Dienstag, 27. September 2016

Nachdenkpause

Wir leben in einer hastigen Zeit. Schneller und immer schneller dreht sich unsere Gesellschaft. Ich bin selbst einer, der für diese Beschleunigung so manches Mal mitverantwortlich ist und ich mag es auch, wenn Dinge schnell gehen.

Umso wichtiger ist es manchmal, innezuhalten und sich zu fragen, ob man eigentlich noch am richtigen Weg ist. Ich suche mir persönlich solche Momente des Innehaltens am Berg. Aber auch eine Gesellschaft braucht manchmal Momente, wo man verschnauft und überprüft, ob der Kurs noch stimmt. So etwas kann man Nachdenkpause nennen.

Eine Nachdenkpause dient dazu, bisherige Entscheidungen zu überprüfen und die zukünftigen abzuwägen. Dabei ist es eine der noblen Aufgaben der Politik, Entscheidungsprozessen jene Zeit zuzumessen, die jeweils angemessen ist.

Wendelin Weingartner wusste das. Der  ehemalige Landeshauptmann hat sich vor einem Vierteljahrhundert für eine Nachdenkpause in Sachen Skigebietsentwicklung ausgesprochen. Das Ergebnis war das Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm, mit dem die Entwicklung geordnet werden sollte.

Günther Platter wusste das. Der Landeshauptmann hat sich für eine Nachdenkpause in Sachen Windkraft ausgesprochen, weil er die technische Erschließung der Berge für Windräder skeptisch sieht. Das Ergebnis liegt noch nicht vor sondern ist eine fortdauernde Diskussion über die Entwicklung eines Kriterienkatalogs Windkraft für Tirol.

Der Alpenverein wusste das. Deshalb hat er schon vor vielen Jahren die Erschließung der Alpen für beendet erklärt und seither keine neuen Schutzhütten mehr errichtet sondern sich auf den Erhalt und die Verbesserung bestehender Hütten konzentriert. Kürzlich hat der Alpenverein sogar eine bestehende Hütte in den hohen Tauern wieder rückgebaut.

Und die CIPRA weiß das. Deshalb hat sie sich für eine Nachdenkpause in Sachen touristischen Erschließung in Tirol ausgesprochen und zu einer breiten Diskussion aufgerufen. Ich halte das für einen wichtigen Aufruf: Nachdenken darüber, ob der Kurs noch stimmt. Immer mehr und immer neue Erschließungen. Immer spektakulärere Projekte werden geplant. Manche sehr erfolgreich, andere weniger erfolgreich. Und zeitgleich erreichen uns Bilder aus China über dortige Infrastrukturprojekte. Dagegen nimmt sich alles, was hierzulande angegangen wird wie ein Mickey-Mouse-Projekt aus. 

Auch andere Regionen in den Alpen schlafen nicht: Manche rüsten ihre technische Infrastruktur auf. Andere entscheiden sich für Warteschleifen - zuletzt etwa St. Moritz, das in einer Volksabstimmung den Bau einer Skisprungschanze abgelehnt hat. Und andere Regionen entscheiden sich dafür, nicht die technische Infrastruktur aufzurüsten sondern auf die Überzeugungskraft der Natur zu setzen.

Manche Strategien sind erfolgreich, manche nicht. Nicht alle erfüllen alle notwendigen Aspekte der Nachhaltigkeit. Aber den meisten erfolgreichen Strategien ist eines gemeinsam: Der Nachdenkprozess darf ruhig die nötige Zeit dauern. Und wenn eine Entscheidung gefällt ist, dann darf sie umso intensiver verfolgt werden.

Wenn bei uns Entscheidungen gefällt werden hingegen, dann werden sie üblicherweise nicht akzeptiert. Ich erinnere nur an die Kalkkögel-Erschließung: Es ist in Ordnung von den Liftbetreibern, eine Erschließung zu versuchen. Die Entscheidung ging dagegen aus - und trotzdem ist nicht Schluss. So manche Touristiker verstehen einfach nicht, dass ein Nein einfach Nein bedeutet. 

Auch umgekehrt gilt das: Viele Entscheidungen werden anders getroffen als ich sie treffen würde. Und ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass sie anders getroffen werden. Aber wenn sie einmal gefallen sind, dann denke ich mir: Herr, hilf mir zu ertragen was ich nicht ändern kann. Also: Ich finde es gut, lange nachzudenken und nach einer Entscheidung forciert vorzugehen.

