Donnerstag, 9. Juni 2016

Mehr Betreuung, mehr Kinder

Vorausgeschickt: Auch das neue Kinderbetreuungsgesetz wird noch nicht alle Probleme lösen, die es in der Kinderbetreuung gibt. Aber es ist doch ein wesentlicher Schritt nach vorne in Richtung mehr, bessere und bedarfsgerechtere Betreuung.

Im Juli-Landtag wird der Gesetzentwurf für eine Novelle zum Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz diskutiert werden. Er bringt eine Reihe wesentlicher Verbesserungen. Die Wichtigste voraus: 11 Millionen Euro mehr im Jahr für den Ausbau der Kinderbetreuung in Tirol. Damit fehlende Betreuung keinen Hindernisgrund für die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf darstellt.

Die Inklusion im Kindergarten wird verstärkt. Die bisherigen heilpädagogischen Gruppen, das Pendant zur Sonderschule im Kindergarten wird abgeschafft. Inklusionsgruppen erhalten darüber hinaus Doppelbesetzung, das heißt dass die Betreuung dort besser wird. Das ist im Sinne der Kinder und der Betreuungspersonen.

Für die Gemeinden gibt es zukünftig Daumenschrauben, wenn diese keine ausreichende Kinderbetreuung anbieten. Es bleibt zwar weiterhin Aufgabe der Gemeinde, eine Bedarfserhebung durchzuführen. Wenn mehr Bedarf als Angebot festgestellt wird, ist dies jedoch dem Land zu übermitteln und gleichzeitig ein Entwicklungskonzept für die Kinderbetreuung vorzulegen. Das Land hat hier eine Einspruchsmöglichkeit wenn der Ausbau der Kinderbetreuung zu wenig ambitioniert vorwärts getrieben wird.

In Unternehmen ermöglichen wir in Zukunft sogenannte Betriebstageseltern. Das bedeutet, dass sich mehrere selbständige Tageseltern die Betreuungsräume in einem Betrieb teilen können und damit in Unternehmen erstmals bei Bedarf auch 24-Stunden-Kinderbetreuung möglich wird. Das heißt natürlich nicht, dass Kinder 24 Stunden am Tag dort sein sollen, sondern dass beispielsweise auch für die Nachtschicht eine Kinderbetreuung angeboten werden kann. Vor allem für große Betriebe kann das ein spannendes Modell sein, wie sie für ArbeitnehmerInnen attraktiver werden können. Für mich ist das eine der wichtigsten Innovationen im neuen Gesetz und ich hoffe, dass sie von Betrieben auch genutzt werden wird.

Für Stützkräfte aus Ländern wie beispielsweise Syrien, in denen Bürgerkrieg herrscht und deshalb Zeugnisse und sonstige Unterlagen nicht besorgt werden können gibt es Erleichterung. Das ist auch ein wichtiger Schritt für die Integration von Flüchtlingskindern in das Tiroler Bildungswesen.

Darüber hinaus gibt es auch eine bessere Förderung für Fort- und Weiterbildung, außerdem bessere Förderung für Ferienöffnung, verlängerte Öffnungszeiten, Organisation des Mittagstisches und die Betreuung von Kindern aus anderen Gemeinden als der Standortgemeinde.

Bei Antritt der schwarzgrünen Landesregierung haben wir versprochen, Tirol kinderfreundlicher zu machen - hier ist ein wichtiger Schritt dazu und ich freue mich schon auf die Diskussion im Landtag.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Würde der Staat nicht jedem arbeitenden Menschen die Hälfte seines Einkommens abnehmen um das Geld ins Ausland zu überweisen oder es illegalen Einwanderern in die Hand zu geben, dann bräuchte der Staat nicht für die Betreuung der Kinder sorgen. Aber der Staat hat natürlich ein großes Interesse daran, Kinder möglichst früh indoktrinieren zu können. Auch die DDR oder die Sowjetunion hatten ein umfangreiches Kinderbetreuungsprogramm. Wen wundert es da, dass Linksextreme wie Gebi Mair es toll finden, wenn die Kinder möglichst früh eine politisch korrekte Gehirnwäsche bekommen? Gleichzeitig wurde uns Jahrzehnte lang eingeredet, die traditionelle Familie sei überholt, ja sogar faschistisch, während das Leben in Kommunen, die freie Liebe, Sex mit Kindern und ähnliche Gesellschaftsexperimente den Menschen erst wirklich glücklich machen.

Wieder einmal müssen wir feststellen: Hätten die Linken nicht bewährte Institutionen wie die traditionelle Familie abgeschafft, dann hätten wir jetzt jede Menge Probleme nicht.

