Montag, 1. August 2011

Tiroler Rettung: Billiger und... ?

Billiger und besser sollte das Rettungswesen in Tirol durch die Tilg-Reform werden. In der Begleitmusik wurde viel getönt über den Wert der Freiwilligen, das Ehrenamt an sich und die medizinische Breitenausbildung. Nun, seit 1. Juli ist das Budget für die Schulung der Freiwilligen direkt auf die Ausschreibung für das Rettungswesen in Tirol zurückzuführen. Und wie schaut die Sache jetzt aus?

Jetzt gibt es nur mehr die gesetzlich vorgeschriebene Mindestausbildung. Alles andere muss derzeit aus finanziellen Gründen gestrichen werden. Im Original-Wortlaut heißt das dann wie unten. Ist das die bessere Rettung? Oder ist das eine Politik der Landesregierung, die auf die Freiwilligen pfeift?



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: schulung@roteskreuz-innsbruck.at
An: XY@roteskreuz-innsbruck.at

Hallo!

Leider muss ich Dir mitteilen, dass bis zur endgültigen Klärung aller finanziellen Angelegenheiten betreffend der Aus- und Weiterbildung nur das vorgeschriebene Mindestschulungsprogramm durchgeführt werden kann.

Die Umstellung des Rettungsdienstes und das sehr enge Budget bedeuten auch eine deutliche Reduktion der Mittel für den Schulungsbetrieb.

Zusatzausbildungen sind zur Zeit daher leider NICHT möglich.

Ich bitte um Verständnis für die Absage der Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen



Tiroler Tageszeitung: Neues Gesetz verunsichert die Retter

Kommentare:

blaulicht hat gesagt…

das ist ein vorläufiger status, an dem gearbeitet wird! Darum steht auch in der ersten Zeile "bis zur ENDGÜLTIGEN Klarung"!

Ich bitte, nicht gleich gegen alle zu wettern, sondern erst, wenn wir das nicht hinbekommen haben (was aber nicht passieren wird)! Aufgrund der derzeitigen Urlaubszeit braucht die Sache bedauernswerter etwas länger, auf die Freiwilligen "pfeifen" tut aber sicher niemand!

Gebi Mair hat gesagt…

Ja ich bin gespannt, wie viel Geld nach der endgültigen Klärung für Schulungen der Freiwilligen zur Verfügung steht - ich hoffe jedenfalls mehr als bisher. Dass die Schuld dafür nicht beim Roten Kreuz liegt ist mir völlig klar, keine Sorge.

Anonym hat gesagt…

Der Mair reißt doch immer alles aus dem Zusammenhang und stellt Dinge anders da als sie wirklich sind...

Ein Selbstdarsteller wie er im Buche steht... dem Königshofer gar nicht unähnlich...

Anonym hat gesagt…

>> Der Mair reißt doch immer alles aus dem Zusammenhang und stellt Dinge anders da als sie wirklich sind... <<

???

eins plus eins macht immer noch zwei, das müsste herr/ frau anonym doch auch noch hinbekommen!

>> Nun, seit 1. Juli ist das Budget für die Schulung der Freiwilligen direkt auf die Ausschreibung für das Rettungswesen in Tirol zurückzuführen. <<

aufwachen, es ist schon nach mittag!

Anonym hat gesagt…

Es ist schon echt erbärmlich wenn der Gebi glaubt dass hier niemand checkt dass er selbst hinter den meisten anonymen Postern steckt, welche ihm hier recht geben...

lächerlich...

Anonym hat gesagt…

Ist diese Grüne Partei denn nicht Verwassungswidrig?

Eine Partei welche GEGEN das eigene Land arbeitet gehört verboten!

Anonym hat gesagt…

die grüne partei ist geradeso demokratisch wie jede andere - zb die fpö.
viele vergessen, dass die fpö zb jahrzehnte zur zufriedenheit aller die rechnungshofpräsidenten stellt/e - bei roten kanzlern tassilo broesike, jetzt joseph moser.
ich halte auch jede der im parlament vertretenen parteien durchaus für koalitions- bzw. regierungsfähig. teresa stoisits zb ist eine sehr gute volksanwältin geworden - trotz anfänglicher bedenken.

man muss nur jedem vertrauen entgegen bringen und einmal arbeiten lassen.

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter Hr Mair,
es ist einfach nur traurig, wie sie politik machen, nehmen sie sich mal ein beispiel an großartigen grünen politikern, wie zb hr van der bellen, oder hr öllinger.
sie haben keinen plan von der materie - sie beitrag intubator - nochdazu machen sie sich vor vielen freiwilligen zum affen und sind der meinung,dass sie bei den freiwilligen punkt - zb. die antworten auf ihre beiträge im rettungsforum.net

haben sie eingentlich eine ahnung, wie es in anderen bndesländern läuft, wir haben hier in tirol ein sehr gutes rettungssytem mit top ausgebildeten sanitätern, ja sogar notfallsanitätern im rettungsdienst - erkundigen sie sich doch mal nach der notfallsanitäteranzahl beim rk sbg oder oö und vergleichen sie diese mit der in tirol. die tiroler sanitäter perfekt ausgebildet die abgesehen von wien ihres seinesgleichen sucht. aber das alles interessiert sie nicht, sie wollen nur billige politik machen und eine allgemeine verunsicherung nur puschen, in der hoffnung, ein paar stimmen zu fangen. ich hoffe, die grüne spitze kann sich endlich dazu entschließen, ihr populistisches treiben ein ende zu bereiten, wir wollen in österreich wieder sachpolitik!!!

Anonym hat gesagt…

Ja nocht ist unser System gut. Allerdings schaut es jetzt tatsächlich so aus, als ob es im Schulungsbereicg zu Einschränkungen kommen wird. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund fehlender Mittel nur mehr das gesetzliche Mindesmaß glehrt wird. Wer sich in dem Metier nur ein bisschen auskennt, wird mir recht geben, dass das zuwenig ist. Aber ich möchte schon bitten dem neuen System eine Chance zu geben und vielleicht nach einem halben Jahr oder Jahr zu evaluieren wo die Hebel noch angesetzt werden müssen. Das Eine oder andere wird sich wohl erst einpendlen müssen.

Anonym hat gesagt…

Also beim RK Kufstein wurde NACH dem 01.07.2011
einen PHTLS Kurs absolviert. Siehe: http://www.roteskreuz.at/tirol/dienststellen/kufstein/organisieren/aktuelles/newsbeitrag/datum/2011/07/28/erster-pre-hospital-trauma-life-support-kurs/

Also denke ich mal, dass es nicht so schlecht um den Rettungsdienst in Tirol bestellt ist. Wie so manche Dampfplauderer in dem gelogen Land so von sich geben!