In Österreich herrscht so manches Mal eine andere Kultur vor: ein bisschen hier, ein bisschen dort. Aber jedenfalls nicht allzuviel Denken müssen, weil das könnte anstrengend sein. Ich finde das schade. Nachdenken hat meines Wissens nach noch nie geschadet. Und Nachdenken über die  Zukunft einer der intensivsten Tourismusregionen der Welt und gleichzeitig einer der interessantesten Naturregionen lohnt sich da allemal. Ich habe selbst keine abschließende Antwort über die Entwicklung der technischen touristischen Erschließung in Tirol. Aber ich weiß, dass Nachdenken dabei hilft, die Antwort zu entwickeln.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wirklich schöner Blog-Eintrag, hat gut getan in der heutigen Zeit mal so was zu lesen. Volle Zustimmung und danke dafür!

Anonym hat gesagt…

Mair schreibt vom Denken und Nachdenken. Schreiben Sie besser über Dinge, von denen Sie etwas verstehen.

friedl hat gesagt…

Manchmal tut es gut, wenn man über gewisse Dinge jahrelang schläft.
Die Entscheidungen die dann daraus resultieren, dass weiss ich aus persönlicher Erfahrung, sind oft sehr bemerkenswert.
Herr Mair ich würde mir viel mehr Politikerinnen, wie sie, wünschen, die über den Dingen eine Weile schlafen würden.
Durchs träumen kommen die Menschen zusammen.

Anonym hat gesagt…

In der TT ist zu lesen, Sie wären vorgeschickt worden, zur Mindestsicherung Stellung zu nehmen. Herausgekommen ist ein Zweizeiler per email. Anscheinend haben Sie Ihre Grenzen erkannt. Wenn es zu drei nicht reicht, begnügt man sich mit zwei. Perfekt, Mair.

Anonym hat gesagt…

Mein Gott Troll Mair, Sie reden von einer Nachdenkpause?
Sie haben schon über 3 Jahre Pause in der Regierung, Sie brauchen keine Nachdenkpause, das setzt nämlich Denkvermögen voraus.
Mein Gott Maier!

Anonym hat gesagt…

Mair schreibt von Nachdenkpausen. Wenn Kleinbeigebi vom Nachdenken spricht, bewegt er sich im Bereich der Hochstapelei. Pausen sind jedoch Dinge, mit denen er sich wohl auskennt. Dann ist in der TT noch zu lesen, die "Grünen" seien auf Tauchstation, also unter Wasser. Als ob sie jemals woanders waren. Und die Baur sieht in der Koalition das Ende der Fahnenstange. Aus ihrer Perspektive eher unwahrscheinlich, dass sie überhaupt was sieht. Mair, packt euren Kram zusammen und geht nach Hause.

Anonym hat gesagt…

Please Maier let us alone and go home, we don´t have interest in stupid units,because you´re a doggie.

Anonym hat gesagt…

Ich lese gerade, dass ausgerechnet Deutschland die Sozialhilfe für EU-Ausländer begrenzen wird. HARZ IV bekommt man erst nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland. Die Idee an sich ist zu befürworten und Österreich muss sofort nachziehen. Die Schweiz wird das sicher auch tun. Denn: das sog. "Neue deutsche Wirtschaftwunder" hat seine Ursachen in folgenden Faktoten:

1. Die Arbeitslosenquote sinkt, weil im Deutschland dzt. geburtenschwächere Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt drängen.
2. Deutschland lagert fast eine Million potentielle Arbeitslose in die Schweiz aus und belastet das dortige System sowie die Infrastruktur. Inzwischen leben in der Schweiz fast gleich viel Menschen wie im doppelt so großen Österreich.
3. Die Löhne in D sind nieder und viele müssen mit HARZ IV aufstocken.
4. Deutschland hat Flüchtlinge geholt und jetzt hört man immer wieder, dass viele nach Österreich oder in die Schweiz zurückgeschoben werden.

Dass es in A und in der CH einen Rechtsruck gibt, ist u.a. der deutschen Politik zu verdanken. Ebenso der BREXIT und einiges mehr.

Ich habe dieses Land nie mögen. Wir Österreicher waren von 1939 - 1945 mitschuldig an der Ermordung von Mio Menschen. Wir waren zum Teil Verbrecher. Ja! Aber möglich wurde das Ganze erst in und durch Deutschland. Ich weiß nicht, ob das politisch korrekt ist, aber es muss einmal gesagt werden, weil immer auf die EU geschimpft wird. Ich bin allerdings froh, dass sich Österreich schön langsam emanzipiert und nicht nur alle Meinungen aus Berlin übernimmt. Auf das nächste Jahr freue ich mich besonders. GB tritt aus, die Bilateralen mit der Schweiz werden fallen. Weder London noch Bern werden sich eingeschüchtert vor Berlin ducken. Der wirtschaftliche Schaden für GB wird groß sein. Die Schweiz wird es überleben, weil sie die innovativste Wirtschaft der Welt hat und nicht nur Berge und Almen etc.

