Mittwoch, 30. März 2016

Das 1.300 Kilometer-Essen

In den vergangenen Wochen gab es nachvollziehbarerweise Empörung aufgrund einiger Medienmeldungen zum Thema Essen für Flüchtlinge in Tirol. 500 Kilometer weit werde das Essen angeliefert hieß es in der ersten Meldung. 1.300 Kilometer wurden daraus in den folgenden Meldungen. Das sei wohl die neueste Transitinitiative der Grünen ätzten andere.

Einige Fakten zur Aufklärung und eine erfreuliche Änderung:

Die große Anzahl von Menschen auf der Flucht, die in Tirol in der Grundversorgung zu betreuen sind hat das Land Tirol bekanntlich vor große Herausforderungen gestellt. Manche Herausforderungen konnten bereits besser bewältigt werden, an anderen wird intensiv gearbeitet. Eine der Herausforderungen ist natürlich auch, die Menschen zu verpflegen. Und zwar am besten mit Essen das ihnen schmeckt, das möglichst regional hergestellt wird, flexibel verfügbar und zu einem kalkulierbaren Preis angeboten wird.

Dafür muss man wissen, dass es zwei unterschiedliche Formen der Essensverpflegung von Menschen auf der Flucht in Tirol gibt. Zum einen die sogenannten Selbstversorger. Das sind Flüchtlinge, die Geld auf die Hand bekommen, mit dem sie sich dann in den lokalen Lebensmittelmärkten eindecken können und das Essen auch selbst zubereiten. Und dann gibt es sogenannte Vollversorger, das sind Menschen für die gekocht wird. Das sind zumeist Menschen in großen Flüchtlingsheimen, wie es zum Beispiel die Paschberghalle in Innsbruck ist und noch für zwei weitere Wochen sein wird. Für diese Verpflegung griffen die Tiroler Sozialen Dienste auf das Angebot der Firma Apetito zurück. Über das Essen haben sich die Flüchtlinge selbst häufig beschwert - und dann ist da noch die Sache mit der Regionalität: Tatsächlich handelt es sich um einen deutschen Anbieter mit einer Niederlassung in Österreich. Wo sie die Lebensmittel einkaufen ist im Einzelnen schwer nachzuvollziehen.

Allerdings, und hierbei wäre Recherche hilfreich gewesen: Ca. 6.500 AsylwerberInnen gibt es derzeit in Tirol. 6.000 von ihnen waren auch bisher schon Selbstversorger oder wurden lokal versorgt. Bleiben ca. 500, für die auf das portionierte Essen mit den vielen Kilometern zurückgegriffen wurde. Sicherlich keine schöne Sache und nur aus der Eile der Entscheidungen erklärbar, aber dennoch mit ca. 10% doch der kleiner Anteil an Menschen auf der Flucht in Tirol.

Aber auch 10% ist natürlich zu viel. Mit dem Ersatz der bisherigen schnell eingerichteten großen Quartiere durch besser geplante Flüchtlingseinrichtungen und dem Anstieg der Selbstversorgung sollen auch diese 10% zukünftig mit regional produzierten Lebensmitteln versorgt werden. Die TSD sind also dabei, dass durch den Ausbau der Selbstversorgung der Anteil der zugekauften Vollversorgung möglichst gering wird. Und um diesen Anteil noch weiter zu senken wird bereits an Lösungen mit lokalen Herstellern gearbeitet. Damit wir bald sagen können, dass das Essen auch für Flüchtlinge nicht 1.300 Kilometer auf dem Buckel hat sondern so ist, wie wir das für alle Menschen wollen: bio, regional und saisonal. Im Sinne der Flüchtlinge und im Sinne der Tiroler Landwirtschaft.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nur 30 Minuten, nachdem es online gestellt wurde, verschwand mein Posting ganz schnell wieder. Seltsam.

Anonym hat gesagt…

Apetito war ganz einfach der billigste Anbieter. Und der wurde auch ohne lange zu überlegen genommen. Das kommt davon, wenn man alles nur mehr aus rein ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet und alle Leistungen, für die der Staat einfach aufzukommen hat, auslagern und verbilligen will. Soziales Engagement und die Obsorge für die wirklich Bedürftigen darf möglichst wenig bis nichts kosten. Das fängt bei den Mitarbeitern an und hört beim Essen auf. Dafür wird das Geld woanders rausgepfeffert und kommt weder der Wirtschaft noch dem Sozialen zugute. Was hat uns z. B. der weiße Betonplatz vor dem Landhaus wirtschaftlich oder sozial gebracht? Nichts.

Anonym hat gesagt…

Die Grünen haben auch nur reagiert, weil die Presse den Stein ins Rollen gebracht hat. Sonst wäre vermutlich nichts geschehen. Das ist wie bei den mißhandelten Kindern in den Heimen, wobei nicht einmal die nur annähernd adäquat entschädigt wurden, obwohl das Land in der Verantwortung wäre. Aber bei diesem Thema hat sich die "soziale" Soziallandesrätin mit der Verjährung "gerettet".

Alles eine Schande für ein "christliches" und "soziales" Land als das sich Tirol immer gerne präsentiert, wenn hohe Repräsentanten und kirchliche Würdenträger zu Besuch kommen.

Es gibt keinen Grund, auf Tirol besonders stolz zu sein. Das ist nicht mein/"unser Land".

Anonym hat gesagt…

1. Die illegalen Zuwanderer sind keine Flüchtlinge. Manche Syrer mögen nach internationalem Recht als Flüchtlinge gelten, wenn sie in die Türkei migrieren. Wer aber von dort weiter in andere Länder zieht, ist ein Migrant. Wenn er es ohne Einhaltung der entsprechenden Einreiseregelungen macht, ist er ein "illegaler Migrant". Daran ändert sich auch nichts, wenn man pauschal alle illegalen Einwanderer als Flüchtlinge bezeichnet.

2. 6000 Asylanten sind in Tirol so lange nicht Selbstversorger, so lange sie von jenem Geld leben, das österreichische Steuerzahler und Arbeitnehmer aufbringen müssen. Diese Leute besorgen sich ihr Essen selbst mit dem Geld, das man ihnen geschenkt hat. Unter einem "Selbstverstorger" verstehe ich allerdings etwas anderes.

3. Mit keinem Wort erwähnen Sie die Missachtung, die viele Flüchtlinge dem von uns zur Verfügung gestelltem Essen begegnen. Von Semmeln, die als Aschenbecher missbraucht werden, ist genau so die Rede wie von regelmäßigen Beschwerden über die angeblich unzureichende Qualität der Versorgung. Dankbarkeit scheint für viele Zuwanderer also ein Fremdwort zu sein. Wahrscheinlich glauben viele von ihnen, die Kriege in ihren Heimatländern hätten wir zu verantworten. In dieser irrigen Auffassung werden sie ja tatkräftig von antiwestlich eingestellten Linken wie Mair bestätigt.

