religion sie kommen.

Anonym hat gesagt…

Gebi, schnell, es ist wieder Zeit zum klein begeben. Platter hat gerade gesprochen. Er lässt sich nicht die Trachten- und Traditionsverbände kriminalisieren. Er will an der festlichen Gestaltung landesüblicher Empfänge festhalten. Er lässt sich nicht Tradition und Moderne gegeneinander ausspielen.
Schnell, Gebi, kratz die Kurve.

Anonym hat gesagt…

Gebi und Günthi haben gemeinsam 2 Tage lang nachgedacht. Herausgekommen ist zwar nicht viel, aber immerhin folgendes:
Gebi schreibt am 5. November einen Blogeintrag und
Günthi schreibt am 5. November eine Presseaussendung.

Anonym hat gesagt…

bist du echt so dämlich - oder stellst du dich nach viel jahren immer noch so? das zeichen Tirol auf den schikappen und wo auch immer ist ein absoluter renner. wenn es keine marke Tirol, sondern nur blöde vollbusige grüne weiber, die fast mit ihren titten den alten notgeilen günni derschlagen und schwuletten gäbe, wäre der Fremdenverkehr bald am sand. warum wohl kommen die leute? sicher nit, weil jeder Tiroler andersch ist - jeder mensch is anders. sie kemmen wegen die berg, den Sport, die touren etc.pp. wenn nun der pupp, den i ah nit grad als charmebolzn betracht, nachdenkt die marke Tirol zu entstauben, dann hat er aber schon von a bis z recht.
in einigen jahren kemmen immer mehr alte. der Fremdenverkehr wird zudem aufgrund der Wirtschaftslage stagnieren. da heisst es neue Ideen haben.
gottseidank haben wir mit dem margreiter einen total fähigen mann im Tourismus.
euer größter fehler isch, dass es enk gibt. ihr seids beliebt wie Fußpilz und man braucht enk wie aids.
und alle, die halbwegs normal und wählbar waren, wurden gesäubert oder in die 2. reihe verbannt - linser, krammer, schwarzl - und dürfen sich jetzt den irrigen Meinungen beugen...
eben grüne Demokratie.

Anonym hat gesagt…

Hat nicht der werte Markus Wilhelm die ganze Sache mit der Umbenennung der Musikschule ins Rollen gebracht? Ihr (die schwarze REGIERUNG mit grünem Minianteil) habt es nur per copy&paste dann ausgequakt. Ohne dietiwag.org würde die Schul in 100Jahren noch so unmöglich heissen.

Anonym hat gesagt…

Zwei Tage für so wenig nachgedacht. Das hätte ein Denk Hilfsarbeiter in weniger Zeit und billiger (wir bezahlen Kleinbei Gebi ja nicht schlecht für das was er Denken nenn) fertig gebracht.

Anonym hat gesagt…

Schade um die teilweise wirklich guten Postings. Doch leider umsonst, Kleinbei-Gebi wird sie nicht verstehen, nicht begreifen, weiss nicht, um was es geht. Das sind Perlen vor die Sau.

Patrick V hat gesagt…

Unter dem römisch-deutschen Kaiser Karl V. hat es noch geheißen, "Gegen Tote führe ich keinen Krieg.", als man ihm geraten hat, die Gebeine Luthers aus dem Grab zu reißen.


Waren halt andere Zeiten, bessere finde ich sogar, wenn ich lese, dass Herr Mair die Toten nicht in Frieden lassen will.

Anonym hat gesagt…

Na und? Der Pupp besitzt eine Werbeagentur. Und die Hayek arbeitet jetzt in einer. Da werden doch sicher ein paar grüne Euro für den Hofherr drinnen sein, oder? Nachsatz: Wenigstens ist der Pupp nicht vom Abgeordnetengehalt abhängig wie die Grünen im LT. Zur Not kann er seinen Lebensunterhalt ohne unser Steuergeld verdienen. Da spricht wohl der Neid, dass sich manche nicht um jeden Preis verbiegen und umfallen müssen.

Anonym hat gesagt…

Da wundert sich Mair noch, dass er aufgrund seiner gehäßigen Seitenhiebe selbst gehäßige Postings erntet. Der Verweis, dass Pupp eine Werbeagentur betreibt kann in diesem Kontext nur als Gehäßigkeit gedeutet werden. Schauen Sie lieber darauf, was Ihr Koalitionspartner alles besitzt und sich z. T. - siehe Agrarfrage! - in die eigene Tasche gesteckt hat. Die Agrargemeunschaften sind nämlich sicher keine Erfindung der SPÖ.

Anonym hat gesagt…

Naja. Der Vergleich hinkt ein wenig jetzt. Luther war kein NAZI. Aber es ist schon bedenkswert, dass der Herr Mair und die Grünen den Toten m e h r Aufmerksamkeit zukommen lassen als den Lebenden. Das Ganze Gehabe kann ja leicht als Oberflächenkosmetik entlarvt werden. Aber zu mehr reicht es offenbar nicht.

Anonym hat gesagt…

Also Herr Mair, das diskursive Denken beherrschen Sie doch selber nicht. Wo führen Sie den einen Diskurs? Und vor allem mit wem? Analysieren lieber einmal ihre Performanz vor und nach der Wahl. Da wäre uns allen mehr gedient.

Anonym hat gesagt…

Es muss der "Bildunk" wegen natürlich heißen, "wo führen Sie denn...." Aber der Unsinn, den Mair von sich z. T. gibt, verärgert einen schon so und lässt einen die Orthographie vergessen. Selten hat mich wer so aufgeregt.