Österreich muss freilich in der EU bleiben, weil bei uns nichts innovativ oder besonders herausragend ist. Allein deshalb muss man VdB wählen, soll die Wirtschaft nicht noch mehr einbrechen. Wir haben wieder einmal nur die Wahl zwischen schlecht und schlechter.

Anonym hat gesagt…

Hofnarr Mayer hat seine Nachdenkpause (wie das bei ihm geht, denken..??)weiß nur er selbst.
Als Geschwurbelergebnis kam heraus, dass Mayer für eine neue Seilbahn zwischen Mutters und Axamer Lizum plädiert, besser wäre blödiert.....Bitte Herr Mayer machen Sie doch einmal eine Therapie, checken Sie selbst wo es ganz arg hapert.

Anonym hat gesagt…

Was gibt's bei einem Totalschaden zu checken?

Anonym hat gesagt…

Das Problem mit den Grünen ist das: Wegen einiger Posten fallen sie in den Ländern (T, Sbg) sogar den Bundesgrünen und der eigenen Sozialsprecherin in den Rücken. Darüber sollte Herr Mair wirklich einmal nachdenken. Die Grünen haben keine Linie und kein Profil mehr. Angesichts der Tatsache, dass sich die F seit langem in Richtung 40% bewegt, ein gefährliches Spiel. Ich befürchte, es wird die Grünen bei den nächsten Wahlen zerfetzen. Das wird sich nicht mehr ausgehen. Wenn ich schon die Säulen der Partei im Parteiprogramm ansäge, wissen die Wähler nicht mehr, was sie wählen. Viele bleiben dann zu Hause. Die F-Wähler wissen auch nicht, was sie eigentlich wählen. Aber sie wissen, dass sie mit ihrer Stimme ein Zeichen setzen. Bei den Grünen in Tirol wüßte ich dzt nicht, welches Zeichen ich setzen würde. Es ist ja vieles schief gelaufen. Ich sage es gerne immer wieder: Das größte Problem sind unsere Politiker und nicht die EU.

Anonym hat gesagt…

Schaut man sich bei den "Grünen" Figuren wie Felippe, Baur, Varatschnik und diesen Mair an, ist allein schon der Begriff Politiker komplett fehl am Platze.

Anonym hat gesagt…

"Bei den Grünen in Tirol wüßte ich dzt nicht, welches Zeichen ich setzen würde."

Ich weiß schon, wofür man ein Zeichen setzt, wenn man die Grünen wählt.

- für weitere muslimische Massenzuwanderung
- für höhere Steuern für die arbeitende Bevölkerung
- für höhere Geldgeschenke an Leistungsverweigerer
- für weitere Verharmlosung des Islam
- für mehr Gender-Unfug
- für weiteres Schönreden linker Verbrechen aus der Vergangenheit
- für weitere Packelei mit dem rot-schwarzen Politsystem

Anonym hat gesagt…

Sie überschätzen die Grünen. Wenn Sie genau hinsehen und die ideologische Brille abnehmen, sehen Sie nicht mehr links oder rechts sondern nur mehr Wickel-Wackel.

Die "islamische Massenzuwanderung" scheint eines Ihrer Lienlingsthemen zu sein. Die Befürchtungen kann ich mit vielen anderen hier teilen. Allerdings denke ich nicht, dass die F ein wahres Interesse hat, dieses Problem wirklich zu lösen. Ich kann Ihnen auch sagen warum: Fällt dieses Thema weg, fällt die F auf das Niveau der Grünen zurück. Die F wäre eine Närrin, würde sie das Thema durch Integration oder durch rigorose Abschiebungen lösen. Man darf auch diese Wahrheit keinesfalls verheimlichen. Die Bevölkerung muss sich im Klaren sein, was sie im Fall eines fulminanten Wahlsieges der F mit großer Wahrscheinlichkeit erwartet.

