Samstag, 13. September 2014

Auch Stubaier Touristiker für das Ruhegebiet

Und zwar nicht erst heute, sondern schon viel früher. Das Ruhegebiet Kalkkögel wurde 1983 eingerichtet, unter Landeshauptmann Eduard Wallnöfer. Davor gab es natürlich auch schon eine rege Diskussion darüber, wo das Ruhegebiet sein soll. Ich bin nun auf ein interessantes Dokument gestoßen, wie es zur Ausweisung der Kalkkögel gekommen ist. Hier fordert nämlich des Fremdenverkehrsverein Telfes im Stubai, dass man an den Kalkkögeln mit Steingrube und Malgrube ja noch weitere unberührte Gebiete ins Ruhegebiet aufnehmen könnte. Im Lauf der Zeit haben sie das nur irgendwie vergessen.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mair vergräbt sich in verstaubte Registraturen. Bekommt er überhaupt noch mit, das die Zeit der Tiroler "Grünen" langsam abläuft?

Hier ein Kommentar
von Katharina Mittelstaedt im DER STANDARD
11. September 2014, 17:38

Mit den neuen Regierungsbeteiligungen haben die Grünen noch ganz schön zu kämpfen.
Den Tiroler Grünen steht das Wasser bis zum Hals. Buchstäblich. Die Pläne für den Ausbau der Wasserkraft in Tirol haben ihnen nicht bloß harsche Kritik sämtlicher Naturschutzorganisationen eingebracht, selbst von der eigenen Bundespartei gab es mehrere Rüffel. Obfrau Eva Glawischnig hat sich gar per Brief an den schwarzen Umweltminister gewandt, um klarzustellen, dass sie die Pläne der Landesregierung ablehnt. Das schmerzt.

Was die Situation aber zeigt: Mit den neuen Regierungsbeteiligungen haben die Grünen noch ganz schön zu kämpfen. Als Juniorpartner stehen sie laufend vor der Frage: Koalitionäre Harmonie oder Haltung zeigen und damit die Basis befrieden? Zumindest die Tiroler Landesorganisation hat darauf noch keine Antwort gefunden. In der Oppositionsrolle konnte man ungehemmt attackieren. Doch diese Zeiten sind jetzt schon in fünf Bundesländern vorbei. Sie müssen dort beweisen, dass sie auch neben einem starken Partner noch Konturen haben.

Somit ist auch die Rücktrittsaufforderung der Umweltorganisationen an die grüne Landesvize Ingrid Felipe berechtigt. Sie hat sich in eine Situation manövriert, in der sie die Kernwerte der Grünen nicht mehr sichtbar vertreten kann. Wie geht es weiter? Für die Tiroler Grünen wird es entscheidend sein, ob für sie der Duft der Macht so süß ist, dass sie auf die Blumenwiesen vergessen, die sie einst plakatiert hatten."

Anonym hat gesagt…

Mair, was sagst du dazu, dass sämtliche öko NGOs euren Rücktritt fordern?

Zufall? Berechtigt? Hirngespinst? Nein: Ihr habts euch selbst versaut. Unfähig zu regieren. Ein blöder Grinser bringt einem im Leben eben auch nicht weiter.

Ich bin ja der Meinung, dass die Weiber die Grünen in Tirol vernichtet haben...

Anonym hat gesagt…

D.h. die Grünen berufen sich anno 2014 auf Eduard Wallnöfer, den Beton- Walli, ein Grüner posthum?
Beglückwünsche zu den aktuellen Dokumenten-unlängst den Dachboden im Elternhaus geräumt? Wie alt sind Sie, Herr Mag. Mair?

Anonym hat gesagt…

i glaub man sollte anerkennen, dass die grünen keine alleinregierung stellen - und der gebi mair hier eine eindeutig Meinung vertritt und nicht sich der Meinung der övp anschließt.
entscheidend ist, wer Mehrheiten findet. das ist das wesen der Demokratie. und wenn er sich auf Erkenntnisse vor Jahrzehnten beruft, so zeugt das doch nur wie ernst ihm das Thema ist.
es gibt keinen politiker mit nur schlechten Ideen, das sollten alle notorischen Nörgler zur Kenntnis nehmen.

Anonym hat gesagt…

http://tirol.gruene.at/artikel/gemeindegut-rueckuebertragung-_yes_we_can

Hier fordern nämlich die Grünen, dass man das Gemeindegut rückübertragen sollte. Im Lauf der Zeit haben sie das nur irgendwie vergessen.


Aber die Grünen haben dazu keine 34 Jahre gebraucht. :-)))))))

Anonym hat gesagt…

"Den Tiroler Grünen steht das Wasser bis zum Hals", schreibt Katharina Mittelstaedt im DER STANDARD.
Für kopflose Nichtschwimmer wird es jetzt heikel.

Anonym hat gesagt…

Jeder Tag, wo diese Figuren Felipe, Baur und Mair planlos weiter wurschteln, schadet den Grünen. Mensch Mair, schnallt endlich, ihr seit für diese Jobs nicht geeignet. Verschwindet, geht Kühe, Schafe oder Ziegen hüten. Ihr zerstört alles, was ehrliche Grüne über Jahrzehnte aufgebaut haben.

Anonym hat gesagt…

Ich nehme vor allem zur Kenntnis, dass das politische Interesse der Grünen in Tirol inzwischen auf das Thema Kalkkögel reduziert ist. Eine Reduktion auf ein einziges Thema, wie es bislang noch nie der Fall war. Das gibt zu denken.

Anonym hat gesagt…

Das Thema Kalkkögel macht die ganze scheinheilige Verlogenheit der "Grünen" deutlich. Hätten sie es mit dem Naturschutz ernst gemeint, wären die Kalkkögel nicht in den koalitionsfreien Raum gestellt worden. Denn wie der Hase jetzt läuft, hätten sich selbst diese "Grünen" , bei aller ihrer Einfalt, an zwei Fingern abzählen können. Was jetzt läuft, ist nur dumme Eulenspiegelei.

Anonym hat gesagt…

herr mair - laufen's doch bitte mit einem überdimensionalen joint durch ibk und werben für ihre partei. vernünftige politik sieht definitiv nicht grün aus! (apropos: nichts gegen den vorschlag den hanf zu legalisieren - aber mit seriösen argumenten und nicht mit blakem populismus)

Florian Riml hat gesagt…

http://www.meinbezirk.at/fulpmes/chronik/mein-einblick-zu-den-kalkkoegel-axamer-lizum-d1084817.html

susane hat gesagt…

Vielen Dank für die guten Zeiten in Ihrem Blog. Ich bin oft in der Lage zu sehen (immer wieder), diese wunderbaren Produkte Ihnen geteilt. Sehr interessant. Viel Glück für Sie!

voyante