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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Der Patscherkofel darf kein Fachmarktzentrum werden

Ich bin kein Experte dafür, was mit den Bergbahnen am Patscherkofel weiter geschehen soll. Da gibt es andere, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigt haben, auch wenn ich einige Überlegungen aus der Grischconsulta-Studie hier tatsächlich passend finde, etwa über die Barrierefreiheit des Zirbenwegs und den Ausbau der Attraktivität im Sommer etwa durch eine Downhill-Strecke. Ich bin mir nur über eine Sache sehr sicher und möchte diese deshalb in die Diskussion mitgeben:

Auf der Muttereralm beißt man sich heute noch in den Arsch, dass man beim Neubau nicht die Möglichkeit genutzt hat, die Talstation an die Stubaitalbahn anzubinden und tiefer ins Dorf zu verlegen. Am Patscherkofel liegt die Talstation der Pendelbahn jetzt zwar nicht an der Bahnlinie, aber immerhin im Dorf und ist mit dem Bus gut erschließbar und auch erschlossen. Wenn man Igls mit der Wiederbelebung der Bahn auch beleben will, dann macht es  Sinn die Talstation im Ortskern zu halten. Wer den Start der Bahn weit außerhalb des Ortskerns legt wiederholt damit die Fehler der bisherigen Generationen der Planer von Fachmarktzentren an Ortsrändern.

In Innsbruck hat man an sich ja erkannt, dass es Sinn macht die Zentren des öffentlichen Lebens zu attraktivieren und nicht die Ränder. Warum sollte das nur für die Innenstadt gelten aber nicht auch für Igls?

Mittwoch, 3. September 2014

Tourismusverband Innsbruck für unberührte Kalkkögel

Der Tourismusverband Innsbruck war bisher offiziell für die Zerstörung der Kalkkögel durch die Zerschneidung des Ruhegebiets mit einer Bahn. Das hat sich heute offenbar geändert. Auf der Facebook-Page des Verbandes wird nun mit "unberührter Natur" an den Kalkkögeln geworben. Ist der Tourismusverband umgeschwenkt oder sind das nur die vernünftigen und widerspenstigen Kräfte innerhalb des TVB? 446 Personen gefällt das übrigens schon.


Montag, 2. Juni 2014

Ist es verboten, zu verbieten?

Nein. Ich will sehr vieles verbieten. Unnötige Umweltzerstörung zum Beispiel. Geisterfahrer. Vergewaltigung. Mord. Atomkraftwerke.

Vieles, sehr vieles sogar will ich verbieten. Bei manchen der Verbote wird sich eine Gesellschaft weitgehend einigen können. Andere Fragen werden immer Streitfragen bleiben. Ich finde dass man sich für Verbote immer fragen sollte, ob damit andere Menschen gefährdet werden. Dabei ist es gar nicht so tragisch ob direkt oder indirekt oder in der Zukunft. Und dann müssen wir immer noch über den Grad der Gefährdung anderer Menschen sprechen. Radfahren gefährdet auch andere Menschen, aber in meinen Augen in einem vertretbaren Ausmaß.

In Innsbruck wird seit einigen Jahren eine Diskussion geführt, in der es nicht mehr um die Gefährdung anderer Menschen geht. Hier bekommen Verbote eine neue  Rolle. "Ich will das nicht sehen" scheint die Triebfeder dahinter zu sein. Aus den Augen, aus dem Sinn?

Am Hauptbahnhof wurde ein Alkoholverbot eingeführt mit der Idee bestimmte Menschen nicht mehr sehen zu müssen. Mit mäßigem Erfolg. In der Maria-Theresien-Straße wurde ein Fahrradverbot eingeführt, weil so viele Fahrräder herumstanden. Manche fordern ein Bettelverbot, weil sie ein schlechtes Gewissen bekommen wenn Menschen am Boden sitzen und die Hand aufhalten. Und nun gibt es eine neue Diskussion: ein Alkoholverbot in der Maria-Theresien-Straße.

Woran man sehr einfach sieht, dass es bei dieser Diskussion nicht um die Frage der Gefährdung anderer Menschen oder auch nur der eigenen Gesundheit geht: in den Gastgärten soll selbstverständlich weiterhin Alkohol konsumiert werden dürfen. Aber auf der Straße nicht. Am Brunnen sitzen und ein Bier trinken, das scheint eher das Problem zu sein als der Alkohol selbst.

Vor 25 Jahren gab es übrigens schon einmal einen ähnlichen Versuch, ein wahrgenommenes Problem zu bekämpfen. Mit einer ortspolizeilichen Verordnung wurde es verboten, auf den Stufen der Annasäule zu sitzen. "Punks" nannte sich die drohende Gefahr damals. Ich war selbst im Innsbrucker Gemeinderat dabei, als diese Verordnung wieder aufgehoben wurde, und alle haben darüber gelacht, was einem damals wohl durch den Kopf gegangen ist, als dieses Sitzverbot eingeführt wurde.