Ich muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können:

1. Die Steuern werden nicht sinken.
2. Der Sozialstaat wird für ALLE zurückgebaut.
3. Es kommt zu mehr sozialen Spannungen. Diese werden am Ende eskalieren.
4. Die Wirtschaft wird einen EinBruch erleben.
5. International werden wir wieder Polen oder Ungarn behandelt.
6. Österreich wird auch dort verlieren, wo es bisher gepunktet hat.

Die Lösung für alle Probleme sieht anders aus:

1. Rigorose Integrationsmassnahmen für Asylberechtigte. Wer nicht tut, wird nicht mehr unterstützt.
2. Terrorismus wird hart bestraft und die Staatsbürgerschaft kann sogar entzogen werden.
3. Kriminelle Asylsuchende werden bei Mord, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung, schwerer Drohung etc. rigoros ausgewiesen.
4. Das Schweizer Einbürgerungsrecht mitsamt den schweren Deutschprüfungen wird 1:1 übernommen.
5. Wer keine 5 Jahre in Österreich gearbeitet hat, bekommt keine Mindestsicherung mehr. Nur für schwere Erkrankungen gibt es Ausnahmen. Allerdings muss auch hier eine bestimmte Verweildauer (legal!) im Land nachgewiesen werden.
6. Gute Deutschkenntnisse werden obligatorisch für viele Berufe.
7. Freiwilliges soziales Engagement wird besonders belohnt. (Z. B. höhere Sozialleistungen im Bedarfsfall)
8. Beamtenpensionen werden gedeckelt und dürfen einen gewissen Betrag nicht überschreiten.
9. Gesetze werden klar und deutlich formuliert.
10. Die Situation in den Gefängnissen wird massiv verbessert fUr Jugendliche.
11. Es müssen zu bestimmten Themen Volksbegehren durchgeführt werden. Vorher ist din Bevölkerung wie in der Schweiz umfassend aufzuklären.. etc

Anonym hat gesagt…

Es gäbe ja viele Lösungsmöglichkeiten jenseits von grün oder blau. Leider sind unsere Politiker aber zum Teil feige oder inkompetent. Man kann viel im Rahmen der EU- Gesetze machen und vieles verbessern. Man muss nur wirklich nachdenken und man darf die Rache der Lobbies nicht fürchten. Alles wird man nie lösen können, aber vieles könnte besser sein. Und anstatt immer an allem festzuhalten und nach Deutschland zu schielen, sollte man einmal etwas wagen und schauen, wie es andere machen. Wirtschaftlich und sozial können wir zum Beispiel von der Schweiz mehr lernen als von Deutschland. Die Ausrede, die Schweiz sei nicht in der EU ist Unsinn, da die Schweiz durch die Bilateralen schon längst an die EU gebunden ist. Warum will den halb Europa dort arbeiten und leben, wenn es dort angeblich so anders und "schlecht" ist? Warum haben wir nur den Tourismus und Defizite, während die Schweiz die innovativste Wirtschaft der Welt und einen funktionierenden Sozialstaat hat? Es muss an uns und unseren Politikern liegen. Die ach so andere Vergangenheit der Schweiz gilt nicht mehr, weil die Zeit voranschreitet und inzwischen Jahrzehnte vergangenen sind Wir können uns 2050 nicht noch immer auf den Kaiser etc. berufen und der EU die Schuld geben. Das lasse ich nicht mehr gelten. Das sind Mythen, mit denen Faulheit und Inkompetenzen verschleiert werden.

Anonym hat gesagt…

Trotz aller Probleme in unseren Land und trotz der Probleme in der EU können wir uns noch relativ glücklich schätzen. Sieht man sich den derzeitigen Wahlkampf in den USA an, muss einem übel werden. Wir können nur hoffen, dass Mr. Trump nicht Präsident wird. Andernfalls werden auch wir Probleme bekommen, die alles bisherige in den Schatten stellt. Es ist unvorstellbar, dass diese Person noch immer im Rennen und nur 5% hinter Frau Clinton ist. Die Unzufriedenheit vieler WählerInnen mag berechtigt sein, aLeine aber aus dem Motiv billiger Rache heraus zu wählen, kann keine Strategie sein.

Anonym hat gesagt…

"Sieht man sich den derzeitigen Wahlkampf in den USA an, muss einem übel werden."

Übel werden kann einem, wenn man sich die Art der Berichterstattung im deutschsprachigen Raum anschaut. Von einer ernstzunehmenden Presse kann nicht mehr die Rede sein. Seit ich zurückdenken kann, wird in der Lügenpresse, die bekanntlich zu 80 % aus linken und linksextremen Journalisten besteht, vor jeder US-Präsidentenwahl das selbe Bild gezeichnet: Der demokratische Kandidat ist der Gute - der republikanische Kandidat ist der Böse.

