Montag, 28. August 2017

Tiroler Natur 2050


Dieses Bild stammt aus der Axamer Lizum, am Rande des Ruhegebiets Kalkkögel. Ich habe es selbst vor einigen Tagen aufgenommen. Es zeigt den Bau einen Speicherteichs. So eine Baustelle ist nach dem derzeitigen Naturschutzgesetz legal - und jedeR der/das sieht greift sich wahrscheinlich kurz auf den Kopf. Irgendwie sieht das mehr nach Braunkohle-Tagebau als nach Tiroler Bergen aus. Ich wurde einmal viel kritisiert, nachdem ich Skiegebiete als "Industriegebiete auf den Bergen" bezeichnet hatte. Nun, ich finde ich war nicht ganz daneben.

So eine Baustelle ist nach den derzeitigen Gesetzen legal, alle Bescheide in den Behördenverfahren waren positiv. Für mich stellt sich angesichts solcher Bilder allerdings schon die Frage: Sind das die Gesetze, wie wir sie wollen? Sollte es beispielsweise rund um Schutzgebiete wie hier das Ruhegebiet Kalkkögel nicht eine bestimmte Pufferzone geben, die auch noch Schutz bietet? Die Baustelle war nämlich noch weit ins Ruhegebiet zu hören.

Wir Tiroler Grüne arbeiten derzeit intensiv an der Strategie "Tiroler Naturraum 2050". Wir möchten damit eine umfassende Strategie vorlegen, wie es mit der Tiroler Natur weitergehen soll und welchen Beitrag dazu Politik, Wirtschaft und Wissenschaft leisten können. Wir laden dich herzlich ein, an dieser Strategie mitzuarbeiten. Bitte um ein kurzes Mail - wir freuen uns über viele Beiträge!

Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Hallo Gebi,

hatten die Grüne mit Ingrid Felipe als Ressort-Zuständige in der Tiroler Landesregierung nicht die letzten 4 1/2 Jahre Zeit, dieses von Dir bemängelte Naturschutzgesetz zu verbessern?

Was wird nächste Legislaturperiode anders, dass solche Mondlandschaften nicht mehr möglich sind?

Grüße,

Anonym hat gesagt…

Wenn so etwas derzeit möglich ist, müssen die GrünInnen in der Regierung entweder versagt oder nichts getan haben. Es gehört wirklich einiges dazu, das eigene Versagen hier noch - freilich völlig unbewusst - offen zu kommunizieren. Allein dieses Eingeständnis ist ein Grund mehr, die GrünInnen nicht zu wählen. Weder am 15. Oktober noch in Innsbruck oder bei der Landtagswahl. Ich frage mich schön langsam: Sind sich die GrünInnen überhaupt bewusst, was sie bereits angerichtet haben in der eigenen Wählerschaft? Sind sie sich dessen bewusst, wie sehr das Land unzufrieden mit ihrer "Arbeit" ist? Wissen die GrünInnen, dass sich inzwischen viele wehmütig an die Zeit der Regierungsbeteiligung der damals desaströsen SP zurücksehnen? Ist den GrünInnen überhaupt bewusst, dass die FP während ihrer "grün wirkenden" Regierungsbeteilung auf über 20% in den Umfragen förmlich an ihnen und der SP vorbeigeschossen ist? Am Wahltag wird die FP übrigens vermutlich bei über 25% liegen. Auch die SP wird wieder vor den GrünInnen landen und die Liste Fritz kommt sicher wieder in den Landtag. Da wird nicht mehr viel übrig bleiben für eine neuerliche Regierungsbeteiligung. Es ist kaum vorstellbar, dass die VP eine derart starke Opposition im Land will. ICH SAGE ES OFFEN UND DIREKT: IHR HABT BEI DER UMWELT- UND SOZIALPOLITIK VERSAGT UND NICHT VIEL GEDACHT DIE LETZTEN JAHRE. ES GEHT EUCH PRIMÄR UM POSTEN UND EURE KARRIERE! IHR, IHR, IHR... WAS ANDERES HÖRT MAN SEIT JAHREN NICHT MEHR. UND DIESE ANDAUERNDEN UNERTRÄGLICHEN UMINTERPRETATIONEN DER REALITÄT. DIE ARBEIT MACHT DZT. DIE VP. IHR GENDERT LEDIGLICH UND GLAUBT WIRKLICH, DASS SICH DIE BEVÖLKERUNG DAVON WAS KAUFEN KANN. NEIN, KANN SIE NICHT! WAS DIESES TIROLRICKET ANLANGT: ES WIRD KOMMEN WIE IN DER SCHWEIZ, WO MAN SICH AUFGRUND ÜBERFÜLLTER ZÜGE BEREITS ÜBERLEGT, SOLCHE GESCHENKE WIEDER ABZUSCHAFFEN!