Ja ich hätte es in der Innenstadt manchmal auch gerne ruhiger. Besoffene Polterer-Gruppen ziehen an meinem Fenster vorbei. Wenn Menschen vom Ausgehen nach Hause torkeln, dann tun sie das durch meine Straße. Ich denke dann daran, dass ich manchmal auch selbst torkle und drehe mich im Bett wieder um. Städtisches Leben heißt immer auch, Zumutungen von Lebensstilen zu ertragen, die nicht die eigenen sind. Aber muss man deshalb alles verbieten, was man selbst nicht so machen würde? Ich will, dass andere Menschen respektieren wie ich leben will und akzeptiere auch, wenn andere Menschen anders leben wollen. Dass manche Menschen gerne auf offener Straße Alkohol konsumieren scheint mir dabei eines der kleineren Übel zu sein, die ich problemlos hinnehmen kann.

Nun also ein Alkoholverbot zwischen den Gastgärten in der Maria-Theresien-Straße. Geht es um die Gefährdung anderer Menschen? Welche Auswirkungen wird dieses Verbot haben? Sollte man nicht besser diese Art von Verboten verbieten?


Dienstag, 15. April 2014

Innsbruck wird (Fahrrad)Weltstadt

Andere Städte können das schon lang. Nur Innsbruck war hier irgendwie ein bisschen provinziell. Was eine echte Weltstadt sein will braucht aber unbedingt: ein Citybike.

Stadtrad Innsbruck heißt das Innsbrucker Modell, auf das meine Vorfreude gerade steigt. Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider hat das Modell in die Stadt gebracht, und damit wir auch sichtbar wofür es die Grünen in Innsbruck unbedingt in der Regierung braucht. 14 Stationen stehen schon, weitere sechs sind bereits in Planung. Die Fahrräder können kommen:


Dienstag, 30. April 2013

Gewinn und Verlust

Wie man Gewinn und Verlust darstellt - ausnahmsweise nicht bezogen auf die Landtagswahl, sondern bezogen auf die Landesbank Hypo. Gefunden in der heutigen Tiroler Tageszeitung. So kann man 107 Millionen Euro Verlust grafisch natürlich auch kleiner machen:


Apropos Gewinn: Als einzige WahlgewinnerInnen der Landtagsparteien haben wir Grüne gestern im Landesvorstand die Wahl analysiert und die Weichen für die nächsten Tage gestellt. Wir haben ein Verhandlungsteam bestimmt, das für allfällige Koalitionsverhandlungen zur Verfügung steht. Die kommenden Tage werden deshalb viel Arbeit mit sich bringen, weshalb ich jetzt schon um Entschuldigung bitte, wenn ich den Blog etwas vernachlässige. Ich werde mich aber bemühen, doch das eine oder andere Interessante zu schreiben.

Und weil es zwischendurch auch einmal menscheln darf: Ich habe mich gestern vor Tirol heute sehr über dieses Kompliment von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gefreut. Sie findet es "hervorragend" und "ausgezeichnet", wenn die Grünen in Innsbruck stärkste Kraft sind. Das sehe ich genauso.

Montag, 29. April 2013

Sieger von Innsbruck

Das ist seit gestern die neue politische Landkarte Tirols:


Das Herz von Tirol schlägt Grün. Wir Grüne sind die Sieger von Innsbruck: Wir sind die stärkste Partei in der Landeshauptstadt und haben die ÖVP mit Herwig Van Staa auf die Plätze verwiesen. Dafür ein riesiges DANKE an alle Wählerinnen und Wähler!

Noch ist nicht die Zeit für kluge politische Analysen, dazu brummt mit der Kopf von der gestrigen Wahlparty noch zu sehr. Jetzt ist einmal Zeit für Dankbarkeit und Demut. Ich weiß das Vertrauen zu schätzen, das die Innsbruckerinnen und Innsbrucker hier in mich legen. Und dass man als 29jähriger, schwuler Grüner Mann in Innsbruck Nummer 1 werden kann zeigt auch, welches Potential diese wunderbare Stadt inzwischen hat.

Heute Nachmittag geht es einmal in den Grünen Landesvorstand, wo wir beraten werden was weiter geschehen soll und wie wir in der aktuellen Konstellation das Grüne Programm am besten umsetzen können. Ich wollte eigentlich nach der Wahl auf Skitour auf den Montblanc gehen. Ich habe so eine Befürchtung, dass sich das nicht ausgehen wird. Es sei denn, die SPÖ kommt schon unter dem Teppich zurück in Richtung ÖVP gekrochen - nicht unwahrscheinlich übrigens. Und dass der Teppich keine Falten schlägt ist kein Indiz dafür, dass sie nicht kriechen, sondern nur eins dafür, wie flach sie schon liegen.