Wen wundert es, dass es sich diesmal ganz gleich verhält. Noch dazu wagt doch es Trump doch glatt, sich kritisch über Zuwanderung zu äußern und Witze über Frauen zu machen. Das geht natürlich gar nicht und muss nach Auffassung der Political Correctness ein Indiz für eine faschistische Gesinnung sein. ;-)

JA, es geht uns noch gut in unserem Land. Aber nicht wegen unseren Politikern sondern TROTZ unseren Politikern.

Anonym hat gesagt…

Ich habe meine Informationen aber nicht aus der deutschsprachigen Presse, da ich des Englischen sehr gut mächtig bin und sogar Shakespeare zu lesen vermag. Ich habe die betreffenden Aussagen Trumpf sowie die Berichte über ihn im Original gesehen und gelesen. Und das was ich gesehen habe, reicht vollends aus, um auf deutsche Kommentare zu verzichten. Trump spricht nicht nur Ängste an sondern bedient alle niedrigen Instinkte, die bereits die Kirchenväter als Todsünden etikettiert haben. Er brüstet sich damit, Steuern nicht gezahlt zu haben, seiner Stiftung wurde das Spendensammeln untersagt, er macht sich über Behinderte lustig, ist sexistisch und scheut vor Unwahrheiten nicht zurück. Würde sich ein Asylant so Frauen gegenüber verhalten, wäre das Geschrei Ihrerseits groß. "Abschieben etc." - Inzwischen distanziert sich sogar die halbe Partei von ihm und das sind nicht irgendwelche Personen. Wenn sogar Evangelikale in den USA ernsthaft überlegen, Trump mit Clinton zu verhindern, ist alles bereits gesagt. Noch nie hatten die USA einen derartigen Kandidaten, dem namhafte amerikanische Psychiater bereits eine narzisstische Persönlichkeitsstörung attestieren. Schwer ist das ja auch nicht, weil er alle wesentlichen Symptome nach ICD-10 aufweist. Die Medizin ist eine Naturwissenschaft und keine linke Ideologie.

Anonym hat gesagt…

Ja klar - alle Nicht-Linken bedienen nur niedere Instinkte. Dass die gesamte linke Ideologie auf dem niederen Gefühl "Neid" aufgebaut ist und im Kern darin besteht, den Menschen einzureden, dass Einkommensunterschiede das größte Übel auf der Welt sind und sie glücklicher würden, wenn man anderen Menschen ihr Geld abnimmt und es anders verteilt, lassen wir einfach mal außen vor. Außerdem brüstet sich Trump nicht damit, keine Steuern gezahlt zu haben.

Narzisstisch persönlichkeitsgestört sind natürlich viele Politiker. Ohne eine gehörige Portion Narzissismus fühlt man sich zu solchen Ämtern gar nicht berufen.

Das Hauptproblem ist in Wahrheit, dass sich Trump nicht an die politisch korrekten Sprech- und Denkverbote hält. Allein die Tatsache, dass die Hälfte der US-Amerikaner Trump für wählbar hält während er in unserer Presse als die Personifikation des Teufels verkauft wird, beweist, dass irgendetwas faul sein muss bei der Berichterstattung. Aber dass die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung längst zwei Paar Schuhe sind, weiß man ja längst.

Mir jedenfalls ist ein authentischer Typ wie Trump allemal lieber als aalglatte Typen, die nur brav das reproduzieren, was "man" sagt. Ein Blick zurück in die Berichterstattung über US-Wahlen beweist uns, dass die Prognosen der linken Presse in aller Regel nicht gestimmt haben. Obama mag zwar eine für Linke attraktive Hautfarbe haben, aber das hat ihn halt doch nicht zum Messias gemacht. Da hat die prophylaktische Verleihung des Friedensnobelpreises für die Ankündigung eines Wahlprogrammes auch nichts geholfen. In den USA und in Europa sind weite Teile der Bevölkerung gedanklich längst weiter als das politische Establishment und die von ihm gekaufte Presse. Das hat man an den Bundespräsidenten-Wahlen in Österreich auch gesehen. Der Machterhalt gelingt nur mehr mit Propaganda, Zensur, Überwachung und "Wahlunregelmäßigkeiten".

Anonym hat gesagt…

Ich sage es gerne nochmals: Die Medizin ist eine Naturwissenschaft und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung eine schwere Erkrankung Es gibt auch einen Unterschied zwischen narzisstischer Persönlichkeitsstörung und dem sog. gesunden Narzissmus.

