Freitag, 11. September 2015

Schlicker Mandln IV+

(Ein kleiner unpolitischer Off-Topic-Nachtrag aus dem Sommer. Ich stelle ihn hier rein, vielleicht macht er einigen Menschen Lust auf eine Bergtour im Stubai. Und auf meinem Blog kann ich bekanntlich posten was ich will - für diejenigen, denen das jetzt zu wenig politisch ist.)

Ein selten begangenes kleines alpines Schmankerl ist die Überschreitung der Schlicker Mandln. Deutlich mehr Zustieg als Kletterei, dafür aber einsamer teils brüchiger Kalkkögel-Genuss. Die Schlicker Mandln werden praktisch nur von Einheimischen begangen, und von diesen auch nur selten. Vielleicht macht dieses Topo einigen Menschen Lust:

Schlicker Mandln
Überschreitung zur Schlicker Seespitze 2.804 m
IV+ und leichter
Trittsicherheit im brüchigen Gelände erforderlich
nötige Bohrhaken vorhanden, eine Bandschlinge zum Standbau hilfreich
Zustieg vom Schlicker Schartl, erreichbar am Schnellsten von Fulpmes über Kreuzjochbahn (Anfahrt von Innsbruck mit Bus ST nach Fulpmes); oder von Fulpmes über Schlicker Alm sowie von Grinzens über Adolf Pichler-Hütte und Seejöchl (Rückfahrt mit Bus von Grinzens nach Innsbruck).

Blick vom Niederen Burgstall zum Schlicker Schartl 
Übersicht über die Schlicker Mandln in der Bildmitte

Vom Schlicker Schartl

Im Schrofengelände immer wieder nach rechts queren

Teils Steigspuren und Steinmandln vorhanden

Jetzt steht das Steinmandl wieder besser

Direkt (IV) oder rechts umgehen (II).

Schrofen (I).

Der Kletter-Einstieg: Entlang des Risses (IV+), gute Griffe, im oberen Teil etwas brüchig. Eingekreist ein Bohrhaken, Stand oberhalb an einem Köpfl.

Vom Stand nicht auf den Turm hinauf sondern abwärts queren. Aufsteigen nach links in die erste Scharte (II); rechts um den Turm herum möglich aber schwieriger (III+). An der Scharte Bohrhaken. Mit 50 Meter Seil geht's bis zum nächsten Stand, ansonsten auch am laufenden Seil.

Vom Ringhaken 15 Meter auf ein breites Plateau abseilen.

Phillip auf der Mauer: immer ein Erlebnis.

Wandbuch mit Standplatz nach der Mauer, anschließend westseitig den Turm queren (Bohrhaken, II).

Ein Blick zurück über die Mauer.

2015 war das 1. Schlickermandl-Büchl von Josef Mair noch da. Und noch viel Platz.

Über Schrofengelände weiter aufsteigen, rechts halten bis zu Abseilstand. 
Gebohrter Abseilstand in die Scharte vor der Schlicker Seespitze.

Von der Scharte rechts schräg aufsteigen (I).

Blick zurück von der Schlicker Seespitze, 2.804 m. Abstieg nordseitig über steilen Steig zum Seejöchl.



Autor: Gebi Mair

Kommentare:

Unknown hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Unknown hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Thomas Rose hat gesagt…

http://gebimair.blogspot.de/2015/09/schlicker-mandln-iv.html

Thomas Rose hat gesagt…

Vor lauter Freunde kann ich nicht mal mehr kommentieren....

Wollte eigtl. morgen im Kaiser den Kraxengrat gehen, aber das hier klingt auch spannend. Danke für den Tipp.

Anonym hat gesagt…

Hallo Gebi,

vielen Dank für deine Eindrücke und vor allem eine mir unbekannte Tour. Dein Blog soll und darf auch mal anderes, außer politisches, Terrain betreten.

Vielen Dank

Anonym hat gesagt…

Ja genau. Sich nur recht brav und schön im
Privaten verkriechen, wenn die grünen Ideen sich nicht durchsetzen lassen (siehe Migration) und das Land fast am Abgrund steht. "Nur nit uneck'n! "

Rosiana Monbon hat gesagt…

Vielen Dank für diese Website und alle Informationen gibt es zuhauf. Ich finde es sehr interessant, und ich kann es jedem empfehlen!
Viel Glück für Sie. Aufrichtig

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Anonym hat gesagt…

Jeder kann auf seinem Blog "posten", was er will. Freilich lässt es schon tief blicken, wenn man sich mitten in der gewaltigsten Krise seit 2001 aufs Private zurückzieht. Damit muss man dann halt auch leben. Eines muss man den Grünen allerdings schon lassen: Sie schauen schon, wie es ihnen gut geht. Ausbrennen werden sie jedenfalls nicht. Auf sich, ihre Freizeit, ihr Vergnügen und ihr Geld schauen die Grünen schon, wie eben alle anderen Politiker auch. Aber: Auf seinem Blog kann jeder posten, was er will und dabei freiwillig Einblick in sein Privatleben sowie seine psychische Verfassung in Krisenzeiten gewähren. Es ist übrigens nichts Umpolitischer als Privates mit Politischem zu vermengen. Nichts halte ich für Unprofessiineller als dies.

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