Anonym hat gesagt…

Mair freut sich, dass im Juli-Landtag der Gesetzentwurf für eine Novelle zum Kinderbildungs- und Betreueungsgesetzt diskutiert wird. Dies setzt voraus, man kennt den Text und hat ihn vorher gelesen, will man keinen Stuss reden. Und des Lesens von Gesetzestexten ist der Mair, so hat es einmal Dr. Brugger im Landtag gesagt, nicht mächtig. Überschriften soll er schon können.

Anonym hat gesagt…

Die Grammatik-Fehlerquote in den Beiträgen ist in letzter Zeit deutlich gesunken. Herr Mair, haben Sie zwischenzeitlich jemand eingestellt, der Ihnen das Zeug tippt oder haben Sie Nachhilfe in Sachen Deutschkenntnis genommen?

Anonym hat gesagt…

Schaut man in die USA wird einem deutlich bewusst, dass die Zusammenhänge, die Sie in monokausaler Art und Weise herstellen und somit konstruieren, so nicht stimmen und keiner ernsthaften wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Ihre Theorien sind weder logisch noch widerspruchsfrei. Sie setzen sich aus Thesen, Meinungen und ideologischen Behauptungen zusammen. Außerdem operieren Sie gerne mit Einzelfällen und setzen sich damit ein Weltbild, eine Wahrheit zusammen, die beide sehr einfach gestrickt sind. All das übertünchen Sie mit reiner Rhetorik und Antipropaganda.

Ich frage mich schon lange, wie Sie es in diesem Land noch aushalten oder im 21. Jhdt. generell.

Anonym hat gesagt…

Egal, was Herr Mair sagt und schreibt, es gibt immer wieder welche hier, die reflexartig über ihn herfallen.

Ich halte hingegen fest: Herrn Mairs Ausführungen sind inzwischen wesentlich sachlicher, vorsichtiger und ausgewogener. Es gibt daran nicht mehr viel zu kritisieren.

Ich persönlich nehmen zur Kenntnis, dass das Land in einigen Bereichen inzwischen mehr tut und sich wirklich Gedanken macht. Man versucht zumindest, Probleme zu lösen und denkt mehr nach.

Man kann wirklich alles schlechtreden, kommt damit aber letztendlich nicht besonders weit, weil sich damit noch nichts ändert.

Gerade in der gegenwärtigen Situation wäre es sinnvoll, wenn wir alle konstruktiver würden und unseren Beitrag leisteten. Mit Steuerzahlen alleine ist es nicht getan.

In einigen Punkten bin ich anderer Meinung als die Grünen. Ich gestehe allerdings zu, dass sie jetzt mehr überlegen und mehr tun.

Anonym hat gesagt…

Die "Grünen" haben nichts mehr zu überlegen und erst recht nichts zu tun. Alles, was zu machen ist, wird vom Koalitionspartner vorgegeben. Für Mair bleibt bei seinen mehr als mauen Beiträgen nur hohle Sprechblasen mit warmer Luft übrig. Mit aktueller Landespolitik hat das gar nichts zu tun. Und über Mair wird auch nicht reflexartig hergefallen, ihm wird lediglich klargemacht, was er für einer ist. Jemand, der nach eigenen Angaben hochbezahlt ist, um sich lustige Dinge auszudenken. Selbst das kriegt er nicht auf die Reihe. Nicht umsonst wird er fast überall Hofnarr genannt. Und das ist noch geschmeichelt.

Anonym hat gesagt…

"Gerade in der gegenwärtigen Situation wäre es sinnvoll, wenn wir alle konstruktiver würden und unseren Beitrag leisteten."

Das würden sicher gerne viele Österreicher machen. Aber wie denn? Volksabstimmungen über wirklich heikle Themen dürfen nicht stattfinden weil das rot-schwarz-grüne System weiß, dass der Großteil der Bevölkerung GEGEN weitere linke Gesellschaftsexperimente ist. Menschen, die ihren Unmut öffentlich kundtun, werden pauschal als Rechtsextreme oder Neonazis eingestuft. Wer sich nicht an die Denk- und Sprechverbote der Political Correctness hält, ist ein Rassist. Wer immer auf die Verfehlungen und falschen Versprechungen unserer Politiker hinweist, wird als Stammtisch-Rülpser hingestellt.

Die Bundespräsidentenwahl hat deutlich gemacht, wie sehr das politische System in Österreich und die von ihm gekauften Medien zusammenhalten und sich mit aller Gewalt gegen längst überfällige Änderungen stemmt. Vielleicht wird es doch erst jene Bürgerkriege brauchen, in die auch die anderen Länder mit ungeregelter islamischer Masseneinwanderung versunken sind, bis sich in unserem Land wirklich endgültig etwas ändert.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, was sagen Sie zu den schwulenfeindlichen Anschlägen in Orlando? Braucht es noch mehr Tote, damit auch seitens der Grünen endlich einmal kritisch über den Islam diskutiert werden darf?