Anonym hat gesagt…

Antwort werden wir keine bekommen. Das ist sicher wie das Amen im Gebet. Aber wir dürfen gratis mitarbeiten, damit die beiden Damen Felipe und Baur ihre gut bezahlten Posten behalten können. Nach den Wahlen ist freilich wieder alles, wie es immer schon war. Wer sich jetzt noch blenden lässt, dem kann nicht mehr geholfen werden. Wenn die Grünen am 15. Oktober aus dem Parlament fliegen, werde ich auch dann feiern, wenn die FP in die Regierung kommt. Die Freude darüber, dass die Wähler und Wählerinnen den Grünen ihre Rechnung präsentieren werden, kann einfach durch nichts mehr getrübt werden und wird überwiegen. Ich bin zuversichtlich, dass es so kommen wird. Dem Pilz und dem Kern halte ich ganz fest die Daumen, dass sie die grüne Wählerschaft "abräumen" wie einen Christbaum. Der FP wünsche ich, dass sie sich konsequent von den ewig Gestrigen trennt. Dem Kurz wiederum wünsche ich einen großen sozialpolitischen und wirtschaftspolitischen Wurf, so dass die BürgerInnen dieses Landes wieder mit mehr Freude ihrer Arbeit nachgehen können, weil ihnen mehr bleibt bei gleichzeitiger wirklicher Absicherung in unverschuldeten sozialen Notlagen. Die Staatsbürgerschaft und die Leistungsbereitschaft müssen wieder etwas wert sein. Es muss einen Unterschied machen, ob man BürgerIn dieses Landes ist und lange eingezahlt hat ins System für den Notfall oder nicht. Das sagt einem gesunde Hausverstand und hat absolut nichts mit rechts oder links zu tun.

Anonym hat gesagt…

Ah. Ist ja interessant. Jetzt, wo die Grünen nicht mehr weiter wissen, "darf" man mitreden und sich - selbstverständlich gratis! - Gedanken machen, die sich Herr Mair und Frau Felipe eigentlich aufgrund ihrer Funktionen in der Politik, für sie obendrein höchstfürstlich bezahlt werden, schon längst machen hätten sollen. Wir erinnern uns übrigens an das Vorgehen bei der Mindestsicherung, bei der über die vielen Bedenken der Fachleute rigoros drübergefahren würde. Aber jetzt bei diesem Thema ist selbstverständlich alles anders, weil ja Wahlen und der Verlust von Einfluss winken. Durchschaubarer und durchsichtiger geht es ja schon nicht mehr. Da bleibt einem der Mund offen und der Blutdruck schnellt massiv in die Höhe. Solange wir keine direkte Demokratie haben, bei der unsere Stimmen auch tatsächlich etwas gelten,kann ich nur empfehlen, gar nichts mehr gratis für unsere Politiker zu machen. Das gilt vor allem für Themen, die sie leicht ohne uns bewerkstelligen könnten. Das hieße dann aber auch, dass manche endlich einmal auch die Verantwortung für ihr Tun und Nichttun übernehmen. Sich auf die eigene Macht und Kompetenz zu berufen, um im Ernstfall, der regelmäßig vor Wahlen eintritt, die Verantwortung mit denen zu "teilen", die einen wählen sollen, halte ich nicht für ganz ehrlich. Ehrlich wäre es, zu sagen, dass man im Grunde genommen überfordert ist und versagt hat. Da lobe ich mir die Geradlinigkeit der Frau Immhof, der als gebürtiger Schweizerin die Augen ob unseres Systems aufgegangen sind. Sie hat wahre Größe gezeigt und mit ihrem Rücktritt klar mitgeteilt: Macht euch eure Sch...., die ihr mitzuverantworten habt, doch selber! Und jetzt wo die Umfragen in katastrophale Tiefen sinken, entdecken die Grünen plötzlich wieder ihre Liebe zu den BürgerInnen und den NGOS.