Sie unterschätzen die Situation Authentischsein ist übrigens eine Mode, die von linken Therapeuten propagiert wird und wurde.

Zum Abschluss: Wer sich und sein böses Mundwerk nicht in der Hand hat, hat auch sein Regierungsamt nicht in der Hand und ist höchst gefährlich.

Das Märchen von den Wahlfälschungen wird darüber hinaus die Demokratie an sich schädigen. Die Diskussionen darüber sind überflüssig. Es wurden weder in Österreich noch in den USA wahlentscheidende Wahlfälschungen nachgewiesen. Was nachgewiesen werden konnte, waren unrechtmäßige Unterschriften auch von Beisitzern der F, die beurkundet haben,es sei alles mit rechten Dingen zugegangen und die Auszählung sei rechtens gemäß den Bestimmungen verlaufen. Damit beschäftigen sich nunmehr aber ohnehin die Gerichte. Der Schuß geht inzwischen nach hinten los. Mit Rhetorik kann man das nicht mehr schönreden.

Anonym hat gesagt…

Im ICD-10 findet sich gar keine Beschreibung der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, aber was soll's. ;-) Davon abgesehen wollen Sie ernsthaft behaupten, Sie könnten aus Zeitungsartikeln und aus Fernsehsendungen psychiatrische Diagnosen stellen?

Die Zeit, in der man nicht-linke Einstellungen und Haltungen mit psychischer Störung gleichgesetzt hat, gehören endgültig der Vergangenheit an. In der Sowjetunion und dem kommunistischen Ostblock sind Rechte, Liberale und Konservative oft in der Psychiatrie gelandet.

Sie können jedenfalls von Trump halten was Sie wollen, werden aber zugeben müssen, dass Sie Ihre Informationen aus Medien haben. Und zwar großeils aus anderen Medien, als dem US-amerikanischen Wähler zugänglich sind. Sie können diese Informationen für die Wahrheit halten oder für das, was sie sind: nämlich zweckgerichtete Informationen zum Erhalt bestehender Machtverhältnisse. Unserem politischen System mit seinen Medien sind Leute wie Trump natürlich ein Grauen.

Nicht das "Märchen von den Wahlfälschungen" wird die Demokratie schwächen sondern die Tatsache, dass das politische System in Österreich offensichtlich kein Interesse daran hat, den Wählerwillen in entsprechende politische Entscheidungen umzusetzen. Nicht derjenige, der solche Missstände aufzeigt, ist zu verurteilen sondern diejenige, die solche Missstände zu verantworten haben oder glauben, davon profitieren zu können. Zu letzteren gehören bekanntlich die Grünen.

Anonym hat gesagt…

Die Diagnose mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung stammt vin amerikanischen Psychiatern. Würden Sie diese lesen oder hören, wüssten Sie das. Die narzisstische Persönlichkeitsstörung finden Sie unter F60.8. Die Erläuterungen bzw. ein Manual dazu können Sie sich besorgen.

Mögen Sie andere hier verwirren etc, mich täuschen Sie jedenfalls nicht. Es gehört ein wenig mehr als Rhetorik dazu, mir etwas einzureden. Trump wird inzwischen nicht einmal mehr von allen Republikanern unterstützt oder gewählt.

Ansonsten kommt nichts Neues von Ihnen. Sie wiederholen ständig Dinge,die z. T. nicht der Wahrheit entsprechen und blenden die blauen Anteile an den Zuständen im Land ständig aus. Man nennt das Verdrängung.

Dieses Land wird vermutlich in Kürze scheitern. Dabei ist die Farbe der Regierung bereits nebensächlich.

Ach ja: Wenn es stimmt, dass sich viele Briten inzwischen "ihren" Brotaufstrich nicht mehr leisten können, können wir uns gleich ausmalen, wie es mit einer blauen Regierung,die den Öxit "angedacht" hat, werden wird. ;-)

Anonym hat gesagt…

"Die Diagnose mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung stammt vin amerikanischen Psychiatern."

Nennen Sie uns bitte einen davon!

"Die narzisstische Persönlichkeitsstörung finden Sie unter F60.8."

F60.8 ist die Abkürzung für "sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen". Eine eigene Definition für narzisstische Störungen findet sich im ICD-10 gar nicht.

"... blenden die blauen Anteile an den Zuständen im Land ständig aus."