Ich freue mich heute einfach riesig, freue mich auch über alle die sich mit mir freuen und werde in den nächsten Tagen eine ausführlichere Analyse zur Wahl schreiben. Und inzwischen darf ich auch noch ein bisschen darüber jubeln, dass wir Grüne in meinem Geburtsort mit 198 Stimmen zweitstärkste Kraft sind. Wer hätte das gedacht?

Samstag, 27. April 2013

Ich bitte um deine Stimme

Christine Baur, Ingrid Felipe, Gebi Mair, Rolf Holub, Georg Willi


















Morgen Sonntag ist es so weit. Der Tag, auf den wir so lange hingearbeitet haben: Wahltag. Morgen entscheidet sich, wohin es mit Tirol geht. Ob die Betonierer weiter das Wort haben, oder ob die Umwelt eine Chance bekommt. Ob die Seilschaften weiter am Landhausplatz ihr Unwesen treiben dürfen oder ob sie dort hin verbannt werden, wo sie hingehören - ich will jetzt nicht mehr in den Wahlkampfsprech verfallen. Ich möchte nur sagen: Morgen Sonntag geht es nicht nur um Posten und Positionen, sondern es geht um die Zukunft dieses liebenswerten Landes.

Noch nie haben so viele engagierte Menschen für uns Grüne im Wahlkampf freiwillig und ehrenamtlich mitgearbeitet. Ein ehrliches und offenes Danke an alle, die sich für die gute Idee einsetzen! Es macht riesigen Spaß mit euch, und der Einsatz hat sich morgen Belohnung verdient!

Ich bin heute noch den ganzen Tag voll im Einsatz: Jetzt geht's los mit dem Bauernmarkt an der Technik, um 9 gehts zum letzten Mal vor der Wahl zu "Geh mit Gebi" und danach bin ich an Standln am "West" und am Marktplatz bis in die späte Nacht. Komm am Marktplatz vorbei - hol dir die letzten Informationen. Und wenn du mithelfen willst: Hol dir Material und geh es verteilen. Jede Stimme zählt!

Ich selbst will über das Innsbrucker Grundmandat in den Landtag einziehen. Das heißt, ich brauche in Innsbruck so viele Stimmen, dass ich das Direktmandat erringen kann. Ich bitte deshalb am Wahlzettel um zwei Vorzugsstimmen: In das leere Feld auf der Landesebene Gebi Mair hineinschreiben, und auf der Bezirksliste "1. Gebhard Mair" ankreuzen. Damit Innsbruck weiter Grün bleiben darf und nicht von der ÖVP aus dem Landhaus regiert wird.

Morgen Sonntag werde ich beim Innsbrucker Happyrun zu Gunsten eines Kinderheimes mitmachen. Ab 17 Uhr treffen wir uns im Landhaus und später feiern wir im Weekender. Herzliche Einladung! Wenn Probleme am Wahltag oder Fragen auftauchen, ruf mich an: 0699 12 847 606

Morgen bist du am Wort - ich bitte um deine Stimme

dein
Gebi Mair


 

Freitag, 26. April 2013

Mit dem Mountainbike zum Wahlfinale

Morgen Samstag gibt es zum letzten Mal "Geh mit Gebi" vor der Landtagswahl. Wenn ich am Sonntag wieder in den Landtag gewählt werde, dann werde ich die Aktion auch in Zukunft fortsetzen. Wenn ich nicht genügend Stimmen in Innsbruck bekomme, dann wird es das gewesen sein.

Morgen geht es aber jedenfalls mit dem Mountainbike los. Wir treffen uns um 9 Uhr am Innsbrucker Hauptbahnhof und fahren mit dem Zug um 9.28 nach Terfens. Dort starten wir über den Umlberg zur Ganalm und von dort zu Walderalm. Dann geht's über die Hinterhornalm flott bergab.

Die Tour ist auch in meiner Broschüre "Gebis Guide" beschrieben, und zwar auf Seite 9.


Hier gibts auch noch das Facebook-Event dazu. Anmeldung erwünscht, aber nicht notwendig. Ich hoffe, das Wetter wird am Samstag gut und wir können die tolle Natur auf dem Weg zur Gan erleben. Und der Ausblick von der Walderalm ist sowieso fantastisch. Mehr Infos zum gesamten Projekt auf www.gehmitgebi.at

Ich freue mich schon auf viele TeilnehmerInnen als Motivation für die Wahl am Sonntag. Und wer nicht biken will, kann uns am Samstag auch in der Stadt treffen: Zum Beispiel bin ich um 7.30 Uhr auf einem Standl an der Technik, um 16 Uhr an einem Standl am West und um 18 Uhr am Wahlkampfcontainer am Marktplatz, wo wir den Wahlkampfabschluss bei feiner Live-Musik ausklingen lassen. Ich freue mich über dein Kommen und am Sonntag auf deine Stimme!


