Du weißt viel über Europa? Du willst viele Preise gewinnen? Dann nichts wie auf zum Grünen EU-Pub Quiz, am 31.5. ab 20 Uhr im Innsbrucker Moustache, Herzog Otto-Ufer 8. Kostet nix, bringt aber viel.
Gespielt wird wie immer: Teams aus max. 7 Personen raten um die Wette. Dabei gilt es, Fragen aus den Bereichen general knowledge, geography, history, music, nature&science, sports, picture round zu beantworten.
Zu gewinnen gibts:
1 europäische Spielesammlung im Wert von € 200
1 kulinarischer Ausflug in ein europäisches 'Land' eurer Wahl im Wert von € 150
1 GB USB-Sticks für jedes Team-Mitglied
Zusätzlich spendieren die GRÜNEN Tirol als VeranstalterInnen für jeden und jede ein Willkommensgetränk nach Wahl!
Donnerstag, 14. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Der Geschichte zweiter Teil
Im Jänner hatten Georg Willi und ich bereits den ersten Teil der Bäume von Landesrat Anton Steixner (ÖVP) bearbeitet. Er hatte ja in der Landtagssitzung angeboten, uns seinen Holzanspruch aus der Agrargemeinschaft Neustift zu schenken. Heute schließlich haben wir die im Jänner gefällten Bäume auf Meter geschnitten und aufgemeilt, damit können wir das Holz demnächst an den Arbeitskreis "Dienst am Nächsten" übergeben, der es bedürftigen NeustifterInnen zur Verfügung stellen wird.
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Agrargemeinschaften,
Bilder
Besuch beim Roten Kreuz Schwaz
Heute haben Georg Willi und ich dem Roten Kreuz in Schwaz einen Besuch abgestattet und über das neue Rettungsdienstgesetz diskutiert. Ein Foto davon gibt es hier.
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Sicherheit
Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch den Landeshauptmann
Inzwischen ist auch die Landesregierung draufgekommen, dass ihre "Jugendinitiative" www.mei-tirol.at peinlich war und hat die Homepage neu gestaltet und durch www.mei-infoeck.at ersetzt. Was dabei herausgekommen ist, ist fast genauso erstaunlich. Ob dieses Bild den Tiroler Landtag besonders gut darstellt kann man wahrscheinlich streiten:
Worüber man aber nicht wirklich streiten kann: Die Landesregierung ist weiterhin prominent vertreten, nicht nur mit der eigenen Rubrik "Jugend trifft Landeshauptmann." Die Landesregierung hat auch Fotos, Biographien, Mailadressen, Telefonnummer. Kurzum: Mit der Landesregierung kann man in Kontakt kommen.
Die Landtagsabgeordneten, per Definition die VertreterInnen der TirolerInnen hingegen findet man erst nach vielen Klicks mit Postadresse in einem PDF. Keine Fotos, keine Mailadresse, kein Telefon. Dass man Abgeordnete verantwortlich für ihre Taten halten kann, dass man ihnen Vorschläge und Kritik mailen kann, dass ab und zu sogar Jugendliche Politik aktiv mitgestalten wollen, das scheint außerhalb der Vorstellungswelt dieser Landesregierung zu liegen.
Und sogar die Links zu den Parteien sind dem Relaunch zum Opfer gefallen, ebenso wie die Kurzdarstellung der wichtigsten Anliegen einer Partei, wie es sie bisher gab. So ist offenbar das neue Tirol: Inhaltliche Unterschiede zwischen den Parteien gibt es nicht. Wozu auch, wenn die Jugend schon den Landeshauptmann getroffen hat? Früher hieß das einmal: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche." So ist es hierzulande natürlich nicht. Man muss die Sache schon auf Tirol und das Verständnis Günther Platters adaptieren: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch den Landeshauptmann."
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| Screenshot von www.mei-infoeck.at |
Worüber man aber nicht wirklich streiten kann: Die Landesregierung ist weiterhin prominent vertreten, nicht nur mit der eigenen Rubrik "Jugend trifft Landeshauptmann." Die Landesregierung hat auch Fotos, Biographien, Mailadressen, Telefonnummer. Kurzum: Mit der Landesregierung kann man in Kontakt kommen.