Anonym hat gesagt…

Nach ganzen 4,5 Jahren kommen die Grünen plötzlich drauf, dass.... Das kann es jetzt doch wirklich nicht mehr sein. Vorsichtshalber habe ich aufs Datum geschaut, um mich nicht unnötig wegen eines Aprilscherzes aufzuregen. Mitten im August 1,5 Monate vor der ersten großen Schicksalswahl für unseren Grünen...... :(

Anonym hat gesagt…

Verzeihen Sie, aber die Frage, was besser oder anders wird, halte ich für gefährlich naiv. 1. Sie wird nicht beantwortet werden. 2. Gerade die Grünen in Tirol sind noch immer davon überzeugt, der beste Regierungspartner von allen zu sein. Ergo wird auch kein Verbesserungsbedarf wahrgenommen. Dass Herr Mair dennoch diesen Blog führt und hier gerade dieses Thema postet, kann nur zwei Ursachen haben. 1. Er weiß wirklich nicht was er tut und sieht den Schaden nicht, den er anrichtet, indem er uns etwas ins Bewusstsein ruft. 2. Er weiß genau, was er tut und rächt sich mehr oder weniger subtil an seiner Partei, was bei den Grünen inzwischen auch ein Dauerbrenner zu werden scheint. Wenn dies wiederum zur Folge hat, dass die Grünen ihr Regierungspersonal wechseln, bin ich gerne bereit ihn zu unterstützen. Inzwischen muss jeder Blinde sehen, was die beiden Damen Felipe und Baur im Land und in der Partei angerichtet haben mit Nicht- oder völlig Falschreagieren. Die Traglufthallen um einige Mio.€ sind ja nur ein wenn auch teures Symptom.

Anonym hat gesagt…

Völlig fassungslos muss man so etwas lesen und sich fragen, ob die Grünen endgültig die Bodenhaftung verloren haben. Wissen diese alten Marxisten denn nicht, was die Bevölkerung unseres Landes wirklich beschäftigt? Wieso hört man nichts von den Grünen zu den wachsenden Schuldenbergen, den Zinsverlusten, den sinkenden Reallöhnen, der ungeregelten Masseneinwanderung von Muslimen, den an der Tagesordnung stehenden Terroranschlägen, dem rasch schwindenden Sicherheitsgefühl der einheimischen Bevölkerung?

Glauben Mair und die Grünen wirklich, dass sich irgendein Tiroler für diese Probleme interressiert? In welchen Elfenbeintürmen leben diese Leute?

In den letzten Jahren haben die Grünen gezeigt, was sie wirklich sind: Ein Haufen von Weltverbesserern, die sich nie ernsthaft darüber Gedanken gemacht haben, was man in diesem Land wirklich zu verbessern hat. Eine abgehobene Gutmenschen-Truppe, die keine Ahnung von den Sorgen der Österreicher haben.

Aber die Zeit der Grünen ist vorbei. Sie werden - zusammen mit den anderen linken Parteien - so in der Bedeutungslosigkeit versinken wie die NSDAP nach dem II. Weltkrieg. Je eher das passiert desto besser.

Anonym hat gesagt…

Die Grünen haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie gänzlich unfähig sind, politische Verantwortung zu übernehmen und sich an einer Regierung zu beteiligen. Wenn Gebi Mair auf Missstände hinweist, die in das Resort der Grünen fallen, ist das an Peinlichkeit schwer zu überbieten. Wenn Gebi Mair auf Probleme hinweist, die es ohne die Grünen gar nicht gäbe, fehlt es nicht nur ihm selbst sondern offensichtlich der ganzen Partei am Mindestmaß an Selbstreflektiertheit und -kritik.

Die Grünen sind lebenslang Pubertierende, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, längst überholte linksradikale Ideen salonfähig zu halten. Mit diesen Ideen lässt sich größtmöglicher Schaden für die ihnen so verhasste westlich-bürgerliche Gesellschaft realisieren. Egal ob die islamische Masseneinwanderung, die Hochsteuerpolitik und die durch linke Bildungsexperimente herbeigeführte allmähliche Verblödung unserer Schüler - den Grünen ist jedes Mittel Recht um Schaden anzurichten an einer Gesellschaft, die sie abgrundtief hassen und schon längst überwinden wollten.

Aber das wird weder mit Genderismus noch mit Multikulti oder linkssozialistischer Umverteilungspolitik funktionieren. Wohin all diese linken Projekte geführt haben, ist allgemein bekannt und kann auch nicht mit Fake News, Zensur und politisch korrekten Sprechverboten unter den Teppich gekehrt werden.

Die Grünen müssen erstmals in ihrem Bestehen um ihre weitere Existenz fürchten. Statt sich zu fragen, was das mit ihrer Politik zu tun hat, orten die Grünen stattdessen einen Rechtsruck und weigern sich, darüber nachzudenken, was die Bevölkerung dazu gebracht hat, sich von linker Politik nun endgültig zu verabschieden. Das erinnert mich an das Degenerieren der Linken in den osteuropäischen Ländern kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhanges.