Ach so - ja klar: hat ja nichts mit dem "echten Islam" zu tun. So wie das, was in Nordkorea passiert, nichts mit dem "echten Kommunismus" zu tun hat. Und der Holocaust hat sicher auch nichts mit dem "echten Nationalsozialismus" zu tun - oder? ;-)

Lefti hat gesagt…

Ich habe mir schon gedacht, dass hier wiedereinmal von rechten Schmierfinken der Egoshooter aus Afghanistan verurteilt.

Bevor man allzu schnell jemanden verurteilt, sollte man einmal dessen Sozialisation und kulturellen Hintergrund betrachten.

Dieser arme Kerl kommt aus Afghanistan, wo Frauen- und Schwulenrechte nichts gelten. Schwule sind in diesem Land Freiwild und dürfen von Jedem willkürlich massakriert werden!

Diese frühkindliche schwulenfeindliche Prägung, ist für so einen schwer abzulegen, selbst wenn er für längere Zeit in einem liberalen Land lebt.
Genauso dumm wäre es zu glauben, dass Muslime zu Schweinefleischessern werden, nur weil sie jetzt in einem liberalen Land leben.

Die Schlüsse die ich aus diesem Attentat für unser Land ziehe, sind, dass wir mehr auf die Bedürfnisse und kulturelle Prägung von Muslimen Rücksicht nehmen müssen.

So sollten Frauen eben züchtig gekleidet sein, das Burka tragen wäre durchaus anzudenken, und Homosexuelle sollten sich in der Öffentlichkeit wie heterosexuelle benehmen. Auf jeden Fall sollten sie ihre Neigungen nicht in der Öffentlichkeit und in dafür eigens vorgesehenen Etablissements zur Schau stellen.

Dies wäre sicher ein Ansatz, um Muslimen nicht vor den Kopf zu stossen, und Frauen und Homosexuelle entsprechend zu schützen!

Ich würde mich freuen, wenn die Grünen meine Ideen aufgreifen würden.

für eine friedvolle Gesellschaft

Anonym hat gesagt…

Mair, auf www.dietiwag.org rechnet Markus Wilhelm plausibel vor, dass die Tiwag unter Bruno Wallnöfer in seiner jahrelanger Blödheit, wie Wilhelm es nennt, 75.000.000 Euros zum Fenster hinausgeworfen hat. Oder besser, in nicht gebaute Stauseen versenkt hat. Nun sind Ihre Kenntnisse, Herr Mair, in dieser Sache mehr als beschränkt, falls überhaupt vorhanden. Aber als grüner Clubobmann sollten Sie in dieser Angelegenheit etwas sagen. Das sind Sie Ihren Wählern und Steuerzahlern einfach schuldig.
Also, Mair, nicht nur immer Blabla schreiben. Hier möchten wir Ihre Stellungnahme!

Anonym hat gesagt…

"Dieser arme Kerl kommt aus Afghanistan, wo Frauen- und Schwulenrechte nichts gelten."

Falsch! Er kommt aus den USA. Seine Eltern kommen aus Afghanistan, haben den Täter aber offenbar nach den Werten ihres Heimatlandes erzogen.

"Schwule sind in diesem Land Freiwild und dürfen von Jedem willkürlich massakriert werden!"

Wie in den meisten islamischen Ländern.

"Diese frühkindliche schwulenfeindliche Prägung, ist für so einen schwer abzulegen, selbst wenn er für längere Zeit in einem liberalen Land lebt."

Unfug! Unsere Eltern-, zumindest aber unsere Großelterngeneration stammt auch aus einer Zeit in der Homosexualität mit Strafe bedroht war. Und dennoch hat der Großteil von ihnen einen vernünftigen Umgang mit Schwulen und Lesben gelernt und niemand käme auf die Idee, ein Blutbad in einem homosexuellen Szenelokal anzurichten.

"Die Schlüsse die ich aus diesem Attentat für unser Land ziehe, sind, dass wir mehr auf die Bedürfnisse und kulturelle Prägung von Muslimen Rücksicht nehmen müssen"

... damit wir bald ähnliche Zustände haben, wie in den muslimischen Ländern? Damit auch bei uns Homosexualität verboten wird, Frauenrechte mit Füßen getreten werden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durch die Scharia ersetzt werden?

"So sollten Frauen eben züchtig gekleidet sein, das Burka tragen wäre durchaus anzudenken, und Homosexuelle sollten sich in der Öffentlichkeit wie heterosexuelle benehmen."

Sehr witzig!

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