Donnerstag, 16. Juli 2015

Umfragen fälschen, schlecht gemacht

Hand aufs Herz - wie gut kennen Sie sich bei der Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union aus? Den meisten Menschen wird es ähnlich gehen. So richtige Vogelschutzrichtlinien-ExpertInnen sind die Wenigsten.

Die Europäische Union unterzieht derzeit ihre Naturschutzrichtlinien einem sogenannten "Fitnesscheck". Dabei soll geschaut werden, ob die Richtlinien noch den aktuellen Anforderungen entsprechen. Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Und es ist auch eine gute Idee, dass sich die Wirtschaftskammer daran beteiligen will und auch ihre Mitglieder.

Keine besonders gute Idee hingegen ist, wie das die Wirtschaftskammer Tirol macht. Die Wirtschaftskammer verschickt nämlich nicht nur den Fragebogen zum Natura 2000-Fitnesscheck an ihre Mitglieder. Sondern sie liefert ihnen auch gleich noch Antwortvorschläge dazu. Und das sieht dann so aus:

Man soll also beispielsweise ankreuzen, das man sich mit der Vogelschutzrichtlinie der EU sehr gut auskennt. Oder mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Ich würde das nicht Ausfüllhilfe nennen, sondern Anstiftung zur Lüge.

Wer diese Anstiftung der Lüge unserer Wirtschaftskammer nicht zutraut, schaut am besten selbst hier nach. Und hier. Herr Präsident - Demokratie schaut anders aus. Lassen Sie denken, Sire! Bringen Sie Ihre Mitglieder zum Mitmachen, aber schreiben Sie ihnen nicht vor was wie denken und ausfüllen sollen. Sonst stehen Sie irgendwann am Balkon, das Volk wird Brot verlangen und Sie werden sie auffordern doch Kuchen zu essen. Ich kenne jedenfalls viele kleine Wirtschaftskammermitglieder, die Naturschutz eine tolle Sache finden, gerade im Natur-Tourismusland Tirol.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn die EU schon einen Fitnesscheck für Vögel jeder Art anrät, Mair, sollten Sie und Ihre SpezInnen den mal um einen Braincheck ergänzen, von wegen vor und nach der Wahl, gell!
Aber Sie haben recht, Vogelschutzrichtlinien bewegt das Volk, ob auf, unter oder vor dem Balkon, ob mit oder ohne Kuchen. Als nächstes sollten Sie eine Petition einbringen. Der Lebensraum der Grashüpfer muss nachhaltiger durch Begrünung der Verkehrswege geschützt werden. Mair, bleiben Sie dran, Sie haben die brisanten Themen unserer Zeit erkannt.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, wen interessiert, wieviele der Wirtschaftskammer-Mitglieder sich mit der Vogelschutzrichtlinie der EU auskennen?

Beschäftigen Sie sich lieber mal mit anderen Fälschungen, die in unserem Land in Umlauf gebracht werden: z. B. en Zahlen zur Ausländerkriminalität.

Anonym hat gesagt…

Für kleine Mitglieder der Wirtschaftskammer, schreiben Sie, ist Naturschutz eine tolle Sache. Kann man davon ausgehen, Herr Mair, dass für grössere Mitglieder, sagen wir ab 1.60 m Körpergrösse, der Naturschutz keine relevante Rolle spielt? Diskriminieren Sie damit nicht grösser gewachsene? Mir sind viele Mitglieder bekannt, die sogar über 1.80 m sind, und deren Naturschutz-Engagement, insbesondere die Richtlinien bei Vögeln, ein ganz besonderes ist. Vielleicht ist es aber so, dass Sie sich bei Wirtschaftskammermitliedern überhaupt nicht auskennen. Obwohl, im Nichtauskennen sollen Sie sich ja besonders gut auskennen.

Anonym hat gesagt…

Man muss den Mair auch einmal loben. Seine katastrophalen und peinlichen Beistrichfehler konnte er deutlich reduzieren. Lernen Sie fleissig weiter, Herr Mair, irgendwann gelingt auch Ihnen ein fehlerfreier Text.