4. Wer müssen etwas GEGEN eine weitere illegale islamische Massenzuwanderung unternehmen und nicht alles damit noch mehr kommen. So zu tun, als gäbe es die Integrationsprobleme mit muslimischen Migranten nicht, als gäbe es keinen islamisch motivieren Terror und keinen durch islamische Massenzuwanderung angestiegene Kriminalitätsrate, wird uns nicht weiter bringen. Diese Form von Zuwanderung wurde uns Jahrzehnte lang als "Bereicherung" verkauft. In Wahrheit hat sie in einer Katastrophe gemündet. Aber wer das prognostiert hat, wurde bis vor einem halben Jahr als Neonazi bezeichnet.

Anonym hat gesagt…

Für Tirol wäre es das Beste, würde Mair in ein islamisches Land emigrieren, dort kann er dann seine abstrusen ökonomischen und gesellschaftliche Utopien ausleben und propagieren.
Auf Nimmerwiedersehen Herr Mair!

Anonym hat gesagt…

Wir reden jetzt von denen, die schon hier sind. Natürlich muss man gerade jetzt differenziert denken und handeln. All das rechtfertigt aber noch keine Pauschalanschuldigungen Flüchtlingen gegenüber und schon gar keine schlechte Behandlung. Ich finde es wirklich schlimm, gegen alle Flüchtlinge zu hetzen, nur weil die EU versagt und jahrelang nichts unternommen hat. Man hat schön lange gewartet, bis es zum Suoer-Gau gekommen
ist. Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass Mdme Merkel eine quasi Pauschaleinladung ohne Rückfragen beim Rest Europas ausgesprochen hat. Jetzt, wo die Menschen plötzlich kommen, will sie D nicht mehr aufnehmen. Das ist das Grundproblem. Bei einer Bevölkerung von über 800 000 Menschen ist eine Anzahl von 6000 übrigens lächerlich klein. Und wer eine Bombe zünden will, kommt so und so zu uns. - Wir haben die z. T. kriminellen Banken gerettet und können nicht einmal 500 Leuten ein halbwegs ordentliches Essen geben. Das ist so lächerlich, dass es schon fast weh tut. Und nur zur Erinnerung: die islamische Zuwanderung ist das Produkt einiger geldgieriger Unternehmer, die billige Arbeitskräfte brauchen und brauchten. Zur Erhöhung des Profits war die Religion damals nämlich keine Kategorie. Ich mag keinen radikalen und intoleranten Islam hier. Aber ich mag auch keine scheinheiligen pseudochristlichen Rechten, die jetzt meinen, auf Kosten der Ängste der Bevölkerung und auf Kosten von ohnehin fertigen Flüchtlingen, politisches Kapital herausschlagen zu können. Das ist ebenso unanständig wie der Betroffenheitsjargon mancher Grüner in punkto des Fraßes, der aufgetischt wurde und wohl keinen Cent wert war.

Anonym hat gesagt…

Die islamische Zuwanderung ist nicht das Produkt geldgieriger Unternehmer. Es waren die Linken, die sich an ihre letzte Gesellschaftsutopie geklammert haben, nachdem alle anderen linken Utopien kläglich gescheitert sind. Nun ist also auch das Multikulti-Projekt kläglich gescheitert und die Linken versuchen wieder einmal, den Schwarzen Peter den bösen Kapitalisten in die Schuhe zu schieben. Diese Masche ist man gewohnt. Immerhin gilt in linken Kreisen ja auch die durch den Ausbau der Wohlfahrtsstaatlichkeit bedingte Überschuldung aller westlicher Sozialstaaten als Folge des Kapitalismus - was natürlich Blödsinn ist. Im übrigen ist auch die planwirtschaftliche Bankenrettung etwas, das allen kapitalistischen Prinzipien widerspricht.

Wieso es schlecht sein soll, wenn man auf die Ängste der Bevölkerung eingeht, erschließt sich mir nicht. Immerhin war die Bevölkerung seit jeher gegen eine unreglementierte Massenzuwanderung. Aber die Bevölkerung wurde zu keinem Zeitpunkt gefragt, weil unsere Machthaber wissen, wie solche Befragungen ausgegangen wären. Und so hat man sich in falsch verstandener Toleranz gefallen und die Augen kräftig verschlossen. Wer vor den aktuellen Zuständen in der Vergangenheit gewarnt hat, musste sich gefallen lassen, als Neonazi bezeichnet zu werden. Wann werden die Linken endlich die Größe haben, zu ihren Fehlern zu stehen?

Anonym hat gesagt…

Das stimmt natürlich so nicht und ist auch einfach zu widerlegen. In den 70er Jahren kamen scharenweise ArbeitnehmerInnen aus der Türkei nach Europa, weil ein Mangel an Arbeitskräften bestand. Diese ArbeitnehmerInnen nahmen dann auch Jobs an, die niemand anderer machen wollte oder konnte. (Remember: Es herrschte quasi Vollbeschäftigung! ) Dabei wurde jedoch nicht geprüft, ob die betreffenden Personen Deutsch können oder integriert werden. Diese AN wiederum von Betrieben angefordert. Hätte man damals höhere Löhne gezahlt, wären sicherlich auch AN aus Italien oder Spanien etc. gekommen. Dies war ja z. B. in der Schweiz der Fall. Aber, und das muss schon eindeutig festgestellt werden, man wolle/konnte nicht mehr zahlen.

Die anderen Zuwanderer kamen dann infolge von Kriegen etc. zu uns.

"Multikulti" mag gescheitert sein, aber es gibt/gab keine Alternative, weil man Menschen, die 10 und mehr Jahre bei uns im Land sind, nicht einfach abschieben kann. Im Normalfall macht das nicht einmal die Schweiz, die inzwischen mehr als 2 Millionen AN aus dem Ausland hat. (Siehe auch die letzte Volksabstimmung auf Initiative der SVP, die von den SchweizerInnen eindeutig verworfen wurde!)

Zum Geschwafel über die "bösen" und die Steuern: Selbst Donald Trump, der voraussichtliche Kandidat der Republikaner in den USA, ist dafür, dass Reiche wie er (!!!) höher besteuert werden und dass am Sozialsystem der USA nicht gerüttelt wird, wenngleich er manches kritisch sieht. Das ist mit ein Grund, weshalb ihn die Partei nicht mag.