Unknown hat gesagt…

Hallo Gebi,

ich bin's - der allererste Kommentarverfasser ;). Im Unterschied zu den teilweise gehässigen und untergriffen anderen Kommentaren sehe ich durchaus, dass die Grünen als kleiner Juniorpartner nicht die ÖVP, Lift- und Betonlobby von heute auf morgen umpolen können und dass man in einer Regierung nicht Oppostionsarbeit leisten kann, sondern sich wohl bis an (über?) die Schmerzgrenze bei seinen Überzeugungen auch an den Koalitonspartner anpassen muss, will man einen Minimalkonsens erzielen.

Weil's zu diesem Thema passt:

http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?85095-Homo-Nevis-in-S%C3%B6lden-beginnt-die-Pistenpr%C3%A4parierung

http://www.gipfeltreffen.at/attachment.php?attachmentid=570121&d=1504019395

In Sölden schieben die Bagger anscheinend derzeit auf Blankeis die Gletscherspalten zu - wäre schön, wenn ein Naturschutzgestzt auch dem in Zukunft einen Riegel vorschieben könnte.

Anonym hat gesagt…

Meine Kommentare sind nicht gehässig. Merken Sie sich das! Sie spiegeln die Realität wider und zeigen ein ungeheures Versagen auf. Und im Gegensatz zu Ihnen kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, wie gehässig die Grünen nach der Wahl über die SPÖ geredet haben. Da ist vom "Entgegenkriechen der Roten unter dem Teppich" die Rede gewesen. Jetzt nach 4,5 Jahren
sieht die Bilanz der Grünen noch schlechter aus als die der SPÖ. Der Sozialbereich ist fast kaputt, die Luftqualität ist nicht viel besser geworden. Auch die Traglufthallen, die um Mio. angeschafft und zum großen Teil nie verwendet wurden, sind eine Tatsache. Da wurde Steuergeld für NICHTS zum Fenster rausgeworfen. Ein paar Mio Euro einfach weg! Dafür wurden zusätzlich billige Jahrsksarten für ALLE finanziert und die Mindestsicherung für viele ÖsterreicherInnen ebenfalls gekürzt. Jetzt kommen Sie daher und sprechen von Untergriffen und Gehässigkeit????? Wo leben Sie? Immerhin ist das alles UNSER GELD! UND SELBST WENN MEIN FREIE Meinungsäußerung gehässig gewesen wäre, wäre diese Gehässigkeit, die die Grünen selbst immer wieder an den Tag legen - siehe die Geschichte mit der SPÖ und dem Teppich, siehe Innsbruck, Kärnten, Pilz, Dönmez etc., auszuhalten. Wer austeilt und fleißig ausgeteilt hat, muss jetzt auch etwas vertragen. Andernfalls hat er/sie in der Politik nichts verloren. Die Politik ist keine geschützte Werkstätte für Leute, die sich dem Druck in der Arbeitswelt nicht aussetzen wollen. Das muss einmal gesagt werden mit aller Deutlichkeit. Niemand hat die Grünen dazu gezwungen, in die Regierung zu gehen. Sie haben sich der ÖVP förmlich an den Hals geworfen und weniger erreicht als die SPÖ. Dieses Wenige posaunen die Grünen jetzt ohnehin bei jeder Gelegenheit vor sich her. Wir können es schon nicht mehr hören!!!!