Donnerstag, 25. April 2013

DIe Highlights aus dem Jagdclub

Gibt's unten, reinschauen lohnt sich. Ich bin inzwischen schon auf dem Weg zur einer Pressekonferenz in der wir klar machen werden, warum Innsbruck Grün regiert werden soll und nicht vom verlängerten Arm der ÖVP aus dem Landhaus. Und dann versuche ich noch Norbert Pleifer zu überzeugen, dass wir nicht nur 50.000, sondern auch seine Stimme verdienen. Zu dieser Überzeugungsarbeit hat er mich nämlich eingeladen, und ich hoffe doch, dass mir das gelingt.

 

Mittwoch, 24. April 2013

Noch vier Tage motivierter Wahlkampf

Unser Wahlkampf läuft derzeit auf Hochtouren. Zeit, einigen der hoch motivierten WahlkämpferInnen einmal Danke zu sagen, und zwar mit einem kleinen Video:



Wenn du auch noch mithelfen willst, dass der Wahltag ein Erfolg für die Grünen und für Tirols Natur wird, dann komm zum Wahlkampfcontainer am Innsbrucker Marktplatz. Wir zeigen dir, wie du dich engagieren kannst!

Und hier noch ein Gast-Blogbeitrag zum Wahlkampf, zum Thema Kalkkögel-Zerstörung. Er stammt von unserer Gemeinderätin Kathrin Heis, die selbst aus Fulpmes stammt.

"Die Schlick ist sozusagen mein Hausberg. Mit 3 Jahren habe ich dort skifahren gelernt und dort Jahre später selbst skifahren gelehrt. Ich kenne jedes Fleckchen– auch die Personen. Und für viele Menschen kommt ein Zusammenschluss Schlick-Axamer Lizum, der die Zerstörung der Kalkkögel mit sich bringt, nicht in Frage. Dass die Kalkkögel ein geschütztes Ruhegebiet sind und alleine schon deshalb nicht anzutasten ist, erwähnen viele gar nicht – das ist für sie selbstverständlich. Es geht den Menschen um viel mehr. Tirol hat genügend Mega-Skigebiete jenseits der 200 Pistenkilometer und auch mit einem Zusammenschluss wären die Schlick-Lizum nicht konkurrenzfähig – hätten sie gemeinsam gerade mal 66 Pistenkilometer. Eine Info am Rande: Ein Skigebiet im selben Tal wie die Schlick hat über 100 Pistenkilometer. Ausserdem genießen die Menschen gerade in der Schlick das Feine, das Familiäre. Wenn sie sich etwas wünschen, dann, dass in den Gebieten selbst modernisiert und investiert wird, in keinem Fall aber alt mit noch älter verbunden wird. Auch das Thema Verkehr macht vielen Angst – von Innsbruck aus ist man in 20 Minuten in der Schlick, in die Lizum braucht man über eine halbe Stunde. Dass der Großteil den komfortablen Weg über die Autobahn in die Schlick wählen würde, ist klar, somit wäre auch noch mit einer zusätzlichen Verkehrsbelastung zu rechnen. Am Ende würde also ein Naturjuwel und die Luft zum Atmen für die Menschen zerstört. Einzig die Grünen setzen sich für den Erhalt der Kalkkögel und der Natur ein. Deshalb: Am 28. April Grün wählen. Kathi Heis."

PS: Wahlkarten kann man bis Freitag 12 Uhr im Innsbrucker Rathaus beantragen und dort gleich wieder abgeben.

Dienstag, 23. April 2013

Das Duell um Innsbruck


Wir starten das Duell um Innsbruck: Am kommenden Sonntag geht es bei der Landtagswahl nämlich auch um die Nummer 1 in Innsbruck. Soll Gebi Mair Innsbrucks Nummer 1 sein oder Herwig Van Staa?

Herwig Van Staa (ÖVP) ist in der Tiroler Landespolitik seit vergangenem Jahr hauptsächlich dafür da, Intrigen gegen Innsbruck zu spinnen. Der Mieminger, der sich jeden Tag mit dem Dienstwagen nach Innsbruck chauffieren lässt, ist für die Blockade im Land zuständig: Blockade bei einem billigeren tirolweiten Studiticket, Blockade beim Studiheim am Hofgarten, Blockade beim Haus der Musik, Blockade beim Sicherheitszentrum, Blockade bei der Regionalbahn-Verlängerung nach Hall - Herwig Van Staa macht der Landesregierung überall den Panzer. Schon in den vergangenen Jahren hat die Landesregierung alles getan, um der Landeshauptstadt zu schaden. So wurde etwa die Zentralsterilisation der TILAK aus Innsbruck abgezogen und nach Völs verlegt. Die Mittel des Tiroler Wissenschaftsfonds fließen übermäßig stark in die UMIT nach Hall statt an die Innsbrucker Universitäten, das Zentraldepot des Landesarchivs soll aus der Stadt abgezogen werden und östlich von Innsbruck angesiedelt werden, und Landesrat Bernhard Tilg (VP) plant eine Euromedical School in Bozen statt in Innsbruck.