Die Landtagsabgeordneten, per Definition die VertreterInnen der TirolerInnen hingegen findet man erst nach vielen Klicks mit Postadresse in einem PDF. Keine Fotos, keine Mailadresse, kein Telefon. Dass man Abgeordnete verantwortlich für ihre Taten halten kann, dass man ihnen Vorschläge und Kritik mailen kann, dass ab und zu sogar Jugendliche Politik aktiv mitgestalten wollen, das scheint außerhalb der Vorstellungswelt dieser Landesregierung zu liegen.
Und sogar die Links zu den Parteien sind dem Relaunch zum Opfer gefallen, ebenso wie die Kurzdarstellung der wichtigsten Anliegen einer Partei, wie es sie bisher gab. So ist offenbar das neue Tirol: Inhaltliche Unterschiede zwischen den Parteien gibt es nicht. Wozu auch, wenn die Jugend schon den Landeshauptmann getroffen hat? Früher hieß das einmal: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche." So ist es hierzulande natürlich nicht. Man muss die Sache schon auf Tirol und das Verständnis Günther Platters adaptieren: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch den Landeshauptmann."
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Jugend
Dienstag, 12. Mai 2009
Wie man für Tirol wirbt...
Für Tirol wirbt man am besten mit einem original Tiroler Schützen, ist ja klar. Blöd nur, wenn man nicht genau schaut, was der Schütze am Revers hat: Nicht nur ein Eisernes Kreuz, sondern auch ein Hakenkreuz auf dem Orden (zum Vergrößern anklicken). So gesehen auf der Homepage des Innsbrucker Tourismusverbandes:
Nach meinem Hinweis hat der Tourismusverband Innsbruck das Foto schnellstens entfernt. Aber warum kam bloß irgend jemand überhaupt auf die Idee, das Foto online zu stellen?
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| Screenshot von http://www.innsbruck.info/ |
Nach meinem Hinweis hat der Tourismusverband Innsbruck das Foto schnellstens entfernt. Aber warum kam bloß irgend jemand überhaupt auf die Idee, das Foto online zu stellen?
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Antifa
Montag, 11. Mai 2009
Einladung zur Grünen Landesversammlung
Diesen Samstag, 16.5., findet die Grüne Landesversammlung in Hopfgarten statt. Dazu sind alle Grünen Mitglieder und auch Nichtmitglieder eingeladen. Vorbeikommen, mitdiskutieren und die Grüne Arbeit mitbestimmen!
Samstag, 16.5.09
Beginn 10.30 Uhr
VAZ Salvena, Hopfgarten i.T.
Diskussion mit Eva Lichtenberger zur EU-Wahl
Arbeitsgruppen zum Grünen Bildungsprogramm, zum Thema Integration, zur Gemeinderatswahl 2010 und mehr.
Anmeldung unter tirol@gruene.at
Samstag, 16.5.09
Beginn 10.30 Uhr
VAZ Salvena, Hopfgarten i.T.
Diskussion mit Eva Lichtenberger zur EU-Wahl
Arbeitsgruppen zum Grünen Bildungsprogramm, zum Thema Integration, zur Gemeinderatswahl 2010 und mehr.
Anmeldung unter tirol@gruene.at
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Grüne
FPÖ: Österreich muss Türkei werden
Die Gedankensprünge der FPÖ sind manchmal durchaus beachtlich. Üblicherweise wird die Türkei von den rechten Recken als Hort des ultimativen Bösen dargestellt. Um den Menschen kalte Schauer über den Rücken zu jagen, wird der türkische Ministerpräsident zitiert. Wenn es um die EU-Erweiterung geht, wird die Türkei als völlig reformunfähig dargestellt.
Und nun das:
In der heutigen Tiroler Tageszeitung erklärt FPÖ-Obmann Hauser, Österreich solle sich ein Vorbild an der Türkei nehmen, weil dort ein Kopftuchverbot im öffentlichen Raum gelte. Das finde ich durchaus spannend, weil die FPÖ damit erstmals zugibt, dass es doch auch Vorteile hat, ein laizistischer Staat zu sein, wie es die Türkei ist. Also nix mehr mit "Abendland in Christenhand", wie auf der FPÖ-Plakaten steht, sondern "Istanbul statt Pummmerin" oder so ähnlich.
