Bis heute sollten an allen Gemeindeämtern die Unterschriftenlisten für das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien aufliegen. Bis 14.10. läuft nämlich die Eintragungsfrist, bei der österreichweit mindestens 7.000 Unterschriften gesammelt werden müssen, damit es dann zu einem Volksbegehren kommt, wo 100.000 Unterschriften für die Behandlung im Nationalrat gesammelt werden müssen.
In Innsbruck tut man sich schwer: "Die Listen haben wir schon weggeschickt" erhielt ein Innsbrucker in dieser Woche als Auskunft im Bürgerservice des Rathauses. Die Listen würden eh schon so lange aufliegen. Das ist natürlich ungesetzlich. Die Unterstützung eines Volksbegehren ist ein demokratisches Recht. Selbstverständlich gilt auch heute noch die Eintragungsfrist im Rathaus, und zwar im Meldeamt. Wer das Volksbegehren heute noch unterstützen will, sollte noch schnell ins Rathaus und sich nicht abschütteln lassen. Ich freue mich über Berichte, wie es dabei ergangen ist, entweder hier oder direkt an gebi.mair@gruene.at
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Freitag, 14. Oktober 2011
Montag, 18. April 2011
Katholische Kirche: Fresse!
Normalerweise helfen Kraftausdrücke nicht weiter. Ab und zu sind sie aber angebracht. Wie in diesem Fall: Ein katholischer Pfarrer aus dem Tiroler Unterland hatte eine Beziehung mit einem Theologiestudenten. Der hatte aber gleichzeitig auch etwas mit einem Pfarrer aus Bayern. Der Bayer begann daraufhin, den Tiroler Pfarrer zu stalken. Ein Eifersuchtsdrama, hundert Mal gehört. Dieses Mal halt im Katholikenmilieu.
Der bayerische Pfarrer wurde nun wegen Stalkings gerichtlich verurteilt. Das heißt, dass sich der Tiroler Pfarrer zu Recht belästigt fühlte.
Von einem Arbeitgeber erwartet man sich in so einem Fall Verständnis und Unterstützung, schließlich ist gestalkt zu werden eine psychische Ausnahmesituation. Aber was macht die katholische Kirche? Sie tritt noch einmal ordentlich drauf:
Die Kirchenleitung werde "konsequent mit dem Fall umgehen" erklärt der Generalvikat der Diözese Salzburg. Das Leben des Pfarrers sei "natürlich nicht mit dem priesterlichen Dienst vereinbar", und wenn es keine Einsicht gebe, dann werde man dem Pfarrer eine Therapie nahe legen.
Die Diözese Salzburg empfiehlt ihren schwulen Mitarbeitern also eine Therapie, bei Androhung sonstiger Entlassung. In so einem Fall ewiggestriger Verweigerung kann man echt nur noch sagen: Halt die Fresse, katholische Kirche!
Wenn hier nun wieder eine Hexenjagd auf schwule Priester losgeht, dann zeigt die Kirche, dass sie bisher nichts gelernt hat. Wieso soll der priesterliche Dienst durch irgend jemanden schlechter ausgeübt werden können, nur weil er Männer liebt? Und wenn hier ganz unten drauf getreten wird, dann muss man sich wohl auch einmal anschauen, was weiter oben in der Kirchenhierarchie passiert.
Der bayerische Pfarrer wurde nun wegen Stalkings gerichtlich verurteilt. Das heißt, dass sich der Tiroler Pfarrer zu Recht belästigt fühlte.
Von einem Arbeitgeber erwartet man sich in so einem Fall Verständnis und Unterstützung, schließlich ist gestalkt zu werden eine psychische Ausnahmesituation. Aber was macht die katholische Kirche? Sie tritt noch einmal ordentlich drauf:
Die Kirchenleitung werde "konsequent mit dem Fall umgehen" erklärt der Generalvikat der Diözese Salzburg. Das Leben des Pfarrers sei "natürlich nicht mit dem priesterlichen Dienst vereinbar", und wenn es keine Einsicht gebe, dann werde man dem Pfarrer eine Therapie nahe legen.
Die Diözese Salzburg empfiehlt ihren schwulen Mitarbeitern also eine Therapie, bei Androhung sonstiger Entlassung. In so einem Fall ewiggestriger Verweigerung kann man echt nur noch sagen: Halt die Fresse, katholische Kirche!
Wenn hier nun wieder eine Hexenjagd auf schwule Priester losgeht, dann zeigt die Kirche, dass sie bisher nichts gelernt hat. Wieso soll der priesterliche Dienst durch irgend jemanden schlechter ausgeübt werden können, nur weil er Männer liebt? Und wenn hier ganz unten drauf getreten wird, dann muss man sich wohl auch einmal anschauen, was weiter oben in der Kirchenhierarchie passiert.