Anonym hat gesagt…

Ach wenn wir nur an all die Gehässigkeiten denken, die Grüne an Mandatare anderer Parteien adressieren, ist das, was hier geschrieben wurde und wird zum größten Teil ein Lercherlschaaaaass!!! Zum Glück oder zum Pech haben wir keine Sendung in Österreich, die der "Arena" der SRG gleichkommt. Dort können sich PolitikerInnen seitens der Bevölkerung ganz andere Dinge anhören, obwohl die Schweiz, was Partizipation und Demokratie an langen, weit vor Österreich und Tirol liegt. Diese unglaubliche Empfindlichkeit kann einen nur mehr böse und manchmal sogar bösartig machen. Was muss sich der normale Arbeitnehmer oftmals gefallen lassen und hinnehmen, wobei ihm am Ende meistens niemand hilft? Klar, die sexistischen Angriffe auf Frau Glawischnig waren unter allem Niveau und abzulehnen. Viele andere Angriffe, denen sich die Grünen jetzt ausgesetzt sehen, bewegen sich allerdings im Rahmen und sind obendrein selbstverschuldet, weil sich gerade die Grünen oft selbst massiv überschätzen und überbewerten. Da hilft es auch nichts mehr, dass Frau Lunacek eine gescheite und besonnene Frau mit einigen Verdiensten ist, wenn hinter ihrem Rücken immer wieder Leute ihren durchaus entbehrlichen Senf zu allem und jedem dazugeben. Ich würde mir das in ihrem Alter in so einer Partei jedenfalls nicht antun. Wenn die Grünen wieder ins Parlament kommen, haben sie es alleine ihr und nicht einer Frau Felipe zu verdanken. Und zwar selbst dann, wenn die Grünen nur 5 bis 6% schaffen! Die anderen Mandatare der Grünen können ihr aus reinem Dank dann gleich 30% ihres Lohns geben. Nur wenige sind bisher positiv aufgefallen.

Anonym hat gesagt…

Nennen wir das Kind doch beim Namen: Die Grüne Partei, die Anfang der 80er-Jahre nach in den Kinderschuhen steckt, ist mittlerweile erwachsen geworden. Und immer dann, wenn Linksextreme erwachsen werden, können sie einen von zwei Wegen einschlagen: Sie können die Augen öffnen und erkennen, dass linkssozialistischer Unfug vielleicht einem 20jährigen verziehen werden kann, nicht aber einem reifen Menschen. Oder sie können lebenslang weiter pubertieren, gegen alles Kämpfen, was sie als Autorität erleben, gegen die Reichen, die Polizei, gegen Ordnung und Mehrheiten und sich andererseits für jeden zum Fürsprecher machen, der sich in einer Opferrolle befindet. Die Grünen haben letzteren Weg eingeschlagen und damit bewiesen, dass sie als Extremisten nicht in der Lage sind, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Das ist traurig genug, darf aber keinen Schaden für Österreichs Bevölkerung bedeuten. Die Schäden der linksgrünen Politik in Österreich werden noch unsere Enkelkinder ausbaden dürfen und deshalb ist es höchste Zeit, das Ruder noch herum zu reißen bevor es endgültig zu spät ist.

Anonym hat gesagt…

Sie verkennen die Realität ein wenig. Die Grünen sind längst nicht mehr und schon gar nicht mehr pauschal links. Sie sind nur dann just und mit Absicht links,wenn es gegen andere Parteien geht. Und wie wir in einigen Landtagen sehen, verlieren sie auch schnell wieder ihr pseudolinkes Profil und passen sich überraschend flexibel an. Was allerdings stimmt ist das: Die Grünen sind ihrer Ideologie willen sofort bereit, Steuern zu erhöhen und Sozialleistungen für diejenigen zu streichen oder zu kürzen , die lange eingezahlt haben, um sie dann wahllos an alle zu verteilen. Diese Nivellierung nach unten bezeichnen sie meistens als solidarisch und gerecht. Jedes Leistungsprinzip und jedes erworbene Recht scheinen ihnen fremd zu sein. Vielleicht ist das auch Kalkül. Denn: Wenn möglichst viele wenig bzw zu wenig zum Leben haben, sind auch möglichst viele vom Staat abhängig, was die Menschen natürlich auch erpessbarer, führbarer und manipulierbarer macht. Schwachen und abhängigen Bürgern und Bürgerinnen kann man jedenfalls leichter seine Vorstellungen und seinen Willen aufdrücken als einer starken Bürgerschaft. Die Forderung nach einem utopisch hohen Mindestlohn können die Grünen ebenso gefahrlos stellen wie die nach einer Pension für alle mitsamt Grundeinkommen. Warum? Ganz einfach, sie finden keine andere Partei, die diesen Wahnsinn mitmachen wird, weil das Land dann eine Teuerungswelle ohnegleichen überrollen würde, was de facto einer Geldentwertung gleichkäme. Solche Forderungen stellen die Grünen immer vor Wahlen, um die ganzen Linken in der Partei einzulullen. Nach der Wahl und wenn es um Posten geht, zieht bei den Grünen meistens Pragmatismus ein, der wohl eher der eigenen Karriere als dem Wohl des Landes geschuldet ist. In diesem Sinne ist es irgendwie sogar schlimmer als ihre Diagnose, weil die Wählerschaft in die Irre geführt wird. An diesem Punkt treffen sich die Grünen mit ihren ärgsten Rivalen, wenngleich die Sprache der Form wegen eleganter und noch dazu gegendert ist. Es scheint tatsächlich schlimmer zu sein als von Ihnen wahrgenommen. Einen alten Paradelinken können Sie ebenso wie einen Rechten schnell widerlegen. Bei einem Profillosen, der seine Fahne nach dem Wind hängt, wird Ihnen das viel schwerer gelingen. Er wird Sie in die Irre führen und Ihnen andauernd neue Geschichten und plötzliche Einsichten auftischen, bis Sie völlig entnervt sind und den fruchtlosen Dialog ohne Aussicht auf einen grünen Zweig beenden. Andererseits wird dieses orientierungslose Hin und Her jetzt das Ende der Grünen einläuten. Insofern ist es die Realität vielleicht "böse" aber doch nicht ganz so schlecht. Das System an sich ist so gebaut, dass es früher oder später alle Spiegler und Blender schonungslos aufblättert. Was aber bleibt, wenn alle Optionen ausgereizt sind???? Das sollte uns jetzt wirklich Kopfzerbrechen machen. Davor können wir uns noch fürchten.