In einem Punkt stimme ich mit Ihnen allerdings überein: Die Zuwanderung muss kontrolliert ablaufen. Wer sich nicht integrieren will, hat bei uns oder in Europa keinen Platz sondern muss dort leben, wo er mit seinen kulturellen Einstellungen auf Zustimmung trifft. Bei diesem Punkt stimme ich mit der F völlig überein, wenngleich ich weder deren Rhetorik noch deren Methodik billige.

Die Grünen ihrerseits haben jetzt einmal eine klare Entscheidung zu treffen, ob die Rechte von Frauen und Homosexuellen etc., die bei uns leben und integriert sind, im Zweifelsfall nicht als höher stehend zu beurteilen sind als die Wünsche und Rechte von Zuwanderern, die 100% ihrer Kultur behalten und hier leben möchten.

Für Menschen, die sich nicht integrieren wollen, muss es strenge Sanktionen geben. Die Meinung der Grünen, man erreiche mit Druck und Strafen nichts, muss verworfen werden, weil sie realitätsfremd ist.

Die Bevölkerung: Die ÖsterreicherInnen sind natürlich zu befragen, welches Land sie für sich wollen, weil es nur dann funktioniert, wenn die Mehrheit hinter den Entscheidungen der PolitikerInnen steht. Man kann nicht dauernd gegen den Willen der Mehrheit regieren.

Links: Ich stelle mir eher einen bürgerlichen
Sozialstaat vor, der sowohl die Wirtschaft als auch die sozial Bedürftigen (Alte, Kranke, Behinderte) gut unterstützt und fördert. Jeder der leistungsfähig ist, muss seinen Beitrag leisten. Sei es durch Annahme von sog."schlechteren" Jobs oder durch Qualifizierung. Ist jemand zu 100% leistungsfähig, kann es keine Ausreden mehr geben, wenn die Arbeitslosigkeit nieder ist.

Seit den 80er Jahren hatten wir immer Regierungen mit starker bürgerlicher Beteiligung. Daher weise ich es von mir, dass die "bösen" Linken an allem Schuld sind. Es wird Zeit, historische Fakten anzuerkennen. ES GIBT KEINE LINKE VERSCHWÖRUNG!

susane hat gesagt…

Ich habe eine kleine Tour von Ihrem Blog, es ist super interessant. Ich werde dort ruhig zu begleichen. Ich gratuliere Ihnen gut ist, diesen Blog gemacht zu haben
Vielen Dank

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Anonym hat gesagt…

Da auch in den 70er-Jahren keine Vollbeschäftigung und Österreich oder Deutschland bestanden hat, war die Zuwanderung aus dem islamischen Kulturraum nichts, was der einheimischen Bevölkerung jemals von Nutzen gewesen wäre. Das mit den Jobs, die angeblich kein anderer machen wollte, ist eine Unwahrheit, die nicht zur Wahrheit wird, wenn man sie ständig wiederholt. Wenn Arbeitslose freie Arbeitsplätze nicht annehmen, weil ihnen der sozialistische Wohlfahrtsstaat auch so ein angenehmenes Leben ermöglicht, ist das ein weiterer Misstand durch linke Politik.

Daher gab es auch also niemals eine demokratische Mehrheit für diese Form der Zuwanderung. Der Widerstand bei der Bevölkerung wurde aber konsequent durch perfide moralische Manipulation gebrochen indem man jeden, der etwas gegen diese Form der Zuwanderung gesagt hat, in die Nähe des Nationalsozialismus gestellt hat.

Selbst jene, die schon vor Jahrzehnten vor den Konsquenzen eines wachsenden Einfluss des Islam in Europa gewarnt haben, hat man Rassismus unterstellt, als wäre der Islam eine Rasse. Politiker und Presse haben uns die islamische Zuwanderung konsequent als "Bereicherung" verkauft so als wäre sie eine Erfolgsstory gewesen. Gleichzeitig hat man die Integrationsprobleme, die es praktisch ausschließlich bei Zuwanderern muslimischen Glaubens gibt, verharmlost.

Mag ja sein, dass es keine linke Verschwörung gibt. Aber es gibt jede Menge Parteien - auch bürgerliche - die mit linker Politik, also mit Geldverteilung in Form von Sozialstaatlichkeit ihre Macht abgesichert haben. Selbst die ÖVP zweifelt nicht an der Sinnhaftigkeit einer Steuerbelastung von 50 % so lange man mit dieser Methode an Geld kommt, mit dem man sich Wählerstimmen kaufen kann. Deshalb - und nur deshalb - sind in Österreich immer noch jene Politiker an der Macht, die unseren Staat in den De-facto-Bankrott getrieben haben:

Auch wenn es keine linke Verschwörung gibt, wird niemand abstreiten können, dass sämtliche linke Gesellschaftsexperimente kläglich gescheitert sind: Der Versuch einer "klassenlosen Gesellschaft" an in den ehemaligen kommunistischen Ostblockländern 100 Millionen Todesopfer gekostet. Der Versuch eienr "antiautoritären Erziehung" hat in Österreich zur höchsten Analphabetenquote seit dem 19. Jahrhundert und ähnlichen Bildungsmissständen geführt. "Multikulti" hat zu einem dramatischen Anstieg religiös motivierter Gewalt in Europa geführt. Jene linke Ideologie, die auf den Prämissen des ewig verbitterten und lebenslang auf finanzielle Unterstützung angewiesenen Karl Marx beruht, sollte endgültig der Vergangenheit angehören. In Europa und auch im Rest der Welt wenden sich die Menschen endlich in zunehmenden Maße ab von dieser Ideologie, die mehr Leid über die Menschheit gebracht hat als der Faschismus.

Anonym hat gesagt…

Die Linken fahren nur deshalb so auf die islamische Massenzuwanderung ab, weil sie wissen, dass diese Zuwanderung der ihnen so verhassten westlich-bürgerlichen Gesellschaft das Genick brechen kann. Ihnen ist eine multikulturelle Gesellschaft, in der Gewalt und Terror - und in absehbarer Zeit Bürgerkrieg - zum Alltag gehören, lieber als eine Gesellschaft, die nach ihren Vorstellungen bürgerlich und kapitalistisch ist.

Anonym hat gesagt…

Wir alle haben sowohl dem Kapitalismus als auch dem Sozialismus viel zu verdanken. Wer sich derart über die Steuern aufregt, möge sich bitte hinsetzen und ehrlich nachrechnen, was er im Laufe seines Lebens bekommen hat, ohne zahlen zu müssen: Bildung, 13/14. Gehalt, Krankenversorgung auf hohem Niveau. Evtl. Mietzinsbeihilfe oder Wohnbauförderung. Familienbeihilfe, Gratisheim für die alte Mutter. Die Rechnung muss natürlich ehrlich erfolgen.