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Dienstag, 14. September 2010
Ich mag keine Moscheen
"Ich mag keine Moscheen. Aber natürlich haben sie das Recht, eine zu bauen" hat Salman Rushdie, Autor der "Satanischen Verse" die Diskussion um die Errichtung einer Moschee in Manhattan/New York kommentiert. Rushdie ist sicher unverdächtig, ein besonderer Freund von Moslems oder gar Islamisten zu sein. Dafür gab es wohl zu viele Todesdrohungen, vor allem aus dem Iran gegen ihn. Dass jemand keine Moscheen mag, weil sie auch ein Symbol für eine Religion sind, die jemand ablehnt, ist absolut in Ordnung.
Ich denke vielen Menschen wird es ähnlich gehen. Und ich finde es in Ordnung, zu sagen "Ich mag keine Moscheen", so wie es in Ordnung ist zu sagen "Ich mag keine Kirchen." Ich selbst bin aus einer Kirche ausgetreten, weil ich sie nicht mag. So weit so legitim.
Wichtig ist aber der zweite Schritt. "Ich mag keine Moscheen. Aber natürlich haben sie das Recht, eine zu bauen." Das ist der eigentliche zivilisatorische Schritt. Selbst Dinge, Überzeugungen oder auch Gebäude die man nicht mag, haben Platz in einer offenen Gesellschaft. In diesem Sinne: Bravo, Salman Rushdie!
Ich denke vielen Menschen wird es ähnlich gehen. Und ich finde es in Ordnung, zu sagen "Ich mag keine Moscheen", so wie es in Ordnung ist zu sagen "Ich mag keine Kirchen." Ich selbst bin aus einer Kirche ausgetreten, weil ich sie nicht mag. So weit so legitim.
Wichtig ist aber der zweite Schritt. "Ich mag keine Moscheen. Aber natürlich haben sie das Recht, eine zu bauen." Das ist der eigentliche zivilisatorische Schritt. Selbst Dinge, Überzeugungen oder auch Gebäude die man nicht mag, haben Platz in einer offenen Gesellschaft. In diesem Sinne: Bravo, Salman Rushdie!
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Montag, 28. Juni 2010
Schluiferers Erben
In Sepp Schluiferers "Fern von Europa" beschreibt der Prediger, wie das Übel in die Welt gekommen ist. Hauptsächlich war das durch das Lesen von Büchern. Wenn der Mensch nämlich nicht lesen wollte, dann lebten die Menschen immer noch im Paradies, und die Sonne drehte sich immer noch um die Erde und alle wären gute Christenmenschen. Aber weil die Menschen eben lesen wollten...
Ein bisschen ähnlich kommt mir die Diskussion vor, die der amtsführende Landesschulratspräsident heute medial losgetreten hat, und die recht gut zu seiner bisherigen Amtsführung passt. Er macht sich nämlich hauptsächlich Sorgen um den Religionsunterricht in der Schule. Dass ein Fünftel der SchülerInnen nicht sinnerfassend lesen kann, dass die Leistung in Naturwissenschaften hauptsächlich vom Einkommen der Eltern abhängt und noch vieles mehr scheint nicht so tragisch zu sein. Hauptsache gut katholisch! Oder, weil wir ja multikulturell sind: gut muslimisch!
Wenn ich Landesschulratspräsident wäre, dann würde ich mir derzeit wirklich andere Sorgen im Schulsystem machen: Wie kann ein gerechtes, inklusives Schulsystem ausschauen? Wie können wir dafür sorgen, dass mehr SonderpädagogInnen in den Klassen stehen? Da fehlen nämlich heuer in Tirol schon 108. Aber es sei niemandem vorgeschrieben, wo er seinen Schwerpunkt hinlegen will...
Ein bisschen ähnlich kommt mir die Diskussion vor, die der amtsführende Landesschulratspräsident heute medial losgetreten hat, und die recht gut zu seiner bisherigen Amtsführung passt. Er macht sich nämlich hauptsächlich Sorgen um den Religionsunterricht in der Schule. Dass ein Fünftel der SchülerInnen nicht sinnerfassend lesen kann, dass die Leistung in Naturwissenschaften hauptsächlich vom Einkommen der Eltern abhängt und noch vieles mehr scheint nicht so tragisch zu sein. Hauptsache gut katholisch! Oder, weil wir ja multikulturell sind: gut muslimisch!
Wenn ich Landesschulratspräsident wäre, dann würde ich mir derzeit wirklich andere Sorgen im Schulsystem machen: Wie kann ein gerechtes, inklusives Schulsystem ausschauen? Wie können wir dafür sorgen, dass mehr SonderpädagogInnen in den Klassen stehen? Da fehlen nämlich heuer in Tirol schon 108. Aber es sei niemandem vorgeschrieben, wo er seinen Schwerpunkt hinlegen will...