Und nun das:
In der heutigen Tiroler Tageszeitung erklärt FPÖ-Obmann Hauser, Österreich solle sich ein Vorbild an der Türkei nehmen, weil dort ein Kopftuchverbot im öffentlichen Raum gelte. Das finde ich durchaus spannend, weil die FPÖ damit erstmals zugibt, dass es doch auch Vorteile hat, ein laizistischer Staat zu sein, wie es die Türkei ist. Also nix mehr mit "Abendland in Christenhand", wie auf der FPÖ-Plakaten steht, sondern "Istanbul statt Pummmerin" oder so ähnlich.
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FPÖ
Jetzt neu: Die Abgeordnetensprechstunde
Grüne Landtagsabgeordnete persönlich für ein ausführliches Gespräch zu treffen ist manchmal schwierig, weil wir ziemlich viele Termine wahrnehmen und dabei ziemlich wenige Abgeordnete sind. Manchmal reicht es aber nicht aus, uns ein E-Mail zu schreiben oder im Grünen Büro ein Anliegen zu deponieren, manchmal braucht es einfach ein ausführlicheres Gespräch. Um das zu ermöglichen gibt es ab sofort die Abgeordnetensprechstunde.
Jeden Montag von 14-15.30 ist auf jeden Fall einE LandtagsabgeordneR der Grünen im Landtagsklub (Landhaus 1, Zimmer A211). Es braucht keine Voranmeldung, einfach vorbeikommen. Wer sich trotzdem vorher ankündigen will: 0512 508 3091.
Natürlich kann man auch weiterhin direkte Gespräche per Mail vereinbaren, einfach per Mail unter gebi.mair@gruene.at - die Abgeordnetensprechstunde soll aber ein zusätzliches Service sein, um leichter erreichbar zu sein. Ich freue mich auf zahlreichen Besuch!
Jeden Montag von 14-15.30 ist auf jeden Fall einE LandtagsabgeordneR der Grünen im Landtagsklub (Landhaus 1, Zimmer A211). Es braucht keine Voranmeldung, einfach vorbeikommen. Wer sich trotzdem vorher ankündigen will: 0512 508 3091.
Natürlich kann man auch weiterhin direkte Gespräche per Mail vereinbaren, einfach per Mail unter gebi.mair@gruene.at - die Abgeordnetensprechstunde soll aber ein zusätzliches Service sein, um leichter erreichbar zu sein. Ich freue mich auf zahlreichen Besuch!
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Grüne
Sonntag, 10. Mai 2009
Sicherheit für Tirols Wasserratten
Mit der Öffnung des Innsbrucker Tivoli-Schwimmbades begann gestern die Freibad-Saison für Tirols Wasserratten. Bereits vor einiger Zeit geisterte eine Meldung durch die Medien: In Kärnten war ein Kind ertrunken, der Bademeister hatte ihm nicht geholfen. In der Gerichtsverhandlung rechtfertigte sich der Bademeister damit, dass er nicht schwimmen könne. Und tatsächlich, so stellte sich heraus, müssen Bademeister nicht schwimmen können.
Das ist natürlich eine absurde Situation. Das Wirtschaftsministerium könnte dies ändern, weigert sich aber, eine neue Verordnung für die Bademeister zu erlassen. Das Land Tirol kann den Bäderbetreibern hier leider nichts vorschreiben. Aber es gibt einen anderen Weg, der mir eingefallen ist: Man könnte ein Bädergütesiegel einführen, für besonders gute Schwimmbäder. Und dazu gehören natürlich auch Bademeister, die schwimmen können. Bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben ist das zum Beispiel Standard - dort werden nur Bademeister mit Prüfung eingestellt. Aber ob das überall so ist?
Ein Tiroler Bädergütesiegel kann auch noch viele andere Kriterien umfassen: Wasserqualität, ausreichende Liegeflächen, Kinderspielplatz, Aschenbecher, und eben auch schwimmende Bademeister. Ich habe einen dementsprechenden Antrag nun im Landtag eingebracht und bin gespannt auf die Reaktionen.