Anonym hat gesagt…

"Die Grünen sind ihrer Ideologie willen sofort bereit, Steuern zu erhöhen und Sozialleistungen für diejenigen zu streichen oder zu kürzen, die lange eingezahlt haben, um sie dann wahllos an alle zu verteilen."

Sag ich doch - sie machen linke Politik, so wie anderen Parteien auch in Österreich. Das hat uns die höchste Steuerbelastung in der Geschichte unseres Landes beschert, ebenso wie sinkende Reallöhne, steigende Sozialausgaben und eine ungeregelte Masseneinwanderung von Sozialleistungsempfängern.

"Wenn möglichst viele wenig bzw zu wenig zum Leben haben, sind auch möglichst viele vom Staat abhängig, was die Menschen natürlich auch erpessbarer, führbarer und manipulierbarer macht."

Schon Otto von Bismarck hat zugegeben, dass Sozialstaatlichkeit primär den Zweck hat, die Bevölkerung zu manipulieren. Aber linke Politiker haben den Menschen konsequent eingeredet, dass Geldgeschenke vom Staat etwas gutes sind. Selbst dann, wenn man diese Geldgeschenke selbst bezahlen muss. Kinder würden sich nicht freuen, wenn man ihnen Weihnachtsgeschenke kauft und ihnen dafür etwas vom Taschengeld abnimmt. Aber Anhänger linker Politik freuen sich über Sozialleistungen auf die sie gar nicht angewiesen wären, wenn ihnen der Staat nicht die Hälfte ihres Einkommens abnehmen würde.

Dem Rest Ihres Beitrages ist inhaltlich voll zuzustimmen. Sie beschreiben gut die katastrophalen Konsequenzen linker Politik, die Sie interessanterweise ungern als eine solche bezeichnen wollen. Einig sind wir uns über die Zukunft der Grünen (und anderer linker Parteien). Sie werden irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und man wird sich wundern, wie es nach dem Fall des Eisernen Vorhanges, nach dem Ende des Kalten Krieges sein konnte, dass diese Ideologie, die 100 Millionen Menschenleben gefordert hat, noch so lange überleben konnte.