Anonym hat gesagt…

Und ich will jetzt einen Kommentar fälschen!
(Weil ich es auch kann, Anm. ).

Anonym hat gesagt…

Die grüne Bewegung in Europa verdankt zwei Falschmeldungen ihre Existenz: Entstanden in den 80er-Jahren konnten die Grünen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus Erfolge verzeichnen weil sie zwei Ammenmärchen verbreitet haben: Das Märchen vom sog. "Waldsterben", demzufolge seit 20 Jahren kein Baum mehr in Mitteleuropa stehen dürfte und das Märchen der sog. "Friedensbewegung" einer von Stasi und KGB finanzierten antiwestlichen Gruppierung, die in der Nachrüstung der NATO Mitte der 80er-Jahre die Vorbereitungen für einen Dritten Weltkrieg sah.

Keine andere politische Gruppierung hat aus der vorsätzlichen Verbreitung von Falschmeldungen derartigen politischen Erfolg geschlagen, wie die Grünen.

Anonym hat gesagt…

Herr Mair, wie geschmacklos ist das denn in Ihrem Tweet? Sie posten da, dass der Überfall eines Juweliers in Innsbruck, bei dem die Täter auf einem Fahrrad geflüchtet sind, ein Indiz dafür ist, dass "grün wirkt"? Ohne es zu wissen, haben Sie damit eine absolut korrekte Aussage getroffen: Die Täter waren nämlich wieder einmal Ausländer und Multikulti ist doch klar eine grüne Idee gewesen. Also ohne den Einfluss der Grünen wäre dieser Juwelier womöglich gar nicht überfallen wird. "Grün wirkt!"

Anonym hat gesagt…

Einzig das Grün hinter Mair's Ohren wirkt.

Anonym hat gesagt…

Ich gebe Ihnen vollinhaltlich recht. Allerdings hat sich auch das rechte Lager zahlreicher Falschmeldungen bedient und unserem Land vor allem in und durch Kärnten einen enormen finanziellen Schaden hinterlassen. Addiert man nun auch noch das wirtschaftliche Agieren der Grünen hinzu, muss man sagen: Unser Land fährt weder mit den Grünen noch mit den Blauen gut. SP und VP bedienen auch nur ihre Klientel. Vor Kreisky war Österreich ein rückständiges verzopftes Land. Nach Kreisky sind die Schulden explodiert. Die VP war nach Kreisky übrigens immer fleißig dabei und kann sich nicht darauf berufen, die SP sei an allem schuld. Durchdenkt man die ganze Sache, kommt man schnell zum Schluss: In einem sind sich alle Parteien einig. Und zwar in der Kunst, den BürgerInnen den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen und Probleme regelmäßig nicht zu lösen. Das eint alle. Ausnahmslos.

Anonym hat gesagt…

Die WK ist eng mit der VP verbunden. Also: Sie wollten unbedingt eine Koalition mit der VP. Bitte tun Sie jetzt nicht gar so empört und überrascht. Das war doch alles zu erwarten und vorhersehbar. Ich habe die Grünen jedenfalls nicht gewählt, um mich hinterher ver...... zu lassen. Diesen Umfaller vergesse ich ebenso nicht wie die Unfähigkeit der Grünen in Sachen Wohnungsnot und Sozialpolitik. Von den Halbheiten im Umweltbereich und dem Agrarchaos einmal ganz zu schweigen. Die Grünen sind pseudoökologisch und pseudosozial. Von Wirtschaft verstehen sie ohnehin wenig bis nichts. Dafür aber wissen sie, wie man den Leuten noch den letzten Cent aus der Tasche zieht. Ohne Gegenleistung. Und alles, was die Grünen jetzt als Erfolg feiern, wäre auch ohne sie gekommen.