Das ist natürlich eine absurde Situation. Das Wirtschaftsministerium könnte dies ändern, weigert sich aber, eine neue Verordnung für die Bademeister zu erlassen. Das Land Tirol kann den Bäderbetreibern hier leider nichts vorschreiben. Aber es gibt einen anderen Weg, der mir eingefallen ist: Man könnte ein Bädergütesiegel einführen, für besonders gute Schwimmbäder. Und dazu gehören natürlich auch Bademeister, die schwimmen können. Bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben ist das zum Beispiel Standard - dort werden nur Bademeister mit Prüfung eingestellt. Aber ob das überall so ist?
Ein Tiroler Bädergütesiegel kann auch noch viele andere Kriterien umfassen: Wasserqualität, ausreichende Liegeflächen, Kinderspielplatz, Aschenbecher, und eben auch schwimmende Bademeister. Ich habe einen dementsprechenden Antrag nun im Landtag eingebracht und bin gespannt auf die Reaktionen.
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Sicherheit
Freitag, 8. Mai 2009
Den Menschen eine Stimme geben
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| Georg Willi, Christine Baur und Gebi Mair übergeben Unterschriften gegen das Bergisel-Museum. |
Im gestrigen Landtag haben wir eine Schnapsflasche voll mit Unterschriften gegen das Bergiselmuseum übergeben. Eine Schnapsflasche deshalb, weil wir das Museum für eine Schnapsidee halten. Mit der Übergabe der Unterschriften in der Landtagssitzung an die Landesregierung wollten wir jenen Menschen eine Stimme geben, die sich gegen das Bergiselmuseum aussprechen. Das sind nicht nur so klingende Namen wie Paul Flora, Hans Hollein, Christian Ludwig Attersee oder Gustav Peichl, sondern eben auch viele Menschen, die in der Öffentlichkeit nicht so bekannt sind.
Die ÖVP zeigte sich gestern davon unbeeindruckt und lehnte unseren Antrag auf einen Baustopp für das Bergiselmuseum ab.
Landtag verharrt in Tabus
Im gestrigen Landtag war mein Antrag auf Errichtung einer anonymen Anlaufstelle für SexarbeiterInnen zur Behandlung dran. Der gesamte Antragstext findet sich hier. Gestern habe ich versucht zu erklären, warum eine derartige Anlaufstelle notwendig ist, wie sie inhaltlich gestaltet sein soll. Von Gesundheitsprävention über Rechtsberatung, nachgehende Sozialarbeit und noch vieles mehr. Ich habe von den Alkoholprobleme vieler SexarbeiterInnen erzählt, auch von den ansteigenden Geschlechtskrankheiten und vom Druck der Freier auf ungeschützten Sex.
Interessant dabei war zu beobachten, dass sich bis auf mich und meine Kollegin Christine Baur niemand zu Wort melden traute. Alle hatten die Köpfe gesenkt und wollten beschäftigt aussehen, so als ob sie nichts damit zu tun hätten. Ich habe dann davon gesprochen, dass Sexarbeit offensichtlich immer noch ein Tabuthema ist, in diesem Tabu wollte der Landtag sie aber offensichtlich auch belassen, weil er mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FRITZ und FPÖ meinen Antrag abgelehnt hat.
Interessant dabei war zu beobachten, dass sich bis auf mich und meine Kollegin Christine Baur niemand zu Wort melden traute. Alle hatten die Köpfe gesenkt und wollten beschäftigt aussehen, so als ob sie nichts damit zu tun hätten. Ich habe dann davon gesprochen, dass Sexarbeit offensichtlich immer noch ein Tabuthema ist, in diesem Tabu wollte der Landtag sie aber offensichtlich auch belassen, weil er mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FRITZ und FPÖ meinen Antrag abgelehnt hat.
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Sex + Politik
Donnerstag, 7. Mai 2009
Landesrätin Njet
In der heutigen Landtagssitzung haben wir Grüne das Thema "Innovativ und sicher - 15.000 grüne Arbeitsplätze" für die aktuelle Stunde ausgewählt. Ein Bericht der TT findet sich hier. Ich habe am Beginn die anderen Parteien aufgefordert, auch ihre Ideen für neue Arbeitsplätze einzubringen. Da ist auch einiges zusammengekommen: von einer Konjunkturanleihe über Kinderbetreuung, Althaussanierung, Photovoltaik und noch vieles mehr.