Welche blauen Anteile bitte? Und bitte kommen Sie uns jetzt nicht mit der Hypo. Denn dort ist es erst so richtig teuer für den Steuerzahler geworden, als man mit den Stimmen von Rot, Schwarz und Grün eine Verstaatlichung beschlossen hat.

"Dieses Land wird vermutlich in Kürze scheitern."

Das sehe ich ähnlich. Es wird an jenen Problemen scheitert, die die Linken immer geleugnet haben. Es wird NICHT scheitern am Sauren Regen, dem Waldsterben oder dem Ozonloch sondern an einer völlig verfehlten Sozial-, Zuwanderungs-, Steuer- und Bildungspolitik. Es wird also scheitern an linken Hirnwixereien.

"... einer blauen Regierung,die den Öxit "angedacht" hat ..."

Ich war heuer im Sommer drei Wochen in Großbritanien. Dort hat sich absolut NICHTS verändert in den letzten Jahren. Ja stimmt, die FPÖ hat daran gedacht, die Bevölkerung über die EU zu befragen. Die Bevölkerung wäre in einer Demokratie eigentlich das Organ, das über derartige Fragen zu bestimmen hat. Das ist Linken wie Ihnen, die bekanntlich mit Demokratie nicht viel anfangen können, natürlich ein Grauen. Ihr wisst längst, dass eure politischen Ideen niemals demokratisch legitimiert waren. Weder die islamische Massenzuwanderung, noch der Gender-Nosens oder sonst irgendein linkes Gesellschaftsexperiment.

Anonym hat gesagt…

Wenn unser Land scheitert, dann an Überschuldung, Überfremdung, Verblödung der Jugend und Auswanderung fähiger Köpfe. Jedenfalls nicht daran, dass wir keine Toiletten für Transsexuelle aufgestellt haben oder zu wenig für die Rettung von Delphinen getan haben.

Anonym hat gesagt…

"Linke" wie ich sind Anhänger der schweizerischen direkten Demokratie. Allerdings des gabzen Systems und nicht der Hälfte, wie das due F propagiert. Die direkte Demokratie besteht nicht nur aus Volksabstimmungen. In einer direkten Demokratie mit Konzentrationsregierungen könnte eine Partei alleine nie solche Machtansprüche wie die F stellen. Sogar die SVP hat sich in letzter Zeit klar von Parteien der F distanziert. Das sagt alles und das Thema isr für mich beendet.

Anonym hat gesagt…

Ja genau, die Linken sind plötzlich die Verfechter der Demokratie. Wenn es aber darum geht, sich die um die Interessen der Mehrheiten zu kümmern, wenn die illegale Einwanderung die innere Sicherheit gefährdet oder den Steuerzahler Milliarden kostet, dann bestimmen doch wieder selbsternannte linke Eliten, was richtig und falsch ist. So funktionieren Linke nunmal: Sie sind der festen Überzeugung, es besser zu wissen als die Mehrheiten und im Notfall Menschen zu ihrem Glück zwingen zu müssen.

Wer die Demokratie ernst nimmt, der muss sich für eine sofortige Abschiebung sämtlicher illegaler Einwanderer stark machen, denn deren Aufenthalt in Österreich wird vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt. Er müsste sich starkmachen für eine sofortige Steuersenkung, eine Anhebung der Anforderungen in den Schulen usw. All das ist mit linker Ideologie unvereinbar.

Anonym hat gesagt…

Schauen Sie, wenn Sie nocht weiter wissen und auf etwas nicht eingehen und können, fangen Sie zu predigen an. Bei Ihnen ist die Welt nzr schwarz-weiß, links-rechts etc. Wenn es tatsächlich so einfach wäre, hätten wir schon längst Friede, Freude und Eierkuchen. So einfach ist es aber nicht. Sie stricken sich eine Welt zusammen, die genau so eindimensional und platt ist, wie die der von Ihnen kritistierten Linken. Bedauerlicherweise ist dieses Weltbild inzwischen bereits so eng und einbetoniert, dass Sie hinter jedem und allem eine linke Ideologie wittern. Die "schöne neue rechte Biedermeierwelt" wird es, wenn überhaupt, nur nach einem verheerenden Krieg geben. Selbige wird es dann allerdings eigentlich gar nicht geben, weil sie zuvor schon in Schutt und Asche liegen wird. Verantwortungslosen Menschen ist das aber egal. Und glauben Sie nur ja nicht, Sie werden dann in die ewige Seligkeit kommen, nur weil Sie mitgeholfen haben, "das christliche Abendland" nach Ihren Vorstellungen zu retten. Mit diesem "guten Werk" werden Sie vor Gott, der den sog. Rechten angeblich so sehr am Herzen liegt, nicht punkten. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Anonym hat gesagt…