Walter Konrad hat gesagt…

x

Anonym hat gesagt…

"... was er im Laufe seines Lebens bekommen hat, ohne zahlen zu müssen:"

GAR NICHTS! Oder glauben Sie, das Geld, das die Regierungsparteien unter den Wählern verteilen, wächst auf den Bäumen. Zuerst nimmt man jedem Steuerzahler die Hälfte seines Einkommens ab, dann dreht man dieses Geld durch einen milliardenteuren Verwaltungsapparat, der ein Drittel dieses Geldes an administrativen Kosten auffrist, und dann gibt man dieses Geld in Form von Sozialleistungen dem Bürger zurück.

Insofern ist die Rechnung unter dem Strich eindeutig negativ für jeden, der in Österreicher einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Aber das sind bekanntlich ja nur mehr 50 % und bald können unsere Politiker ganz auf die Wählerstimmen dieser Leistungsträger verzichten.

Nicht einmal kleine Kinder würden sich freuen, wenn man ihre Weihnachtsgeschenke mit ihrem eigenen Taschengeld bezahlen würde.

Anonym hat gesagt…

Natürlich bekommen wir einiges gratis. In welchem Land bekommt man eine Förderung dafür, dass man sich ein Eigenheim schaffen kam? In welchem Land wird man im Krankheitsfall nahezu kostenlos behandelt? (In den USA kann ein Arztbesuch für die Mittelschicht zum Problem werden. 1000 $ sind da schnell weg. Bei einer Krebserkrankung müssen viele ihr Haus verkaufen!) - Haben Sie oder Ihre Eltern jemals einen Cent für den Schulbesuch zahlen müssen? Was denken Sie, würde das Schulgeld für zwei Kinder pro Monat kosten? Denken Sie wirklich, dass Sie das mit Ihren Steuern finanzieren können ????

Am lautesten schreien immer die, die ohnehin wenig Steuern zahlen.

Anonym hat gesagt…

Grundsätzlich zählt jeder/jede Steuern. Zum Beispiel aufgrund der Mehrwertsteuer etc. In den sogenannten Paradeländern Schweiz und USA wird z. B. Vermögen höher besteuert als bei uns. Der Steuerfuß im Kanton St. Gallen ist ebenso hoh wie in Österreich. In Schwyz hingegen ist er niedrig. Dafür sind die Mieten dort hoh. Sozialfälle wandern dann in Richtung Zürich, was dazu geführt hat, dass Zürich die Steuern anheben musste. Es wird auch niemand denken, dass z. B. die Baisistunnel unter dem Simplon oder dem Gotthard gratis gewesen sind und nicht von Steuergeldern bezahlt wurden.

Ich kenne kein hochentwickeltes Land, das niedrige Steuern hat, verfügt es nicht über einen Reichtum an Bodenschätzen etc.

Allen, die in Österreich bei einer 40-Stundenwoche über die Steuern jammern, empfehle ich, einmal in der Schweiz zu arbeiten. Dort gibt es eine 45-Stundenwoche und vielerorts nur 13 Gehälter. Wenn dann am Jahresende die Vorschreibungen aus Bern, dem Kanton und der Gemeinde eingehen, werden manchem die Augen aufgehen. Erst recht dann, wenn er bei den ersten Arztbesuchen die ersten 700 SFr aus eigener Tasche und für die nachfolgenden dann jeweils 10% zahlen muss. Dann ziehen wir noch die Mieten und die Versicherungen ab. Spätestens dann, wenn die Gemeinde vorrechnet, was sie an Vermögens- und Grundsteuer für die selbst bewohnte Eigentumswohnung verlangt, wird manches österreichische pseudo-neoliberale Mundwerk verstummen. Fragen wir mal die Schweizer Hoteliers, die im Gegensatz zu den unseren aus Bern keinen Cent erhalten. Denen hat die Regierung geraten, eben etwas anderes zu tun, wenn sich das Geschäft nicht mehr rechnet. Würde das unsere Regierung sagen, würde plötzlich sogar die WK aufschreien.

Unser Land ist nicht perfekt. Die Steuern sind sehr hoch. Allerdings muss man in Österreich schon sehr sehr viel verdienen und ein Vermögen haben, um nicht auf die eine oder andere Weise doch noch zu profitieren.

Anonym hat gesagt…

Nochmals: Auch in Österreich ist NICHTS gratis. Österreich gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Steuerbelastung. Wäre kein Problem, wenn nicht gleichzeitig das Budgetdefizit ständig anwachsen würde.

Der Vergleich mit der Schweiz hinkt insofern als die durchschnittlichen Einkommen in der Schweiz um 50 % über den österreichischen liegen, die Lebenskosten aber nicht um so viel höher sind. Daher hat Schweiz eine Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften während nach Österreich und Deutschland vor allem jene wollen, die von einem voll ausgebauten Wohlfahrtsstaat profitieren. Außerdem lässt man in der Schweiz das Volk selbst darüber bestimmen, wie lange es arbeiten will, wieviel Urlaub es in Anspruch nehmen will usw. In Österreich habe selbsternannte Interessensvertretungen wie Arbeiterkammer, Gewerkschaft usw. diese Aufgabe übernommen und kümmern sich einen Dreck um die wahren Interessen der Arbeitgeber.

"Spätestens dann, wenn die Gemeinde vorrechnet, was sie an Vermögens- und Grundsteuer für die selbst bewohnte Eigentumswohnung verlangt, wird manches österreichische pseudo-neoliberale Mundwerk verstummen."

Das nehme ich nicht an. Denn nach den Prinzipien des Neoliberalismus (= soziale Marktwirtschaft) wäre die Steuerbelastung weit geringer. Da vom vielgeschmähten Neoliberalismus in Österreich allerdings nicht viel übrig geblieben ist, ist auch die Steuerbelastung höher als je zuvor in der Menschheitsgeschichte. Österreich ist ein durch und durch sozialistsiches Land, wie die meisten westlichen Wohlfahrtsstaaten, die alle an den gleichen Problemen leiden: Überschuldung, Massenzuwanderung von Sozialleistungsempfängern, sinkendes Bildungsniveau usw.