Erstaunlich war aber vor allem die Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP). Sie erklärte gleich anfangs, eine ordentliche wirtschaftliche Entwicklung in Tirol werde vor allem von Würmern und Maden verhindert. Dann erklärte sie weiter, die Politik könne keine Arbeitsplätze schaffen, und überhaupt sei alles wunderbar und man brauche nicht viel tun. Alle guten Vorschläge aller Parteien wurden von ihr völlig abgeblockt, für mich ist sie nur noch Landesrätin Njet.
Erstaunlich war aber vor allem die Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP). Sie erklärte gleich anfangs, eine ordentliche wirtschaftliche Entwicklung in Tirol werde vor allem von Würmern und Maden verhindert. Dann erklärte sie weiter, die Politik könne keine Arbeitsplätze schaffen, und überhaupt sei alles wunderbar und man brauche nicht viel tun. Alle guten Vorschläge aller Parteien wurden von ihr völlig abgeblockt, für mich ist sie nur noch Landesrätin Njet.
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Landtagssitzungen,
Wirtschaft
Mittwoch, 6. Mai 2009
Landespolitik für Frauenfußball ins Abseits
Das Frauenteam des FC Wacker ist derzeit akut gefährdet. Die Sache hat eine Vorgeschichte und ist ein Sittenbild. Nachzulesen hier.
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Presseaussendung,
Sport
Business as usual
Der Tiroler Landtag tagt heute und macht Business as usual. Die ÖVP-Abgeordneten wollen etwas von der ÖVP-Regierung zur Alpenkonvention wissen, die SPÖ-Abgeordneten wollen etwas von der SPÖ-Regierung zur Verwaltungsreform wissen, derzeit diskutieren wir Budgetmittelumschichtungen. War da nicht etwas? Ach ja, eine Wirtschaftskrise, irgendwie halt. Der Grüne Dringlichkeitsantrag zur Schaffung von 15.000 neuen Arbeitsplätzen in Tirol wurde aber mit den Stimmen der Regierungsmehrheit für nicht dringlich erklärt. Ist es da erstaunlich, wenn der Landtag nicht mehr ernst genommen wird?
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Landtagssitzungen
Dienstag, 5. Mai 2009
Schluss, aus, vorbei?
Nicht dass es um viel Geld gehen würde, aber halt doch um 7.000 Euro. Das Autonome FrauenLesbenZentrum in Innsbruck erhielt bisher vom Land Tirol immer gerade so viel Geld, dass es überleben konnte. Nun hat Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) beschlossen, die Förderung zu streichen. Wenn sich an der Entscheidung nichts mehr ändert bedeutet dies das Aus für das Autonome FrauenLesbenZentrum. Mehr Infos unter www.frauenlesbenzentrum.at
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Sex + Politik
15.000 grüne Arbeitsplätze
Der Landeshauptmann will 100 neue Arbeitsplätze in Tirol schaffen. Das ist natürlich ein Witz. Wir wollen 15.000 grüne Arbeitsplätze schaffen. Wie das gehen soll findet sich in einem Dringlichkeitsantrag, den ich morgen im Landtag einbringen werde. Zu finden hier.
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Die Krise,
Wirtschaft
Gelöster Zucker
Heute habe ich wieder etwas gelernt: Rauch Fruchtsäfte füllt Red Bull ab. Und weil Rauch Fruchtsäfte Red Bull abfüllt, erhält die Firma österreichweit die höchsten Agrarförderungen. Und zwar deshalb, weil auch der im Red Bull gelöste Zucker immer noch Zucker bleibt und da drin so viel Zucker ist, dass Red Bull dafür Exportförderung erhält.
Man merke also: Wenn man im Ausland Red Bull trinkt, dann haben das österreichische SteuerzahlerInnen subventioniert, weil so viel Zucker im Red Bull ist. Irgendwie absurd.
Man merke also: Wenn man im Ausland Red Bull trinkt, dann haben das österreichische SteuerzahlerInnen subventioniert, weil so viel Zucker im Red Bull ist. Irgendwie absurd.
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Wirtschaft
Montag, 4. Mai 2009
SPÖ kapituliert vor den Rechten
Manchmal frage ich mich: war das zu erwarten? Und irgendwie komme ich dann doch immer wieder zum Schluss, dass mich die Sache überrascht. Aktueller Anlass: der Festkommers rechtsextremer schlagender Burschenschaften im Juni in Innsbruck.