Anonym hat gesagt…

Ja, aber das gilt ja nicht nur für die Grünen. Ich finde die Grünen deshalb so schlimm inzwischen, weil sie ja trotzdem mit einem Gestus der Allwissendheit und der totalen moralischen Überlegenheit auftreten. Diese Tatsachen vermögen manche immer noch zu blenden. Sie Verdecken eine prinzipielle Orientierungslosigkeit, eine gewisse Beliebigkeit und eine Programmlosigkeit, wie sie schlimmer kaum sein könnten. Wenn es opportun ist, treten die Grünen als "christliche" Partei auf. An anderen Orten wiederum spielen sie Linkspartei, um in den Landtagen dann als ÖVPlight oder als "die bessere SPÖ" aufzutreten. Da tut dann oft nichts zur Sache, dass viele Grüne mehr oder weniger hinter vorgehaltener Hand über Kirchen, Christentum, ÖVP oder SPÖ schimpfen. Das ist übrigens auch beim Islam so. Der wird von vielen Grünen gar nicht pauschal sooo positiv gesehen, wie immer kolportiert. Herz und Verstand reklamieren die Grünen für sich, was umgekehrt den Schluss nahelegt, die anderen seien herzlos und hätten zu wenig Verstand und "Bildunk". Also wieviel Haltung,Verstand und Herz die Grünen wirklich haben, sehen wir z. B. bei den Kürzungen der Sozialhilfen, beim Drüberfahren über andere und beim Umgang mit Menschen, die tatsächlich Opfer von Verbrechen wurden. Ich erinnere an die Heimkinder und die Frauen, die in letzter Zeit sexuell massiv belästigt wurden. (Z.B.: Sylvester 2016) Ganz bewusst sage ich jetzt nicht "die Flüchtlinge...". Auf so etwas warten die Grünen ja nur, um über einen herfallen zu können. Ich sage es auch deshalb nicht, weil manche Menschen wirklich aus schlimmen Situationen geflüchtet sind und sich redlich bemühen, hier ein ethisches angepasstes Leben zu führen. Einen differenzierten Dialog (siehe Dönmez, Pilz) lassen die Grünen allerdings nicht zu, weil sie dann, konfrontiert mit der Realität, einmal wirklich denken und Konzepte entwickeln müssten. Da ist das Festhalten an Klischees viel bequemer, weil das weniger Arbeit und weniger Erklären bedeutet. Auseinandersetzungen erspart man sich obendrein. Bei der FPÖ weiß ich, warum ich sie nicht wähle. Bei den Grünen weiß ich allerdings nicht, weshalb ich sie jemals wieder wählen sollte. Klischees, grinsende Gesichter auf Facebook und Co sowie Selbstverständlichkeiten sind mir zu wenig und kein Programm.

Was die Linken an und für sich ausmacht, haben Sie recht, wenn Sie auf die Opfer des ehemaligen Ostens hinweisen. Da wurde wenig bis nichts aufgearbeitet. An der ehemaligen DDR z.B. war gar nichts richtig gut und vieles bis fast alles extrem böse. Stalin und Mao waren Verbrecher und gehören in eine Reihe mit Hitler, jede Differenzierung wird den Opfern nicht gerecht und verhöhnt diese. Die Ausschreitungen in Hamburg sind ebenso zu verurteilen wie das Anzünden von Asylantenheimen. Auf beiden Seiten sind und waren Verbrecher am Werk.

Mein Wunsch wäre eine einsichtige Gesellschaft, in der alle möglichst frei und friedlich leben und sich an bestimmte Grundregeln halten. Das bedeutet Rechte und Pflichten gleichermaßen. Und immer wenn die Grünen nur die Rechte thematisieren, muss man sie darauf hinweisen, dass es auch Pflichten gibt, wobei es durchaus legitim ist, den eigenen Einflussbereich auch einmal zu schützen.

Anonym hat gesagt…

"... weil sie ja trotzdem mit einem Gestus der Allwissendheit und der totalen moralischen Überlegenheit auftreten."

DAS ist ja der Grund, sich politisch links zu verorten. Wenn unsere Medien über Jahrzehnte alles Linke verherrlichen und alles Konservative, Liberale oder gar Rechte verteufeln, dürfen wir uns nicht wundern, wenn manche linkes Gedankengut übernehmen in der Annahme, dadurch zum besseren Menschen zu werden. Wundert es uns da, dass sich vor allem junge Menschen, die bekanntlich ein instabileres Selbstwertgefühl haben, von linkem Gedankengut so angezogen fühlen?

"... Orientierungslosigkeit, eine gewisse Beliebigkeit und eine Programmlosigkeit ..."

Das sehe ich nicht so. In ihrer Ablehnung des Westens bzw. bewährter westlicher Werte sind die Linken alles andere als beliebig. Egal ob es die islamische Gewalt, der Klimawandel oder der Hunger in Afrika ist - der Westen trägt nach Auffassung der Linken die Schuld daran. Es ist der Hass auf den eigenen Kulturkreis - also letztlich der Hass auf die Menschen, die einen umgeben - der Linke dazu bringt, sich für Mao oder Pol Pot genau so zu begeistern wie für den wachsenden Einfluss des Islam in Europa. Alles was westlich-aufgeklärte Werte in Frage stellt, alles was unsere Kultur und unser Land schädigt, wird seitens der Linken als großartig wahrgenommen.

"... Herz und Verstand reklamieren die Grünen für sich ..."

Das Gefühl, anderen moralisch überlegen zu sein, bringt Faschisten dazu, sich nur mit ihrer Volksgruppe zu identifizieren. Und es bringt Grüne dazu, andere permanent abwerten zu müssen und im Gegenzug sich selbst aufzuwerten. Dass man dabei auf medial vorgefertige Werteschemata zurückgreifen kann, erweist sich häufig als praktisch.