Anonym hat gesagt…

"In einem sind sich alle Parteien einig. Und zwar in der Kunst, den BürgerInnen den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen und Probleme regelmäßig nicht zu lösen. Das eint alle. Ausnahmslos."

Genau so ist es! Und alle kaufen sich ihre Macht mit jenem Geld, das sie dem ehrlich arbeitenden Bürger abnehmen. Dabei explodieren die Sozialausgaben und Arbeiter bzw. Angstellte kommen im Wohlfahrtsstaat Österreich trotz 40 Stunden Wochenarbeitszeit kaum mehr über die Runden. Und die linken Parteien reden uns dann noch ein, wir seien verpflichtet Hunderttausende illegale Einwander zu verköstigen oder unser Geld zur Tilgung griechischer Schuldenberge verwenden.

Und die Grünen kümmern sich um Tamarisken, die Fahrpläne von Bussen, die Farben von Zebrastreifen und Ampelmännchen (-pärchen). ;-)

Anonym hat gesagt…

Mair palavert was über Umfragen fälschen. Ausgerechnet dieser Mair.
Und, Mair, wie war das denn mit euren Wahlversprechen: Niemals mit Platter, niemals mit dieser ÖVP?
Sie sollten, was Ehrlichkeit angeht, ganz schnell die Klappe halten.

Anonym hat gesagt…

Richtig. Dass wir bezüglich der Flüchtlinge mehr als der Rest machen und die Griechen in ihrer Reformunwilligkeit unterstützen ist mir ein Dorn im Auge. Wenn dann der Finanzminister noch davon schwafelt, das Arbeitslosengeld wäre zu hoch, reicht es wirklich. Nicht das Arbeitslosengeld ist zu hoch, sondern die Löhne sind viel zu niedrig. Würde man den kleinen und mittleren Unternehmen nicht derart viel Geld aus der Tasche ziehen, wären auch die Löhne höher. Die Zahl jener, die trotz Arbeit Mindestsicherung beziehen müssen, um zu überleben, wäre viel kleiner. Das ist das Problem. Dazu muss man wissen, dass das Arbeitslosengeld seit 20 Jahren nicht angehoben wurde und nach oben hin gedeckelt ist. Wenn nun angeblich das Arbeitslosengeld bei vielen 80% vom Lohn betrage, dann kann das nur heißen, dass die Löhne stetig sinken. Die wahren Probleme und Umstände werden von unseren Politikern ganz frech uminterpretiert. Mit dem Geld für Eurofighter, Griechenland, Hypo, Flüchtlinge etc. hätte man die Wirtschaft ankurbeln, die Bildung verbessern und Armut bekämpfen können. Vermutlich wären dann auch ein paar tausend Flüchtlinge kein Problem mehr. Aber so können wir uns bald nichts mehr leisten. Unsere Politiker führen das Land systematisch in den Ruin. Wir hingegen haben nur die Wahl zu bestimmen, wer unser Land wie ruiniert. Aber ruiniert wird es bestimmt. Und daran sind weder die EU noch die Weltwirtschaft schuld. Unsere Politiker tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Der jüngste Coup ist die Zahnspange für alle. D.h. wir zahlen auch Zahnspangen für Kinder von Großverdiener. Wenn alle genug verdienen und nur mehr Notfälle Sozialleistungen benötigen, ist das Budget entlastet. Daran haben alle kein Interesse. Viel lieber werden die BürgerInnen dieses Landes in Abhängigkeit gehalten, damit sie einfacher regiert werden können.

Anonym hat gesagt…

Es ist schon witzig, wie gerade die mit Dreck am Stecken immer wieder auf andere zeigen. Da sind die Grünen inzwischen gemeinsam mit den Blauen Weltmeister.

Anonym hat gesagt…

Mit Figuren wie Mair verkommen die Grünen zur Lachnummer.