Es ist an der Zeit, dass die Landeshauptstadt mit einem Fünftel der EinwohnerInnen Tirols wieder die Stellung im Land erhält, die ihr zusteht. Innsbruck ist eine lebenswerte, alpin-urbane Landeshauptstadt. Diese Stärken wollen wir Grüne weiterentwickeln: Eine lebendige Stadt voller Kultur und Wissenschaft in einer großartigen Umwelt.

Am Sonntag geht es auch um die Frage, ob Innsbruck den erblühenden Weg des vergangenen Jahres weitergehen darf. Soll die Landeshauptstadt aus dem Landhaus von der ÖVP regiert werden? Oder sollen die Grünen Innsbruck regieren? Nur ein starkes Ergebnis bei der Landtagswahl sichert den Innsbrucker Weg. Ansonsten wird die ÖVP weiterhin alles tun, um die Stadt zu blockieren. Sie hat bis heute nicht verwunden, dass es sich nicht um ein gottgegebenes natürliches Recht handelt, dass die ÖVP in Innsbruck in der Regierung vertreten ist.

Wir wollen am Sonntag die stärkste Partei in Innsbruck werden. Dazu genügt es nicht, die Arbeit der Grünen wichtig zu finden. Man muss uns auch wählen. Und man muss insbesondere auch mit wählen. Ich kandidiere nur auf dem Innsbrucker Grundmandat. Ich will als Innsbrucker Abgeordneter in den Landtag einziehen. Herwig Van Staa (VP) wohnt in Mieming, und auch die anderen Innsbrucker SpitzenkandidatInnen sind von außerhalb: Thomas Pupp (SP) wohnt in Götzens, Andrea Haselwanter-Schneider (Fritz) in Hall, Fritz Gurgiser (Fritz) in Vomp. Innsbruck hat sich aber eine Vertretung aus Innsbruck verdient. Weil es einen Unterschied macht, ob man in Innsbruck mit dem Fahrrad unterwegs ist, oder sich mit dem Dienstwagen hereinchauffieren lässt.

Und wie macht man es am Sonntag also richtig? So:


Deine beiden Vorzugsstimmen für Gebi Mair. Wenn du am Sonntag keine Zeit zum wählen hast, dann kannst du bis Freitag 12 Uhr im Rathaus eine Wahlkarte holen. Einfach Ausweis mitnehmen, alles andere ist dort erklärt. Und am Sonntag sind die Wahllokale bis 17 Uhr geöffnet. Hier gibts noch mehr Infos über Wahllokale und Co.

Samstag, 20. April 2013

Kalkkögel-Volksabstimmung am 28. April

Ingrid Felipe und Gebi Mair auf Salfeins, im Angesicht der Kalkkögel.
Am kommenden Sonntag findet in Tirol nicht nur einfach die Landtagswahl statt. Das ist auch eine Volksabstimmung über die Zerstörung der Kalkkögel. Die Optionen sind klar: Wer die Kalkkögel schützen will, wählt die Grünen. Wer die Kalkkögel zerstören will, wählt die ÖVP.

Noch-Landeshauptmann Günther Platter hat angekündigt, dass das Volk darüber entscheiden soll, ob die Ikone der Tiroler Bergwelt durch einen Gondelbau zerschnitten werden soll. Jener Gebirgsstock, mit dem die Tirol Werbung weltweit für unser Land wirbt. Jene Berge, auf denen Hermann Buhl, Hias Rebitsch und andere Klettergeschichte geschrieben haben. Jene Gipfel, rund um die sich jedes Wochenende Hunderte von Tiroler SkitourengeherInnen in den legendären Rinnen erholen. Jenem Symbol für eine intakte Tiroler Natur, für Lebensraum für Mensch und Umwelt.

Sollen diese Berge den Profitgeiern zum Opfer fallen? Bezahlt von den Tiroler SteuerzahlerInnen, die mindestens die Hälfte der 100 Millionen Euro an Kosten für die Zerstörung aufbringen müssen?