Donnerstag, 5. November 2009
Tiroler Identität
Nach einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes in Straßburg (übrigens keine Einrichtung der EU, sondern des Europarates) kommen hierzulande einige Menschen drauf, dass Religionsfreiheit eben nicht nur die Freiheit der Ausübung der Religion ist. Religionsfreiheit heißt auch Freiheit von der der Religion. So hat der EGMR geurteilt und verfügt, dass AtheistInnen das Recht haben, in einer Schulklasse nicht von einem Kruzifix belästigt zu werden.
Hierzulande fühlen sich einige Menschen mit schwachem Selbstbewusstsein und ebenso wackeligem Glauben gleich einmal in ihrer Identität gefährdet. In der Tiroler Tageszeitung heißt es zu den Kreuzen "Für FP-Chef Hauser sind diese ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Wertegemeinschaft und müssen hängen." Und Landeshauptmann Platter (VP) erklärt in der Kronenzeitung: "Der christliche Glaube und die damit verbundenen Symbole gehören zur Tiroler Identität. Daran wird auch nicht gerüttelt."
Schon lustig, wie schwach deren Glaube sein muss, wenn er durch ein fehlendes Kreuz erschüttert wird. Wobei, wenn ich mich recht entsinne, dann hängt im Büro des Landeshauptmannes auch kein Kreuz. Ich werde das nächste Mal berichten, wenn ich dort war.
Ich freue mich jedenfalls über das Urteil, weil es AtheistInnen wie mich in ihren Rechten stärkt. Insgesamt aber sagt die Diskussion wenig über das Kreuz und seine Funktion selbst aus, sondern über die psychische Konstitution dieser Gesellschaft. "Verbietet das Kopftuch" schrie der Boulevard unisono, und mit ihm die rechten Parteien des Landes, ÖVP und FPÖ. Wenn nun ein Gericht urteilt "verbietet das Kreuz", gibt es von den selben Protagonisten einen Aufschrei. Offenbar geht es ihnen nicht wirklich um die Religionsfreiheit, sondern darum eine bestimmte Religion zu bevorzugen und eine andere zu benachteiligen. Das passt vielleicht in einen Taliban-Staat, aber eigentlich nicht in eine moderne westliche Republik. Aber Tiroler Identität und Taliban haben bekanntlich auch sonst mehr gemeinsam als man auf den ersten Blick denkt.
Hierzulande fühlen sich einige Menschen mit schwachem Selbstbewusstsein und ebenso wackeligem Glauben gleich einmal in ihrer Identität gefährdet. In der Tiroler Tageszeitung heißt es zu den Kreuzen "Für FP-Chef Hauser sind diese ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Wertegemeinschaft und müssen hängen." Und Landeshauptmann Platter (VP) erklärt in der Kronenzeitung: "Der christliche Glaube und die damit verbundenen Symbole gehören zur Tiroler Identität. Daran wird auch nicht gerüttelt."
Schon lustig, wie schwach deren Glaube sein muss, wenn er durch ein fehlendes Kreuz erschüttert wird. Wobei, wenn ich mich recht entsinne, dann hängt im Büro des Landeshauptmannes auch kein Kreuz. Ich werde das nächste Mal berichten, wenn ich dort war.
Ich freue mich jedenfalls über das Urteil, weil es AtheistInnen wie mich in ihren Rechten stärkt. Insgesamt aber sagt die Diskussion wenig über das Kreuz und seine Funktion selbst aus, sondern über die psychische Konstitution dieser Gesellschaft. "Verbietet das Kopftuch" schrie der Boulevard unisono, und mit ihm die rechten Parteien des Landes, ÖVP und FPÖ. Wenn nun ein Gericht urteilt "verbietet das Kreuz", gibt es von den selben Protagonisten einen Aufschrei. Offenbar geht es ihnen nicht wirklich um die Religionsfreiheit, sondern darum eine bestimmte Religion zu bevorzugen und eine andere zu benachteiligen. Das passt vielleicht in einen Taliban-Staat, aber eigentlich nicht in eine moderne westliche Republik. Aber Tiroler Identität und Taliban haben bekanntlich auch sonst mehr gemeinsam als man auf den ersten Blick denkt.
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Donnerstag, 25. Dezember 2008
Rechtfertigt Weihnachten jeden Unsinn?
Ich habe ja Verständnis dafür, dass auch aufgeklärte Gesellschaften ab un zu irrationale Dinge machen. Sich daran erinnern, wie ein Mensch vor knapp 2000 Jahren geboren wurde und ihn dann "wahrer Gott und Mensch" nennen zum Beispiel. Bitteschön, nichts dagegen.