Anonym hat gesagt…

Die Grünen sind seit ihrer Gründung in den 80er-Jahren eine Lachnummer: die älteren Grünen sind ewiggestrige 68er, die jüngeren meist antiwestlich eingestellte Neokommunisten, die von den Schrecken dieser Ideologie die Augen verschließen oder behaupten, einen "echten" Kommunismus habe es noch nie gegeben. Einfach nur abscheulich diese Grünen.

Anonym hat gesagt…

Es ist nicht davon auszugehen, dass Mair überhaupt weiss, was die 68er sind. Die hätten so einen Knilch bestenfalls Bier holen geschickt oder gleich nach Hause gejagt mit dem gut gemeinten Rat, doch besser ins Poesiealbum zu schreiben.

Anonym hat gesagt…

Glaub ich nicht - auch die 68er waren linksextreme, antiwestliche und sozialromantische Weltverbesserer, die sich selbst dann noch als Revolutionäre vorkamen, als sie sich längst an der Macht waren und in den Redaktionsstuben, Universitäten und Presseräten eingenistet haben um dort ihre wirren Ideen unter die Leute zu bringen.

Anonym hat gesagt…

Wie oft muss ich es noch sagen: die Grünen (in Tirol) sind nicht "links". Im Gegensatz zu den sog. Linken lesen die Grünen nichts Theoretisches. Und wenn sie es tun, verstehen sie es meistens nicht. Der geistige Horizont der Grünen in Tirol ist (durch die Berge und Tamarisken?) sehr bescheiden. Darüber können auch diverse akademische Titel nicht hinwegtäuschen. Außerdem: In Graz sind manche Politiker der KPÖ wenigstens konsequent und spenden regelmäßig einen großen Teil ihres Gehaltes. Haben Sie jemals gehört, dass Mair, Felipe oder Baur, REGELMÄßIG auf einen Großteil ihres fürstlichen Lohnes verzichtet hätten? Ich jedenfalls nicht. Vielmehr wohnen sie in großen Wohnungen oder Häusern, z. T. im Grünen. Mit so einem Gehalt und Lebenstandard ist es nur allzu verständlich, dass diese Damen und Herrn von Dingen schwafeln, die nicht einmal eine Katze interessieren. Nein, für Arme und Arbeiter sowie für kleine Angestellte haben die Grünen nichts übrig. Sie schaffen es nicht einmal, die Wohnungsnot in den Griff zu bekommen. Graz ist sicher kein Paradies, aber Eines muss man doch sagen: die Wohnungsstadträtin der KPÖ hat solche Zustände wie in Innsbruck zu verhindern gewusst. Sie hat sich wirklich um diejenigen gekümmert, die wenig verdienen oder krank sind.... Ich wähle die KPÖ übrigens nicht, weil sie sich nicht klar von Lenin, Stalin und dem ehemaligen "realen Sozialismus" distanziert. Und für totalitäre Ideologien habe ich ebenso weniguübrig wie für das substanzlose Geplaudere unserer Grünen. Übrigens: 1/3 der GrünwählerInnen ist mit der eigenen Partei in Tirol nicht mehr zufrieden. Das Murren wird immer größer. Die Grünen negieren das allerdings und drohen bereits mit einer Verlängerung von schwarz - grün. Sie glauben auch, dass der LH schwarz - blau nicht wolle, obwohl er seinerzeit Innenminister in der schwarz-blau-bunten Bundesregierung (!!!!!) war. Ja, da müsste er aber eine ähnliche Bekehrung wie der Apostel Paulus auf seiner Reise nach Damaskus gehabt haben. Gerade in der Politik halte ich derartige Bekehrungen für nicht wahrscheinlich. Darüber hinaus: Wer garantiert, dass er überhaupt noch lange LH bleiben wird? Nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung der Grünen wird sein Sessel täglich wackeliger. Sowohl im ÖAAB als auch in der Wirtschsftskammer wächst der Unmut täglich... Aber ohne Rückendeckung dieser wichtigen Säulen wird es halt schwer, sich zu halten. Darüber hinaus haben in der ÖVP längst nicht so viele ein Kurzzeitgedächtnis wie Mair und Co. - Ich frage mich täglich, wie Mair jemals sein Studium der Politikwissenschaften beenden hat können, wenn er so gar nichts verstanden hat. Ich hoffe doch nicht, dass dort leichtfertig Titel nachgeworfen werden. Wo ich studiert habe, wäre Mair mit seiner chronischen Interpunktionsschwäche bereits an den schriftlichen Arbeiten gescheitert. Die grundlegende Fertigkeit, sich korrekt auszudrücken, war dort undiskutierbare Voraussetzung für alles....