Wie kann man nach dem mehrfachen scheitern sozialistischer Gesellschaftsmodelle, einer nie dagewesenen Überschuldung, einer nie dagewesenen Steuerbelastung auf Arbeit und einem zunehmenden Abwandern von Arbeitsplätzen immer noch den Sozialismus schön reden? Der Sozialismus mag verlockend sein für jene, die gerne Verantwortungen an den Staat abgeben und jene, denen Sicherheit wichtiger als Freiheit ist. Er mag noch verlockender für jene sein, die sich gerne als die Fürsprecher und selbsternannten Anwälte für vermeintlich Arme, Entrechtete oder Diskriminierte definieren. Sie hätten in einem Staat, in dem die Freiheit der Menschen höher geschätzt wird und Abhängigkeit von Sozialleistungen die Ausnahme ist, nicht viel zu melden.

Österreich verkauft es als Erfolgsmeldung, wenn die Zahl der von staatlicher Hilfe lebenden Menschen konsequent ansteigt. Die Mindestsicherung sei eine "Erfolgsmodell" heißt es da, obwohl die Zahl der Mindestischerungsbezieher ständig ansteigt. Nochmals: Der Staat, die Regierungsparteien, die Machthaber haben natürlich ein Interesse daran, möglichst viele Menschen von sich abhängig zu machen. Und für jene, die lieber den Tag zu Hause vor dem Fernseher verbringen als arbeiten zu gehen, mag die soziale Hängematte verlockend sein.

Für eine Gesellschaft aber, die den Fleißigen und Tüchtigen bestraft und den Unfähigen und Faulen mit Geldgeschenken belohnt, wird sich der Sozialismus langfristig katastrophal auswirken. Er führt regelmäßig zum Anwachsen der Unterschicht, zum Aussterben der Mittelschicht und damit zu entsprechenden Problemen im Bildungswesen usw. - Alles Probleme, die wir in Österreich seit einigen Jahren studieren können.

Anonym hat gesagt…

"In welchem Land bekommt man eine Förderung dafür, dass man sich ein Eigenheim schaffen kam?"

Wer kann sich denn in Österreich noch ein Eigenheim schaffen? Früher war es selbst Handwerken mit unterdurchschnittlichem Einkommen möglich, sich bei entsprechend sparsamen Lebensstil früher oder später ein Eigenheim zu leisten. Heutezutage ist das für den überwiegenden Teil der Bevölkerung unmöglich. Jeder Berufstätige in Österreich geht von Januar bis Mitte September ausschließlich für die Finanzierung des Staatshaushaltes arbeiten. Das ist einzigartig in der Geschichte unseres Landes. Würde man ihm das Geld lassen, das er selbst verdient, wäre er gar nicht auf die Almosen des Staates angewiesen. Aber das wäre natürlich nicht im Interesse unserer Politiker.

Anonym hat gesagt…

Das ist so nicht ganz richtig. Wer etwas angespart hat bzw. ansparen konnte bzw. etwas - jetzt steuerfrei im Gegensatz zur Schweiz und den USA! - geerbt hat, wird bei der Errichtung von Wohnraum großzügig gefördert.

Ohne es zu wissen, sind Sie mir jetzt aber in die Falle gegangen. Denn: Wenn sie so viel Steuern zahlen müssen, dass Ihnen nicht mehr viel übrig bleibt, dürften Sie kein großes Vermögen haben. Das wiederum würde sie steuerlich begünstigen und die Beschaffung von Wohnraum wäre kein Problem. (Nicht in Form von Eigentum.)

Nimmt Ihnen der Staat jedoch kein Geld ab, hätten sie zwar die Chance auf Schaffung von Wohnraum,.müssten sonst aber z. B. teure Krankenbehandlungen, Schulen etc. aus eigener Tasche zahlen, womit Sie wieder so weit wären wie ohne Steuern. Es ist in diesem Fall sogar wahrscheinlich, dass Sie noch weniger hätten, weil Schulen, Ärzte etc. schon etwas kosten.

Um steuerlich oder sonst zu profitieren, müssen Sie schon ein ganz schönes Vermögen haben. Es sei denn, Sie haben keine Kinder, haben keine Schule besucht und werden nie krank etc. In letzterem Fall könnte die Rechnung evtl. aufgehen. Für Sie wenigstens. Es stellt sich dann aber noch immer die Frage, ob Sie damit glücklich würden, da ja niemand mehr die Straßen, die Verwaltung, die Bahn, die Polizei etc. zahlt.

Wer wenig Steuern zahlen will, möge bitte nach Liechtenstein, nach Monaco, nach Luxemburg, nach Jersey etc. ziehen. Dass man Sie dort nimmt, ist jedoch nur dann wahrscheinlich, wenn Sie viel Geld haben oder etwas herausragend gut können, das am freien - Ihrem freien - Markt gefragt ist. Wenn wir allerdings soviel leisten, dass uns Liechtenstein aufnimmt und mit seinen Vergünstigungen segnet, haben wir keine Zeit mehr, hier zu schreiben.

Grundsätzlich ist nur der Tod gratis im Leben.

Anonym hat gesagt…

"Wer etwas angespart hat bzw. ansparen konnte ..."

Wer kann sich heute noch etwas ansparen? Wenn in Tirol das Wohnen im Durchschnitt ein Drittel des Einkommens auffrist und man selbst als Akademiker mit einem Gehalt von 1.500,-- auskommen muss, wie soll man sich da etwas ansparen. Küzrlich war zu hören, dass das Sparen deutlich an Attraktivität verloren hat. Nicht nur weil man planwirtschaftlich die Zinsen abgeschafft hat sondern weil niemand mehr Geld hat, das er sich sparen könnte. Gleichzeit hat es noch nie so hohe Geldgeschenke für jene gegeben, die ihr Leben lang keinen einzigen Tag gearbeitet haben.

"Ohne es zu wissen, sind Sie mir jetzt aber in die Falle gegangen. Denn: Wenn sie so viel Steuern zahlen müssen, dass Ihnen nicht mehr viel übrig bleibt, dürften Sie kein großes Vermögen haben. Das wiederum würde sie steuerlich begünstigen und die Beschaffung von Wohnraum wäre kein Problem."

Wollen Sie ernsthaft behaupten, es wäre umso leichter, Wohnraum zu schaffen je kleiner das Vermögen ist? Glauben Sie ernsthaft, dass die Almosen, die man beim Wohnungskauf oder -bau vom Staat bekommt ausreichen, um sich eine Eigentumswohnung zu finanzieren? Das ist nicht Ihr Ernst!

"Nimmt Ihnen der Staat jedoch kein Geld ab, hätten sie zwar die Chance auf Schaffung von Wohnraum,.müssten sonst aber z. B. teure Krankenbehandlungen, Schulen etc. aus eigener Tasche zahlen,..."