Stammt der letzte Beitrag von dem Witzbold, der geglaubt hat bei Trump eine psychiatrische Diagnose stellen zu können weil ja alle Nicht-Linken nur psychisch krank sein können? ;-)

Das mit dem verheerenden Krieg könnte stimmen. Österreich wird in 40 Jahren ein Land mit einer muslimischen Mehrheit sein. Dann ist die den linken so verhasste westlich-bürgerliche Gesellschaft endgültig ausgerottet und die Linken haben ihr Ziel endgültig erreicht. Selbstverständlich werden wir dann die selben Probleme haben wie alle muslimischen Länder: Es wird Krieg oder Bürgerkrieg herrschen und Terroranschläge werden an der Tagesordnung stehen. Dann werden sich die letzten Linken, die immer von "multikultureller Bereicherung" geredet haben endgültig verkrochen haben oder es wird jene Demenz einsetzen, die bei den Linken schon nach dem Fall des Eisernen Vorhanges und dem Zusammenbruch des sozialistischen Ostblocks kursiert hat.

Anonym hat gesagt…

Trump wurden Diagnosen von US-amerikanischen Psychiatern gestellt. Im TV. Aber egal. Fakt ist: Wer eine Wahl gewinnen will und sich derart aufführt, kann nicht ganz normal sein. Dass sich die Hälfte der eigenen Partei Schritt für Schritt distanziert, muss man erst einmal schaffen. Das gab es im der Geschichte der USA so noch nie. Das ist einzigartig. Trump hat es sich mit den Frauen, den Evangelikalen und der Wirtschaft ebenso vertan wie mit Konservativen. Das sind Fakten. Bei Farbigen und Latinos kann er sowieso nicht punkten. Was bleibt bitte noch? Ach ja: die weißen unzufriedenen Männer in der Pampa, die selber vom Sozialgeld - gibt es auch in den USA - leben oder mangels Ausbildung schlechte Jobs machen müssen. Diejenigen, die bei voller Gesundheit alle anderen für ihr Schicksal verantwortlich machen. ;) - Die USA ist kein Einwanderungsland für Muslime. - Die Demenz hat bereits eingesetzt. Sie ist u.a. dafür verantwortlich, dass manche vergessen, woher Parteien wie die F kommen.

Anonym hat gesagt…

"Trump wurden Diagnosen von US-amerikanischen Psychiatern gestellt."

Ich glaube nicht, dass Trump sich im Rahmen des Wahlkampfes von Psychiatern untersuchen hat lassen. Wer psychiatrische Diagnosen nach Informationen stellt, die er aus Zeitungsinterviews und Fernsehsendungen hat, kann nicht ernst genommen werden. Wer solche Diagnosen ernst nimmt, ebenfalls nicht.

"Wer eine Wahl gewinnen will und sich derart aufführt, kann nicht ganz normal sein."

Das sieht die Hälfte der US-Bürger anders, aber die haben natürlich nicht die Hintergrundinformationen, die Sie haben. ;-)

"Was bleibt bitte noch? Ach ja: die weißen unzufriedenen Männer in der Pampa, die selber vom Sozialgeld - gibt es auch in den USA - leben oder mangels Ausbildung schlechte Jobs machen müssen. Diejenigen, die bei voller Gesundheit alle anderen für ihr Schicksal verantwortlich machen."

Da haben wir Sie wieder - die Behauptung, dass Menschen, die nicht links wählen, nur Verlierer, psychisch Kranke oder Sozialparasiten sein können. Die Schwarz-Weiß-Malerei ist schwer zu ertragen. Aber sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bewährt um alles Nicht-Linke in den Dreck zu ziehen. Funktioniert nur leider nicht mehr.

"Die USA ist kein Einwanderungsland für Muslime."

In den USA leben mehr Muslime als in Österreich. Sie haben in den USA die selben Integrationsprobleme wie überall auf der Welt.

susane hat gesagt…

Ihre Aufgabe war sehr überrascht, weil es war, dass ich nicht wie diese schöne gemeinsame Nutzung gefunden haben.

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Abrams hat gesagt…

Maximal grün hinter den Ohren, und scheinheilig im dicken SUV alleine drin sitzen und durch die Welt poltern. Wasser predigen aber Wein saufen.