Anonym hat gesagt…

Wo nicht viel ist, kann nicht viel gecheckt werden. Man kann auch heute noch Perlen vor die Säue werfen. Das funktioniert mit der gleichen Wirkung wie zu Zeiten Jesu und der Pharisäer, die ihrer Sprache übrigens mächtig waren und ausgezeichnet lesen und schreiben konnten. Manche sogar in drei und mehr Sprachen. Allerdings kann man keine Eulen nach Athen tragen, wo kein Athen ist.

Anonym hat gesagt…

Bei all den Bosheiten und dem Spott, der Ihnen hier und auch in der Bevölkerung entgegenschlägt, verfestigen sich in mir zwei Fragen: 1. Sind sie extrem leidensfähig und hoffen dereinst auf eine Heiligsprechung durch den Papst, den Synod der russisch-orthodoxen Kirche oder den ökumenischen Patriarchen? Oder ist ihr Fell inzwischen so dick und imprägniert, dass an Ihnen alles abperlt, sind es doch auch Grüne und - wie wir letztlich gelesen haben - Schwule, die ihre kabarettreifen Ergüsse ziemlich harsch, boshaft und giftig kommentieren? 2. Stehen Sie am Ende gar auf SM und fühlen sich erst dann wohl, wenn man es Ihnen richtig "gibt"? Diese Frage drängt sich schon aus tiefenpsychologischen Gründen förmlich auf?

Ich für meinen Teil würde es jedenfalls nicht aushalten mit der Zeit. Allerdings würde ich auch viel öfter als Sie schweigen und lieber nichts schreiben, bevor ich mich bezüglich meiner Fähigkeiten und Fertigkeiten derart oute. Schweigen würde man Ihnen viel weniger übel nehmen als ihre unreflektierten Postings. Vielleicht aber kommt Ihre "Glanzzeit" noch, wenn die F in Wien im Parlament 40% hat? Die Grünen helfen ja tatkräftig mit dabei, dass die FPÖ derzeit einen wahren Höhenflug erlebt. Nicht nur die F-WählerInnen sind schuld, wenn es so weit kommt. Schön langsam dämmert es auch mir als ehemaligen Grünwähler, dass man bei einem Sieg der F auch Leute wie Sie irgendwie zur Verantwortung ziehen sollte. Bitte lesen Sie eine Abhandlung zum Thema "Verantwortung". Sollten Sie nicht alles verstehen, wenden Sie sich bitte an "einen/eine GrundschullehrerIn" Ihres Vertrauens. ;)

Anonym hat gesagt…

Wie bitte? Die Grünen sind nicht links - nur weil die KPÖ noch linker ist?

Wie nennt man eine Partei, die für noch mehr Umverteilungspolitik steht und für die Hochsteuer- und Schuldenpolitik, die ganz klar eine Ausländer-rein-Politik mache, den Gender-Unfug für bare Münze hält, bei jeder Gelegenheit gegen Konservative, Liberale oder Rechte hetzt? Wie nennt man eine Partei, die einst aus APO, der von Stasi und KGB finanzierten "Friedensbewegung" und öko-marxisitischen Gruppierungen entstanden ist und großteils frei erfundene Öko-Horrorszenarien laufend nutzt um Kapitalismuskritik zu üben?