... was kein Problem wäre, wenn ich das doppelte von dem verdienen würde. Und auch wenn mir der Staat nicht die Hälfte meines Einkommens abnehme würde, könnte ich mich privat versichern. Sie tun immer so, als ob das Geld, mit dem man Krankenbehandlugnen, Schulen usw. finanziert, aus der Erde gräbt oder von Bäumen erntet. Es ist UNSER Geld, mit dem all das bezahlt wird.

" ...womit Sie wieder so weit wären wie ohne Steuern ..."

Falsch, denn bei der Umverteilung geht ein Drittel des Geldes quasi als "Reibung" verloren.

"Es ist in diesem Fall sogar wahrscheinlich, dass Sie noch weniger hätten, weil Schulen, Ärzte etc. schon etwas kosten. "

Nochmals: Was Schulen und Ärzte kosten bezahlen WIR. Es ist unser Geld.

"Um steuerlich oder sonst zu profitieren, müssen Sie schon ein ganz schönes Vermögen haben."

Wieder falsch! Je höher das Einkommen ist desto höher sind die auch die Abgaben an den Staat - und zwar nicht nur in absoluten zahlen sondern auch in relativen Prozentsätzen. Das wird uns als "sozial" verkauft, ist in Wahrheit aber nur "sozialistisch".

"Grundsätzlich ist nur der Tod gratis im Leben."

Genau so ist es. Weder Schulen, noch Ärzte oder Polizisten sind gratis. Sie werden von dem Geld bezahlt, das man uns ohne zu fragen abgenommen hat. Dabei machen diese drei Posten nicht einmal den größten Teil dieser Ausgaben aus. Ein Drittel aller Pensionen sind bereits nicht mehr finanzierbar und werden vom Steuerzahler bezahlt - Tendenz stark steigend. Bei gleichzeitig wachsender Lebenserwartung, späterem Einstieg ins Berufsleben und Massenzuwanderung von Transferleistungsempfängern wird dieses sozialistische System in absehbarer Zeit vor seinem Kollaps stehen. Man sagt es uns nur noch nicht. Denn diejenigen, die das zu verantworten haben, möchten noch länger an der Macht haben. Schwuppdiwupp - und schon wieder ist dann ein sozialistisches Experiment gescheitert.

Anonym hat gesagt…

Die Gute Nachricht: Ich gebe Ihnen in vielen Dingen recht. Es ist ja nicht so, dass immer und in allen Belangen nur einer oder eine Recht hat.

Natürlich werden Ärzte, Straßen, Schule etc. immer von unserem Geld bezahlt. Entweder durch die Steuern oder eben direkt. Allerdings gerade ein Arzt- oder Schulbesuch ist in den USA viel teurer als on Österreich, geht man privat. Auch die Versicherung ist viel teurer. Für eine gute Ausbildung muss man in den USA einen Kredit aufnehmen. Hat man zwei Kinder im ähnlichen Alter, wird es sehr eng.

Übrigens: Vor Jahresende ist Bern plotzlich auf die Idee gekommen, die AHV (allgemeine Pensions- und Hinterbliebenenversicherung erc) zukünftig um 10% zu senken. Und das trotz des 3-Säulenmodells! Allerdings hätten Sie dort ihren doppelten Lohn...... Ab u d zu sogar mehr als das Doppelte.

In einem Punkt haben Sie recht: Die Verwaltungskosten sind bei uns viel zu hohe und ineffizient. Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ginge das alles wesentlich rascher und billiger.

So oder so, privat bezahlt oder indirekt durch unsere Steuern finanziert: ES GEHT IMMER UM UNSER GELD. Genau auf das wollte ich hinaus. Insofern widersprechen sich Ihre und meine Ansicht nicht. Es sind eher Detailfragen, die dann zeigen, mit welchem System man individuell gesehen besser fährt.

Zum Mythos doppelter Lohn: Wenn man die Steuern senkt, werden wir trotzdem nie den doppelten Lohn erhalten. Wenn die Unternehmer klug sind, geben sie ca 50% einer allfällig gesparten Steuer an die AN weiter. Dafür werden sie noch mehr Leistung verlangen, obwohl sie ein AN dann faktisch weniger kostet als vorher. Nicht der Kapitalismus ist das Problem sondern die menschliche Gier, die in uns allen steckt. Kapitalismus und Kommunismus sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, die sich ihrerseits aus allen niedrigen menschlichen Eigenschaften speisen, die Gott verboten hat. (Für Karl Marx ist ein Mensch das wett, was er leistet und leisten kann. Wer nichts leistet ist bei ihm gar nichts wert.)



Die schlechte Nachricht: In der Schweiz verdienen viele das Doppelte. Trotzdem ist die Schweiz ein Land der MieterInnen. Es gibt für Schweizerische Verhältnisse genug leistbaren Wohnungsraum.

Anonym hat gesagt…

"Allerdings gerade ein Arzt- oder Schulbesuch ist in den USA viel teurer als on Österreich, geht man privat."

Arztbesuche sind in den USA nur ganz geringfügig teurer als in Österreich. Außerdem liegt in den USA das Einkommen für jene, die wirklich fleißig Arbeit deutlich über dem in Österreich. Dort zählt Leistung noch. In sozialistischen Wohlfahrtsstaaten ist es wichtiger, sich einer Opfergruppe zuzählen zu können.

"Für eine gute Ausbildung muss man in den USA einen Kredit aufnehmen."

Was in Österreich teilweise nicht anders ist. Allerdings kann man in den USA nach einer guten Ausbildung auch mit einem guten Gehalt rechnen. In Österreich nicht. Denn bei uns wird Gerechtigkeit mit Gleichheit gleichgesetzt und behauptet, es wäre gerecht, wenn alle Menschen möglich gleich viel verdienen würden. In Wahrheit ist das aber der Inbegriff von Ungerechtigkeit, weil Verteilungsgerechtigkeit echter Leistungsgerechtigkeit im Weg steht.

"Die Verwaltungskosten sind bei uns viel zu hohe und ineffizient. Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ginge das alles wesentlich rascher und billiger."

Aber die Machthaber in unserem Land sind natürlich daran interessiert, dass möglichst viele Menschen auch in ihrem Beruf vom Staat abhängig sind. Viele Staatsbedienstete schwächen zwar die Wirtschaft und ruinieren den Staatshaushalt, aber für unsere Regierungsparteien (und deren Mehrheitsbeschaffer) wäre es das beste, es gäbe überhaupt nur staatliche Arbeitsplätze. Dann wäre die Machtsphäre unserer Regierung noch größer.

"So oder so, privat bezahlt oder indirekt durch unsere Steuern finanziert: ES GEHT IMMER UM UNSER GELD."