Den Piz Val Gronda hat die Landesregierung aus ÖVP und SPÖ bereits zerstört. Nun greift ihre eiserne Hand nach dem nächsten Opfer. Das wird nur eine Partei nicht zulassen: Wir Grüne. Die Entscheidung am 28. April ist deshalb nicht nur zehn Minuten Aufwand und eine Entscheidung um Parteien und Posten. Das ist eine Entscheidung über die Zukunft unseres Landes, unserer Lebensqualität und die Frage, ob sich einige Mächtige in Tirol alles richten können. Damit du auch am Montag nach der Wahl noch mit einem guten Gefühl aufwachen kannst: Damit Tirol Grün bleibt!

Freitag, 19. April 2013

Geh mit Gebi Grillen am Achselkopf

Der Achselkopf ist eine der Innsbrucker Aussichtskanzeln. Ein fantastischer Rundblick über die Stadt und zu den nun wieder von Zerstörungsplänen gefährdeten Kalkkögeln bietet diese Loge. Morgen Samstag werden wir uns am Nachmittag deshalb auf den Achselkopf aufmachen, vorausgesetzt das Wetter lässt es zu.



Wir treffen uns um 16 Uhr am Hauptbahnhof beim Haupteingang. Über den Planötzenhof werden wir über den steilen Steig aufsteigen. Bitte Grillage und Getränke selbst mitbringen, für Brennmaterial sorgen wir Grüne. Außerdem Taschenlampe für den Abstieg nicht vergessen. Mehr Informationen hier.  Hier gibts außerdem das Facebook-Event dazu. Anmeldung erwünscht, aber nicht notwendig. Der Weg ist steil und gar nicht wenig weit, ein bisschen Kondition muss man morgen also mitbringen.

Unsere Wanderung durch die Rietzer Innauen vergangene Woche hat übrigens vielleicht eine kleine Sensation zutage gefördert: Unsere Botaniker haben vielleicht eine Veilchenart gefunden, deren Vorkommen in Nordtirol bisher nicht bekannt war. Die Bestimmungsarten sind jedenfalls im Gang.

Ich freue mich über viele BegleiterInnen morgen auf den Achselkopf. Und wer lieber beim Sporteln zuschaut als mitmacht: Mit unserem Team "42" nehmen wir vorher am Nordketten-Quartett teil und freuen uns über ZuschauerInnen und UnterstützerInnen!

Und hier gibt es Gebis Guide zum Download - eine ganze Broschüre mit Ideen für sportliche Unternehmungen in und um Innsbruck ganz ohne Auto.

Mittwoch, 17. April 2013

Innsbruck bleibt dank Grün attraktiv

Ich habe heute eine Riesengaudi, und das muss ich jetzt auch mitteilen: Einer meiner ersten Anträge im Innsbrucker Gemeinderat als neuer Gemeinderat ab 2006 war, ein Backpacker Hostel in Bahnhofsnähe zu schaffen. Und nicht nur ein Antrag, ich habe auch bei allen möglichen Stellen, insbesondere bei Vertretern des Tourismusverbandes lobbyiert. Ich hatte damals das Gebäude in der Bruneckerstraße im Blick, das - nach einer eigenartigen Seilschaften-Geschichte samt von der Bürgermeisterin-Fraktion "vergessenem" Angebot - in der Zwischenzeit zum PEMA-Turm wurde. Das Bezirksgericht Innsbruck ist ebenfalls in dem PEMA-Turm gezogen, und nun ist eben dieses Bezirksgericht frei.

Im ehemaligen Bezirksgericht in der Museumstraße kommt nun ein Backpacker Hostel, realisiert von Wombats. Das ist keine klassische Jugendherberge mehr, sondern eine attraktive Location für junge Menschen, die nicht so viel Geld fürs Übernachten ausgeben wollen. Die Bahnhofsnähe ist wichtig, weil erfahrungsgemäß zumindest 75 der Hostel-Gäste umweltfreundlich mit der Bahn anreisen. Und natürlich ist das Hostel dann auch in Zentrumsnähe, was die bisherigen eher unterdurchschnittlichen Jugendherbergen in Innsbruck leider nicht waren.

Innsbruck kann damit auch für Interrail-TouristInnen attraktiv werden, die bisher einen großen Bogen rund um Innsbruck machen. 320 Betten sind geplant und werden das Angebot in einem Segment bereichern, wo Innsbruck bisher sehr schwach war. Ich freue mich jedenfalls für alle jungen Menschen, die dieses Angebot annehmen können. Und für die Attraktivierung der Innsbrucker Sportangebote und des Nachtlebens, die dadurch zu erwarten sind. Innsbruck wird internationaler, und dank den Grünen bleibt Innsbruck attraktiv.

Unser Stadtrat Gerhard Fritz hat die Sache nämlich in einer Rekordzeit durchgezogen. Vor wenigen Jahren im Gemeinderat von der Mehrheit noch als Schnapsidee von Gebi Mair abgetan kommt jetzt, was ich mir damals schon gewünscht habe: ein zentrums- und bahnhofsnahes Backpacker Hostel in Innsbruck. Und deshalb freue ich mich heute einfach riesig.