Natürlich sind die Grünen Linke. Dass sie in großen Wohnungen leben und als Parteibonzen gerne ihre Privilegien genießen, ist geradezu typsisch für linke Funktionäre. Ebenso dass sch der Großteil ihrer Wählerschaft aus indoktrinierten Jungerwachsenen, Zuwanderern und Transferleistungsempfängern zusammensetzt.

Anonym hat gesagt…

Ich werde jetzt einmal sehr direkt und mithin boshaft: Leute wie Mair und Sie sind schuld daran, dass heute im 21. Jhdt (!!!) noch immer in Kategorien des 19. (!!!) gedacht wird ! Darin sehe ich überhaupt die größte aller möglichen Gefahren, weil so über alles und nichts grschwafelt wird, während die Probleme immer größer und größer werden. Mein Rat: Lesen Sie bitte Ihre pseudowissenschaftlichen BWL - Bücher genauer und mit mehr Distanz. Plappern Sie nicht wie bereits Mair jeden pseudointellektuellen Scheiß nach, nur weil er Ihrem Gefühl, Ihrer Ideologie oder Ihren Wünschen entspricht. Sue tun im Grunde nichts anderes als Mair. Darüber hinaus beschuldigten Sie Mair, etwas zu sein, was weder er noch die Tiroler Grünen sind. Ein kurzer Realitätscheck auf ganz banaler Ebene täte es übrigens auch: Warum sollte der ehemalige Innenminister einer schwarz-bunten Regierung als LH ausgerechnet einen Pakt mit den "linken" Grünen eingehen, hätte er es doch mit den weniger "linken" Roten doch einfacher? Und überhaupt: Halten Sie die ÖVP wirklich für so dumm, eine Koalition mit den Grünen einzugehen, wären diese tatsächlich links? Alleine von dieser Perspektive aus gedacht müsste Ihnen doch schon die Erkenntnis beschieden sein, dass Ihre Logik gar keine ist, weil sie hinten und vorne nicht stimmt und sich am Ende selbst widerspricht.

Anonym hat gesagt…

"Warum sollte der ehemalige Innenminister einer schwarz-bunten Regierung als LH ausgerechnet einen Pakt mit den "linken" Grünen eingehen?"

Den Schwarzen in Tirol ist es um die Mehrheitsbeschaffung gegangen - sonst um nichts. Je schwächer der Koalitionspartner ist, desto größer ist der eigene Einfluss. Und dass die Grünen in Tirol auf ganzer Linie schwach sind, wird niemand bezweifeln.

"Halten Sie die ÖVP wirklich für so dumm, eine Koalition mit den Grünen einzugehen, wären diese tatsächlich links?"

Ja - und zwar deshalb, weil seit Jahrzehnten in ganz Europa auch sog. "bürgerliche" bzw. "konservative" Parteien linke Politik machen. Oder gibt es in der ÖVP noch Leute, die gegen die sozialistische Umverteilungspolitik, gegen Hochsteuer- und Schuldenpolitik, gegen Abtreibung usw. wären? NEIN - gibt es nicht, zumindest nicht in nennenswerter Zahl. Die Schwarzen haben doch längst gelernt, dass man mit linker Politik selbst dann an der Macht bleiben kann, wenn man den Staat an die Wand fährt. Der moderne sozialistische Wohlfahrtsstaat kauft sich einfach seine Stimmen. Lange bekannt!

Aussagen über linke wie rechte sozialistische Politik einerseits bzw. liberaler Politik andererseits stammen übrigens nicht aus BWL-Büchern. Allenfalls aus VWL-Büchern, aber es geht bei linker Politik bekanntlich nicht nur um volkswirtschaftliche Belange. Es geht um die Durchsetzung von Gesellschaftsmodellen, die von einer Politikerkaste ausgearbeitet und dem Volk aufgesetzt werden. Wer Widerstand dagegen leistet ist ein böser Neonazi oder ein Neoliberaler (was mittlerweile fast genau so schlimm ist) denunziert.