Sag ich ja die ganze Zeit! Und wenn ich die Wahl habe, ob ich mir eine Dienstleistung selbst bezahle oder ob ich mir Geld vom Staat abnehmen lasse und staatliche Organe dann darüber entscheiden, ob mir die Dienstleistung vom Staat bezahlt wird oder nicht, entscheide ich mir lieber für ersteres.

"Wenn die Unternehmer klug sind, geben sie ca 50% einer allfällig gesparten Steuer an die AN weiter. Dafür werden sie noch mehr Leistung verlangen ..."

Die ist es wieder - das alte Ammenmärchen von den bösen Kapitalisten. Ein Unternehmen hat zunächst einmal ein Interesse daran, dass der Betrieb läuft. Das geht mit Ausbeutung von Arbeitern nicht lange gut, wie man weiß.

"Für Karl Marx ist ein Mensch das wett, was er leistet und leisten kann. Wer nichts leistet ist bei ihm gar nichts wert."

Stimmt teilweise. Der Begriff "Lumpenproletariat" findet sich sogar in "Das Kapital". Aber Karl Marx war in erster Linie jemand, der Zeit seines Lebens auf die Geldgeschenke anderer angewiesen war. Er war zeitlebens verbittert und für seinen Neid berüchtigt. Dass ein solcher Mensch ein philosophisches System entwickelt, in desse Zentrum der Kampf gegen "die da oben" steht, ist nur natürlich. Aus dem gleichen Grund sind auch Pubertierende für linke Ideen so anfällig oder Menschen, die lebenslang aus dem Pubertieren nicht herauskommen. Ihnen geht es in Wahrheit um ihre persönliche Emanzipation, die ihnen notwendig erscheint, weil sie sich - zurecht oder zu unrecht - lebenslang als Benachteiligte, Diskriminierte o. ä. fühlen.

"In der Schweiz verdienen viele das Doppelte. Trotzdem ist die Schweiz ein Land der MieterInnen. Es gibt für Schweizerische Verhältnisse genug leistbaren Wohnungsraum."

Und dennoch gibt man in der Schweiz nicht die Hälfte seines Einkommens für Miete aus - in Tirol vielfach schon. Und das, obwohl Österreich mehr Geld für sozialen Wohnbau ausgibt als jedes andere Land. Allein in Wien wird dafür mehr Steuergeld verbraten als in ganz Deutschland zusammen. Wieso? Damit die Bürger am Wahltag das Kreuzerl bei der richtigen Partei machen. Und machen glauben immer noch, das ganze habe etwas mit "sozial sein" zu tun. ;-)

Anonym hat gesagt…

Mair scheint was dazu gelernt zu haben. Statt hier seine Inkompetenz zu dokumentieren, schweigt er. Gut so, Mair. Zu sagen hatten Sie eh nix.

Anonym hat gesagt…

Mit den Mieten in der Schweiz haben Sie recht. Ich darf dazu aber auch einmal anmerken, dass es in der Schweiz keine Wohnungsnot gibt, obwohl dort ähnlich wie bei uns über 8 Mio Einwohner zu "versorgen" sind. Das kommt unter anderem davon, dass es in der Schweiz Stiftungen gibt, die diesen Namen im Gegensatz zu den unsrigen auch verdienen. Und obwohl das Land immer eine bürgerliche Mehrheit hatte, ist die Schweiz in vielem sozialer als Österreich. Man investiert mehr in die Mitarbeiter und ihre Gesundheit, nach einer schweren Erkrankung werden Menschen behutsam wieder auf den Arbeitsmarkt begleitet und brauchen zumindest am Anfang nicht 100% arbeiten. Den Rest übernimmt die Sozialversicherung. Die Schulen und die UNIS sind in der Schweiz nur in Ausnahmefällen zu bezahlen. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Da es bei uns derartige Dinge nicht gibt, braucht es diese komische Mindest-/Minisicherung. Wir könnten sie sofort wieder streichen, würde man eine gescheite Beschäftigungspolitik - auch für Ältere, Kranke und Behinderte - machen.

Zu den USA noch etwas: In Virginia bekommt man im Fall der Arbeitslosigkeit 80% des letzten Gehalts. Bei uns 55%, womit unser Land im untersten Drittel aller reichen Industriestaaten liegt. Es ist übrigens auch so, dass der Durchschnittsverdienst in manchen US-Bundesstaaten unter dem in Österreich liegt. Auch ein Studium und Fleiß sind in den USA kein Garant für Wohlstand mehr. Außerdem hat das Land Bio Schulden. Es wird von den sog. amerikanischen "Ratingagenturen" nur zu gut eingestuft. Das Land steht auf sehr wackeligen Beinen. Darüber täuschen auch sinkende Arbeitslosenzahlen nicht hinweg.

Ich frage mich sehr oft, wohin unsere Steuergelder fließen. Vermutlich in Banken, die die Gewinne privatisieren und Verluste hingegen verstaatlichen. Auch in diverse Monsterprojekte wie Landhausplatz neu, Hungerburgbahn, Betgiselschanze, Rathaus neu, Landhaus 2, Notfallhubschrauber für verrückte Touristen, wahnwitzige Kraftwerke, Wohnbauförderungen, Gratistickets für Senioren, Musik- und Veranstaltungshallen für das kleinste Dorf, Trachtenkapellen, Schützen, günstige Kredite für Hoteliers, Beamtenpensionen, Kammern, Bünde etc. Rechnet man den ganzen Krempel zusammen, könnte man wie in der Schweiz eine vernünftige Sozial- und Wirtschaftspolitik machen. Es ist schon eine Schande, dass die bürgerliche Schweiz nicht nur in wirtschaftlichen sondern auch in sozialen Belangen weit vor uns liegt. (Ich warte jetzt nur noch darauf, dass einige Grüne auf die Bankengeschichte der Schweiz hinweisen und dabei vergessen, dass man mit Banken alleine keine leistungsstarke Industrie und keinen Sozialstaat aufbaut.)

Ich sehe manches anders als Sie, gebe Ihnen in vielen Dingen aber recht. Das Problem dürfte aber eher in der österreichischen Mentalität - geprägt durch Neid, Untertanenmentalität, Obrigkeitshörigkeit, teilweise.auch Niedertrachtt und Reformunwilligkeit - liegen. Das Ganze hat weniger mit links/rechts zu tun, als Sie meinen. Und kommt die F an die Regierung, muss sie das (leere) Sozialfüllhorn - zumindest für die Österreicher - öffnen, will sie nicht gleich wieder weg sein nach 5 Jahren. Das Problem ist tatsächlich "unsere" Mentalität Ich mag den Herrn Schüssel nicht, aber mit den Mozartkugeln und Co hatte er ausnahmsweise recht, allerdings ohne etwas dagegen zu tun. Wir hätten ein schönes Land, wäre "unsere" Mentalität nicht so rückständig und z. T. richtig bösartig.