Montag, 15. April 2013

Kalkkögel-Chaoten Volkspartei

Die einzige Chaotenpartei Tirols ist die Tiroler Volkspartei. Das zeigt sich nun in Sachen Kalkkögel. Die Kalkkögel sind eines der Wahrzeichen Tirols. Vielbewundert, vielbeworben und früher auch viel beklettert, bis die Ansprüche an die Felsqualität gestiegen sind und man lieber weiter mit dem Auto fährt als sich in der Wand zu fürchten:


Und die Kalkkögel sind geschützt. Noch. Denn in der ÖVP gibt es starke Stimmen, die die Aufhebung des Ruhegebietes Kalkkögel fordern. Das soll dazu führen zwischen Hoadl im Skigebiet Axamer Lizum und Kreuzjoch im Skigebiet Schlick eine Gondelbahn bauen zu können. Und zwar über die Hochtennscharte, quer durch die Kalkkögel. Die beiden Skigebiet üben einen immer größeren Druck auf das Ruhegebit aus, das gerade zu diesem Zweck eingerichtet wurde: Die Ausbreitung der Skigebiete durch dieses kleine und wilde Gebirge zu verhindern.

Die Volkspartei hat ausgerechnet einen der Proponenten des Seilbahnprojektes, den Axamer Bürgermeister Rudolf Nagl zu einem ihrer Top-Kandidaten gemacht. Das war auch eindeutiges Signal. Bisher hatte nämlich Wissenschaftsminister Karl-Heinz Töchterle in der ÖVP dafür gesorgt, dass der Landtagsklub auf Linie für den Schutz des Kalkstockes bleibt.

Das könnte sich nach der Wahl ändern. Ich verlange heute deshalb klare Statements von allen kandidierenden Parteien, wie sie zum Schutz der Kalkkögel stehen. Antworten werde ich natürlich hier veröffentlichen. Insbesondere auch der Kalkkögel-Chaoten von  der ÖVP.

Klare Haltungen gibt es bisher von uns Grünen, von Fritz Gurgiser und den Freiheitlichen. Wir Grüne wollen die Kalkkögel schützen und dazu beitragen, sie touristisch weiter zu entwickeln ohne sie zu zerstören. Fritz Gurgiser kämpft hier mit uns Grünen gegen die Protifgeier. Die Freiheitlichen wollen nicht nur die Seilbahn über die Kalkkögel, sondern auch noch, dass Steuergelder zur Subvention dafür zur Verfügung gestellt werden. Und die anderen? Ich bin gespannt, was jetzt gilt.

Update: Inzwischen sind Antworten von anderen Parteien eingetroffen. Die SPÖ auf Landesebene ist gegen die Erschließung mit einer Gondel, die Liste Fritz ebenso. Vorwärts Tirol hat sich noch nicht zu einer eindeutigen Stellungnahme durchgerungen, zu groß sind offenbar die Auffassungsunterschiede der ProponentInnen. Und die ÖVP? Günther Platter kann sich wieder einmal nicht entscheiden. Deshalb solle es eine Volksbefragung über die Zerschneidung der Kalkkögel geben; er selbst sei für die Zerstörung des Naturjuwels.

Sonntag, 7. April 2013

Hier fehlt ein Radweg!

Kinder auf Fahrrädern sind in der Stadt besonders gefährdet. Deshalb weist auf unseren neuen Plakaten auch ein kleines Kind auf Gefahrensituationen hin. Wir wollen damit auf besonders neuralgische Stellen aufmerksam machen und den Druck für neue Radwege in der Stadt erhöhen. Als Beitrag zur Verkehrssicherheit und auch als Beitrag für umweltfreundliche Mobilität.

Was Wien dank Grüner Regierungsbeteiligung schon geschafft hat, kann auch Innsbruck schaffen: Den Anteil der RadfahrerInnen signifikant erhöhen. Um zu erklären, wie das gehen kann, wird morgen die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bei uns in Innsbruck sein und uns auch im Wahlkampf unterstützen.

Wir brauchen Druck und Unterstützung der Bevölkerung, um RadfahrerInnen mehr Platz in Innsbruck zu geben. Das gilt für die Maria-Theresien-Straße, aber auch für viele andere Stellen. Hier gibts' ein Foto von der Querung beim Marktplatz, wo Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und ich die Aktion gestartet haben. Über Hinweise auf gefährliche und verbesserungswürdige Stellen freuen wir uns!