"Ich erinnere an die Heimkinder und die Frauen, die in letzter Zeit sexuell massiv belästigt wurden. (Z.B.: Sylvester 2016)"

Es geht den Grünen (wie anderen Linken auch) zunächst um die Frage, wen man als Opfergruppe instrumentalisieren kann um sich als Fürsprecher Entrechteter aufzuspielen. Wenn zwei Personengruppen in Konflikt miteinander stehen, führt linkes Denken nicht dazu, sich zu fragen, wer im Recht ist, sondern man fragt, wer sich als Opfer-Mandant besser eignet. Deshalb ergreifen die Linken im Nahostkonflikt meist reflexartig Partei für die Sache der Palästinenser (und damit der Hamas). Nicht weil die Juden keine geeignete Opfergruppe wären sondern weil die Palästinenser in diesen Konflikt die Schwächeren sind und sich deren Anwälte damit als noch moralisch überlegener aufspielen können. Man kann sagen, dass die Linken seit Jahrzehnten ihr Selbstwertgefühl aus dem Umstand beziehen, Anwälte für Entrechtete zu sein: anfangs waren es die Arbeiter, dann die Frauen, Schwulen usw. Dass sie mit dieser Anwaltschaft meistens die Rechte von Mehrheiten völlig ausblenden, fällt den meisten gar nicht auf.

Anonym hat gesagt…

Sich für Schwache einzusetzen, ist ja per se nicht verwerflich. Das Problem sehe ich eher darin, dass die Grünen ungefragt ganze Gruppen für sich reklamieren. Da hört bei mir das Verständnis dann auf, wenn Gruppen fpr sich reklamiert und für eigene Zwecke zum Teil instrumentalisiert werden. Das mag ich nicht.

Bangalore Kidney Foundation hat gesagt…

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Anonym hat gesagt…

"Sich für Schwache einzusetzen, ist ja per se nicht verwerflich."

Stimmt - vorausgesetzt der Einsatz ist im Sinne der Schwachen. Aber das soziale Engagement der Grünen und anderer linker Gruppierungen hat nicht den Zweck, die Not der Schwachen zu lindern, sondern es hat den Zweck sich moralisch über andere zu erheben. Linke gehen gerne abends mit dem erhebenden Gefühl schlafen, die Welt ein bißchen besser gemacht zu haben, in dem man in einem Fair-Trade-Laden eingekauft hat oder ein Abendessen zu sich genommen hat, bei dem kein Tier sterben müsste. Dieser pathologische Zwang, sich moralisch unter Beweis zu stellen, mag in der Pubertät und im Jugendalter ja noch nachvollziehbar sein. Da kämpft man symbolisch gegen den Einfluss von Mama und Papa und ist genötigt, sich als alternativ zu definieren. Wenn aber Erwachsene sich lebenslang zum Fürsprecher vermeintlicher Opfergruppen machen, ist das nichts anderes als das Ausagieren neurotischer Triebe. Mit anderen Worten: Es geht nicht um das soziale Leid der anderen sondern darum, sich wichtig zu machen und sich über andere zu erheben. Das wird vor allem dann offensichtlich, wenn man sich konsequent gegen die Interessen von Mehrheiten stellt in der Annahme, Parteinahme für Minderheiten wäre moralisch höherwertiger (was natürlich völliger Unfug ist).

Wir wissen ja, wohin das geführt hat. Die Linken waren über Jahrzehnte in der öffentlichen Debatte um die Zuwanderung tonangebend. Wer eine andere als die offizielle linke Haltung zur Zuwanderung vertrat, musste sich gefallen lassen, als Neonazi verkauft zu werden. Dieser Faible der Grünen für die islamische Massenzuwanderung konnte nur der verstehen, der das eigentlich Motiv dahinter erkannte: Der Hass auf den westlich-europäischen Kulturkreis. Der ist nämlich die Rückseite jener Medaille auf deren Forderseite das Willkommensklatschen und das Seenotretten im Mittelmeer stehen.

So oder so - die Zeit der Grünen (und der Linken insgesamt) ist vorbei. Zwar werden sich noch viele Jahre lang einige Ewiggestrige finden, die immer noch den alten Unfug von Marx & Co. ernst nehmen. Aber aus den Erfahrungen mit dem rechten Nationalsozialismus wissen wir, dass Argumente und Vernunft meist nicht ausreicht, um solche überholte Ideologie abzulegen. Wieso sollte es beim linken Internationalsozialismus anders sein?

rosy123 hat gesagt…

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