Anonym hat gesagt…

Dann besteht noch Hoffnung. Mich verwundert schon, dass er dieses Zugeständnis grünen Versagens abgegeben hat. Allein das hier angesprochene Thema muss Felipe und Baur zu denken geben. Bei den Grünen scheint Feuer am Dach zu sein. Und das ist gut so, weil es so ja nicht gehen kann. Wenn ich auf der einen Seite alle ins Land reinlassen will, die Quoten nicht erfülle und dann nicht einmal im Stande bin, 300 Menschen (!) mit ordentlichem Essen und angemessener Betreuung zu versorgen, ist das eine Bankrotterklärung, die ihresgleichen sucht.

Anonym hat gesagt…

"Und obwohl das Land immer eine bürgerliche Mehrheit hatte, ist die Schweiz in vielem sozialer als Österreich."

Österreich ist nicht sozial sondern sozialistisch.

"Wir könnten sie sofort wieder streichen, würde man eine gescheite Beschäftigungspolitik - auch für Ältere, Kranke und Behinderte - machen."

Zu einer ordentlichen Beschäftigungspolitik würde auch gehören, dass man Menschen, die ganz offensichtlich nicht arbeiten WOLLEN, auch nicht gleich behandelt wie echte Arbeitssuchende. Das ist nämlich wiederum allenfalls sozialistisch, sicher aber nicht sozial. Aber die Gleichbehandlung von Ungleichen ist bekanntlich für Linke der Inbegriff von Gerechtigkeit.

"Auch ein Studium und Fleiß sind in den USA kein Garant für Wohlstand mehr."

Was anders war, als die USA noch ein wirklich marktwirtschaftlich orientiertes Land waren. Mittlerweile entwickeln sich die USA aber allmählich auch zu einem Wohlfahrtsstaat. Obama, der sich seine letzte Amtszeit mit den Stimmen jener erkauft hat, denen er Geld versprochen hat, weiß längst, dass man sich mit Geldgeschenken die Macht sichern kann. Und viele andere US-Politiker wissen das auch. Auf der Strecke bleiben wieder einmal die Fähigen und Fleißigen, die diese Geldgeschenke mit ihrer Arbeitsleistung zu bezahlen haben.

"Ich frage mich sehr oft, wohin unsere Steuergelder fließen. Vermutlich in Banken ..."

Das ist leicht zu beantworten: 50 % der Staatsausgaben entfallen auf Sozialleistungen - Tendenz stark steigend. Die bösen Banken haben bei den Linken jene Rolle übernommen, die früher die bösen Kapitalisten hatten. Sie sind zu Sündenböcken geworden. Dabei sollten unsere Politiker einmal so ehrlich sein und zugeben, dass Banken erst dann zum Problem für den Steuerzahler werden, wenn man sie nach sozialistisch-planwirtschaftlicher Art verstaatlicht.

"Rechnet man den ganzen Krempel zusammen, könnte man wie in der Schweiz eine vernünftige Sozial- und Wirtschaftspolitik machen."

Wollen Sie behaupten, die Schweiz würde diesen "Krempel" etwa nicht haben? Sie sprechen immerhin von Kultureinrichtungen und anderen Dingen, die die Lebensqualität eines Landes ausmachen. Die Schweiz leistet sich keine milliardenteure Massenzuwanderung von Transferleistungsempfängern. Die Schweiz leistet sich kein sinkendes Pensionsantrittsalter bei steigender Lebenserwartung. Kurzum: Die Schweiz leistet sich keinen Machterhalt auf Kosten der Leistungsträger. Man achtet dort den Leistungsträger während er in Österreich zu einer für Wahlen zu vernachlässigenden Minderheit geworden ist, die man nach Belieben melken kann.

... Fortsetzung folgt ...

Anonym hat gesagt…

... Fortsetzung:

"österreichischen Mentalität - geprägt durch Neid, Untertanenmentalität, Obrigkeitshörigkeit"

NEID ist das zentrale Motiv linker Ideologie. Neid auf jene, die materiell mehr besitzen als man selbst. Längst geht es nicht mehr um die Absicherung von Grundbedürfnissen von Menschen, die nicht für sich selbst sorgen können. Immerhin wird mittlerweile ein Drittel des gesamten BIP umverteilt. Ein Staat, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Einkommensunterschiede einzuebenen und so zu tun, als wären Einkommensunterschiede das größte Übel der Menschheit, wird wirtschaftlich in die Knie gehen müssen und gesellschaftlich mit Problemen wie dem Aussterben der Mittelschicht, Ansteigen der Unterschicht, Einwanderung von Sozialleistungsempfängern, sinkendem Bildungsniveau und ähnlcihen Problemen rechnen müssen. Diese Probleme kippen in den letzten Jahren immer schneller.

Und was machen die Politiker. Sie faseln von einem Auseinandergehen von Arm und Reich - obwohl nachweislich der Gini-Koeffizient der Einkommensverteilung seit vielen Jahren konstant ist und man noch nie mehr Geld fürs Nichtstun bekommen hat wie heute und man gleichzeitig noch nie so viel Steuern auf Arbeit bezahlen musste wie heute.

"Und kommt die F an die Regierung, muss sie das (leere) Sozialfüllhorn - zumindest für die Österreicher - öffnen, will sie nicht gleich wieder weg sein nach 5 Jahren."

So ist es. Weiß ein weiterer Beweis dafür ist, dass die FPÖ vielleicht in Sachen Zuwanderungspolitik eine rechte Partei ist, sicher aber nicht in Sachen Sozial- oder Wirtschaftspolitik. Aber rechts/links definiert sich heute ja praktisch ausschließlich über das Thema Zuwanderung.

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Anonym hat gesagt…

Mair, was ist los im grünen Club der Dilettanten. Wird die Baur jetzt nach Hause geschickt oder darf sie weiter wurschteln?

Anonym hat gesagt…

Welches politische Gewicht ein Klubobmann hat, erkennt man an den Problemen, mit denen er sich auseinandersetzt und zu lösen versucht. Bei Mair ist es Essen auf Rädern, mal sind es die Tamarisken und im Sommer wieder seine Love-Paraden in Bukarest oder sonst wo. Clubobmännlein wäre bei ihm wohl angebrachter. Die so genannten "Grünen" in Tirol bringen nichts zustande und haben ihre Identität völlig aufgegeben. Um nicht beim ams zu landen, verleugnen sie sich selbst.

sofy lefour hat gesagt…

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