Sonntag, 24. März 2013

Umweltschutz vor deiner Haustür

Umweltschutz fängt im Kleinen an - deshalb freue ich mich auch, wenn wir Grüne jedes Jahr mit einer starken Gruppe an der Innuferreinigung teilnehmen können. Gemeinsam mit vielen anderen Gruppen und Einzelpersonen können wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass weniger Müll im und am Inn liegt. Naturräume gibt es auch in der Stadt, und wenn wir ein bisschen darauf aufpassen, dann haben wir alle mehr davon. Danke an alle, die mitgemacht haben - nächstes Jahr wieder!


Freitag, 22. März 2013

Geh mit Gebi

Morgen Samstag kommt die nächste Auflage von Geh mit Gebi. Dieses Mal geht's zum Klettersteig Stafflacher Wand in St. Jodok.


Der Klettersteig Stafflacher Wand ist ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Innsbruck erreichbar. Wir treffen uns deshalb um 12.30 am Innsbrucker Hauptbahnhof beim Haupteingang und fahren dann gemeinsam nach St. Jodok. Klettersteigausrüstung nicht vergessen oder in St. Jodok ausleihen! Der Klettersteig weist Schwierigkeit C auf und muss selbständig und eigenverantwortlich begangen werden. Hier gibt's mehr Infos zum Klettersteig. Der Klettersteig wurde ökologisch verträglich angelegt, das können wir uns vor Ort genau anschauen.

Anmeldung ist nicht nötig, hier gibts aber trotzdem das Facebook-Event, wo man sich eintragen kann. Mehr Infos gibts auf www.gehmitgebi.at, etwa auch zu weiteren Terminen, für die man keinen Klettersteig begehen muss sondern nur gemütlich Wandern. Und unter anderem kann man sich diese Broschüre mit Sportmöglichkeiten in und um Innsbruck mit öffentlichen Verkehrsmitteln downloaden. Ich freue mich, wenn wir uns bei Geh mit Gebi sehen!

Donnerstag, 21. März 2013

Innsbruck soll Fahrradhauptstadt bleiben!

Es ist noch nicht lange her: im September 2012 erklärte der Verkehrsclub Österreich Innsbruck zur neuen Fahrradhauptstadt Österreichs. Damit könnte es aber bald vorbei sein, wenn es nach Herwig Van Staa und seiner ÖVP geht. Im heutigen Innsbrucker Gemeinderat sollen RadfahrerInnen nämlich aus dem Zentrum verbannt werden.

Marcela Duftner, Renate Krammer-Stark, Uschi Schwarzl, Kathrin Heis, Sonja Pitscheider, Gerhard Fritz und Gebi Mair (v.l.) am Innsbrucker Rathaus: Fahrräder sollen bleiben!

Viele Städte kennen die Kombination aus Fußgängerzone und Radfahren. Das ist nämlich kein grundsätzlicher Widerspruch, sondern eine Frage der Rücksicht und der baulichen Gestaltung. Leider wurde die Maria-Theresien-Straße mit Rennstrecken für die Taxifahrer und Dienstautos ausgestattet, deshalb darf sich niemand wundern, wenn auch RadfahrerInnen schnell fahren. Es wäre aber problemlos möglich, die Straße baulich so zu gestalten, dass RadfahrerInnen auch ein bisschen langsamer fahren und ein Miteinander möglich wird.

Hier geht es um eine konkrete verkehrspolitische Entscheidung, aber auch um eine grundsätzliche: Sollen sich FahrradfahrerInnen hinten anstellen müssen? Oder zählen ihre Bedürfnisse genauso viel wie die von AutofahrerInnen? Priorität für umweltfreundliche Fortbewegung ja oder nein? Vor dieser Entscheidung steht der Innsbrucker Gemeinderat heute.

Montag, 18. März 2013

Dienstwagen für die Prachtstraße

Das ist ein VW Phaeton, wie ihn Herwig Van Staa (VP) als Dienstwagen fährt. Nicht diesen natürlich, aber genau so einen:


Mit seinem Dienstwagen wird Herwig Van Staa jeden Tag von Mieming nach Innsbruck chauffiert. Und wenn es nach Van Staas Willen geht, dann gilt bald etwas Absurdes: Dann darf Herwig Van Staa am Vormittag nämlich mit seinem Dienstwagen in die Maria-Theresien-Straße fahren. Aber InnsbruckerInnen mit Fahrrad dürfen nicht hinein.

So stellt sich die ÖVP mit ihrem Spiritus Rector Herwig Van Staa nämlich die Sache in der Innsbrucker Prachtstraße vor: für Fahrräder kommt ein Fahrverbot, für Autos bleibt die Durchfahrt am Vormittag erlaubt. Und Taxis sollen auch weiterhin durchfahren dürfen. Die entsprechende Abstimmung im Innsbrucker Gemeinderat ist am Donnerstag. Wie nennt sich so eine Politik für Dienstwagen und gegen RadfahrerInnen wohl am besten?