Die Innsbrucker Grünen haben einen Antrag eingebracht, dass die Stadt Innsbruck den Kommers nicht unterstützt und die RepräsentantInnen der Stadt auffordert, sich von der Veranstaltung fernzuhalten. Dabei hat auch die SPÖ zugestimmt. Ich habe dann im Landtag einen ähnlichen Antrag eingebracht, dass das Land die rechtsextreme Veranstaltung nicht unterstützt, weil sie dem Ruf der Landeshauptstadt schadet, und dass sich die RepräsentantInnen des Landes davon fern halten sollen.
Was macht die SPÖ? Sie setzt den Antrag gemeinsam mit der ÖVP aus, weil sie im Landtag nicht darüber diskutieren will. Ist das der Antifaschismus der SPÖ? Wir verstecken uns vor den Rechten und fürchten uns vor der öffentlichen Diskussion? Ja, ich muss sagen ich bin doch immer wieder überrascht...
Die Innsbrucker Grünen haben einen Antrag eingebracht, dass die Stadt Innsbruck den Kommers nicht unterstützt und die RepräsentantInnen der Stadt auffordert, sich von der Veranstaltung fernzuhalten. Dabei hat auch die SPÖ zugestimmt. Ich habe dann im Landtag einen ähnlichen Antrag eingebracht, dass das Land die rechtsextreme Veranstaltung nicht unterstützt, weil sie dem Ruf der Landeshauptstadt schadet, und dass sich die RepräsentantInnen des Landes davon fern halten sollen.
Was macht die SPÖ? Sie setzt den Antrag gemeinsam mit der ÖVP aus, weil sie im Landtag nicht darüber diskutieren will. Ist das der Antifaschismus der SPÖ? Wir verstecken uns vor den Rechten und fürchten uns vor der öffentlichen Diskussion? Ja, ich muss sagen ich bin doch immer wieder überrascht...
Sonntag, 3. Mai 2009
100
100 Arbeitsplätze will der Landeshauptmann schaffen. Das habe ich gehört, live und ungefiltert, am Tag der Arbeit im Stadtcafé. Angesichts der Tatsache, dass wir in Tirol inzwischen 26.000 gemeldete Arbeitslose haben, verglichen mit 14.000 im März 2008 muss man sagen: Hut ab, Herr Landeshauptmann, Sie haben das Ausmaß der Krise voll durchschaut!
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Wirtschaft
Freitag, 1. Mai 2009
Wie es zur Krise kam
Manchmal fragen sich ja Menschen, wie es eigentlich zur Wirtschaftskrise gekommen ist. Eine Antwort darauf liefert vielleicht die "österreichische Fonds-Industrie". Obwohl man sicht dort Industrie nennt, ist man eigentlich die Interessensvertretung einer Dienstleistungsbranche, nämlich jener die in Fonds investiert. So weit so uninteressant.
Die österreichiche Fonds-Industrie schaltet jedoch seit einigen Tagen Inserate, und die sehen dann ungefähr so aus wie unten. Fällt jemandem dabei ein Missverständnis auf? Und erklärt dieses Missverständnis vielleicht, warum so manche Börseinvestoren geglaubt haben, dass es an der Börse auf Dauer nur Gewinne geben könnte? Dass man Kapitalrenditen von der Mehrwertproduktion abkoppeln könnte? Tja, vielleicht haben diese Herren da irgend etwas missverstanden...
Innsbruck, am Tag der Arbeit 2009
Die österreichiche Fonds-Industrie schaltet jedoch seit einigen Tagen Inserate, und die sehen dann ungefähr so aus wie unten. Fällt jemandem dabei ein Missverständnis auf? Und erklärt dieses Missverständnis vielleicht, warum so manche Börseinvestoren geglaubt haben, dass es an der Börse auf Dauer nur Gewinne geben könnte? Dass man Kapitalrenditen von der Mehrwertproduktion abkoppeln könnte? Tja, vielleicht haben diese Herren da irgend etwas missverstanden...
Innsbruck, am Tag der Arbeit 2009
| Screenshot von www.investieren-in-fonds.at |
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