Weniger hingegen verstehe ich aber, warum zur jährlichen Wiederkehr dieses Kultes Vertreter des religiösen Vereins zu Verehrung dieses Menschen, besonders viel Platz in den Medien erhalten. Christoph Schönborn zum Beispiel, ein böhmisch-fürstlicher Wiener, den die Vereinsmitglieder "Kardinal" nennen, was in anderen Vereinen wahrscheinlich dem Kassier entsprechen würde. Dieser Christoph Kardinal Schönborn also meldet sich regelmäßig vor Weihnachten und erklärt, warum Männer den Kult besser ausüben können als Frauen. Warum ist das für Medien im Dezember immer so viel spannender als im Juli? Das verstehe ich nicht.
Wirklich abgründig wird es aber erst, wenn sich der Verbandsobmann zu Wort meldet. "Papst" nennen ihn die Anhänger des Kultes oder "Pontifex", was Brückenbauer bedeutet, obwohl der aktuelle vermutlich noch nie eine Brücke gebaut hat. Jener "Papst" sah sich heuer bemüßigt, das große Wort von der Ökologie zu zitieren, um seine Thesen zu stützen. Dabei weiß jedeR, dass es um Religionen schlecht bestellt sein muss, wenn sie die Wissenschaft bemühen, um ihre Thesen zu stützen. Offenbar genügt die Autorität der Moraltheologie nicht, um die sittlichen Vorstellungen des Kultus-Oberhauptes durchzusetzen. Heuer also war die Wissenschaft dran, die Ökologie. Ich hätte es ja noch verstanden, wenn der "Papst" erklärt hätte, die Menschen sollten Gottes Schöpfung nicht zerstören und beispielsweise etwas gegen de Klimawandel unternehmen. Aber nein, die Ökologie musste für etwas anderes herhalten. Die Regenwälder bräuchten Schutz, erklärte er. Und ebenso wie die Regenwälder geschützt werden müssen, müssten die Menschen vor den Umtrieben der Homosexualität geschützt werden.
Aber hallo - da hat wohl jemand den Stuhl Petri mit Freuds Diwan verwechselt! Mir soll es ja egal sein, wenn ein älterer verklemmter Herr sein Inneres nach außen trägt und seine Ablehnung gegen gleichgeschlechtliches Begehren formliert. Aber warum findet es jemand Wert, diese Ablehnung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransX-Personen auch noch abzudrucken? Rechtfertigt Weihnachten wirklich jeden Unsinn in den hiesigen Zeitungen?
Weniger hingegen verstehe ich aber, warum zur jährlichen Wiederkehr dieses Kultes Vertreter des religiösen Vereins zu Verehrung dieses Menschen, besonders viel Platz in den Medien erhalten. Christoph Schönborn zum Beispiel, ein böhmisch-fürstlicher Wiener, den die Vereinsmitglieder "Kardinal" nennen, was in anderen Vereinen wahrscheinlich dem Kassier entsprechen würde. Dieser Christoph Kardinal Schönborn also meldet sich regelmäßig vor Weihnachten und erklärt, warum Männer den Kult besser ausüben können als Frauen. Warum ist das für Medien im Dezember immer so viel spannender als im Juli? Das verstehe ich nicht.
Wirklich abgründig wird es aber erst, wenn sich der Verbandsobmann zu Wort meldet. "Papst" nennen ihn die Anhänger des Kultes oder "Pontifex", was Brückenbauer bedeutet, obwohl der aktuelle vermutlich noch nie eine Brücke gebaut hat. Jener "Papst" sah sich heuer bemüßigt, das große Wort von der Ökologie zu zitieren, um seine Thesen zu stützen. Dabei weiß jedeR, dass es um Religionen schlecht bestellt sein muss, wenn sie die Wissenschaft bemühen, um ihre Thesen zu stützen. Offenbar genügt die Autorität der Moraltheologie nicht, um die sittlichen Vorstellungen des Kultus-Oberhauptes durchzusetzen. Heuer also war die Wissenschaft dran, die Ökologie. Ich hätte es ja noch verstanden, wenn der "Papst" erklärt hätte, die Menschen sollten Gottes Schöpfung nicht zerstören und beispielsweise etwas gegen de Klimawandel unternehmen. Aber nein, die Ökologie musste für etwas anderes herhalten. Die Regenwälder bräuchten Schutz, erklärte er. Und ebenso wie die Regenwälder geschützt werden müssen, müssten die Menschen vor den Umtrieben der Homosexualität geschützt werden.
Aber hallo - da hat wohl jemand den Stuhl Petri mit Freuds Diwan verwechselt! Mir soll es ja egal sein, wenn ein älterer verklemmter Herr sein Inneres nach außen trägt und seine Ablehnung gegen gleichgeschlechtliches Begehren formliert. Aber warum findet es jemand Wert, diese Ablehnung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransX-Personen auch noch abzudrucken? Rechtfertigt Weihnachten wirklich jeden Unsinn in den hiesigen Zeitungen?
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