Bezeichnungen für gesellschaftspolitische Ausrichtungen wie "links" und "rechts" stammen übrigens nicht aus dem 19. sondern aus dem 18. Jahrhundert. Einfach mal bei "Französsicher Revolution" nachschlagen. Damals waren die Rechten die Gemäßigten (bürgerlichen) und die Linken die Radikalen (Jakobiner), die letztlich die Ideen der französischen Revolution pervertiert haben und die "Gleichheit" zu DEM zentralen Wert ihrer Politik gemacht haben während sie bis heute die Freiheit oder Brüderlichkeit verteufeln.

Anonym hat gesagt…

Jetzt sind wir in der Analyse wieder enger beisammen. Um aber kluge bürgerliche Politik machen zu können, benötigen wir viel mehr gescheite Arbeitsplätze. Und ich lehne mich jetzt ganz weit raus: Wer keine Ausbildung machen will, die seinen Fähigkeiten entspricht und nachgefragt ist, sollte nur mehr einen Teil der Transferleistungen bekommen. Einfach "Nichtwollen" gibt es in meiner Vorstellungswelt nicht. Vielleicht bin ich deshalb eher sozial und links, weil ich mir wirklich nicht vorstellen kann, dass man das System schamlos ausnützt. In einem Punkt werde ich ohnehin immer rechter: Ich sehe gar nicht ein, dass wir schön langsam zum Sozialamt Europas werden und den Griechen und den Banken sowie den unfähigen Staaten im Südosten und Süden UNSER GELD IN DEN ARSCH schieben.

Anonym hat gesagt…

"Jetzt sind wir in der Analyse wieder enger beisammen."

Offensichtlich! :-)

"Wer keine Ausbildung machen will, die seinen Fähigkeiten entspricht und nachgefragt ist, sollte nur mehr einen Teil der Transferleistungen bekommen. Einfach "Nichtwollen" gibt es in meiner Vorstellungswelt nicht."

Ganz meine Meinung. Nichtwollen gibt es für mich aber vor allem in der Sozialpolitik nicht. Aber so lange unsere Politiker fürs Geldverteilen gewählt werden, werden auch Nichtwoller auf Kosten des Steuerzahlers leben dürfen.

"Vielleicht bin ich deshalb eher sozial und links, weil ich mir wirklich nicht vorstellen kann, dass man das System schamlos ausnützt."

Ihr Optimismus ist beeindruckend, aber - mit Verlaub - auch ein wenig naiv. Die Zahl der Transferleistungsempfänger steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Ich selbst habe praktisch täglich mit Menschen zu tun, die staatliche Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Einem Großteil davon gefällt es einfach besser, sich Geld schenken zu lassen als dafür zu abeiten. Wäre ja alles kein Problem, wenn dieser linke Sozialismus finanzierbar wäre. Ist er aber nicht - und zwar seit über 50 Jahren nicht mehr.

"In einem Punkt werde ich ohnehin immer rechter: Ich sehe gar nicht ein, dass wir schön langsam zum Sozialamt Europas werden und den Griechen und den Banken sowie den unfähigen Staaten im Südosten und Süden UNSER GELD IN DEN ARSCH schieben."

Und Sie glauben tatsächlich, dass Sie deshalb "rechts" sind? Sie verwechseln liberales mit rechtem Gedankengut. Dass in einer liberalen Gesellschaft jeder (auch Staaten) zunächst einmal für sich selbst verantwortlich wäre und es nicht primär darum geht, dem Primat der Gleichheit alles andere unterzuordnen, hat mit rechter Gesinnung rein gar nichts zu tun. Die Linken haben uns viel zu lange eingebläut, dass alles, was nicht links-linker Gesinnung entspricht, automatisch "rechts" wäre, aber das war nur autoritäre Propaganda.

Anonym hat gesagt…

Übrigens: "sozial" und "links" sind wirklich nicht das selbe. "Links" steht eher für "sozialISTISCH", was vielfach das Gegenteil von sozial ist.

voyance gratuite par mail hat gesagt…

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voyance gratuite mail hat gesagt…

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